DTAD

Ausschreibung - Errichtung von Dachstühlen in Unterthierwasen (ID:8067439)

Auftragsdaten
Titel:
Errichtung von Dachstühlen
DTAD-ID:
8067439
Region:
67292 Unterthierwasen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.03.2013
Frist Vergabeunterlagen:
24.04.2013
Frist Angebotsabgabe:
25.04.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Sanierung Orangerie Kirchheimbolanden - 502b Zimmermann Sanierung der Orangerie 1. Bauabschnitt ("Westflügel") und vorgezogene Maßnahmen des 2. Bauabschnittes ("Mittelbau" und "Ostflügel"). Die Orangerie wurde 1776 als Funktionsbau des Schloss-Küchengartens mit einem Mittelbau und zwei Seitenflügeln als Gewächshäuser oder Orangerien errichtet. Das Gebäude besteht aus einem 2-geschossigen, vollunterkellerten Mittelbau und 2 baulich konstruktiv getrennten 1-geschossigen Seitenflügeln (auf West-und Ostseite) mit einer Teilunterkellerung im Bereich des Westflügels. Zu Beginn des 19. Jhdts. wurden die Gebäude zu Verwaltungsräumen umgebaut. Hierzu wurden die schrägen Glasfassaden auf der Südseite der Gewächshäuser durch gemauerte Außenwände mit Toren und Fenstern ersetzt. Ab Mitte des 20. Jhdts. wurden Westflügel, Mittelbau und der Dachraum des Ostflügels als Wohnraum für Wohnungen genutzt. Es handelt sich um Gebäude in Mischbauweise: massive Außenwände, Innenwände in Ständerbauweise, Holzbalkendecken und einem Dachtragwerk aus Holz. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Das lang gestreckte Gebäude des Mittelbaus ist durch 2 Kopfbauten mit nahezu quadratischem Grundriss auf West- und Ostseite gegliedert, zwischen denen ein rechteckiger Zwischenbau eingefügt ist. Diese Gliederung setzt sich auch im Dachwerk fort. Das Dachwerk des Mittelbaus überspannt eine Grundfläche von 35 m x 11 m. Im Ost und Westflügel ist das Dachwerk jeweils als Zeltdachkonstruktion konzipiert die zum mittleren Baukörper hin offen ausgeführt ist, dazwischen erstreckt sich ein Satteldach mit 45°Dachneigung. Das Dachwerk ist insgesamt Kehlbalkendach mit unterstützender liegender Stuhlkonstruktion ausgeführt. Das Dachwerk von Ost-und Westflügel der Orangerie überspannt jeweils eine Grundfläche von 23 m x 8,5 m und ist im Querschnitt als symmetrische Konstruktion ausgeführt. Nach Süden ist zwischen Deckenbalkenlage und Kehlbalkenebene eine nach außen konvex geformte, scheinbar ehemals vollflächig geputzte Fläche ausgebildet (Schwanenhals), die im Orangeriebetrieb anscheinend eine Nachreflexion in den unteren verglasten Teil bewirken sollte. Die Grundkonstruktion des unsymmetrischen Querschnitts kann als Kehlbalkendach betrachtet werden, das mit einer einhüftigen Stuhlkonstruktion, im Norden als liegender, im Süden als stehender Stuhl unterstützt wird. An den Enden hat das Dachwerk einen Krüppelwahl über der Kehlbalkenebene. Im Dachwerk wurden verschiedene Holzarten verbaut: Deckenbalken und Kehlbalken: Nadelhölzer. Sparren und Aussteifungshölzer: Pappelholz. Vollgebinde, Hängestütze und Zwischengebinde: Trauben- oder Stieleiche. Die Sanierung des Dachstuhls ist aus mehreren Gründen notwendig: 1. wegen konstruktiver Schäden durch Umbauten, mit Eingriffen in die Deckensbalkenlage bzw. in die Spanten konkaven Fläche; 2. wegen Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten an der Traufe der Nordseite, an Decken, Balkenköpfen Sparren Fußpunkten etc.; 3. wegen konstruktiver Mängel der Konstruktion West- und Ostflügel. Das Tragwerk des Westflügels ist durch den unsachgemäßen Ausbau mit Wohnungen und durch den tiefen Einbau in das Gelände (aufsteigende Feuchtigkeit) in besonders schlechtem Zustand. Hier werden ca. 80 % aller Hölzer zu erneuern sein. Der Mittelflügel ist in relativ gutem Zustand, ein paar wenige Schäden durch die undichte Dachdeckung sind zu sanieren (bis hin zu Hausschwammsanierung). Die Schäden im Ostflügel resultieren vor allem aus der instabilen Konstruktion des asymmetrischen Tragwerks. Außerdem müssen die Sparren (Pappelholz) ersetzt werden durch Nadelholzsparren, da die Spannweite für das weiche Pappelholz zu lang ist. Durch die Sanierungsmaßnahme soll das wertvolle historische Gefüge wiederhergestellt werden. Dabei sind die Vorbilder der barocken zimmermannsmäßigen Verbindungen zu berücksichtigen und anzuwenden. Schäden durch Filz und Insektenbefall müssen qualifiziert behoben werden. Bauabschnitte: Die Ausführungsbeschreibung umfasst die Maßnahmen für die Sanierung der drei Dachabschnitte. Sie Sanierung erfolgt in Abschnitten witterungsgeschützt lediglich durch Unterspannbahnen. 44230000.
Kategorien:
Fenster, Türen, etc. aus Holz, Dachdeckarbeiten, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Sonstige Baustoffe, Zubehör, Tischler-, Zimmererarbeiten
CPV-Codes:
Bauarbeiten für Kunst- und Kulturgebäude , Bauleistungen für Gebäude, die künstlerischen Aufführungen dienen , Dachgebinde aus Holz , Dachkonstruktionen , Errichtung von Dachstühlen , Gebäude von besonderer historischer oder architektonischer Bedeutung , Holzarbeiten , Material für Bauzimmermannsarbeiten
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
Anzeigen
Org. Dok.-Nr:  90151-2013

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Kirchheimbolanden
Rathaus Neue Allee 2
Kontaktstelle(n): Abt. 3 – Bauverwaltung
Zu Händen von: Udo Bauer
67292 Kirchheimbolanden
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 63524004400
E-Mail: udo.bauer@kirchheimbolanden.de
Fax: +49 63524004600
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
http://www.kirchheimbolanden.de
Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.subreport.de
Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen:
http://www.subreport.de
Weitere Auskünfte erteilen: FAMIS Gesellschaft für Facility Management und
Industrieservice mbH
Preussenstr. 19
Kontaktstelle(n): Projektsteuerung
Zu Händen von: Ralph Schrickel
66111 Saarbrücken
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6816071587
E-Mail: Ralph.Schrickel@FAMIS-GmbH.de
Fax: +49 6816071001
Internet-Adresse: www.FAMIS-GmbH.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Stadt Kirchheimbolanden Rathaus Neue Allee 2 Kontaktstelle(n): Bauverwaltung Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden Zu Händen von: Udo Bauer 67292 Kirchheimbolanden DEUTSCHLAND Telefon: +49 63524004400 E-Mail: udo.bauer@kirchheimbolanden.de Fax: +49 63524004600 Internet-Adresse: http://www.kirchheimbolanden.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung Öffentliche Sicherheit und Ordnung Umwelt Wirtschaft und Finanzen Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen Freizeit, Kultur und Religion Bildung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Sanierung Orangerie Kirchheimbolanden - 502b Zimmermann
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Bauauftrag Ausführung Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Dr.-Edeltraut-Sießl-Allee 2, 67292 Kirchheimbolanden, Deutschland. NUTS-Code DEB3D
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Sanierung der Orangerie 1. Bauabschnitt ("Westflügel") und vorgezogene Maßnahmen des 2. Bauabschnittes ("Mittelbau" und "Ostflügel"). Die Orangerie wurde 1776 als Funktionsbau des Schloss-Küchengartens mit einem Mittelbau und zwei Seitenflügeln als Gewächshäuser oder Orangerien errichtet. Das Gebäude besteht aus einem 2-geschossigen, vollunterkellerten Mittelbau und 2 baulich konstruktiv getrennten 1-geschossigen Seitenflügeln (auf West-und Ostseite) mit einer Teilunterkellerung im Bereich des Westflügels. Zu Beginn des 19. Jhdts. wurden die Gebäude zu Verwaltungsräumen umgebaut. Hierzu wurden die schrägen Glasfassaden auf der Südseite der Gewächshäuser durch gemauerte Außenwände mit Toren und Fenstern ersetzt. Ab Mitte des 20. Jhdts. wurden Westflügel, Mittelbau und der Dachraum des Ostflügels als Wohnraum für Wohnungen genutzt. Es handelt sich um Gebäude in Mischbauweise: massive Außenwände, Innenwände in Ständerbauweise, Holzbalkendecken und einem Dachtragwerk aus Holz. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Das lang gestreckte Gebäude des Mittelbaus ist durch 2 Kopfbauten mit nahezu quadratischem Grundriss auf West- und Ostseite gegliedert, zwischen denen ein rechteckiger Zwischenbau eingefügt ist. Diese Gliederung setzt sich auch im Dachwerk fort. Das Dachwerk des Mittelbaus überspannt eine Grundfläche von 35 m x 11 m. Im Ost und Westflügel ist das Dachwerk jeweils als Zeltdachkonstruktion konzipiert die zum mittleren Baukörper hin offen ausgeführt ist, dazwischen erstreckt sich ein Satteldach mit 45°Dachneigung. Das Dachwerk ist insgesamt Kehlbalkendach mit unterstützender liegender Stuhlkonstruktion ausgeführt. Das Dachwerk von Ost-und Westflügel der Orangerie überspannt jeweils eine Grundfläche von 23 m x 8,5 m und ist im Querschnitt als symmetrische Konstruktion ausgeführt. Nach Süden ist zwischen Deckenbalkenlage und Kehlbalkenebene eine nach außen konvex geformte, scheinbar ehemals vollflächig geputzte Fläche ausgebildet (Schwanenhals), die im Orangeriebetrieb anscheinend eine Nachreflexion in den unteren verglasten Teil bewirken sollte. Die Grundkonstruktion des unsymmetrischen Querschnitts kann als Kehlbalkendach betrachtet werden, das mit einer einhüftigen Stuhlkonstruktion, im Norden als liegender, im Süden als stehender Stuhl unterstützt wird. An den Enden hat das Dachwerk einen Krüppelwahl über der Kehlbalkenebene. Im Dachwerk wurden verschiedene Holzarten verbaut: Deckenbalken und Kehlbalken: Nadelhölzer. Sparren und Aussteifungshölzer: Pappelholz. Vollgebinde, Hängestütze und Zwischengebinde: Trauben- oder Stieleiche. Die Sanierung des Dachstuhls ist aus mehreren Gründen notwendig: 1. wegen konstruktiver Schäden durch Umbauten, mit Eingriffen in die Deckensbalkenlage bzw. in die Spanten konkaven Fläche; 2. wegen Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten an der Traufe der Nordseite, an Decken, Balkenköpfen Sparren Fußpunkten etc.; 3. wegen konstruktiver Mängel der Konstruktion West- und Ostflügel. Das Tragwerk des Westflügels ist durch den unsachgemäßen Ausbau mit Wohnungen und durch den tiefen Einbau in das Gelände (aufsteigende Feuchtigkeit) in besonders schlechtem Zustand. Hier werden ca. 80 % aller Hölzer zu erneuern sein. Der Mittelflügel ist in relativ gutem Zustand, ein paar wenige Schäden durch die undichte Dachdeckung sind zu sanieren (bis hin zu Hausschwammsanierung). Die Schäden im Ostflügel resultieren vor allem aus der instabilen Konstruktion des asymmetrischen Tragwerks. Außerdem müssen die Sparren (Pappelholz) ersetzt werden durch Nadelholzsparren, da die Spannweite für das weiche Pappelholz zu lang ist. Durch die Sanierungsmaßnahme soll das wertvolle historische Gefüge wiederhergestellt werden. Dabei sind die Vorbilder der barocken zimmermannsmäßigen Verbindungen zu berücksichtigen und anzuwenden. Schäden durch Filz und Insektenbefall müssen qualifiziert behoben werden. Bauabschnitte: Die Ausführungsbeschreibung umfasst die Maßnahmen für die Sanierung der drei Dachabschnitte. Sie Sanierung erfolgt in Abschnitten witterungsgeschützt lediglich durch Unterspannbahnen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45261100, 45212350, 45212300, 45212320, 44112400, 44232000, 45422100, 44230000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Drei Gebäudeteile Westflügel (400 m²), Mittelteil (695 m²) und Ostflügel (400 m²), Denkmal mit barocken Bauelementen und Bauweisen: soweit möglich Erhalt von Bauwerksbestandteilen, Abbruch Dachkonstruktion, Ersatz schadhafter Bauwerksteile, Abbund (Besonderheiten Hängewerk, Schwanenhals), Schädlingsbekämpfung und Holzschutz. Geschätzter Wert ohne MwSt: 350 000 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 5 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Bei Vertragsabschluss ist eine selbstschuldnerische, unbefristete Vertragserfüllungsbürgschaft nach deutschem Recht unter Verzicht auf die Einrede der Anfechtung, Aufrechnung und der Vorausklage gem. §§ 770, 771 BGB von einer EU-Großbank, EU-Versicherung oder Sparkasse in Höhe von 5 % der Brutto-Auftragssumme beim Auftraggeber zu hinterlegen. Nach Abnahme ist eine selbstschuldnerische, unbefristete Mängelansprüchebürgschaft nach deutschem Recht unter Verzicht auf die Einrede der Anfechtung, Aufrechnung und der Vorausklage gem. §§ 770, 771 BGB von einer EU-Großbank, EU-Versicherung oder Sparkasse in Höhe von 3 % der Brutto-Schlußrechnungssumme beim Auftraggeber zu hinterlegen (EFB Sich-2).
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bietergemeinschaften sind zugelassen bei Gewährleistung der gesamtschuldnerischen Haftung als Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigten Vertreter. Eine verbindliche, von allen unterzeichnete Erklärung ist auf Verlangen der Vergabestelle abzugeben.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Projektkommunikation unter Nutzung des Projektraums ist verpflichtend (pm. der conject AG). Hier werden dem Auftragnehmer alle Pläne im Planmanagement als Datei pdf zur Verfügung gestellt.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle alle Angaben zu machen gemäß § 6 EG VOB/A, auch in Bezug auf handelnde Personen. Ausserdem sind auf Verlangen der Vergabestelle Nachweise vorzulegen zur Prüfung der Zuverlässigkeit ein aktueller Handelsregisterauszug (beglaubigt), Eintragung in das Berufsregister oder vergleichbare Institution in der EU, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, Kopie des Gewerbezentralregisterauszuges (nicht älter als 3 Monate), Angaben zur Gesellschaftsstruktur und Konzernzugehörigkeit, Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Unternehmen. Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja: Zimmermann mit Zusatzqualifikationen zur Bearbeitung historischer Bausubstanz und der Holzschadensbeseitigung.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle Angaben zu § 6 EG VOB/A zu machen wie: - Gesamtumsatz in 3 letzten Geschäftsjahren, - Erklärung, dass die gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung des Mindestlohnes nach LTTG erfüllt wird, - den Nachweis der ordnungsgemäßen Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge und der ordnungsgemäßen Steuerzahlung (Finanzamt) und - eine Erklärung einer Versicherungsgesellschaft einer EU-Haftpflichtversicherung, dass eine durchlaufende Jahresversicherung besteht mit einer Mindestdeckung von je 1 000 000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie 500 000 EUR für Vermögensschäden im Auftragsfall bestehen wird, zu erbringen. Bei Bieter- oder Arbeitsgemeinschaften ist die geforderte Berufshaftpflichtversicherung selbst in voller Höhe vom Bieter bzw. von jedem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bei Vertragsabschluss nachzuweisen. Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen. Bieter, die nicht ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben auf Verlangen der Vergabestelle eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträger vorzulegen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle Angaben gemäß § 6 EG VOB/A zu machen wie zu Referenzen in vergleichbaren Objekten innerhalb der letzten 3 Jahre, Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen und zur Qualifikation des vorgesehenen technischen Personals.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Offen
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
502b Zimmermann
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
Vorinformation
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 116-191606 vom 20.6.2012
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
24.4.2013 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: ja Preis: 0 EUR Zahlungsbedingungen und -weise: Kostenloser Erhalt als Download auf der Vergabeplattform www.subreport.de mit der ELViS-ID E92838681.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
25.4.2013 - 11:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
bis: 31.5.2013
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 25.4.2013 - 11:00 Ort: Rathaus Kirchheimbolanden, Sitzungssaal Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: ja Weitere Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Bevollmächtigte Vertreter der Bieter. Projektsteuerung. Fachplaner.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstrasse 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de Fax: +49 613116-2113 Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Vergabeprüfstelle bei der ADD Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Willi-Brandt-Platz 3 54290 Trier DEUTSCHLAND E-Mail: Vergabepruefstelle@add.rlp.de Telefon: +49 6519494511 Internet-Adresse: http://www.add.rlp.de Fax: +49 651949477511
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz - wie vor
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15.3.2013
DTAD
Zugehörige Dokumente
Alle Informationen anzeigen
Anzeigen
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen