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Ausschreibung - Errichten einer 2-geschossigen, nicht unterkellerten, provisorischen Schulpavillonanlage in München (ID:11206521)

Übersicht
DTAD-ID:
11206521
Region:
80335 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Installation von Heizungs-, Lüftungs-, Klimaanlagen
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Errichtung in Systembauweise Gesamtmassen: Errichten einer 2-geschossigen, nicht unterkellerten, provisorischen Schulpavillonanlage (mobile Schulraumeinheit) in Modulbauweise aus Holz oder...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.09.2015
Frist Vergabeunterlagen:
29.10.2015
Frist Angebotsabgabe:
05.11.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Landeshauptstadt München,
Baureferat, Verwaltung und Recht,
Submissionsbüro
Friedenstr. 40, Eingang Gammelsdorfer-/Ecke Trausnitzstraße
Zimmer Nr. 0.243
81671 München
Telefax: 089/233-6 02 15

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Errichtung in Systembauweise
Gesamtmassen:
Errichten einer 2-geschossigen, nicht unterkellerten, provisorischen
Schulpavillonanlage
(mobile Schulraumeinheit) in Modulbauweise aus Holz oder Stahl.
Der Neubau wird über den Anschluss an die bestehende Fernwärmeleitung/
Fernwärmestation beheizt. Die Klassenräume werden natürlich belichtet
und belüftet. Für
die Mittelzone, Teamraum und innenliegende Nebenräume ist eine
Lüftungsanlage geplant.
Als Dacheindeckung ist ein extensives Gründach vorgesehen.
Der Neubau weist eine Grundfläche von ca. 27,00 m x 28,00 m und eine
Gesamthöhe von
ca. 7,00 m auf. Die Bruttogrundfläche beträgt 1.436 m^2, der
Bruttorauminhalt 5.067 m^3.
Sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss sind 4 Klassenräume
angeordnet, d.h.
das Bauvorhaben beherbergt somit insgesamt 8 Klassenräume. Zwischen den
Klassenräumen ist jeweils ein Raum für Ganztagesbetreuung vorgesehen.
Im zentralen
Gebäudebereich befinden sind in beiden Geschossen die Sanitärräume und
die
Garderoben. In beiden Geschossen sind in Richtung Nord- Westen
Teamräume platziert.
Die Erschließung erfolgt durch eine innenliegende und eine
außenliegende Treppenanlage
(Option/ Variante: 2 innenliegende Treppenanlagen) sowie eine zentral
positionierte
Aufzugsanlage.
Seite 3 von 6
Der Neubau ist schlüsselfertig zu erstellen einschl. aller technischen
Installationen, sowie
eines behindertengerechten Personenaufzuges.
Nachweise zu den Brandschutzanforderungen bzgl. Standsicherheit und
Raumabschluss gemäß der Bayerischen Bauordnung (BayBO)
Die Bayerische Bauordnung (BayBO) fordert mit Art. 25 für tragende und
aussteifende
Wände und Stützen eine ausreichend lange Standsicherheit im Brandfall.
Des Weiteren
fordert sie mit Art. 29 (Decken), mit Art. 33 Abs. 4 (Wände notwendiger
Treppenräume) und
mit Art. 34 Abs. 4 (Wände notwendiger Flure), zusätzlich zur
ausreichend langen
Standsicherheit, einen ausreichend langen Raumabschluss.
Standsicherheit und
Raumabschluss müssen in Gebäuden der Gebäudeklasse 3 feuerhemmend sein.
Hinweis: Weitergehende Anforderungen zur brandschutztechnischen
Bewertung dieser
Gebäude (z. B.: Brandmeldeanlagen) sind davon unbenommen und weiterhin
integrativer
Teil des Brandschutzkonzeptes. Die brandschutztechnischen Anforderungen
und auch
Abweichungen gemäß Art. 3 BayBO (gleichwertige Lösung) und nach Art. 63
BayBO
(Abweichung) müssen in diesem Brandschutzkonzept nachprüfbar und
begründet dargelegt
werden.
Die Nachweise zur Erreichung der Schutzziele der BayBO (Gebäudeklasse
3) hinsichtlich
der Anforderung feuerhemmend können folgendermaßen erfolgen:
Alternative 1:

Erfüllungsort:
Bezeichnung der Baumaßnahme:
Grundschule Dachauer Straße, Errichtung einer Schulpavillonanlage
Ort der Ausführung:
Dachauer Straße 98
80335 München

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
Vergabe-Nr: H30312815

Vergabeunterlagen:
Kostenbeitrag für die Verdingungsunterlagen EUR 32,00
Erstattung: nein
Abholung/Versendung der Verdingungsunterlagen nur bei Nachweis einer
Überweisung
unter Hinweis auf den Verwendungszweck 91254301010016 und der
Vergabe-Nr. (siehe

b) Geldinstitut: HypoVereinsbank
IBAN: DE43700202700002754070
BIC: HYVEDEMMXXX
Empfänger: Kassen- u. Steueramt, München
Schecks oder Bargeld werden nicht angenommen.
I) Anforderung der Verdingungsunterlagen
bis (spätester Eingang der Anforderung oder persönliche Abholung)
29.10.2015
Fax: 089/233-60215
Adresse: siehe
a) Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00 bis 12.00 Uhr

Termine & Fristen
Unterlagen:
29.10.2015

Angebotsfrist:
05.11.2015, 11.00 Uhr
Landeshauptstadt München,
Baureferat, Verwaltung und Recht,
Submissionsbüro
Friedenstr. 40, Eingang Gammelsdorfer-/Ecke Trausnitzstraße
Zimmer Nr. 0.243
81671 München
Telefax: 089/233-6 02 15 Bei Öffnung der Angebote dürfen anwesend sein: Bieter und ihre
Bevollmächtigten

Ausführungsfrist:
KW 02/2016 - KW 29/2016

Bindefrist:
Der/die Bieter/-in ist bis zum 16.02.2016 an sein/ihr Angebot gebunden.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Geforderte Sicherheiten:
Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchesicherheit in Höhe von 5 % der
Auftragssummme.
Mängelansprüchesicherheit in Höhe von 3 % der Abrechnungssumme inkl.
der Nachträge.

Geforderte Nachweise:
Nachweis der Anforderung feuerhemmend gemäß BayBo
a) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. El 30 nach Nachweisstufe 1 Eurocode
gemäß DIN EN
1991 ff. ( ehemals DIN 4102-4) oder

b) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. El 30 nach Nachweisstufe 2
(vereinfachtes
Rechenverfahren) Eurocode gemäß DIN EN 1991 ff.

c) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. El 30 nach Nachweisstufe 3 Eurocode
gemäß DIN EN
1991 ff. mit simulierter Brandeinwirkung für mindestens 30 Minuten
gemäß
Einheitstemperaturkurve
Alternative 2:
Nachweis der Erfüllung der Brandschutzanforderungen mittels einer
gleichwertigen Lösung
nach Art. 3 Abs. 2 Satz 3 BayBO
Mittels eines Brandversuches, der mindestens dem Niveau der
Einheitstemperaturzeitkurve
entspricht, ist der Standsicherheitsnachweis über 30 Minuten zu führen
(vgl. Nationalen
Anhang zum Eurocode).
Zur Bemessung und Bewertung der Gleichwertigkeit sind folgende
Parameter zu Grunde zu
legen:
Brandlastdichten mindestens 800 MJ/m^2, Nutzlasten 5,0 kN/m^2, maximale
Raumgröße bis
400 m^2, die ermittelte Temperatur-Zeit-Kurve liegt für mindestens 30
Minuten oberhalb des
Niveaus der Einheitstemperaturzeitkurve (Darstellung als Diagramm).
Der Nachweis wird i. d. Regel durch eine gutachterliche Stellungnahme
einer baurechtlich
anerkannten Prüf,- Überwachungs,- und Zertifizierungsanstalt erbracht.
Hinweis: Die Gleichwertigkeit der technischen Lösung wird
bauaufsichtlich oder durch einen
Prüfsachverständige/n für Brandschutz im Genehmigungsverfahren geprüft.
Die o.g. für das Bauvorhaben erforderlichen Nachweise zur Erreichung
der Schutzziele der
BayBO (Gebäudeklasse 3) hinsichtlich der Anforderung feuerhemmend sind
auf Verlangen
der Vergabestelle vorzulegen.
Alternative 3:
Sonderfall zweigeschossige Bauten (Erdgeschoss plus ein Obergeschoss)
Alternativ zu den Möglichkeiten nach 1. und 2. kann die Erreichung der
Schutzziele
hinsichtlich der Brandschutzanforderung feuerhemmend folgendermaßen
nachgewiesen
werden:
Durch einen von einem Prüfsachverständigen für Standsicherheit
bestätigten Nachweis wird
bescheinigt, dass bei einem Entfall der Tragstruktur bezogen auf einen
Raum im
Erdgeschoss (Aufenthaltsräume und Lagerräume) die jeweils
darüberliegenden
Raumeinheiten ihre Standsicherheit nicht verlieren.
Hinweis: Der Nachweis ist als Kompensation zu den Abweichungen nach
Art.63BayBO
(fehlender Nachweis feuerhemmend für Tragwerk, Decke, Wände notwendiger
Flure und
notwendiger Treppenräume) zu erbringen und wird im
Genehmigungsverfahren geprüft.
Kompensation zu Decken: Aufgrund der nicht feuerhemmenden tragenden und
aussteifenden Bauteile ist eine zulassungskonforme Errichtung der
Decken nicht möglich.
Daher werden die Decken abweichend von Art. 29 BayBO nur in der "Bauart
F30 bzw.
Bauart REI 30" und nicht feuerhemmend im Sinne der BayBO errichtet.
Kompensation: Die "Bauart F-30 / REI-30" bedeutet in diesem
Zusammenhang, dass die
Decken gemäß ihrer eigentlichen Zulassung errichtet werden, aber die
Anschlüsse an die
tragenden Bauteile nicht erfüllt werden. Dennoch wird die Ausbreitung
von Feuer und Rauch
entsprechend behindert. Das Schutzziel gemäß Art. 29 BayBO i.V.m. Art.
12 BayBO
(Vorbeugung der Brandausbreitung, (Selbst-)Rettungsmöglichkeit,
wirksame Löscharbeiten)
ist damit erfüllt. Die Details zur Ausführung der bautechnischen
Anschlüsse sind im
Brandschutznachweis im Rahmen des Abweichungsantrages darzulegen.
Kompensation zu Wände notwendiger Flur:
Aufgrund der nicht feuerhemmenden tragenden und aussteifenden Bauteile
ist eine
zulassungskonforme Errichtung der Wände notwendiger Flure nicht
möglich. Daher werden
diese Wände abweichend von Art. 34 Abs. 4 BayBO nur in der "Bauart F-30
bzw. Bauart El
30" und nicht feuerhemmend im Sinne der BayBO errichtet.
Kompensation: Die "Bauart F-30 / El 30" bedeutet in diesem
Zusammenhang, dass die
Wände gemäß ihrer eigentlichen Zulassung errichtet werden, aber der
Anschluss an das
tragende Bauteil nicht erfüllt wird. Dadurch wird die Ausbreitung von
Feuer und Rauch
entsprechend behindert. Das Schutzziel gemäß Art. 34 BayBO i.V.m. Art.
12 BayBO
(Vorbeugung der Brandausbreitung, (Selbst-)Rettungsmöglichkeit,
wirksame Löscharbeiten)
ist damit erfüllt. Die Details zur Ausführung der bautechnischen
Anschlüsse sind im
Brandschutznachweis im Rahmen des Abweichungsantrages darzulegen.
Vom Bieter ist mit Angebotsabgabe die gewählte Alternative anzugeben:
Für die ausgewählte Alternative sind die angegebenen Nachweise auf
Verlangen der
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Vergabestelle vorzulegen.
Hinweise zur DIN EN 1090
Der Auftragnehmer hat für das Herstellen von Tragwerken im
bauaufsichtlichen Bereich die
Bedingungen nach DIN EN 1090 (Teil 1-3) zur erfüllen.

Geforderte Eignungsnachweise:
Nachweise zur Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den
Eintrag in die
Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen
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(Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf
Verlangen
nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmen präqualifiziert
sind oder die
Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit
dem Angebot das
augefüllte Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Bei
Einsatz von
Nachunternehmen sind die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen
Nachunternehmen
abzugeben, es sei denn, die Nachunternehmen sind präqualifiziert. In
diesem Fall reicht die
Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen in der Liste des
Vereins für die
Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis)
geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch
die der
Nachunternehmen) durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung"
genannten
Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) ist erhältlich unter
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/ausschreibung
en/bauleistungen. html
und liegt den Vergabeunterlagen bei.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform von Bietergemeinschaften:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Sonstiges
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):
Regierung von Oberbayern, - VOB-Stelle -
Maximilianstraße 39, 80538 München
Tel. +49(89)2176-2544, Fax: +49(89)2176-2859
Zur Überprüfung der Zuordnung zum 20%-Kontingent für nicht EU-weite
Vergabeverfahren (§ 2 Nr. 6 VGV): Vergabekammer (§ 104 GWB)
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39, 80534 München
Tel. +49(89)2176/2411, Fax: +49(89)2176-2847

x) Sonstige Angaben:
Auskünfte erteilen:
-zum technischen Inhalt: HerrTestrut, Abt. H45, Tel: 089/233-61031
- zur Ausgabe der Unterlagen: Frau Hörn / Frau Nagy,
Tel: 089/233-60204 / 089/233-60282
München, 21.09.2015
Landeshauptstadt München

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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