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Ausschreibung - Fahrgastzählsystem in Nürnberg (ID:10610840)

Übersicht
DTAD-ID:
10610840
Region:
90429 Nürnberg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Software, Computer, -anlagen, Zubehör, Eisenbahn-, Straßenbahnlokomotiven, rollendes Material, Ersatzteile, Softwareprogrammierung, -beratung, Kabel, Draht, zugehörige Erzeugnisse
CPV-Codes:
Fahrzeugzählanlagen
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Beschaffung eines Fahrgastzählsystems für 6 neue U-Bahn-Fahrzeuge mit Option auf Nachrüstung weiterer Fahrzeuge.
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
30.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Am Plärrer 43
Zu Händen von: Helmut Galsterer
90429 Nürnberg
DEUTSCHLAND
E-Mail: helmut.galsterer@vag.de
Fax: +49 9118028858422
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.vag.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Es werden 21 Gliederzüge (á 4 Wagen = 84 Wagen) als Ersatz für DT1-Züge bestellt. Davon sind 6 Fahrzeuge mit einem Fahrgastzählsystem auszurüsten und ein Hintergrundsystem zur Steuerung und Auswertung zu liefern. Der Auftrag beinhaltet die Herstellung, Lieferung und Inbetriebsetzung eines Fahrgastzählsystems in von gemäß BOStrab zugelassenen und für den Fahrgastbetrieb einsatzbereiten Fahrgastzählsystem U-Bahnfahrzeugen, für den Einsatz im U-Bahn-Netz der VAG Nürnberg. Die restlichen 15 Fahrzeuge sind für eine evtl. Nachrüstung vorzurüsten.
Die Ausschreibung umfasst neben dem Fahrgastzählsystem für 6 U-Bahn-Fahrzeuge ein weiteres, komplettes Fahrgastzählsystem G1 zur Ausstattung eines „Test- und Inbetriebsetzungszuges“, das insbesondere für umfassende und übergreifende Integrations- und Funktionstests vorgesehen ist. Diese Testausrüstung wird dauerhaft beim AG bestehen bleiben, um Betriebsprozesse wie z. B. Änderungs-, Test-, Zulassungs- und Release-Management auch während und nach der Mängelanspruchsfrist zu ermöglichen.
Zusätzlich sind folgende weitere Optionen anzubieten:
Bedarfslos 1:
Es sind 6 Züge (á 4 Wagen = 24 Wagen) als Bedarfslos für zu ersetzende DT2-Züge preislich optional auszuweisen. Diese 6 Fahrzeuge sollen nach heutigem Stand nur vorgerüstet werden.
Bedarfslos 2:
Es sind 7 weitere Züge auszuweisen. Diese 7 Fahrzeuge sollen ebenfalls nach heutigem Stand nur eine Vorrüstung erhalten.
Vorrüstung
Für die Vorrüstung der nicht sofort mit einem Fahrgastzählsystem auszurüstenden G1 hat der AN die Systemkabel für die Kommunikation von den Datensammlern zu den Zählsensoren alle erforderlichen Teile zu liefern. Außerdem Dazu gehören unter anderem Systemkabel und zum Lieferanteil die Schutzgläser für die Zählsensoren, um die Ausbrüche in den Türvouten verschließen zu können.
In bestehenden U-Bahnfahrzeugen betreibt die VAG Nürnberg bereits ein Fahrgastzählsystem der Firma Dilax. Eine größtmögliche Kompatibilität des bestehenden zu dem neuen Systeme, insbesondere zur Datenübertragung und zum Hintergrundsystem wird angestrebt.
Die Neufahrzeuge vom Typ G1 sollen die folgenden fahrzeugspezifischen Eckdaten erfüllen:
- Fahrzeugart: kurzgekuppelter, durchgängiger Zweirichtungs-Vier-Triebwagen-Gliederzug
- Fahrzeuglänge über Kupplung: ca. 75 m
- Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
- der Vier-Wagen-Gliederzug soll im Werkstattbereich ohne Fahrgäste als leicht trennbare und eigenständig fahrbare Zwei-Wagen-Einheiten (Halbzug) ausgeführt werden.
Weitere Anforderungen an das Fahrgastzählsystem sind dem Lastenheft zu entnehmen, welches mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt wird.
Neben der Lieferung des Fahrgastzählsystems wird der Auftragnehmer auch für weitere unterstützende Leistungen verantwortlich sein, so insbesondere für die Lieferung einer Erstausstattung von Ersatzteilen, die Lieferung einer vollständigen deutschsprachigen Dokumentation, die Durchführung der Einweisung zu allen Liefergegenständen und der notwendigen Schulungen, die Lieferung aller erforderlichen Hilfsmittel, Auswerte-/ Diagnosesoftware und Spezialwerkzeuge zur Prüfung, Wartung, Reparatur und für den laufenden Betrieb des Fahrgastzählsystems, sowie für die Einrichtung eines Obsoleszenzmanagementsystems für die langfristige Sicherstellung der Ersatzteilversorgung und einer hohen Verfügbarkeit des Fahrgastzählsystems.
Für spätere Nachrüstungen und Umbauten muss sich der Auftragnehmer verpflichten alle Schnittstellen ausreichend zu beschreiben bzw. offen zu legen.
Um einen einwandfreien und wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten, muss das Fahrgastzählsystem, mit den für die Fahrzeuge bereits eingerichteten Service- und Wartungseinrichtungen sowie mit dem bereits bestehenden U-Bahn-Netz kompatibel sein.
Bei den Bestands-Personenfahrzeugen handelt es sich um kurzgekuppelte U-Bahn-Doppeltriebwagen des Typs DT1, DT2, DT3 und DT3-F.

Erfüllungsort:
Gem. Ausschreibungsunterlagen.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)

Org. Dok.-Nr:
120778-2015

Vergabeunterlagen:
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
Auftraggeber

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Auftraggeber
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
30.04.2015 - 14:00
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach SektVO durchgeführt.
Teilnahmeanträge (formlos) mit den genannten Teilnahmebedingungen müssen bis zum 30.04.2015 um 14.00 Uhr bei dem Auftraggeber eingegangen sein.

Ausführungsfrist:
Beginn 01.10.2015 Abschluss 31.12.2020

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Gemäß Ausschreibungsunterlagen.

Zahlung:
Gemäß Ausschreibungsunterlagen.

Zuschlagskriterien:
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
Teilnahmebedingungen
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehend genannten Unterlagen müssen zwingend mit dem Teilnahmeantrag in deutscher Sprache (gem. IV.3.5) vorgelegt werden. Die geforderten Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein. Bei dem Begriff Nachweis handelt es sich um einen Oberbegriff, der Eigen- und Fremderklärungen und Belege umfasst.
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlusskriterien nach §21(4) 1. bis 5. Der SektVO sind vorzulegen (z.B. „Hiermit erklären wir das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §21 (4) 1 bis 5 der SektVO für unser Unternehmen“)
2.) Handelsregisterauszug bzw. Bescheinigung über den Eintrag in das Berufsregister Ihres Mitgliedsstaates.
Die Erklärung aus der Position 1 und 2 ist ein KO-Kriterium. Bei Nichtvorliegen erfolgt Ausschluss!
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Alle nachstehend genannten Unterlagen müssen zwingend mit dem Teilnahmeantrag in deutscher Sprache (gem. IV.3.5) vorgelegt werden. Die geforderten Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein. Bei dem Begriff Nachweis handelt es sich um einen Oberbegriff, der Eigen- und Fremderklärungen und Belege umfasst.
1) Geschäftsberichte, Bilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnung der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014)
2) Angabe des Umsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre (2012; 2013; 2014) über erbrachte oder in Ausführung befindliche Lieferungen oder Leistungen im Bereich der Errichtung von Fahrgastzählsystemen, insbesondere bei der Ausstattung von U-Bahn-Fahrzeugen, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) sowie Straßenbahnen.
3) Wirtschaftsauskunft (z.B. Creditreform, Bisnode oder vergleichbar)
4) Gesellschaftsrechtliche Beziehungen z.B. Tochter bzw. Muttergesellschaften.
5) Darstellung des Unternehmens, der Bietergemeinschaft bzw. des Konsortiums, z.B. Organigramm, Angaben zur Gesellschaftsstruktur und ggf. Konzernzugehörigkeit; Art und Umfang der Präsenz in Deutschland
Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft:
Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Falle der Angebotsaufforderung eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bilden werden, sowie des bevollmächtigten Vertreters, welcher die Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt.
Diese Unterlagen fließen mit 20 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein.
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber muss über Erfahrungen hinsichtlich der Konstruktion, Fertigung, Inbetriebsetzung und Zulassung von Fahrgastzählsystemen in U-Bahn-Fahrzeugen, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) oder Straßenbahnen verfügen.
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ist vom Bewerber bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jedem Drittunternehmen, auf dessen technische Leistungsfähigkeit sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft stützt, Nachfolgendes mit der Bewerbung vorzulegen:
1.) Abgabe von drei Referenzen über die Lieferung von Fahrgastzählsystemen für U-Bahn-Fahrzeuge, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) oder Straßenbahnen in den letzten drei Geschäftsjahren, die mit den hier zu erbringenden Leistungen vergleichbar sind. Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen der Referenzgeber für den Gesamtauftrag verantwortlich war, d.h. die Leistungen entweder als Einzelanbieter oder als Mitglied eines Bieterkonsortiums erbracht hat. Der Auftraggeber behält sich vor, Informationen über die angegebenen Referenzprojekte einzuholen. Die Nachweise müssen jeweils enthalten:
a) Kurzbeschreibung des Projekts
b) den Bearbeitungsstand ("im Fahrgastbetrieb", "ausgeliefert, jedoch noch nicht zugelassen oder abgenommen", "im Bau", "in Konstruktion", "bestellt"),
c) Angaben über technische Weiterentwicklungen (z.B. Rollaktionen, Umbauten) seit Auslieferung
d) den vorgesehenen und den tatsächlichen Leistungszeitraum (bei abgeschlossenen Projekten) bzw. den vorgesehenen Leistungszeitraum (bei laufenden Projekten)
e) den Gesamtleistungsumfang und den Gesamtrechnungswert im Falle einer Bearbeitung als Hauptauftragnehmer
f) den Teilleistungsumfang und den Teilrechnungswert im Falle einer konsortialen Bearbeitung,
g) den Auftraggeber mit Kontaktdaten eines Ansprechpartners, der Auskunft über die ordnungsgemäße und vertragsgerechte Durchführung des Auftrags erteilen kann (insbes. bzgl. Lieferung, Dokumentation, Instandhaltungsaufwänden, Erfüllung von Gewährleistungsansprüchen, Lieferung von Ersatzteilen etc.)
2.) Glaubhafte Darlegung, dass der Bewerber über die technischen Möglichkeiten verfügt Fahrgastzählsysteme für U-Bahnen, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) und Straßenbahnen zu bauen und die Zulassung gemäß BOStrab durch die zuständige Stelle zu erwirken.
3.) Gültiges Zertifikat bezüglich des Bestehens eines Managementsystems zur Qualitätssicherung nach ISO 9000 ff. oder gleichwertiger Nachweis.
4.) Angaben über Servicestationen (z.B. Entfernung zum Einsatzort Nürnberg) und Service-Reaktionszeiten (in Bezug auf Versorgung mit Ersatzteilen und Reaktionszeiten bei Gewährleistungsanzeigen)
5.) Angaben über die für die Abwicklung des Projekts vorgesehenen Produktionsstätten (Projektmanagement, Fertigung, Montage), ihre jeweilige Lage und Ausstattung; auch von eingebundenen Drittunternehmen.
6.) Bestätigung des Einsatzes von deutschsprachigem Schlüsselpersonal (Projektleitung, Montageteam kpl., Inbetriebsetzungs-Team kpl., Service-Team kpl., AfterSale-Ansprechpartner und dessen Stellvertreter)
7.) Angabe der Anzahl der für dieses Projekt zur Verfügung stehenden Mitarbeiter in der Entwicklung, Fertigung, Inbetriebnahme und Qualitätssicherung sowie deren Qualifikation
8.) Anerkennung deutschen Rechts im Vertragsfall
9.) Bestätigung von Deutsch als uneingeschränkte Projektsprache
Diese Forderung gilt für alle Projektphasen (Teilnahmeantrag, Angebot, Angebotserklärung, Verhandlung, Vertrag, Entwicklung/Montage/Fertigung/Inbetriebnahme/Probebetrieb usw.) sowie sämtlicher Schriftverkehr, alle Besprechungen, alle Projekt-, Planungs- und Ausführungsunterlagen, sämtliche Dokumentationsunterlagen und sämtliche Beschriftung von Komponenten. Diese Forderung gilt ebenfalls für die gesamte mündliche Kommunikation zwischen dem AN und dem AG (Projektleitung, Montage- und Inbetriebsetzungs-Team, After-Sales-Ansprechpartner und deren Stellvertreter).
Diese Unterlagen fließen mit 80 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein.

1. Wenn sich ein Bewerber im Rahmen der Eignungsprüfung zum Nachweis seiner technischen und/oder finanziellen Leistungsfähigkeit auf andere Unternehmen stützen will, muss er darlegen, dass ihm die technische
bzw. finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens für die Auftragsausführung auch tatsächlich in geeigneter Weise zur Verfügung steht (§ 20 (3) SektVO).
2. Wir weisen auf §107 (3) GWB Ziffer 1 sowie Ziffer 4 ausdrücklich hin.
Der Auftraggeber behält sich vor fehlende Unterlagen nachzufordern.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Neben Einzelunternehmen sind auch Bietergemeinschaften zugelassen. Für die Bietergemeinschaft gilt ergänzend Folgendes: Es ist im Teilnahmeantrag detailliert anzugeben, welcher Bietergemeinschaftspartner welchen Teil der Gesamtleistung erbringen soll. Jeder Bietergemeinschaftspartner muss im Teilnahmewettbewerb seine Zuverlässigkeit nachweisen. Die Nachweise für die persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie für die technische Leistungsfähigkeit (vgl. III.2.1 bis III.2.3) muss jeder Bietergemeinschaftspartner für den von ihm übernommenen Teil der Gesamtleistung erbringen; insgesamt muss die Bietergemeinschaft ihre wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit vollständig nachweisen.
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsgültig unterzeichnete Erklärung abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Werden vorstehende Anforderungen von der Bietergemeinschaft nicht eingehalten, wird die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.

Die Bieter müssen Hersteller von Fahrgastzählsystemen sein.
Da das Fahrgastzählsystem in den U-Bahn-Fahrzeugen eingesetzt wird, muss das System für einen bahntauglichen Einsatz geeignet sein. Der Auftragnehmer hat hierzu die einschlägigen Normen für Bahnanwendungen z.B. DIN EN 50155, DIN EN 50121 und DIN EN 45545 zu erfüllen.
Die Abwicklung des Verhandlungsverfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist beabsichtigt.

Sonstiges
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken
Vergabekammer Nordbayern Promenade 27
91522 Ansbach
Deutschland
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB. VI.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber wird, sofern die Fahrzeugersatzstrategie und das Verkehrsaufkommen es erfordern, bis zu 13 weitere Neufahrzeuge bestellen. Diese sollen nach heutigem Stand nur eine Vorrüstung für den evtl. nachträglichen Einbau eines Fahrgastzählsystems erhalten.
Option 1: Vorrüstung von sechs Gliederzügen
Option 2: Vorrüstung von sieben Gliederzügen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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