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Ausschreibung - Errichtung einer Schulpavillonanlage in München (ID:10971600)

Übersicht
DTAD-ID:
10971600
Region:
81671 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Küchenmöbel, -Einrichtung, Installation von Aufzügen, Rolltreppen, Dachdeckarbeiten, Aufzüge, Rolltreppen, Installation von Brandmeldeanlagen, Brandschutz, Schlüsselfertiges Bauen, Generalunternehmer
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Errichtung in Systembauweise Gesamtmassen: Schlüsselfertige Erstellung einer 2- geschossigen Schulpavillonanlage mit Mensa in Modulbauweise inkl. Gründung, technischer Gebäudeausrüstung,...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.07.2015
Frist Vergabeunterlagen:
18.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
25.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Landeshauptstadt München,
Baureferat, Verwaltung und Recht,
Submissionsbüro
Friedenstr. 40, Eingang Gammelsdorfer-/Ecke Trausnitzstraße
Zimmer Nr. 0.243
81671 München
Telefax: 089/233-6 02 15

Öffentliche Ausschreibungen
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Errichtung in Systembauweise
Gesamtmassen:
Schlüsselfertige Erstellung einer 2- geschossigen Schulpavillonanlage mit Mensa in Modulbauweise
inkl. Gründung, technischer Gebäudeausrüstung, Aufzugsanlage, Gründach
und Kücheneinrichtung
BGF ca. 2.484 m², L/B/H= ca. 45,00 x 27,60 x 7,20 m

Erfüllungsort:
Bezeichnung der Baumaßnahme:
Grundschule Anton-Böck-Straße, Errichtung einer Schulpavillonanlage
Ort der Ausführung:
München

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
Vergabe-Nr: H30243615

Vergabeunterlagen:
Kostenbeitrag für die Verdingungsunterlagen EUR 49,00
Erstattung: nein
Abholung/Versendung der Verdingungsunterlagen nur bei Nachweis einer Überweisung
unter Hinweis auf den Verwendungszweck 91254301010016 und der Vergabe-Nr.
Geldinstitut: HypoVereinsbank
IBAN: DE43700202700002754070
BIC: HYVEDEMMXXX
Empfänger: Kassen- u. Steueramt, München
Schecks oder Bargeld werden nicht angenommen.

Anforderung der Verdingungsunterlagen
bis (spätester Eingang der Anforderung oder persönliche Abholung) 18.08.2015
Fax: 089/233-60215
Adresse: siehe Auftraggeber
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00 bis 12.00 Uhr

Termine & Fristen
Unterlagen:
18.08.2015

Angebotsfrist:
Angebote sind zu richten an: Anschrift siehe Auftraggeber

Angebotseröffnung: Dienstag, 25.08.2015, 10.20 Uhr
Anschrift siehe Auftraggeber
Bei Öffnung der Angebote dürfen anwesend sein: Bieter und ihre Bevollmächtigten

Ausführungsfrist:
41. KW 2015 - 20. KW 2016

Bindefrist:
Der/die Bieter/-in ist bis zum 11.11.2015 an sein/ihr Angebot gebunden.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchesicherheit in Höhe von 5 % der Auftragssummme.
Mängelansprüchesicherheit in Höhe von 3 % der Abrechnungssumme inkl. der Nachträge.

Geforderte Nachweise:
Nachweise zu den Brandschutzanforderungen bzgl. Standsicherheit und Raumabschluss gemäß der
Bayerischen Bauordnung (BayBO)
Die Bayerische Bauordnung (BayBO) fordert mit Art. 25 für tragende und aussteifende Wände und Stützen eine
ausreichend lange Standsicherheit im Brandfall. Des Weiteren fordert sie mit Art. 29 (Decken), mit Art. 33 Abs. 4
(Wände notwendiger Treppenräume) und mit Art. 34 Abs. 4 (Wände notwendiger Flure), zusätzlich zur
ausreichend langen Standsicherheit, einen ausreichend langen Raumabschluss. Standsicherheit und
Raumabschluss müssen in Gebäuden der Gebäudeklasse 3 feuerhemmend sein.
Hinweis: Weitergehende Anforderungen zur brandschutztechnischen Bewertung dieser Gebäude (z. B.:
Brandmeldeanlagen) sind davon unbenommen und weiterhin integrativer Teil des Brandschutzkonzeptes. Die
brandschutztechnischen Anforderungen und auch Abweichungen gemäß Art. 3 BayBO (gleichwertige Lösung)
und nach Art. 63 BayBO (Abweichung) müssen in diesem Brandschutzkonzept nachprüfbar und begründet
dargelegt werden.
Die Nachweise zur Erreichung der Schutzziele der BayBO (Gebäudeklasse 3) hinsichtlich der Anforderung
feuerhemmend können folgendermaßen erfolgen:
Alternative 1:
Nachweis der Anforderung feuerhemmend gemäß BayBo a) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. EI 30 nach Nachweisstufe 1 Eurocode gemäß DIN EN 1991 ff. ( ehemals
DIN 4102-4) oder b) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. EI 30 nach Nachweisstufe 2 (vereinfachtes Rechenverfahren) Eurocode
gemäß DIN EN 1991 ff.c) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. EI 30 nach Nachweisstufe 3 Eurocode gemäß DIN EN 1991 ff. mit
simulierter Brandeinwirkung für mindestens 30 Minuten gemäß Einheitstemperaturkurve
Alternative 2:
Nachweis der Erfüllung der Brandschutzanforderungen mittels einer gleichwertigen Lösung nach Art. 3 Abs. 2
Satz 3 BayBO
Mittels eines Brandversuches, der mindestens dem Niveau der Einheitstemperaturzeitkurve entspricht, ist der
Standsicherheitsnachweis über 30 Minuten zu führen (vgl. Nationalen Anhang zum Eurocode).
Zur Bemessung und Bewertung der Gleichwertigkeit sind folgende Parameter zu Grunde zu legen:
Brandlastdichten mindestens 800 MJ/m², Nutzlasten 2,0 kN/m², maximale Raumgröße bis 400 m², die ermittelte
Temperatur-Zeit-Kurve liegt für mindestens 30 Minuten oberhalb des Niveaus der Einheitstemperaturzeitkurve
(Darstellung als Diagramm).
Der Nachweis wird i. d. Regel durch eine gutachterliche Stellungnahme einer baurechtlich anerkannten Prüf-,
Überwachungs,- und Zertifizierungsanstalt erbracht.
Hinweis: Die Gleichwertigkeit der technischen Lösung wird bauaufsichtlich oder durch einen
Prüfsachverständige/n für Brandschutz im Genehmigungsverfahren geprüft.
Die o.g. für das Bauvorhaben erforderlichen Nachweise zur Erreichung der Schutzziele der BayBO
(Gebäudeklasse 3) hinsichtlich der Anforderung feuerhemmend sind auf Verlangen der Vergabestelle
vorzulegen.
Alternative 3:
Sonderfall zwei-geschossige Bauten (Erdgeschoss plus ein Obergeschoss)
Alternativ zu den Möglichkeiten nach 1. und 2. kann die Erreichung der Schutzziele hinsichtlich der
Brandschutzanforderung feuerhemmend folgendermaßen nachgewiesen werden:
Durch einen von einem Prüfsachverständigen für Standsicherheit bestätigten Nachweis wird bescheinigt, dass
bei einem Entfall der Tragstruktur bezogen auf einen Raum im Erdgeschoss (Aufenthaltsräume und Lagerräume)
die jeweils darüberliegenden Raumeinheiten (Module) ihre Standsicherheit nicht verlieren.
Hinweis: Der Nachweis ist als Kompensation zu den Abweichungen nach Art.63BayBO (fehlender Nachweis
feuerhemmend für Tragwerk, Decke, Wände notwendiger Flure und notwendiger Treppenräume) zu erbringen
und wird im Genehmigungsverfahren geprüft.
Kompensation zu Decken: Aufgrund der nicht feuerhemmenden tragenden und aussteifenden Bauteile ist eine
zulassungskonforme Errichtung der Decken nicht möglich. Daher werden die Decken abweichend von Art. 29
BayBO nur in der „Bauart F30 bzw. Bauart REI 30“ und nicht feuerhemmend im Sinne der BayBO errichtet.
Kompensation: Die „Bauart F-30 / REI-30“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Decken gemäß ihrer
eigentlichen Zulassung errichtet werden, aber die Anschlüsse an die tragenden Bauteile nicht erfüllt werden.
Dennoch wird die Ausbreitung von Feuer und Rauch entsprechend behindert. Das Schutzziel gemäß Art. 29
BayBO i.V.m. Art. 12 BayBO (Vorbeugung der Brandausbreitung, (Selbst-)Rettungsmöglichkeit, wirksame
Löscharbeiten) ist damit erfüllt. Die Details zur Ausführung der bautechnischen Anschlüsse sind im
Brandschutznachweis im Rahmen des Abweichungsantrages darzulegen.
Kompensation zu Wände notwendiger Flur:
Aufgrund der nicht feuerhemmenden tragenden und aussteifenden Bauteile ist eine zulassungskonforme
Errichtung der Wände notwendiger Flure nicht möglich. Daher werden diese Wände abweichend von Art. 34
Abs. 4 BayBO nur in der „Bauart F-30 bzw. Bauart EI 30“ und nicht feuerhemmend im Sinne der BayBO errichtet.
Kompensation: Die „Bauart F-30 / EI 30“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Wände gemäß ihrer
eigentlichen Zulassung errichtet werden, aber der Anschluss an das tragende Bauteil nicht erfüllt wird. Dadurch
wird die Ausbreitung von Feuer und Rauch entsprechend behindert. Das Schutzziel gemäß Art. 34 BayBO i.V.m.
Art. 12 BayBO (Vorbeugung der Brandausbreitung, (Selbst-)Rettungsmöglichkeit, wirksame Löscharbeiten) ist
damit erfüllt. Die Details zur Ausführung der bautechnischen Anschlüsse sind im Brandschutznachweis im
Rahmen des Abweichungsantrages darzulegen.
Vom Bieter ist mit Angebotsabgabe die gewählte Alternative anzugeben:
Für die ausgewählte Alternative sind die angegebenen Nachweise auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Hinweise zur DIN EN 1090
Der Auftragnehmer hat für das Herstellen von Tragwerken im bauaufsichtlichen Bereich die Bedingungen nach
DIN EN 1090 (Teil 1-3) zur erfüllen.

Geforderte Eignungsnachweise:
Nachweise zur Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die
Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen
(Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf Verlangen
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nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmen präqualifiziert sind oder die
Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das
augefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von
Nachunternehmen sind die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmen
abzugeben, es sei denn, die Nachunternehmen sind präqualifiziert. In diesem Fall reicht die
Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen in der Liste des Vereins für die
Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der
Nachunternehmen) durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten
Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) ist erhältlich unter
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/ausschreibungen/bauleistungen.html
und liegt den Vergabeunterlagen bei.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform von Bietergemeinschaften:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Sonstiges
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):
Regierung von Oberbayern, - VOB-Stelle -
Maximilianstraße 39, 80538 München
Tel. +49(89)2176-2544, Fax: +49(89)2176-2859
Zur Überprüfung der Zuordnung zum 20%-Kontingent für nicht EU-weite
Vergabeverfahren (§ 2 Nr. 6 VGV): Vergabekammer (§ 104 GWB)
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39, 80534 München
Tel. +49(89)2176/2411, Fax: +49(89)2176-2847

Sonstige Angaben:
Auskünfte erteilen:
- zum technischen Inhalt: Herr Müller, Abt. H51, Tel: 089/233-60722
- zur Ausgabe der Unterlagen: Frau Horn / Frau Nagy,
Tel: 089/233-60204 / 089/233-60219

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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