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Ausschreibung - Erstellung einer Niederdruck Wassernebelanlage- Brandbekämpfungsanlage in Plattele (ID:10314851)

Übersicht
DTAD-ID:
10314851
Region:
82467 Plattele
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Installation von Gasanlagen, Metall-, Stahlbauarbeiten, Wasser-, Kanalbauarbeiten, Installation von Brandmeldeanlagen, Brandschutz
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Erstellung einer Niederdruck Wassernebelanlage- Brandbekämpfungsanlage
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.01.2015
Frist Vergabeunterlagen:
19.01.2015
Frist Angebotsabgabe:
02.02.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen,
KU, Adlerstraße 25, D-82467 Garmisch-
Partenkirchen

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Erstellung einer Niederdruck Wassernebelanlage-
Brandbekämpfungsanlage
Ausführung als Wassernebelanlage zur Brandbekämpfung
und Rettungswegsicherung im bestehenden
Olympia-Eissportzentrum Garmisch-Partenkirchen
1. Einleitung
Für die Ausgangshallenbereiche des Eissportzentrums
in Garmisch-Partenkirchen wird als Maßnahme
zur Brandbekämpfung und Rettungswegsicherung
eine Objektschutzanlage auf Wassernebel-
Basis eingerichtet. Bei den beiden Ausgangshallen
handelt es sich um Ausgangsbereiche der
Rettungswege, die aus dem Hallenbereich ins Freie
führen. In den Ausgangshallen befinden sich Ausschankflächen
und Bewirtungsbereiche, die während
der Veranstaltungen genutzt werden. Die
Wassernebellöschanlage soll über einen Zeitraum
von 20 min. verhindern, dass eventuell entstehende
Rauchgase aus den Verkaufsbereichen/Ausschankflächen
in die anderen Bereiche der Ausgangshalle
und in die Fluchtwege gelangen. Die
zeitliche Auslegung der Anlage ist so dimensioniert,
dass dies bis zum Eintreffen der Feuerwehr
gewährleistet ist und die Rauchgase nicht in die
Fluchtwege gelangen.
2. Überwachungs- und Schutzbereiche
Verkaufsflächen/Ausschankbereiche:
Diese Bereiche werden mit einer Wassernebel-
Brandbekämpfungsanlage geschützt. Die Wassernebel-
Brandbekämpfungsanlage wird als Niederdrucksystem,
max. 12 bar Druckbeaufschlagung,
ausgelegt. Durch die Zweiphasenströmung an der
Düse kann Wasser bereits bei niedrigem hydraulischem
Druck in feinste Wassertropfen fragmentiert
werden. Die Tropfengröße hängt von der
beigemischten Gasmenge ab und liegt bei dieser
Anlage bei etwa 0,1 mm bis 0,2 mm. Die Anlage
wird als Mehrbereichsanlage aufgebaut. Die Wassertanks,
die notwendige Gasbevorratung und die
Bereichsventile werden in einem separaten Aufstellraum
unterhalb der Tribüne montiert.
3. Aufbau der Wassernebelanlage
3.1 Anlagenaufbau
Die berechnete Wassermenge für die Flutung der
Schutzbereiche wird in einem Wassertank gelagert.
Allerdings sind durch die benötigte Reservebevorratung
der Anlage 2 Tanks und 2 Gasversorgungen
bereitgestellt. Die Aufstellung der Nebellöschanlage
wird zentral in einem Aufstellraum
realisiert, dieser befindet sich im Bereich unterhalb
der Tribünen. Die Wassernebellöschanlage
arbeitet mit einem Systemdruck von ca. 12 bar.
Das im Wassertank gelagerte Wasser reicht aus,
um die Flutung über 20 Minuten durchführen zu
können. Die Wasserbeaufschlagung liegt bei
0,4 Liter Wasser pro Quadratmeter pro Minute.
Hiermit ergibt sich pro Quadratmeter Schutzfläche
und 20 Minuten Flutungszeit eine Wassermenge
von 8 l. Der grösste Schutzbereich hat 120 m²
Fläche, daraus resultieren die bevorrateten 1 000 l.
Die notwendigen Nebel-Löschdüsen werden
gleichmäßig im Schutzbereich unterhalb der Deckenkonstruktion
montiert. Im Betrieb werden die
Düsen sich in einer Höhe von ca. 3 m befinden. Im
Auslösefall wird die Gasversorgung N2 Flaschen
geöffnet und der Druck dazu verwendet, den Wassertank
zu beaufschlagen, und das Wasser zu dem
Löschbereich geleitet. Dabei werden je nach
Schutzbereich eine oder max. drei Flaschen 80 l
für 20 Minuten benötigt.
Angeschlossen werden diese Flaschen über Blendensätze,
die an den Tank und das anschließende
Rohrnetz angeschlossen sind. Vor und hinter dem
Wassertank ist jeweils ein Ventil. Ventile und
Rohrnetz selbst werden auf 60 bar ausgelegt, der
Betriebsdruck hinter den Blenden liegt bei unter
16 bar. Der Tank selbst wird auf 16 bar ausgelegt
und wird gegen Überdruck, welcher durch eine
Fehlfunktion der Ventile entstehen kann, abgesichert.
Dies geschieht durch ein Sicherheitsventil,
welches bei 16 bar mit genügendem Durchmesser
und einer Ableitung versehen ist und den Druck
abbläst.
Die eingesetzten Düsen werden mit maximal
8-10 bar Systemdruck betrieben.
Erreicht wird dies dadurch, dass dem Wasser im
Rohrleitungssystem ein kleiner Gasanteil von 7-10
Massen-% zugemischt wird, womit sich vor der
Düse eine Zweiphasentechnologie ausbildet. Die
Zumischung erfolgt ebenfalls durch die N2 Flaschen.
3.2. Rohrleitungssystem der Wassernebelanlage
Aufgrund der geringen Drücke im Löschrohr und
der eingesetzten Spezialdüsen werden Edelstahl-
Niederdruckrohre verwendet, welche verpresst
werden.
3.3. Wassernebel-Löschdüsen
Zur Einbringung des Löschmittels in die einzelnen
Löschbereiche werden 2 Phasen-Wassernebeldüsen
verwendet.
Die genaue Konfiguration der Wassernebeldüsen
erfolgt nach Montage des Rohrnetzes und dem genauen
Aufmaß. Erst dann wird über die hydraulische
Berechnung die Düse konfiguriert.
Deshalb muss mit der Wassernebeldüse ein Neigungswinkel
zur Decke von 10° bis 90° realisierbar
sein und ein Sprühkegel von 45° bis 360° einstellbar
sein.
Der Tropfendurchmesser muss kleiner 0,3 mm sein
und die Öffnung der Düsenlöcher größer als
0,8 mm, Gewinde: G 3/8" oder G ½", Druck: PN 16
3.4. Tankventile
Für den Tankeingang und Tankausgang werden
Tankventile verwendet, die über die Löschzentrale
angesteuert werden, dies erfolgt mit einer elektrischen
Ansteuerung an eine Magnetspule und mittels
pneumatischem Druck, welcher über die Steuerflasche
freigegeben wird. Der Steuerdruck bewirkt,
dass sich der Ventilsitz öffnet oder schließt.
3.5. N2 Flaschenbatterie
Für die Druckbeaufschlagung des Wassertanks
und die Zumischung in die Löschrohrleitung werden
N2 Flaschen, 80 Liter mit 300 bar, mit Gleichdrucktechnik
verwendet. Diese Bauteile müssen
gemäss EN 12094 zertifiziert sein.
3.6. Löschansteuerung
Die Löschansteuerung erfolgt über eine nach EN
12094 zugelassene Löschzentrale. Diese steuert an:
Tankventile und Bereichsventile
Auslösevorrichtung der N2-Flaschen
Sie nimmt als Meldungen entgegen:
Füllstand Tank
Löschmittelverlust der N2-Flaschen
Stellung geschlossen der Ventile
Bei Störungen (z.B. Löschmittelverlust) wird eine
Meldung an eine übergeordnete Stelle gemeldet
(z.B. Brandmeldezentrale). Ebenso bei Alarm und
Löschauslösung. Die Auslösung der Anlage erfolgt
automatisch über die in den Hallenbereichen installierten
Brandmelder, welche in 2-Melderabhängigkeit
geschaltet sind.

Erfüllungsort:
Garmisch-Partenkirchen, Am Eisstadion
1, 82467 Garmisch-Partenkirchen

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabeunterlagen:
Anschrift für Anforderung und Einsehung der Vergabeunterlagen
und zusätzlichen Unterlagen:
Anschrift siehe o)
Höhe und Zahlungsbedingungen für Unterlagen in Papierform:
Keine

Termine & Fristen
Unterlagen:
19.01.2015

Angebotsfrist:
Frist für die Einreichung von Teilnahmeanträgen endet
am: 15. Januar 2015
Anschrift: Sieheo) Tag, an dem die Aufforderung zur Angebotsabgabe
spätestens abgesendet wird: 19. Januar 2015

Anschrift, an die die Angebote zu übermitteln sind:
Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen, KU, Adlerstraße
25, 82467 Garmisch-Partenkirchen
Frist für den Eingang der Angebote:
2. Februar 2015, 11 Uhr

Ausführungsfrist:
Beginn: KW 8/2015
Ende: KW 15/2015

Bindefrist:
Zuschlagsfrist: Max. 30 Kalendertage

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft 5% der Netto-Auftragssumme
Gewährleistungsbürgschaft 5% der Netto-Abrechnungssumme

Zahlung:
Zahlungsbedingungen:
Folgt bei Aufforderung zur Angebotsabgabe

Geforderte Nachweise:
Geforderte Eignungsnachweise:
Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag zum
Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und
Zuverlässigkeit folgende Angaben zu machen:

Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
Referenzliste von Projekten in ähnlichen Umfang
und Schwierigkeitsgrad in den letzten zwei Jahren
Anzahl der Angestellten

d) Auszug aus dem Handelsregister

e) Information, ob Insolvenzverfahren eröffnet oder
beantragt worden ist

f) Information, ob sich das Unternehmen in Liquidation
befindet

g) Nachweis, dass keine schweren Verfehlungen begangen
wurden

h) Steuerliche Bescheinigung Finanzamt, Unbedenklichkeitsbescheinigung
Sozialversicherung

i) Eintragung Berufsgenossenschaft
Auskunft aus Gewerbezentralregister
Nachweis Betriebshaftpflicht
Alle Auszüge dürfen nicht älter als 12 Monate sein.
Die Bewerbungsunterlagen bleiben beim Auftraggeber
und werden nicht zurückgegeben. Kosten, die dem Bewerber
im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs entstehen,
werden nicht erstattet.
Bietergemeinschaften müssen die Bewerbungsunterlagen
für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorlegen.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform von Bietergemeinschaften: Gesamtschuldnerisch
haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Unternehmer
können sich nicht zugleich als Einzelunternehmer
und Mitglied einer/mehrerer Bietergemeinschaften
bewerben bzw. anbieten.

Sonstiges
Auskünfte erteilt:
das Verfahren betreffend: Hr. Hopf, Telefon:
0 88 21/75 32 15, E-Mail: c.hopf@gw-gap.de
technischer Art: Hr. Wolff, Telefon: 0 88 21/75 33 05,
E-Mail: f.wolff@gw-gap.de

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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