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Vergebener Auftrag - Errichtung von Dachstühlen in Unterthierwasen (ID:8339589)

Auftragsdaten
Titel:
Errichtung von Dachstühlen
DTAD-ID:
8339589
Region:
67292 Unterthierwasen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
07.06.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Auftragnehmer:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Sanierung Orangerie Kirchheimbolanden - 502b Zimmermann. Sanierung der Orangerie 1. Bauabschnitt („Westflügel“) und vorgezogene Maßnahmen des 2. Bauabschnittes („Mittelbau“ und „Ostflügel“) Die Orangerie wurde 1776 als Funktionsbau des Schloss-Küchengartens mit einem Mittelbau und zwei Seitenflügeln als Gewächshäuser oder Orangerien errichtet. Das Gebäude besteht aus einem 2-geschossigen, vollunterkellerten Mittelbau und zwei baulich konstruktiv getrennten 1-geschossigen Seitenflügeln (auf West-und Ostseite) mit einer Teilunterkellerung im Bereich des Westflügels. Zu Beginn des 19. Jhdts. wurden die Gebäude zu Verwaltungsräumen umgebaut. Hierzu wurden die schrägen Glasfassaden auf der Südseite der Gewächshäuser durch gemauerte Außenwände mit Toren und Fenstern ersetzt. Ab Mitte des 20. Jhdts. wurden Westflügel, Mittelbau und der Dachraum des Ostflügels als Wohnraum für Wohnungen genutzt. Es handelt sich um Gebäude in Mischbauweise: massive Außenwände, Innenwände in Ständerbauweise, Holzbalkendecken und einem Dachtragwerk aus Holz. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Das lang gestreckte Gebäude des Mittelbaus ist durch zwei Kopfbauten mit nahezu quadratischem Grundriss auf West- und Ostseite gegliedert, zwischen denen ein rechteckiger Zwischenbau eingefügt ist. Diese Gliederung setzt sich auch im Dachwerk fort. Das Dachwerk des Mittelbaus überspannt eine Grundfläche von 35 m x 11 m. Im Ost und Westflügel ist das Dachwerk jeweils als Zeltdachkonstruktion konzipiert die zum mittleren Baukörper hin offen ausgeführt ist, dazwischen erstreckt sich ein Satteldach mit 45°Dachneigung. Das Dachwerk ist insgesamt Kehlbalkendach mit unterstützender liegender Stuhlkonstruktion ausgeführt. Das Dachwerk von Ost-und Westflügel der Orangerie überspannt jeweils eine Grundfläche von 23 m x 8,5 m und ist im Querschnitt als symmetrische Konstruktion ausgeführt. Nach Süden ist zwischen Deckenbalkenlage und Kehlbalkenebene eine nach außen konvex geformte, scheinbar ehemals vollflächig geputzte Fläche ausgebildet (Schwanenhals), die im Orangeriebetrieb anscheinend eine Nachreflexion in den unteren verglasten Teil bewirken sollte. Die Grundkonstruktion des unsymmetrischen Querschnitts kann als Kehlbalkendach betrachtet werden, das mit einer einhüftigen Stuhlkonstruktion, im Norden als liegender, im Süden als stehender Stuhl unterstützt wird. An den Enden hat das Dachwerk einen Krüppelwahl über der Kehlbalkenebene. Im Dachwerk wurden verschiedene Holzarten verbaut: Deckenbalken und Kehlbalken: Nadelhölzer. Sparren und Aussteifungshölzer: Pappelholz. Vollgebinde, Hängestütze und Zwischengebinde: Trauben- oder Stieleiche. Die Sanierung des Dachstuhls ist aus mehreren Gründen notwendig: 1. wegen konstruktiver Schäden durch Umbauten, mit Eingriffen in die Deckensbalkenlage bzw. in die Spanten konkaven Fläche 2. wegen Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten an der Traufe der Nordseite, an Decken, Balkenköpfen Sparren Fußpunkten etc. 3. wegen konstruktiver Mängel der Konstruktion West- und Ostflügel Das Tragwerk des Westflügels ist durch den unsachgemäßen Ausbau mit Wohnungen und durch den tiefen Einbau in das Gelände (aufsteigende Feuchtigkeit) in besonders schlechtem Zustand. Hier werden ca. 80 % aller Hölzer zu erneuern sein. Der Mittelflügel ist in relativ gutem Zustand, ein paar wenige Schäden durch die undichte Dachdeckung sind zu sanieren (bis hin zu Hausschwammsanierung). Die Schäden im Ostflügel resultieren vor allem aus der instabilen Konstruktion des asymmetrischen Tragwerks. Außerdem müssen die Sparren (Pappelholz) ersetzt werden durch Nadelholzsparren, da die Spannweite für das weiche Pappelholz zu lang ist. Durch die Sanierungsmaßnahme soll das wertvolle historische Gefüge wiederhergestellt werden. Dabei sind die Vorbilder der barocken zimmermannsmäßigen Verbindungen zu berücksichtigen und anzuwenden. Schäden durch Filz und Insektenbefall müssen qualifiziert behoben werden. Bauabschnitte Die Ausführungsbeschreibung umfasst die Maßnahmen für die Sanierung der drei Dachabschnitte. Sie Sanierung erfolgt in Abschnitten witterungsgeschützt lediglich durch Unterspannbahnen. 44230000.
Kategorien:
Fenster, Türen, etc. aus Holz, Dachdeckarbeiten, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Sonstige Baustoffe, Zubehör, Tischler-, Zimmererarbeiten
CPV-Codes:
Bauarbeiten für Kunst- und Kulturgebäude , Bauleistungen für Gebäude, die künstlerischen Aufführungen dienen , Dachgebinde aus Holz , Dachkonstruktionen , Errichtung von Dachstühlen , Gebäude von besonderer historischer oder architektonischer Bedeutung , Holzarbeiten , Material für Bauzimmermannsarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  185734-2013

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Bauauftrag Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Kirchheimbolanden
Rathaus Neue Allee 2
Kontaktstelle(n): Abt. 3 - Bauverwaltung
Zu Händen von: Udo Bauer
67292 Kirchheimbolanden
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 63524004400
E-Mail: udo.bauer@kirchheimbolanden.de
Fax: +49 63524004600
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
http://www.kirchheimbolanden.de
Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.subreport.de/
Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen:
http://www.subreport.de/
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung Öffentliche Sicherheit und Ordnung Umwelt Wirtschaft und Finanzen Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen Freizeit, Kultur und Religion Bildung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
Sanierung Orangerie Kirchheimbolanden - 502b Zimmermann.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Bauauftrag Ausführung Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Dr.-Edeltraut-Sießl-Allee 2, 67292 Kirchheimbolanden. NUTS-Code DEB3D
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Sanierung der Orangerie 1. Bauabschnitt („Westflügel“) und vorgezogene Maßnahmen des 2. Bauabschnittes („Mittelbau“ und „Ostflügel“) Die Orangerie wurde 1776 als Funktionsbau des Schloss-Küchengartens mit einem Mittelbau und zwei Seitenflügeln als Gewächshäuser oder Orangerien errichtet. Das Gebäude besteht aus einem 2-geschossigen, vollunterkellerten Mittelbau und zwei baulich konstruktiv getrennten 1-geschossigen Seitenflügeln (auf West-und Ostseite) mit einer Teilunterkellerung im Bereich des Westflügels. Zu Beginn des 19. Jhdts. wurden die Gebäude zu Verwaltungsräumen umgebaut. Hierzu wurden die schrägen Glasfassaden auf der Südseite der Gewächshäuser durch gemauerte Außenwände mit Toren und Fenstern ersetzt. Ab Mitte des 20. Jhdts. wurden Westflügel, Mittelbau und der Dachraum des Ostflügels als Wohnraum für Wohnungen genutzt. Es handelt sich um Gebäude in Mischbauweise: massive Außenwände, Innenwände in Ständerbauweise, Holzbalkendecken und einem Dachtragwerk aus Holz. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Das lang gestreckte Gebäude des Mittelbaus ist durch zwei Kopfbauten mit nahezu quadratischem Grundriss auf West- und Ostseite gegliedert, zwischen denen ein rechteckiger Zwischenbau eingefügt ist. Diese Gliederung setzt sich auch im Dachwerk fort. Das Dachwerk des Mittelbaus überspannt eine Grundfläche von 35 m x 11 m. Im Ost und Westflügel ist das Dachwerk jeweils als Zeltdachkonstruktion konzipiert die zum mittleren Baukörper hin offen ausgeführt ist, dazwischen erstreckt sich ein Satteldach mit 45°Dachneigung. Das Dachwerk ist insgesamt Kehlbalkendach mit unterstützender liegender Stuhlkonstruktion ausgeführt. Das Dachwerk von Ost-und Westflügel der Orangerie überspannt jeweils eine Grundfläche von 23 m x 8,5 m und ist im Querschnitt als symmetrische Konstruktion ausgeführt. Nach Süden ist zwischen Deckenbalkenlage und Kehlbalkenebene eine nach außen konvex geformte, scheinbar ehemals vollflächig geputzte Fläche ausgebildet (Schwanenhals), die im Orangeriebetrieb anscheinend eine Nachreflexion in den unteren verglasten Teil bewirken sollte. Die Grundkonstruktion des unsymmetrischen Querschnitts kann als Kehlbalkendach betrachtet werden, das mit einer einhüftigen Stuhlkonstruktion, im Norden als liegender, im Süden als stehender Stuhl unterstützt wird. An den Enden hat das Dachwerk einen Krüppelwahl über der Kehlbalkenebene. Im Dachwerk wurden verschiedene Holzarten verbaut: Deckenbalken und Kehlbalken: Nadelhölzer. Sparren und Aussteifungshölzer: Pappelholz. Vollgebinde, Hängestütze und Zwischengebinde: Trauben- oder Stieleiche. Die Sanierung des Dachstuhls ist aus mehreren Gründen notwendig: 1. wegen konstruktiver Schäden durch Umbauten, mit Eingriffen in die Deckensbalkenlage bzw. in die Spanten konkaven Fläche 2. wegen Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten an der Traufe der Nordseite, an Decken, Balkenköpfen Sparren Fußpunkten etc. 3. wegen konstruktiver Mängel der Konstruktion West- und Ostflügel Das Tragwerk des Westflügels ist durch den unsachgemäßen Ausbau mit Wohnungen und durch den tiefen Einbau in das Gelände (aufsteigende Feuchtigkeit) in besonders schlechtem Zustand. Hier werden ca. 80 % aller Hölzer zu erneuern sein. Der Mittelflügel ist in relativ gutem Zustand, ein paar wenige Schäden durch die undichte Dachdeckung sind zu sanieren (bis hin zu Hausschwammsanierung). Die Schäden im Ostflügel resultieren vor allem aus der instabilen Konstruktion des asymmetrischen Tragwerks. Außerdem müssen die Sparren (Pappelholz) ersetzt werden durch Nadelholzsparren, da die Spannweite für das weiche Pappelholz zu lang ist. Durch die Sanierungsmaßnahme soll das wertvolle historische Gefüge wiederhergestellt werden. Dabei sind die Vorbilder der barocken zimmermannsmäßigen Verbindungen zu berücksichtigen und anzuwenden. Schäden durch Filz und Insektenbefall müssen qualifiziert behoben werden. Bauabschnitte Die Ausführungsbeschreibung umfasst die Maßnahmen für die Sanierung der drei Dachabschnitte. Sie Sanierung erfolgt in Abschnitten witterungsgeschützt lediglich durch Unterspannbahnen.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45261100, 45212350, 45212300, 45212320, 44112400, 44232000, 45422100, 44230000
II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert
II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
Wert: 460 262,52 EUR
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Offen
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
502b Zimmermann
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
Vorinformation
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 116-191606 vom 20.6.2012 Auftragsbekanntmachung
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 55-090151 vom 19.3.2013
Abschnitt V: Auftragsvergabe
Auftrags-Nr: SH 502b
Bezeichnung: Zimmermann
V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
6.6.2013
V.2) Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
Zuschlag erteilt wurde Felix Harth An den Wiesen 16 55218 Ingelheim DEUTSCHLAND E-Mail: felix.harth@t-online.de Telefon: +49 6132982170 Internet-Adresse: http://www.felix-harth.de/ Fax: +49 61329821717
V.4) Angaben zum Auftragswert
Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert: Wert: 412 000 EUR mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19 Endgültiger Gesamtauftragswert: Wert: 460 262,52 EUR mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19
V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstrasse 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de Fax: +49 6131162113 Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Vergabeprüfstelle bei der ADD Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Willi-Brandt-Platz 3 54290 Trier DEUTSCHLAND E-Mail: vergabepruefstelle@add.rlp.de Telefon: +49 6519494511 Internet-Adresse: http://www.add.rlp.de Fax: +49 651949477511
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz - wie vor
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
6.6.2013
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