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Ausschreibung - Errichtung in Systembauweise in München (ID:11206491)

Übersicht
DTAD-ID:
11206491
Region:
81671 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Aufzüge, Rolltreppen
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Errichtung in Systembauweise Gesamtmassen: Neubau eines Schulpavillons mit 12 Klassenzimmern, zwei Mehrzweckräumen sowie Nebenräumen auf dem Gelände des Willi-Graf-Gymnasiums zur zeitlich...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.09.2015
Frist Vergabeunterlagen:
29.10.2015
Frist Angebotsabgabe:
05.11.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Landeshauptstadt München,
Baureferat, Verwaltung und Recht,
Submissionsbüro
Friedenstr. 40, Eingang Gammelsdorfer-/Ecke Trausnitzstraße
Zimmer Nr. 0.243
81671 München
Telefax: 089/233-6 02 15

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Errichtung in Systembauweise
Gesamtmassen:
Neubau eines Schulpavillons mit 12 Klassenzimmern, zwei Mehrzweckräumen
sowie Nebenräumen auf dem Gelände des Willi-Graf-Gymnasiums
zur zeitlich befristeten Nutzung.
Auf dem Areal des Willy -Graf-Gymnasiums soll an der Karl-Theodor-Str. 92 / Borschtallee
26 ein 2-geschossiger Schulpavillon in Systembauweise errichtet werden. Aufgrund der
zeitlich befristeten Nutzungsdauer sind daher die Bestimmungen der EnEV 2014 sowie des
EEwärmeG 2014 einzuhalten.Die Beheizung des Neubaus erfolgt über einen
Fernwärmeanschluss.
Das Gebäude ist nicht unterkellert.
Das zu errichtende Gebäude weist eine Grundfläche von ca. 28,75m x 32,50m auf. Die BGF
beträgt ca.1.811 m², der Bruttorauminhalt ca. 5.886 m³.
Der Neubau ist schlüsselfertig zu erstellen einschl. aller technischen Installationen, sowie
eines behindertengerechten Personenaufzuges.
Wesentliche Räume: 12 Klassenzimmer, 2 Mehrzweckräume, 2 Teamräume, 1
behindertengerechtes WC, je 2 WC-Anlagen für Knaben und Mädchen, gruppiert um einen
zentralen Erschließungsflur.
Als Dacheindeckung ist ein extensives Gründach vorgesehen.
Nachweise zu den Brandschutzanforderungen bzgl. Standsicherheit und
Raumabschluss gemäß der Bayerischen Bauordnung (BayBO)
Die Bayerische Bauordnung (BayBO) fordert mit Art. 25 für tragende und aussteifende
Wände und Stützen eine ausreichend lange Standsicherheit im Brandfall. Des Weiteren
fordert sie mit Art. 29 (Decken), mit Art. 33 Abs. 4
(Wände notwendiger Treppenräume) und mit Art. 34 Abs. 4 (Wände notwendiger Flure),
zusätzlich zur ausreichend langen Standsicherheit, einen ausreichend langen
Raumabschluss. Standsicherheit und Raumabschluss müssen in Gebäuden der
Gebäudeklasse 3 feuerhemmend sein.
Hinweis: Weitergehende Anforderungen zur brandschutztechnischen Bewertung dieser
Gebäude (z. B.: Brandmeldeanlagen) sind davon unbenommen und weiterhin integrativer
Teil des Brandschutzkonzeptes. Die
brandschutztechnischen Anforderungen und auch Abweichungen gemäß Art. 3 BayBO
(gleichwertige Lösung) und nach Art. 63 BayBO (Abweichung) müssen in diesem
Brandschutzkonzept nachprüfbar und begründet
dargelegt werden.
Die Nachweise zur Erreichung der Schutzziele der BayBO (Gebäudeklasse 3) hinsichtlich
der Anforderung feuerhemmend können folgendermaßen erfolgen:
Alternative 1:
Nachweis der Anforderung feuerhemmend gemäß BayBo

Erfüllungsort:
Sophie-Scholl-Gymnasium, Karl-Theodor-Straße, Errichtung einer
Schulpavillonanlage
Ort der Ausführung:
München

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
Vergabe-Nr: H30313215

Vergabeunterlagen:
Kostenbeitrag für die Verdingungsunterlagen EUR 34,00
Erstattung: nein
Abholung/Versendung der Verdingungsunterlagen nur bei Nachweis einer Überweisung
unter Hinweis auf den Verwendungszweck 91254301010016 und der Vergabe-Nr. (siehe

b) Geldinstitut: HypoVereinsbank
IBAN: DE43700202700002754070
BIC: HYVEDEMMXXX
Empfänger: Kassen- u. Steueramt, München
Schecks oder Bargeld werden nicht angenommen.
Anforderung der Verdingungsunterlagen
bis (spätester Eingang der Anforderung oder persönliche Abholung) 29.10.2015
Fax: 089/233-60215
Landeshauptstadt München,
Baureferat, Verwaltung und Recht,
Submissionsbüro
Friedenstr. 40, Eingang Gammelsdorfer-/Ecke Trausnitzstraße
Zimmer Nr. 0.243
81671 München
Telefax: 089/233-6 02 15 Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00 bis 12.00 Uhr

Termine & Fristen
Unterlagen:
29.10.2015

Angebotsfrist:
05.11.2015, 11.40 Uhr
Landeshauptstadt München,
Baureferat, Verwaltung und Recht,
Submissionsbüro
Friedenstr. 40, Eingang Gammelsdorfer-/Ecke Trausnitzstraße
Zimmer Nr. 0.243
81671 München
Telefax: 089/233-6 02 15 Bei Öffnung der Angebote dürfen anwesend sein: Bieter und ihre Bevollmächtigten

Ausführungsfrist:
01.02.2016

Bindefrist:
KW 02/2016 - KW 29/2016
Der/die Bieter/-in ist bis zum 16.02.2016 an sein/ihr Angebot gebunden.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Geforderte Sicherheiten:
Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchesicherheit in Höhe von 5 % der Auftragssummme.
Mängelansprüchesicherheit in Höhe von 3 % der Abrechnungssumme inkl. der Nachträge.

Geforderte Nachweise:
a) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. EI 30 nach Nachweisstufe 1 Eurocode gemäß DIN EN
1991 ff. ( ehemals DIN 4102-4) oder

b) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. EI 30 nach Nachweisstufe 2 (vereinfachtes
Rechenverfahren) Eurocode gemäß DIN EN 1991 ff.

c) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. EI 30 nach Nachweisstufe 3 Eurocode gemäß DIN EN
1991 ff. mit simulierter Brandeinwirkung für mindestens 30 Minuten gemäß
Einheitstemperaturkurve
Alternative 2:
Nachweis der Erfüllung der Brandschutzanforderungen mittels einer gleichwertigen Lösung
nach Art. 3 Abs. 2 Satz 3 BayBO Mittels eines Brandversuches, der mindestens dem Niveau
der Einheitstemperaturzeitkurve entspricht, ist der Standsicherheitsnachweis über 30
Minuten zu führen (vgl. Nationalen Anhang zum Eurocode).
Zur Bemessung und Bewertung der Gleichwertigkeit sind folgende Parameter zu Grunde zu
legen:
Brandlastdichten mindestens 800 MJ/m², Nutzlasten 2,0 kN/m², maximale Raumgröße bis
400 m², die ermittelte Temperatur-Zeit-Kurve liegt für mindestens 30 Minuten oberhalb des
Niveaus der Einheitstemperaturzeitkurve (Darstellung als Diagramm).
Der Nachweis wird i. d. Regel durch eine gutachterliche Stellungnahme einer baurechtlich
anerkannten Prüf,- Überwachungs,- und Zertifizierungsanstalt erbracht.
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Hinweis: Die Gleichwertigkeit der technischen Lösung wird bauaufsichtlich oder durch einen
Prüfsachverständige/n für Brandschutz im Genehmigungsverfahren geprüft. Die o.g. für das
Bauvorhaben erforderlichen Nachweise zur Erreichung der Schutzziele der BayBO
(Gebäudeklasse 3) hinsichtlich der Anforderung feuerhemmend sind auf Verlangen der
Vergabestelle vorzulegen.
Alternative 3:
Sonderfall zwei-geschossige Bauten (Erdgeschoss plus ein Obergeschoss) Alternativ zu
den Möglichkeiten nach 1. und 2. kann die Erreichung der Schutzziele hinsichtlich der
Brandschutzanforderung feuerhemmend folgendermaßen nachgewiesen werden: Durch
einen von einem Prüfsachverständigen für Standsicherheit bestätigten Nachweis wird
bescheinigt, dass bei einem Entfall der Tragstruk tur bezogen auf einen Raum im
Erdgeschoss (Aufenthaltsräume und Lagerräume) die jeweils darüberliegenden
Raumeinheiten (Module) ihre Standsicherheit nicht verlieren.
Hinweis: Der Nachweis ist als Kompensation zu den Abweichungen nach Art.63BayBO
(fehlender Nachweis feuerhemmend für Tragwerk, Decke, Wände notwendiger Flure und
notwendiger Treppenräume) zu erbringen und wird im Genehmigungsverfahren geprüft.
Kompensation zu Decken: Aufgrund der nicht feuerhemmenden tragenden und
aussteifenden Bauteile ist eine zulassungskonforme Errichtung der Decken nicht möglich.
Daher werden die Decken abweichend von Art. 29
BayBO nur in der „Bauart F30 bzw. Bauart REI 30“ und nicht feuerhemmend im Sinne der
BayBO errichtet.
Kompensation: Die „Bauart F-30 / REI-30“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die
Decken gemäß ihrer eigentlichen Zulassung errichtet werden, aber die Anschlüsse an die
tragenden Bauteile nicht erfüllt
werden. Dennoch wird die Ausbreitung von Feuer und Rauch entsprechend behindert. Das
Schutzziel gemäß Art. 29 BayBO i.V.m. Art. 12 BayBO (Vorbeugung der Brandausbreitung,
(Selbst-)Rettungsmöglichkeit, wirksame
Löscharbeiten) ist damit erfüllt. Die Details zur Ausführung der bautechnischen Anschlüsse
sind im Brandschutznachweis im Rahmen des Abweichungsantrages darzulegen.
Kompensation zu Wände notwendiger Flur:
Aufgrund der nicht feuerhemmenden tragenden und aussteifenden Bauteile ist eine
zulassungskonforme Errichtung der Wände notwendiger Flure nicht möglich. Daher werden
diese Wände abweichend von Art. 34 Abs. 4 BayBO nur in der „Bauart F-30 bzw. Bauart EI
30“ und nicht feuerhemmend im Sinne der BayBO errichtet. Kompensation: Die „Bauart F-30
/ EI 30“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Wände gemäß ihrer eigentlichen
Zulassung errichtet werden, aber der Anschluss an das tragende Bauteil nicht erfüllt
wird. Dadurch wird die Ausbreitung von Feuer und Rauch entsprechend behindert. Das
Schutzziel gemäß Art. 34 BayBO i.V.m. Art. 12 BayBO (Vorbeugung der Brandausbreitung,
(Selbst-)Rettungsmöglichkeit, wirksame
Löscharbeiten) ist damit erfüllt. Die Details zur Ausführung der bautechnischen Anschlüsse
sind im Brandschutznachweis im Rahmen des Abweichungsantrages darzulegen.
Vom Bieter ist mit Angebotsabgabe die gewählte Alternative anzugeben:
Für die ausgewählte Alternative sind die angegebenen Nachweise auf Verlangen der
Vergabestelle vorzulegen.
Seite 5 von 6
Hinweise zur DIN EN 1090
Der Auftragnehmer hat für das Herstellen von Tragwerken im bauaufsichtlichen Bereich die
Bedingungen nach DIN EN 1090 (Teil 1-3) zur erfüllen.
Geforderte Eignungsnachweise:
Nachweise zur Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die
Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen
(Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf Verlangen
nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmen präqualifiziert sind oder die
Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das
augefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von
Nachunternehmen sind die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmen
abzugeben, es sei denn, die Nachunternehmen sind präqualifiziert. In diesem Fall reicht die
Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen in der Liste des Vereins für die
Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der
Nachunternehmen) durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten
Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) ist erhältlich unter
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/ausschreibungen/bauleistung
en.html und liegt den Vergabeunterlagen bei.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform von Bietergemeinschaften:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Sonstiges
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):
Regierung von Oberbayern, - VOB-Stelle -
Maximilianstraße 39, 80538 München
Tel. +49(89)2176-2544, Fax: +49(89)2176-2859
Zur Überprüfung der Zuordnung zum 20%-Kontingent für nicht EU-weite
Vergabeverfahren (§ 2 Nr. 6 VGV): Vergabekammer (§ 104 GWB)
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39, 80534 München
Tel. +49(89)2176/2411, Fax: +49(89)2176-2847
Sonstige Angaben:
Auskünfte erteilen:
- zum technischen Inhalt: Herr Testrut, Abt. H45, Tel: 089/233-61031
- zur Ausgabe der Unterlagen: Frau Horn / Frau Nagy,
Tel: 089/233-60204 / 089/233-60282
München, 21.09.2015 Landeshauptstadt München

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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