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Verfahren zur Vor-Information - Erhaltung/Instandsetzung Stadtmauer in Zusamaltheim (ID:10654677)

Übersicht
DTAD-ID:
10654677
Region:
86637 Zusamaltheim
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Verfahren zur Vor-Information
Verfahren zur Vor-Information
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Überholungs-, Sanierungsarbeiten, Abbruch-, Sprengarbeiten, Beton-, Stahlbetonarbeiten, Fundamentierungsarbeiten, Kies, Sand, Schotter, Aggregate, Naturstein-Baustoffe, Maurerarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Teilbereich der bestehenden historischen Stadtmauer im Zuge der Umgestaltung des Stadtmühlgeländes instand zu setzen. Bei der vorgesehenen Maßnahme handelt es sich um die Erhaltung und...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Stadt Wertingen
Postanschrift Schulstraße 12
86637 - Wertingen
Telefon-Nummer 08272 84 111
Telefax-Nummer 08272 84 411
E-Mail-Adresse anton.fink@vg-wertingen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Die Stadt Wertingen beabsichtigt im Jahr 2015 einen Teilbereich der bestehenden historischen Stadtmauer im Zuge der Umgestaltung des Stadtmühlgeländes instand zu setzen. Bei der vorgesehenen Maßnahme handelt es sich um die Erhaltung und Instandsetzung der historischen Stadtmauer in Wertingen. Projektdaten Stadtmauer Gesamtlänge: ca. 30 m, Höhe: ca. 1.40 bis 2.10 m über Gelände, Breite: ca. 75 cm. Die Stadtmauer verläuft in nord - südlicher Richtung und grenzt im Norden an das bestehende Pfarrhaus und endet im Süden im Bereich der Neugestaltung des Stadtmühlgeländes. Bei der Stadtmauer handelt sich um eine historische Bausubstanz, die dem Denkmalschutz unterliegt. Alle vorgesehenen Maßnahmen sind mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ( BLfD - München ) im Vorfeld grundsätzlich abgestimmt. Die endgültige Ausführung ist ggf. im Zuge von Musterflächen noch mit dem Denkmalschutz abzustimmen. Bei der Stadtmauer handelt es sich um eine Schwergewichtsmauer. Der Großteil der Mauer dürfte noch Originalbestand sein, mit Vollziegeln Format ca. 36 cm x 17 x 7 cm. Die Mauer ist unverputzt, die Mauerdicke liegt bei ca. 75 cm. Die Mauerhöhe bewegt sich je nach der variierenden Geländeoberkante zwischen ca. 1.40 m - 2.10 m. Die Mauerkrone wird durch vertikal stehende Ziegel gebildet (Rollschicht). Beim vorderen (südlichen) Abschnitt handelt es ich aufgrund der abweichenden Struktur um einen Wiederaufbau unter Verwendung von Altmaterial. Dieser Abschnitt ist sehr desolat und soll zusammen mit der angestrebten Neugestaltung der Wegeanlagen und neuen Torlösung neu erstellt werden (aus Bestandsziegeln). Der vorhandene Durchgang (mit Tür) in der Mitte der Mauer soll geschlossen werden. Die Verfugungen einschl. der Ziegel müssen partiell instandgesetzt werden. Im Zuge der durchgeführten Schürfen ergab sich eine Fundament - / Mauerunterkante von ca. 1.20 m, mit darunter liegender Grobkieslage von ca. 15 cm. Der anstehende Boden neben und unter dem Kies und dem Mauerwerk besteht aus Lehmboden. Das Ziegelmauerwerk ist gleichbleibend vom Fundament bis zur Mauerkrone. In Teilbereichen sind unter der GOK Teilunterfangungen bzw. vorbetonierte Betonierungen ausgeführt. Vorgesehene Arbeiten: Baustelleneinrichtung, Schutzeinrichtungen, Verkehrssicherung, Entfernen von Bodenplatten Bereich Trafogebäude Westseite, Freilegen der Wandbereiche auf Fundamenttiefe beidseitig Tiefe bis ca. 1.25 m mit Arbeitsraum, schonender Abbruch des südlichen Mauerbereichs L = ca. 6 m, H = ca. i.M 1.20 m, B = ca. 0.75 m. Intakte Mauerziegel sind zu sichern und für die Wiederverwendung zu reinigen und zwischenzulagern. Abbrechen und entsorgen des Fundamentsockels im südlichen Mauerbereich L = ca. 4 m, H = ca. 0.60 m, B = ca. 0.40 m, Unterfangen von maroden Mauerwerksabschnitten mittels Beton (ggf. Einschaltung des Tragwerkplaners), Untergrundvorbereitung Wandflächen erdberührter Bereich - Abkehren mit Stahlbesen Sichtflächen + Rollschicht - Reinigung der Maueroberflächen mittels Niederdruckstrahlen mit schonenden Strahlmitteln ( z. B. Glasgranulat ). Es sind Musterflächen anzulegen, Instandsetzung geschädigter Mauerwerksbereiche Ziegel + Fugen (Ziegel aus Bestand), Lagenweises Einbauen einer vertikalen Lehmschicht- Lehmschlag beidseitig der Wand mittels vorgefertigter Produkte B = ca. 25 cm, max. Lagenstärken ca. 20 cm einschl. Verdichtung, Wiederverfüllen der Aushubbereiche mit zwischengelagertem Aushubmaterial, Ausführen einer Rieselschicht im Anschlussbereich der Wand beidseitig - auf der Lehmschicht B = ca. 25 cm H = ca. 10 cm, mit Edelstahlabschlussprofil, Rekultivieren der Anschlussbereiche, Baustellenräumung. Im süd - westlichen Abschnitt der Stadtmauer befindet sich eine Trafostation. In diesem Bereich sind umfangreiche Versorgungsleitungen ( LEW ) beidseitig der Mauer vorhanden. In diesem Abschnitt kann keine Lehmabdichtung ausgeführt werden. Die Bauwerksanlage liegt in der Stadtmitte von Wertingen. Die Zufahrt zur Baustelle kann über den östlichen Bereich über öffentliche Straßen erreicht werden. Während der Instandsetzungsarbeiten im Bereich der Stadtmauer laufen gleichzeitig auch umfangreiche Straßenbauarbeiten im Umfeld der Maßnahme. Die einzelnen Gewerke einschl. Zufahrtsmöglichkeiten zur Baustelle sind frühzeitig im Vorfeld zwischen allen Beteiligten abzustimmen.

Erfüllungsort:
86637 Wertingen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Verfahren zur Vor-Information

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Termine & Fristen
Ausführungsfrist:
08.06.2015 - 25.07.2015

Sonstiges
Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um eine ex-ante-Veröffentlichung.
Durch sie soll die Transparenz bei beschränkten Ausschreibungen erhöht werden. Interessierte Firmen haben die Möglichkeit, Ihr Interesse an dieser Ausschreibung bei der o.g. Vergabestelle zu bekunden.
Für Ausschreibungen, mit einem Auftragswert über 75.000 Euro (ohne Mwst) ist dafür in Bayern ein Zeitraum zwischen der ex-ante Veröffentlichung und der Aufforderung zur Abgabe von Angeboten von min. 7 Tagen vorgesehen.
Ein Rechtsanspruch auf eine Beteiligung an der Beschränkten Ausschreibung besteht nicht.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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