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Ausschreibung - Evaluierung des Forschungs- und Technologieförderprogramms in München (ID:10635752)

Übersicht
DTAD-ID:
10635752
Region:
80538 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Forschungs-, Entwicklungsdienste, Sonstige Dienstleistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Evaluierung des Forschungs- und Technologieförderprogramms Innovationsgutscheine ausf. Beschreibungs Evaluierung des Forschungs- und Technologieförderprogramms Innovationsgutscheine für kleine...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.04.2015
Frist Vergabeunterlagen:
27.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
10.06.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Ref. 44, Herr Dr.-Ing. Frank Messerer
Prinzregentenstraße 28
80538 München Telefon 089/2162-2726
Telefax 089/2162-3726
E-Mail frank.messerer@stmwi.bayern.de
der Stelle, an die die konventionellen Angebote zu richten sind:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Ref. 44
Prinzregentenstraße 28
80538 München

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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Evaluierung des Forschungs- und Technologieförderprogramms Innovationsgutscheine
ausf. Beschreibungs Evaluierung des Forschungs- und Technologieförderprogramms Innovationsgutscheine für kleine Unternehmen/Handwerksbetriebe
Die Evaluierung soll rasch umgesetzt werden und in einem angemessenen Umfang zum Fördervolumen von derzeit rund 4 Mio. Euro p.a. stehen. Je nach Layout, Methodik und Anhängen wird von einem Umfang von 40 70 Seiten ausgegangen.
Die Evaluierung soll Aussagen über die Wirksamkeit des Innovationsgutscheins als Förderinstrument machen, die Problematik möglicher Mitnahmeeffekte und den künftigen Bedarf an Fördermitteln bewerten und eine Einschätzung zu den Chancen und Risiken des 2015 eingeführten Innovationsgutscheins 3 abgeben.
Die Evaluierung sollte insbesondere die folgenden Elemente beinhalten:
Technischer Hinweis:
Die untenstehenden Begriffe, wie z.B. KMU, Innovation, Forschung und Ent-wicklung u.ä., werden jeweils im Sinne der Richtlinien zum Innovationsgutschein verstanden. Die dortigen Definitionen sollen soweit möglich auch auf die gesamte Analyse angewendet werden. Die Richtlinien sind unter folgendem Link veröffentlicht:
http://www.stmwi.bayern.de/service/foerderprogramme/innovationsgutscheine/
1. Einordnung des Innovationsgutscheins in die (relevante) bayerische Förderlandschaft
Leitfragen könnten u.a. sein: Welche anderen Fördermöglichkeiten stehen KMU aus Bayern, die neue Technologien, Verfahren, oder Dienstleistungen entwickelt möchten, für Projekte zur Verfügung? Ergänzen oder überschneiden sich die Fördermöglichkeiten? Wie sind die Zugangsvoraussetzungen zu den unterschiedlichen Förderprogrammen? Wie sind die Förderbedingungen, einschließlich der Anforderungen an eine sachgerechte Abwicklung der Förderung? Wie ist die Situation in angrenzenden (Bundes-)Ländern?
2. Besondere Bedürfnisse bayerischer KMU im Hinblick auf Stärkung der Innovationskraft
Leitfragen könnten u.a. sein: Sind die bayerischen KMU aus eigener Kraft in der Lage, Forschung und Entwicklung für innovative Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zu leisten, oder ist dazu staatliche Hilfe notwendig (Dabei ist sowohl die technisch/technologische Leistungsfähigkeit, als auch die finanzielle Leistungsfähigkeit in Rechnung zu stellen)? Kaufen KMU bereits heute regel-mäßig externe F&E-Leistungen zur Stärkung ihrer Innovationskraft zu, oder findet mangels Machbarkeit nur eine eingeschränkte Fortentwicklung statt? Besteht in angrenzenden (Bundes-)Ländern eine Förderung innovativer Vorhaben, die die Gefahr einer Abwanderung / Verlagerung innovativer Vorhaben birgt? Reichen die Ausstattung mit Eigenkapital bzw. die Möglichkeiten, Fremdkapital aufzunehmen aus, um aus Unternehmenssicht wünschenswerte innovative Vorhaben umzusetzen? Wie werden entsprechende Vorhaben bislang finanziert, bzw. führt ein Nicht-Vorhandensein passender Förderangebote dazu, dass innovative Vorhaben nicht durchgeführt werden können?
3. Ermittlung des Finanzbedarfs für das Förderinstrument Innovationsgutschein
Unterstellt man die Notwendigkeit der staatlichen Förderung für eine Unterstützung der F&E-Tätigkeiten von bayerischen KMU zur Durchführung innovativer Projekte: wie hoch ist der jährliche Bedarf an Fördermitteln für die nächsten fünf Jahre einzuschätzen (Annahmen: Förderung mit i.d.R. 50% der externen Kosten; Förderung maximal 200.000 Euro innerhalb von drei Jahren pro Unternehmen)? Welche externen Faktoren beeinflussen wie den Bedarf nach entsprechenden Fördermitteln (z.B. Wirtschaftswachstum, Vorhandensein anderer Förderinstrumente; der europäische Beihilfe-Rechtsrahmen kann als gegeben und unveränderlich angenommen werden)? In wie weit ist mit Mitnahmeeffekten zu rechnen, d.h. die KMU könnten und würden entsprechende Vorhaben auch ohne staatliche Förderung durchführen?
4. (Statistische) Auswertung der bisherigen Förderung
Leitfragen könnten u.a. sein: Wie ist die bisherige Inanspruchnahme nach regionalen Gesichtspunkten / Branchengesichtspunkten / Unternehmensgröße / Unternehmensalter? Weichen diese Ergebnisse grob von der allgemeinen Struktur bayerischer KMU ab? Lassen sich aus den Unterschieden alle bayerischen KMU mit den geförderten KMU Rückschlüsse ziehen, wenn ja welche?
5. Wirkungsanalyse des Innovationsgutscheins, inkl. Interviews mit Förderemp-fängern und Experten
Leitfragen könnten u.a. sein: Wird mit den Innovationsgutscheinen eine Stärkung der Innovationskraft der bayerischen KMU erreicht? Wie viele Förderfälle sind primär erfolgreich (Entwicklung der gewünschten Innovation), bzw. sekundär im Sinne einer Vermeidung unnötiger (finanzieller) Risiken? Gelingt es, mit dem Innovationsgutschein an andere (höher dotierte und aufwändigere) Förderinstrumente heranzuführen? Kann ein mittelbarer oder unmittelbarer wirtschaftlicher Erfolg der geförderten Unternehmen festgestellt werden? In wie weit fördert der Innovationsgutschein die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Bayern? Wachsen (erfolgreich) geförderte Unternehmen schneller als nicht geförderte Unternehmen?
Zu dieser Frage sollten mind. zehn repräsentative Interviews mit geförderten Unternehmen, sowie mind. acht Experteninterviews (z.B. Finanzinstitutionen mit Schwerpunkt bayerische KMU; Innovationsexperten von HWK en und IHK en; Wirtschaftsförderer; relevante Forschungspartner (Wissenschaft und Unternehmen); Gründerberater; überregionaler Innovationsexperte) geführt werden.
6. Erwartung zur Wirkungsweise des Innovationsgutschein 3
Die 2015 in Kraft gesetzten Richtlinien sehen die Einführung eines Innovationsgutscheins 3 vor. Es soll ex ante bewertet werden, wie ein solches Instrument (wenn es in einem größeren Umfang, ca. 10 15 Gutscheine p.a.) wirken könnte: Ist mit der Verdrängung anderer Förderprogramme zu rechnen? Besteht eine erhöhte Gefahr von Mitnahmeeffekten? Ist damit eine Anbindung an höher dotierte (und abwicklungstechnisch anspruchsvollere) Förderprogramme zu erwarten? In wie weit ist mit einer Stärkung innovativer KMU in einer (wirtschaftlich) erfolgskritischen Phase zu rechnen? Beamtenrecht und der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder.

Erfüllungsort:
München (betrifft die Abstimmung mit dem Auftraggeber)

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabenummer:
Aktenzeichen 44-6666a/45/1

Vergabeunterlagen:
Digitale Unterlagen zum Verfahren stehen nicht zur Verfügung.
Anforderung der Unterlagen per Post:
Digitale Unterlagen zum Verfahren stehen nicht zur Verfügung.
Alternative Anforderung der Unterlagen per Post

Termine & Fristen
Unterlagen:
Teilnahmefrist Die Abgabefrist für den Teilnahmewettbewerb endet am 27.04.2015 um 14:00:00 Uhr.

Angebotsfrist:
die Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind:
Die digitale Abgabe eines Angebotes wird nicht unterstützt. Bitte geben Sie Ihr Angebot/Teilnahmeantrag in konventioneller Papierform ab.
Die Angebote sind bis spätestens 10.06.2016, 14.00 Uhr, abzugeben.

Ausführungsfrist:
Erläuterungen Nach Zuschlag bis 04.09.2015

Bindefrist:
Der Zuschlag erfolgt bis 26.06.2015. Der Bieter ist bis dahin an sein Angebot gebunden. Für im Zuge der Angebotserstellung entstandene Auslagen werden keine Kosten übernommen.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zuschlagskriterien:
Die Zuschlagskriterien sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber versandt werden.

Geforderte Nachweise:
die mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen:
Da es sich um die Evaluierung eines Förderprogrammes für innovative KMU handelt, richtet sich der Teilnahmewettbewerb an Bewerber, die über besondere Erfahrungen im Bereich der Evaluierung regionaler Förderprogramme mit Schwerpunkt Innovationen bei KMU verfügen.
Dem Teilnahmeantrag ist zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Bewerbern Folgendes beizufügen (zum Teil abrufbar unter http://www.stmwi.bayern.de/wirtschaft-standort/oeffentliches-auftragswesen/aktuelle-vergabeverfahren/):
a. Bewerber-Profil und Leistungsspektrum (Kurze Beschreibung des Bewerbers und seiner institutionellen Struktur);
b. mindestens zwei vom Bewerber ausgewählte Referenzprojekte im Bereich Evaluierung regionaler KMU-Förderprogramme aus den vergangenen drei Jahren mit konkreten Beschreibungen der dabei erbrachten Leistungen sowie die Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) der Ansprechpartner;
c. Nennung der für die Ausführung des Auftrags vorgesehenen Projekt-leitung und ihrer Vertretung, für die jeweils folgende Mindestanforderungen gelten: Fachhochschul- oder Hochschulabschluss sowie einschlägige Erfahrungen bei der Abwicklung vergleichbarer Projekte im Leitungsbereich.
Die einschlägige Erfahrung ist jeweils durch eine Darstellung ein-schlägiger Kenntnisse und Erfahrungen in der Durchführung von Projekten im Bereich Evaluierung von regionalen Förderprogrammen nachzuweisen;
d. eine unterschriebene Scientologyschutzerklärung;
e. eine unterschriebene Erklärung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Sozialbeiträgen;
f. eine unterschriebene Erklärung zum Ausschluss bei schwerwiegendem Verstoß gegen SchwarzArbG, AEntG und MiLoG;
g. eine unterschriebene Erklärung, dass keine Ausschlussgründen im Sinne des § 6 Abs. 5 Buchstabe a), b), c),
VOL/A vorliegen; sowie
h. unterschriebene Erklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Versicherung und des Versicherungsumfangs.
Bewerber, die sich präqualifiziert haben, brauchen lediglich die unter Punkten a, b, c, und d genannten Unterlagen einzureichen. Hinsichtlich der übrigen Eignungsunterlagen genügt bei diesen Bewerbern die Vorlage der Bescheinigung der Eintragung in die Präqualifizierungs-VOL-Datenbank.
Bietergemeinschaften müssen die unter Punkten a, d, e, f, g und h aufgeführten Erklärungen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorlegen.
Sofern sich ein Bieter (bzw. eine Bietergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder der Fachkunde auf ein Subunternehmen berufen möchte, hat er nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen. Der Nachweis kann z.B. durch eine entsprechende Verpflichtungsermächtigung des Subunter-nehmers erfolgen. Der Subunternehmer muss in diesem Fall die unter Punkten d, e, f und g aufgeführten Erklärungen ebenfalls abgeben.
Hinweis: Der Auftraggeber wird für die Bewerber, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150 GewO beim Bundesamt der Justiz anfordern.
Bietergemeinschaften: Angebote von Bietergemeinschaften sind zugelassen. Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben, - in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, - in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und der für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, - dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, - dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. _____B) Form des Teilnahmeantrags: Der Teilnahmeantrag muss mindestens bestehen aus - einem formlosen Anschreiben mit Datum und Unterschrift sowie - den geforderten Unterlagen und Nachweisen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich abzugeben, in einfacher Ausfertigung in einem fensterlosen verschlossenen Briefumschlag. Dieser Briefumschlag ist mit der Anschrift des Antragstellers und der Aufschrift NICHT ÖFFNEN Teilnah-meantrag für das Vergabeverfahren Vergabe der Evaluierung des Forschungs- und Technologieförderprogramms Innovationsgutscheine für kleine Unternehmen/Handwerksbetriebe bitte ungeöffnet an Ref. 44 weiterleiten zu versehen und in einem zweiten Briefumschlag an das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie - Ref. 44 -, Prinzregentenstraße 28, 80538 München zu senden. Eine elektronische Abgabe des Teilnahmeantrags ist nicht zulässig. _____ C) Beschränkung der Zahl der Bieter: Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der eingegangenen Teilnahmeanträge mindestens drei Teilnehmer auswählen. Zur Angebotsabgabe werden nur diejenigen Bewerber aufgefordert, welche die oben genannten Teilnahmebindun-gen erfüllen und deren Eignung insgesamt die beste Prognose rechtfertigt, dass der Auftrag zweckgerecht und ordnungsgemäß erfüllt werden kann. Als Bewertungsgrundlage werden gewertet: Referenzprojekte im Bereich Evaluierung Innovationsförderung (30%), Referenzprojekte im Bereich Evaluierung KMU-Förderung (30%), Referenzprojekte im Bereich Evaluierung regionaler Förderprogramme (20%), Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung und deren Stellvertretung (20%). _____D) Sonstiges: Die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes wird spätestens bis zum 15.05.2015 versandt. Eine vorherige Anforderung der Vergabeunterlagen ist nicht möglich. Bewerber, die nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erhalten keine gesonderte Mitteilung.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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