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Ausschreibung - Erstellung Weichenheizstationen in Nürnberg (ID:11222777)

Übersicht
DTAD-ID:
11222777
Region:
90471 Nürnberg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
PKW, Sonstige Kraftfahrzeuge, Anhänger, Fahrzeugteile, Installation von Beleuchtungs-, Signalanlagen, Sonstige Dienstleistungen, Kabelinfrastruktur, Blitzschutzarbeiten, Bahnschwellen, Gleisbaumaterial, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Elektrische, elektronische Ausrüstung, Baustelleneinrichtung, Gerüstarbeiten, Bauarbeiten für Eisenbahnlinien, Elektroinstallationsarbeiten, Kabel, Draht, zugehörige Erzeugnisse
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Erstellung Weichenheizstationen
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.10.2015
Frist Vergabeunterlagen:
30.10.2015
Frist Angebotsabgabe:
05.11.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
DB Netz AG (Bukr 16)
Theodor-Heuss-Allee 7
Kontakt: Klausch, Jens
z.H. Klausch, Jens
60486 Frankfurt Main
DE
Tel. +49 8913086474
E-Mail: jens.klausch@deutschebahn.com
Fax. +49 89130872858
Internet-Adresse(n)
Hauptadresse des Auftraggebers
Adresse des Beschafferprofils
Weitere Auskünfte erteilen:
Deutsche Bahn AG, Vorstandsressort Finanzen/Controlling, Beschaffung Infrastruktur, Region Süd
Richelstraße 3
Kontakt: Klausch, Jens
z.H. Klausch, Jens
80634 München
DE
Tel. +49 8913086474
Fax +49 89130872858
E-Mail: jens.klausch@deutschebahn.com
Internet:
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:
Deutsche Bahn AG, Vorstandsressort Finanzen/Controlling, Beschaffung Infrastruktur, Region Süd
Richelstraße 3
Kontakt: Klausch, Jens
z.H. Klausch, Jens
80634 München
DE
Tel. +49 8913086474
Fax +49 89130872858
E-Mail: jens.klausch@deutschebahn.com
Internet:
Angebote/Anträge auf Teilnahme sind zu richten an:
Deutsche Bahn AG, Vorstandsressort Finanzen/Controlling, Beschaffung Infrastruktur, Region Süd
Richelstraße 3
Kontakt: Klausch, Jens
z.H. Klausch, Jens
80634 München
DE
Tel. +49 8913086474
Fax +49 89130872858
E-Mail: jens.klausch@deutschebahn.com
Internet:
I.2) HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS:
Eisenbahndienste

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Bf Nürnberg - Langwasser - Erstellung Weichenheizstationen 1 und 2 mit Kabeltiefbau. Es werden zwei Lose gebildet. Los 1 ist die Erstellung der Weichenhezstationen 1 und 2 und Los 2 ist der entsprechende Kabeltiefbau. Es dürfen für ein Los, aber auch für beide Lose angeboten werden.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Bauleistung: Ausführung
Hauptausführungsort:
90471 Nürnberg - Langwasser
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung:
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Bf Nürnberg - Langwasser - Erstellung Weichenheizstationen 1 und 2 mit Kabeltiefbau. Es werden zwei Lose gebildet. Los 1 ist die Erstellung der Weichenhezstationen 1 und 2 und Los 2 ist der entsprechende Kabeltiefbau.
1 Allgemeines
Die Weichenheizanlagen (Whz1 und 2) im Bf Nürnberg Langwasser entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und werden durch moderne EWHAs mit intelligenter Steuerung und Witterungssensorik ersetzt.
1.1 Eestellung bzw. vom Bauherrn / AG formulierte Aufgabenstellung Die Bestandsweichenheizungen Whz 1 und 2 (einschließlich Kabelanlage und Masttrennschalter) sollen komplett durch eine dem Stand der Technik entsprechende elektrische Weichenheizanlagen (EWHA) erneuert werden.
Die veraltete Weichenheizanlagen Whz 1 und 2 und die dazugehörige Komponenten einschließlich Kabelanlage und Mastschalter sollen zurückgebaut werden.
1.2 Lage im Netz
Die zu beheizenden Weichen liegen an der Strecke 5963 im Bf Nürnberg-Langwasser bei km 4,200 der genannten Strecke.
2 Erläuterung des Zustands vorhandener Anlagen
2.1 Weichenheizung Nürnberg-Langwasser
Die Bestandsweichen des Bahnhofs Nürnberg Langwasser werden von den elektrisch betriebenen Weichenheizanlagen Whz 1 und 2 versorgt. Die Weichenheizungen werden aus der Oberleitung eingespeist. Die zugehörigen Masttrennschalter W1 und W2 befinden sich entsprechend am Mast 5-6a und 4-4a.
Zum jetzigen Zeitpunkt werden die im Anhang1 genannten Weichen versorgt. Die für den Betrieb der Weichenheizung benötigte 230 V/50Hz-Steuerspannung wird aus dem Gebäude am Bahndamm Höhe km 4,8 bezogen. (siehe Entwurfsplan)
Die bestehende Anlage wird im TT-Netz mit einer Betriebsspannung von 462 V betrieben.
3 Erläuterung des Zustands geplanter Anlagen
3.1 Weichenheizanlagen
3.2 Allgemein
Die Heizenergie wird aus der Oberleitung entnommen. Dabei sollen die bestehende Masttrennschalter und Mastschalterantriebe erneuert werden. Die zur Versorgung der Regelungstechnik benötigte 230 V/50Hz-Steuerspannung wird aus dem Gebäude am Bahndamm Höhe km 4,8 bezogen. Ob eine gesonderte Zählung notwendig ist, muss im Zuge der Ausführungsplanung geprüft werden. Gegebenenfalls sind entsprechende Vorkehrungen, wie die Installation eines Zählers, zu treffen. Die Weichenheizungsverteilung wird mit einer intelligenten Steuer- und Regeltechnik ausgerüstet. Die Steuerung erfolgt über im Gleisfeld und an den Schienen befindlichen Klimaerfassungssensoren. Die betriebliche Stelle befindet sich beim Fahrdienstleiter im Stellwerk Bf Nürnberg Rbf Einfahrt. Dort ist bereits eine Zentral-/ Kontrolleinheit (Hersteller PintschAben) vorhanden und muss für die Steuerung der EWHA 1 und 2 mit genutzt werden. Die technische Stelle zur Überwachung und Wartung ist im Rangierbahnhof Ausfahrt Bau 7a 90469 Nürnberg und die vorhandene Hard- und Software ist mit zu nutzen bzw. zu ergänzen. Die Meldungen und Befehle von und zu den EWHAs werden mittels einer Datenleitung von der jeweiligen Weichenheizungsverteilung zum Schalthaus 603 übertragen. Von dort werden die Daten über eine bestehende Datenleitung zur Zentral-/ Kontrolleinheit zum Fahrdienstleiter im Stellwerk Bf Nürnberg Rbf Einfahrt weitergeleitet.
3.3 EWHA 1
Die Weichenheizanlage Whz 1 wird komplett zurückgebaut und durch eine neue elektrische Weichenheizanlage (EWHA 1) ersetzt. Die zu beheizenden Weichen werden mit einer gemeinsam geschalteten Backenschienen-, Verschlussfach- und Zungenheizung versehen. Der Transformator der Weichenheizanlage mit einer Leistung von 315 kVA wird im Betonschalthaus aufgestellt. Ebenfalls wird die Weichenheizungsverteilung als Innenverteiler im Betonschalthaus montiert. Die Fühlerstation wird an der Führungsweiche 610 aufgebaut. Der neue Leistungsbedarf für die EWHA 1 kann der Tabelle1 im Anhang 1 entnommen werden.
3.4 EWHA 2
Die Weichenheizanlage Whz 2 wird komplett zurückgebaut und durch eine neue elektrische Weichenheizanlage (EWHA 2) ersetzt und um zwei weitere Weichen erweitert. Die zu beheizenden Weichen werden mit einer gemeinsam geschalteten Backenschienen-, Verschlussfach- und Zungenheizung versehen.
Der Transformator der Weichenheizanlage mit einer Leistung von 315 kVA wird im Betonschalthaus aufgestellt. Ebenfalls wird die Weichenheizungsverteilung als Innenverteiler im Betonschalthaus montiert. Die Fühlerstation wird an der Führungsweiche 654 aufgebaut. Der neue Leistungsbedarf für die EWHA 2 kann der Tabelle2 im Anhang 1 entnommen werden.
3.5 Kabelanlage
Die auf Grund der angenommenen Kabelführung, wie im beigelegten Entwurf zum Kabellageplan ermittelten Längen und die daraus resultierenden Kabelquerschnitte der zu verlegenden Leitungen, sind in der Ausführungsplanung zu überprüfen und festzulegen.
3.6 Erdung / Potentialausgleich
Zu jeder Verteilung sind Erdungsanlagen, bestehend aus einem Tiefenerder, einer doppelten Gleiserdung, einschließlich Vermaschung der Schienen und dem Anschluss an die HES/HPAS zu realisieren. Die Anlagen werden somit im TT-Netz betrieben. Der maximale Kurzschlußstrom der Oberleitungsanlage beträgt im betroffenen Bereich zwischen 15kA und 25kA.
3.7 Rückbau
Die alten Weichenheizanlagen mit Whz-Schalthäusern, Whz-Trafo, Innenverteilungen, Masttrennschalter mit Gestängen und Antriebe und die dazugehörigen Wetterstationen sowie die Kabelanlagen, sind rückzubauen und fachgerecht mit Nachweis zu entsorgen.
4 Entwurfselemente und Zwangspunkte entfällt
5 Begründung der gewählten Lösung unter Berücksichtigung der Entwurfselemente und ggf. der Zwangspunkte
5.1 Abweichungen von den technischen Regelwerken der DB AG beim Entwurf
Es sind keine Abweichungen von den technischen Regelwerken der DB AG vorgenommen.
5.2 Umweltverträglichkeit und Landschaftsschutz sowie Denkmalpflege Eine umweltplanerische Bearbeitung (landschaftspflegerische Begleitplanung) für den Rückbau entfällt mangels Umwelterheblichkeit der geplanten Maßnahmen, da keine Projektwirkungen entstehen, die ggf. zu erheblichen Beeinträchtigungen i. S. v. § 18 BNatSchG führen könnten. Das Vorhaben bietet keine Verpflichtung auf Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Archäologische Fundstellen und sonstige Bodendenkmale sind im Umbaubereich nicht bekannt.
5.3 Abhängigkeit zu anderen Vorhaben der DB AG und Dritter
Abhängigkeiten zu anderen Vorhaben der DB AG oder Dritter sind erst 2017/18 vorgesehen.
6 Bauzeit und Baudurchführung
Die Bauzeit für die gesamte Maßnahme wird zwischen 2. und 3. Quartal 2016 angesetzt. Das Aufstellen der Betonschalthäuser ist nur mit schienengebundenen Fahrzeugen möglich. Die Montagezeiten werden in Tagschichten mit min. 20min durchgeführt. Der größte Teil der Schichten wird am Wochenende bzw. Wochenende und Montag erfolgen.
Der genaue Bauablaufplan wird nach Vergabe abgestimmt.
Auf Grund der erschwerten Zugänglichkeit zu den EWHA-Standorten, ist immer mit Unterbrechungen im Montageablauf zu rechnen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
Keine Angabe
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Keine Angabe
II.1.8) Aufteilung in Lose:
ja
sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden: für alle Lose
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS:
II.2.1) Gesamtmenge bzw -umfang:
Bf Nürnberg - Langwasser - Erstellung Weichenheizstationen 1 und 2 mit Kabeltiefbau. Es werden zwei Lose gebildet. Los 1 ist die Erstellung der Weichenhezstationen 1 und 2 und Los 2 ist der entsprechende Kabeltiefbau.
1 Allgemeines
Die Weichenheizanlagen (Whz1 und 2) im Bf Nürnberg Langwasser entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und werden durch moderne EWHAs mit intelligenter Steuerung und Witterungssensorik ersetzt.
1.1 Eestellung bzw. vom Bauherrn / AG formulierte Aufgabenstellung Die Bestandsweichenheizungen Whz 1 und 2 (einschließlich Kabelanlage und Masttrennschalter) sollen komplett durch eine dem Stand der Technik entsprechende elektrische Weichenheizanlagen (EWHA) erneuert werden. Die veraltete Weichenheizanlagen Whz 1 und 2 und die dazugehörige Komponenten einschließlich Kabelanlage und Mastschalter sollen zurückgebaut werden.
1.2 Lage im Netz
Die zu beheizenden Weichen liegen an der Strecke 5963 im Bf Nürnberg-Langwasser bei km 4,200 der genannten Strecke.
2 Erläuterung des Zustands vorhandener Anlagen
2.1 Weichenheizung Nürnberg-Langwasser
Die Bestandsweichen des Bahnhofs Nürnberg Langwasser werden von den elektrisch betriebenen Weichenheizanlagen Whz 1 und 2 versorgt. Die Weichenheizungen werden aus der Oberleitung eingespeist. Die zugehörigen Masttrennschalter W1 und W2 befinden sich entsprechend am Mast 5-6a und 4-4a.Zum jetzigen Zeitpunkt werden die im Anhang1 genannten Weichen versorgt. Die für den Betrieb der Weichenheizung benötigte 230 V/50Hz-Steuerspannung wird aus dem Gebäude am Bahndamm Höhe km 4,8 bezogen. (siehe Entwurfsplan)Die bestehende Anlage wird im TT-Netz mit einer Betriebsspannung von 462 V betrieben.
3 Erläuterung des Zustands geplanter Anlagen
3.1 Weichenheizanlagen
3.2 Allgemein
Die Heizenergie wird aus der Oberleitung entnommen. Dabei sollen die bestehende Masttrennschalter und Mastschalterantriebe erneuert werden. Die zur Versorgung der Regelungstechnik benötigte 230 V/50Hz-Steuerspannung wird aus dem Gebäude am Bahndamm Höhe km 4,8 bezogen. Ob eine gesonderte Zählung notwendig ist, muss im Zuge der Ausführungsplanung geprüft werden. Gegebenenfalls sind entsprechende Vorkehrungen, wie die Installation eines Zählers, zu treffen. Die Weichenheizungsverteilung wird mit einer intelligenten Steuer- und Regeltechnik ausgerüstet. Die Steuerung erfolgt über im Gleisfeld und an den Schienen befindlichen Klimaerfassungssensoren. Die betriebliche Stelle befindet sich beim Fahrdienstleiter im Stellwerk Bf Nürnberg Rbf Einfahrt. Dort ist bereits eine Zentral-/ Kontrolleinheit (Hersteller PintschAben) vorhanden und muss für die Steuerung der EWHA 1 und 2 mit genutzt werden. Die technische Stelle zur Überwachung und Wartung ist im Rangierbahnhof Ausfahrt Bau 7a 90469 Nürnberg und die vorhandene Hard- und Software ist mit zu nutzen bzw. zu ergänzen. Die Meldungen und Befehle von und zu den EWHAs werden mittels einer Datenleitung von der jeweiligen Weichenheizungsverteilung zum Schalthaus 603 übertragen. Von dort werden die Daten über eine bestehende Datenleitung zur Zentral-/ Kontrolleinheit zum Fahrdienstleiter im Stellwerk Bf Nürnberg Rbf Einfahrt weitergeleitet.
3.3 EWHA 1
Die Weichenheizanlage Whz 1 wird komplett zurückgebaut und durch eine neue elektrische Weichenheizanlage (EWHA 1) ersetzt. Die zu beheizenden Weichen werden mit einer gemeinsam geschalteten Backenschienen-, Verschlussfach- und Zungenheizung versehen. Der Transformator der Weichenheizanlage mit einer Leistung von 315 kVA wird im Betonschalthaus aufgestellt. Ebenfalls wird die Weichenheizungsverteilung als Innenverteiler im Betonschalthaus montiert. Die Fühlerstation wird an der Führungsweiche 610 aufgebaut. Der neue Leistungsbedarf für die EWHA 1 kann der Tabelle1 im Anhang 1 entnommen werden.
3.4 EWHA 2
Die Weichenheizanlage Whz 2 wird komplett zurückgebaut und durch eine neue elektrische Weichenheizanlage (EWHA 2) ersetzt und um zwei weitere Weichen erweitert. Die zu beheizenden Weichen werden mit einer gemeinsam geschalteten Backenschienen-, Verschlussfach- und Zungenheizung versehen. Der Transformator der Weichenheizanlage mit einer Leistung von 315 kVA wird im Betonschalthaus aufgestellt. Ebenfalls wird die Weichenheizungsverteilung als Innenverteiler im Betonschalthaus montiert. Die Fühlerstation wird an der Führungsweiche 654 aufgebaut. Der neue Leistungsbedarf für die EWHA 2 kann der Tabelle2 im Anhang 1 entnommen werden.
3.5 Kabelanlage
Die auf Grund der angenommenen Kabelführung, wie im beigelegten Entwurf zum Kabellageplan ermittelten Längen und die daraus resultierenden Kabelquerschnitte der zu verlegenden Leitungen, sind in der Ausführungsplanung zu überprüfen und festzulegen.
3.6 Erdung / Potentialausgleich
Zu jeder Verteilung sind Erdungsanlagen, bestehend aus einem Tiefenerder, einer doppelten Gleiserdung, einschließlich Vermaschung der Schienen und dem Anschluss an die HES/HPAS zu realisieren. Die Anlagen werden somit im TT-Netz betrieben. Der maximale Kurzschlußstrom der Oberleitungsanlage beträgt im betroffenen Bereich zwischen 15kA und 25kA.
3.7 Rückbau
Die alten Weichenheizanlagen mit Whz-Schalthäusern, Whz-Trafo, Innenverteilungen, Masttrennschalter mit Gestängen und Antriebe und die dazugehörigen Wetterstationen sowie die Kabelanlagen, sind rückzubauen und fachgerecht mit Nachweis zu entsorgen.
4 Entwurfselemente und Zwangspunkte entfällt
5 Begründung der gewählten Lösung unter Berücksichtigung der Entwurfselemente und ggf. der Zwangspunkte
5.1 Abweichungen von den technischen Regelwerken der DB AG beim Entwurf
Es sind keine Abweichungen von den technischen Regelwerken der DB AG vorgenommen.
5.2 Umweltverträglichkeit und Landschaftsschutz sowie Denkmalpflege Eine umweltplanerische Bearbeitung (landschaftspflegerische Begleitplanung) für den Rückbau entfällt mangels Umwelterheblichkeit der geplanten Maßnahmen, da keine Projektwirkungen entstehen, die ggf. zu erheblichen Beeinträchtigungen i. S. v. § 18 BNatSchG führen könnten. Das Vorhaben bietet keine Verpflichtung auf Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Archäologische Fundstellen und sonstige Bodendenkmale sind im Umbaubereich nicht bekannt.
5.3 Abhängigkeit zu anderen Vorhaben der DB AG und Dritter
Abhängigkeiten zu anderen Vorhaben der DB AG oder Dritter sind erst 2017/18 vorgesehen.
6 Bauzeit und Baudurchführung
Die Bauzeit für die gesamte Maßnahme wird zwischen 2. und 3. Quartal 2016 angesetzt. Das Aufstellen der Betonschalthäuser ist nur mit schienengebundenen Fahrzeugen möglich. Die Montagezeiten werden in Tagschichten mit min. 20min durchgeführt. Der größte Teil der Schichten wird am Wochenende bzw. Wochenende und Montag erfolgen.Der genaue Bauablaufplan wird nach Vergabe abgestimmt. Auf Grund der erschwerten Zugänglichkeit zu den EWHA-Standorten, ist immer mit Unterbrechungen im Montageablauf zu rechnen.
II.2.2) Optionen:
Nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung (falls zutreffend):
Nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: 2. 1. 2016 Ende: 30. 9. 2016
ANGABEN ZU DEN LOSEN
Los-Nr.: 1 Bezeichnung: Erstellung der Weichenheizungen 1 und 2
1) Kurze Beschreibung:
Bf Nürnberg - Langwasser - Erstellung Weichenheizstationen 1 und 2.
2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
Hauptgegenstand:
3) Menge oder Umfang:
01 Bf Nürnberg Langwasser Neubau Whz-Station W1 E-Technik
01.01 Planung und Dokumentation
01.02 Baustelleneinrichtung
01.03 Oberleitungsanschluss
01.04 Betonschalthaus
01.05 Mittelspannungsanlage
01.06 Niederspannungsanlage
01.07 Außenanlage
01.08 Kabel
01.09 Erdung
01.10 Fernsteuerung
01.11 Messen, Prüfen, Inbetriebnahme der
01.13 Rückbau
Die Weichenheizanlagen (Whz1 und 2) im Bf Nürnberg Langwasser entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und werden durch moderne EWHAs mit intelligenter Steuerung und Witterungssensorik ersetzt.
1.1 Eestellung bzw. vom Bauherrn / AG formulierte Aufgabenstellung Die Bestandsweichenheizungen Whz 1 und 2 (einschließlich Kabelanlage und Masttrennschalter) sollen komplett durch eine dem Stand der Technik entsprechende elektrische Weichenheizanlagen (EWHA) erneuert werden. Die veraltete Weichenheizanlagen Whz 1 und 2 und die dazugehörige Komponenten einschließlich Kabelanlage und Mastschalter sollen zurückgebaut werden.
1.2 Lage im Netz
Die zu beheizenden Weichen liegen an der Strecke 5963 im Bf Nürnberg-Langwasser bei km 4,200 der genannten Strecke.
2 Erläuterung des Zustands vorhandener Anlagen
2.1 Weichenheizung Nürnberg-Langwasser
Die Bestandsweichen des Bahnhofs Nürnberg Langwasser werden von den elektrisch betriebenen Weichenheizanlagen Whz 1 und 2 versorgt. Die Weichenheizungen werden aus der Oberleitung eingespeist. Die zugehörigen Masttrennschalter W1 und W2 befinden sich entsprechend am Mast 5-6a und 4-4a.Zum jetzigen Zeitpunkt werden die im Anhang1 genannten Weichen versorgt. Die für den Betrieb der Weichenheizung benötigte 230 V/50Hz-Steuerspannung wird aus dem Gebäude am Bahndamm Höhe km 4,8 bezogen. (siehe Entwurfsplan)Die bestehende Anlage wird im TT-Netz mit einer Betriebsspannung von 462 V betrieben.
3 Erläuterung des Zustands geplanter Anlagen
3.1 Weichenheizanlagen
3.2 Allgemein
Die Heizenergie wird aus der Oberleitung entnommen. Dabei sollen die bestehende Masttrennschalter und Mastschalterantriebe erneuert werden. Die zur Versorgung der Regelungstechnik benötigte 230 V/50Hz-Steuerspannung wird aus dem Gebäude am Bahndamm Höhe km 4,8 bezogen. Ob eine gesonderte Zählung notwendig ist, muss im Zuge der Ausführungsplanung geprüft werden. Gegebenenfalls sind entsprechende Vorkehrungen, wie die Installation eines Zählers, zu treffen. Die Weichenheizungsverteilung wird mit einer intelligenten Steuer- und Regeltechnik ausgerüstet. Die Steuerung erfolgt über im Gleisfeld und an den Schienen befindlichen Klimaerfassungssensoren. Die betriebliche Stelle befindet sich beim Fahrdienstleiter im Stellwerk Bf Nürnberg Rbf Einfahrt. Dort ist bereits eine Zentral-/ Kontrolleinheit (Hersteller PintschAben) vorhanden und muss für die Steuerung der EWHA 1 und 2 mit genutzt werden. Die technische Stelle zur Überwachung und Wartung ist im Rangierbahnhof Ausfahrt Bau 7a 90469 Nürnberg und die vorhandene Hard- und Software ist mit zu nutzen bzw. zu ergänzen. Die Meldungen und Befehle von und zu den EWHAs werden mittels einer Datenleitung von der jeweiligen Weichenheizungsverteilung zum Schalthaus 603 übertragen. Von dort werden die Daten über eine bestehende Datenleitung zur Zentral-/ Kontrolleinheit zum Fahrdienstleiter im Stellwerk Bf Nürnberg Rbf Einfahrt weitergeleitet.
3.3 EWHA 1
Die Weichenheizanlage Whz 1 wird komplett zurückgebaut und durch eine neue elektrische Weichenheizanlage (EWHA 1) ersetzt. Die zu beheizenden Weichen werden mit einer gemeinsam geschalteten Backenschienen-, Verschlussfach- und Zungenheizung versehen. Der Transformator der Weichenheizanlage mit einer Leistung von 315 kVA wird im Betonschalthaus aufgestellt. Ebenfalls wird die Weichenheizungsverteilung als Innenverteiler im Betonschalthaus montiert. Die Fühlerstation wird an der Führungsweiche 610 aufgebaut. Der neue Leistungsbedarf für die EWHA 1 kann der Tabelle1 im Anhang 1 entnommen werden.
3.4 EWHA 2
Die Weichenheizanlage Whz 2 wird komplett zurückgebaut und durch eine neue elektrische Weichenheizanlage (EWHA 2) ersetzt und um zwei weitere Weichen erweitert. Die zu beheizenden Weichen werden mit einer gemeinsam geschalteten Backenschienen-, Verschlussfach- und Zungenheizung versehen. Der Transformator der Weichenheizanlage mit einer Leistung von 315 kVA wird im Betonschalthaus aufgestellt. Ebenfalls wird die Weichenheizungsverteilung als Innenverteiler im Betonschalthaus montiert. Die Fühlerstation wird an der Führungsweiche 654 aufgebaut. Der neue Leistungsbedarf für die EWHA 2 kann der Tabelle2 im Anhang 1 entnommen werden.
3.5 Kabelanlage
Die auf Grund der angenommenen Kabelführung, wie im beigelegten Entwurf zum Kabellageplan ermittelten Längen und die daraus resultierenden Kabelquerschnitte der zu verlegenden Leitungen, sind in der Ausführungsplanung zu überprüfen und festzulegen.
3.6 Erdung / Potentialausgleich
Zu jeder Verteilung sind Erdungsanlagen, bestehend aus einem Tiefenerder, einer doppelten Gleiserdung, einschließlich Vermaschung der Schienen und dem Anschluss an die HES/HPAS zu realisieren. Die Anlagen werden somit im TT-Netz betrieben. Der maximale Kurzschlußstrom der Oberleitungsanlage beträgt im betroffenen Bereich zwischen 15kA und 25kA.
3.7 Rückbau
Die alten Weichenheizanlagen mit Whz-Schalthäusern, Whz-Trafo, Innenverteilungen, Masttrennschalter mit Gestängen und Antriebe und die dazugehörigen Wetterstationen sowie die Kabelanlagen, sind rückzubauen und fachgerecht mit Nachweis zu entsorgen.
4 Entwurfselemente und Zwangspunkte entfällt
5 Begründung der gewählten Lösung unter Berücksichtigung der Entwurfselemente und ggf. der Zwangspunkte
5.1 Abweichungen von den technischen Regelwerken der DB AG beim Entwurf
Es sind keine Abweichungen von den technischen Regelwerken der DB AG vorgenommen.
5.2 Umweltverträglichkeit und Landschaftsschutz sowie Denkmalpflege Eine umweltplanerische Bearbeitung (landschaftspflegerische Begleitplanung) für den Rückbau entfällt mangels Umwelterheblichkeit der geplanten Maßnahmen, da keine Projektwirkungen entstehen, die ggf. zu erheblichen Beeinträchtigungen i. S. v. § 18 BNatSchG führen könnten. Das Vorhaben bietet keine Verpflichtung auf Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Archäologische Fundstellen und sonstige Bodendenkmale sind im Umbaubereich nicht bekannt.
5.3 Abhängigkeit zu anderen Vorhaben der DB AG und Dritter
Abhängigkeiten zu anderen Vorhaben der DB AG oder Dritter sind erst 2017/18 vorgesehen.
6 Bauzeit und Baudurchführung
Die Bauzeit für die gesamte Maßnahme wird zwischen 2. und 3. Quartal 2016 angesetzt. Das Aufstellen der Betonschalthäuser ist nur mit schienengebundenen Fahrzeugen möglich. Die Montagezeiten werden in Tagschichten mit min. 20min durchgeführt. Der größte Teil der Schichten wird am Wochenende bzw. Wochenende und Montag erfolgen.Der genaue Bauablaufplan wird nach Vergabe abgestimmt. Auf Grund der erschwerten Zugänglichkeit zu den EWHA-Standorten, ist immer mit Unterbrechungen im Montageablauf zu rechnen.
4) Abweichung von der Vertragslaufzeit oder dem Beginn bzw. Ende des Auftrags:
Beginn: 2. 1. 2016 Ende: 30. 9. 2016
5) Weitere Angaben zu den Losen:
Beginn der Leistung: 02.01.2016 Ausführungsplanung
Beginn der Ausführung: 01.04.2016 Baubeginn
Probebetrieb: 01.09.2016 - Probebetrieb
Ende der Leistung: 30.09.2016 - Bauende
01 Bf Nürnberg Langwasser Neubau Whz-Station W1 E-Technik
01.01 Planung und Dokumentation
01.02 Baustelleneinrichtung
01.03 Oberleitungsanschluss
01.04 Betonschalthaus
01.05 Mittelspannungsanlage
01.06 Niederspannungsanlage
01.07 Außenanlage
01.08 Kabel
01.09 Erdung
01.10 Fernsteuerung
01.11 Messen, Prüfen, Inbetriebnahme der
01.13 Rückbau
Listen-Nr.: ASR-B-01
Filter gesetzt.
Los-Nr.: 2 Bezeichnung: Erstellung Kabeltiefbau
1) Kurze Beschreibung:
Bf Nürnberg - Langwasser - Kabeltiefbauleistungen für die Erstellung der Weichenheizstationen 1 und 2.
2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
Hauptgegenstand:
3) Menge oder Umfang:
11 Bf Nürnberg Langwasser Neubau Whz-Station W1 Kabeltiefbau
11.02 Baustelleneinrichtung
11.12 Tiefbau
21 Bf Nürnberg Langwasser Neubau Whz-Station W2 Kabeltiefbau
21.02 Baustelleneinrichtung
21.12 Tiefbau
Allgemeines:
Die Weichenheizanlagen (Whz1 und 2) im Bf Nürnberg Langwasser entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und werden durch moderne EWHAs mit intelligenter Steuerung und Witterungssensorik ersetzt.
1.1 Eestellung bzw. vom Bauherrn / AG formulierte Aufgabenstellung Die Bestandsweichenheizungen Whz 1 und 2 (einschließlich Kabelanlage und Masttrennschalter) sollen komplett durch eine dem Stand der Technik entsprechende elektrische Weichenheizanlagen (EWHA) erneuert werden. Die veraltete Weichenheizanlagen Whz 1 und 2 und die dazugehörige Komponenten einschließlich Kabelanlage und Mastschalter sollen zurückgebaut werden.
1.2 Lage im Netz
Die zu beheizenden Weichen liegen an der Strecke 5963 im Bf Nürnberg-Langwasser bei km 4,200 der genannten Strecke.
2 Erläuterung des Zustands vorhandener Anlagen
2.1 Weichenheizung Nürnberg-Langwasser
Die Bestandsweichen des Bahnhofs Nürnberg Langwasser werden von den elektrisch betriebenen Weichenheizanlagen Whz 1 und 2 versorgt. Die Weichenheizungen werden aus der Oberleitung eingespeist. Die zugehörigen Masttrennschalter W1 und W2 befinden sich entsprechend am Mast 5-6a und 4-4a.Zum jetzigen Zeitpunkt werden die im Anhang1 genannten Weichen versorgt. Die für den Betrieb der Weichenheizung benötigte 230 V/50Hz-Steuerspannung wird aus dem Gebäude am Bahndamm Höhe km 4,8 bezogen. (siehe Entwurfsplan)Die bestehende Anlage wird im TT-Netz mit einer Betriebsspannung von 462 V betrieben.
3 Erläuterung des Zustands geplanter Anlagen
3.1 Weichenheizanlagen
3.2 Allgemein
Die Heizenergie wird aus der Oberleitung entnommen. Dabei sollen die bestehende Masttrennschalter und Mastschalterantriebe erneuert werden. Die zur Versorgung der Regelungstechnik benötigte 230 V/50Hz-Steuerspannung wird aus dem Gebäude am Bahndamm Höhe km 4,8 bezogen. Ob eine gesonderte Zählung notwendig ist, muss im Zuge der Ausführungsplanung geprüft werden. Gegebenenfalls sind entsprechende Vorkehrungen, wie die Installation eines Zählers, zu treffen. Die Weichenheizungsverteilung wird mit einer intelligenten Steuer- und Regeltechnik ausgerüstet. Die Steuerung erfolgt über im Gleisfeld und an den Schienen befindlichen Klimaerfassungssensoren. Die betriebliche Stelle befindet sich beim Fahrdienstleiter im Stellwerk Bf Nürnberg Rbf Einfahrt. Dort ist bereits eine Zentral-/ Kontrolleinheit (Hersteller PintschAben) vorhanden und muss für die Steuerung der EWHA 1 und 2 mit genutzt werden. Die technische Stelle zur Überwachung und Wartung ist im Rangierbahnhof Ausfahrt Bau 7a 90469 Nürnberg und die vorhandene Hard- und Software ist mit zu nutzen bzw. zu ergänzen. Die Meldungen und Befehle von und zu den EWHAs werden mittels einer Datenleitung von der jeweiligen Weichenheizungsverteilung zum Schalthaus 603 übertragen. Von dort werden die Daten über eine bestehende Datenleitung zur Zentral-/ Kontrolleinheit zum Fahrdienstleiter im Stellwerk Bf Nürnberg Rbf Einfahrt weitergeleitet.
3.3 EWHA 1
Die Weichenheizanlage Whz 1 wird komplett zurückgebaut und durch eine neue elektrische Weichenheizanlage (EWHA 1) ersetzt. Die zu beheizenden Weichen werden mit einer gemeinsam geschalteten Backenschienen-, Verschlussfach- und Zungenheizung versehen. Der Transformator der Weichenheizanlage mit einer Leistung von 315 kVA wird im Betonschalthaus aufgestellt. Ebenfalls wird die Weichenheizungsverteilung als Innenverteiler im Betonschalthaus montiert. Die Fühlerstation wird an der Führungsweiche 610 aufgebaut. Der neue Leistungsbedarf für die EWHA 1 kann der Tabelle1 im Anhang 1 entnommen werden.
3.4 EWHA 2
Die Weichenheizanlage Whz 2 wird komplett zurückgebaut und durch eine neue elektrische Weichenheizanlage (EWHA 2) ersetzt und um zwei weitere Weichen erweitert. Die zu beheizenden Weichen werden mit einer gemeinsam geschalteten Backenschienen-, Verschlussfach- und Zungenheizung versehen. Der Transformator der Weichenheizanlage mit einer Leistung von 315 kVA wird im Betonschalthaus aufgestellt. Ebenfalls wird die Weichenheizungsverteilung als Innenverteiler im Betonschalthaus montiert. Die Fühlerstation wird an der Führungsweiche 654 aufgebaut. Der neue Leistungsbedarf für die EWHA 2 kann der Tabelle2 im Anhang 1 entnommen werden.
3.5 Kabelanlage
Die auf Grund der angenommenen Kabelführung, wie im beigelegten Entwurf zum Kabellageplan ermittelten Längen und die daraus resultierenden Kabelquerschnitte der zu verlegenden Leitungen, sind in der Ausführungsplanung zu überprüfen und festzulegen.
3.6 Erdung / Potentialausgleich
Zu jeder Verteilung sind Erdungsanlagen, bestehend aus einem Tiefenerder, einer doppelten Gleiserdung, einschließlich Vermaschung der Schienen und dem Anschluss an die HES/HPAS zu realisieren. Die Anlagen werden somit im TT-Netz betrieben. Der maximale Kurzschlußstrom der Oberleitungsanlage beträgt im betroffenen Bereich zwischen 15kA und 25kA.
3.7 Rückbau
Die alten Weichenheizanlagen mit Whz-Schalthäusern, Whz-Trafo, Innenverteilungen, Masttrennschalter mit Gestängen und Antriebe und die dazugehörigen Wetterstationen sowie die Kabelanlagen, sind rückzubauen und fachgerecht mit Nachweis zu entsorgen.
4 Entwurfselemente und Zwangspunkte entfällt
5 Begründung der gewählten Lösung unter Berücksichtigung der Entwurfselemente und ggf. der Zwangspunkte
5.1 Abweichungen von den technischen Regelwerken der DB AG beim Entwurf
Es sind keine Abweichungen von den technischen Regelwerken der DB AG vorgenommen.
5.2 Umweltverträglichkeit und Landschaftsschutz sowie Denkmalpflege Eine umweltplanerische Bearbeitung (landschaftspflegerische Begleitplanung) für den Rückbau entfällt mangels Umwelterheblichkeit der geplanten Maßnahmen, da keine Projektwirkungen entstehen, die ggf. zu erheblichen Beeinträchtigungen i. S. v. § 18 BNatSchG führen könnten. Das Vorhaben bietet keine Verpflichtung auf Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Archäologische Fundstellen und sonstige Bodendenkmale sind im Umbaubereich nicht bekannt.
5.3 Abhängigkeit zu anderen Vorhaben der DB AG und Dritter
Abhängigkeiten zu anderen Vorhaben der DB AG oder Dritter sind erst 2017/18 vorgesehen.
6 Bauzeit und Baudurchführung
Die Bauzeit für die gesamte Maßnahme wird zwischen 2. und 3. Quartal 2016 angesetzt. Das Aufstellen der Betonschalthäuser ist nur mit schienengebundenen Fahrzeugen möglich. Die Montagezeiten werden in Tagschichten mit min. 20min durchgeführt. Der größte Teil der Schichten wird am Wochenende bzw. Wochenende und Montag erfolgen.Der genaue Bauablaufplan wird nach Vergabe abgestimmt. Auf Grund der erschwerten Zugänglichkeit zu den EWHA-Standorten, ist immer mit Unterbrechungen im Montageablauf zu rechnen.
4) Abweichung von der Vertragslaufzeit oder dem Beginn bzw. Ende des Auftrags:
Beginn: 2. 1. 2015 Ende: 30. 9. 2015
5) Weitere Angaben zu den Losen:
Beginn der Leistung: 02.01.2016 Ausführungsplanung
Beginn der Ausführung: 01.04.2016 Baubeginn
Probebetrieb: 01.09.2016 - Probebetrieb
Ende der Leistung: 30.09.2016 - Bauende
11 Bf Nürnberg Langwasser Neubau Whz-Station W1 Kabeltiefbau
11.02 Baustelleneinrichtung
11.12 Tiefbau
21 Bf Nürnberg Langwasser Neubau Whz-Station W2 Kabeltiefbau
21.02 Baustelleneinrichtung
21.12 Tiefbau

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
Aktenzeichen beim Auftraggeber:
15TEI18296

Termine & Fristen
Unterlagen:
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen:
30. 10. 2015- 10:00

Angebotsfrist:
Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
Datum: 05. 11. 2015- 10:00
Ort: München, Richelstraße 3
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen:
Bieter und ihre Bevollmächtigten dürfen bei der Eröffnung anwesend sein.

Ausführungsfrist:
30.09.2016

Bindefrist:
Bindefrist des Angebots:
3. 12. 2015

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 v.H. der Auftragssumme
Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 3 v.H. der Abrechnungssumme

Zahlung:
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften(falls zutreffend):
Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen

Zuschlagskriterien:
Zuschlagskriterien:
Niedrigster Preis

Geforderte Nachweise:
Sonstige Informationen:
Die interessierten Wirtschaftsteilnehmer müssen dem Auftraggeber mitteilen, dass sie an den Aufträgen interessiert sind; die Aufträge werden ohne spätere Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb vergeben.
-Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist. Darüber hinaus hat er zu erklären, dass ihm bekannt ist, dass die eventuelle Unrichtigkeit dieser Erklärung zum Ausschluss vom Vergabeverfahren sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrags wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grund führen kann.
-Erklärung, ob und in wieweit mit dem/den vom AG beauftragten Ingenieurbüro(s) Verbundenheit (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG / verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Organen des Bieters und Organen des Ingenieurbüros) oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Bei Bietergemeinschaften gilt, dass jedes einzelne Mitglied eine entsprechende Erklärung abzugeben hat.
Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung für jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied
Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.
-Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen
-Erklärung über die von ihm ausgeführten Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
-Erklärung über die ihm für die Ausführung der zu vergebenden Leistungen zur Verfügung stehende technische Ausrüstung
-Erklärung über das von ihm für die Leitung und Aufsicht vorgesehene technische Personal mit Angabe ihrer beruflichen Qualifikation und Sprachkenntnisse
-Erklärung, dass er
den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner http://www.deutschebahn.com/file/2920500/data/geschaeftspartner.pdf) oder
die BME-Verhaltensrichtlinie (http://www.bme.de/fileadmin/pdf/Pressemeldungen/2008_11_10_BME_VerhaltensrichtlinieCoC.pdf) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Alle unter III.1.4; III.2.1 bis III.2.3 und VI.3 geforderten Erklärungen/Nachweise sind im Offenen Verfahren
mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten.
Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung:
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN:
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
-Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist.
-Erklärung, dass für den Zeitraum der letzten fünf Jahre keine rechtskräftig festgestellten Verstöße im Sinne von SektVO § 21 Absatz 1 und 2 vorliegen.
-Erklärung über die Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer seines Sitzes oder Wohnsitzes
-Der Bieter hat über seine Mitgliedschaft eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen. Bieter ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Vorstehende Erklärungen/Nachweise können bei erfolgreicher Teilnahme an einem unter III.1.4 benannten Präqualifikationsverfahren der Deutschen Bahn AG durch Vorlage der Präqualifikationsurkunde erbracht werden, sofern sich keine wesentlichen Änderungen ergeben haben.
Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
-Erklärung über seinen Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen
-Erklärung über den jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre
Form der geforderten Erklärungen
Alle geforderten Erklärungen sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o.g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Vorstehende Erklärungen können bei erfolgreicher Teilnahme an einem unter III.1.4 benannten Präqualifikationsverfahren der Deutschen Bahn AG durch Vorlage der Präqualifikationsurkunde erbracht werden, sofern sich keine wesentlichen Änderungen ergeben haben.
Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe VI.3
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
-Erklärung über die Zahl der bei ihm in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegebenenfalls gegliedert nach Berufsgruppen
-Nachweis über das Vorhandensein eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000 oder vergleichbar
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Vorstehende Erklärungen können bei erfolgreicher Teilnahme an einem unter III.1.4 benannten Präqualifikationsverfahren der Deutschen Bahn AG durch Vorlage der Präqualifikationsurkunde erbracht werden, sofern sich keine wesentlichen Änderungen ergeben haben.
Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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