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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Fernmeldekabel und -ausrüstung 45314300 Kabelinfrastruktur in Frankfurt am Main (ID:13420251)


DTAD-ID:
13420251
Region:
60327 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
PKW, Sonstige Kraftfahrzeuge, Anhänger, Fahrzeugteile, Installation von Beleuchtungs-, Signalanlagen, Leuchten, Beleuchtungszubehör, Leuchtschilder, Sonstige Dienstleistungen, Kabelinfrastruktur, Reisedienste, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Kabel, Draht, zugehörige Erzeugnisse, Kommunikationsanlagen, Telefon, Fax
CPV-Codes:
Fernmeldekabel und -ausrüstung , Lagerhaltung
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Informationen zur momentanen IST-Situation: Der Kabeltrommelbestand umfasst zur Zeit (Stand: August 2017): - ca.51 Stck. Trommeln mit LWL-Kabel, Spulendurchmesser von 0,90 m bis 2,05 m, - ca. 36...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
27.09.2017
Frist Angebotsabgabe:
18.10.2017
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
DE-60327: Fernmeldekabel und -ausrüstung 45314300 Kabelinfrastruktur
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Auftraggeber (Vergabestelle): Offizielle Bezeichnung:Amt für Informations- und
Kommunkationstechnik
Straße:Zanderstr. 7
Stadt/Ort:60327 Frankfurt am Main
Land:Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n) :16.22 IT-Einkauf und Lieferantenmanagement (Vergabe) - 16.53
Fachlich
Zu Hdn. von :Herr Bößler - Herr Schmitt
Telefon:069-212-38168
Fax:069-212-30780
E-Mail:16.Vergabe@stadt-frankfurt.de.

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Betrieb und Verwalten eines
Kabellagers (optional mit Kabelbeschaffung) - Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

Leistungsbeschreibung
Art und Umfang des Auftragsgegenstandes :
Die Stadt Frankfurt am Main verfügt über ein eigenes Liniennetz mit Kupfer- und
Glasfaserkabeln, über das u. a. zahlreichen städtischen Ämtern und Institutionen
Telefonie- und Datendienste zur Verfügung gestellt werden. Für den Betrieb und die
Unterhaltung des Liniennetzes, insbesondere aber zur zeitnahen Behebung von Störungen
und Schäden, werden diverse Kabeltypen auf Spulen unterschiedlicher Art und Größe
bereitgehalten. Diese Kabel werden zurzeit auf einem eigens dafür angemieteten
Grundstück vom Amt für Informationstechnik (Amt für IKT) verwaltet.
Das Amt für IKT beabsichtigt in diesem Zusammenhang eine
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchzuführen, die neben der bestehenden
Selbstverwaltung des Kabellagers auch eine Vorhaltung der vom Amt für IKT beschafften
Kabel durch einen externen Dienstleister inkl. der Option die Kabel kurzfristig bei Bedarf
direkt abzunehmen, beleuchten soll. Dieses Interessenbekundungsverfahren dient dazu,
einen Überblick von geeigneten Dienstleistern am Markt zu bekommen. Ein im Anschluss
durchzuführendes Vergabeverfahren hängt vom Ergebnis der
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ab und wird ausdrücklich nicht garantiert.
Informationen zur momentanen IST-Situation:
Der Kabeltrommelbestand umfasst zur Zeit (Stand: August 2017):
- ca.51 Stck. Trommeln mit LWL-Kabel, Spulendurchmesser von 0,90 m bis 2,05 m,
- ca. 36 Stck. Trommeln mit Kupferkabeln, Spulendurchmesser von 1,00 m bis 2,85 m,
- die Bruttogewichte der Trommeln können bis zu 5 t betragen.
Bei den vorgenannten Spulen handelt es sich sowohl um Leihtrommeln, die im
Leerzustand an eine Kabeltrommelgesellschaft nach Freimeldung zurück gegeben
werden, als auch um Einwegtrommeln, die nach dem Verbrauch des Kabels verschrottet
werden können.
Es ist mit einem geschätzten jährlichen Abruf von folgenden Kabelarten zu rechnen,
wobei dafür keine Abnahmeverpflichtung existiert:
Kupferkabel:
Art: durchschnittl. jährlicher Abruf (geschätzt):
10 x 2 x 0,8 A-02 YSF (L)2Y 735m
20 x 2 x 0,8 A-02 YSF (L)2Y 540m
50 x 2 x 0,8 A-02 YSF (L)2Y 1.090m
100 x 2 x 0,8 A-02 YSF (L)2Y 1.950m
200 x 2 x 0,8 A-02 YSF (L)2Y 234m
400 x 2 x 0,8 A-02 YSF (L)2Y 40m
LWL-Kabel:
Art: durchschnittl. jährlicher Abruf (geschätzt):
A-DF(ZN)(L)2Y 1*12 3.990m
A-DF(ZN)(L)2Y 2*12 860m
A-DF(ZN)(L)2Y 4*12 1.965m
A-DF(ZN)(L)2Y 6*12 4.170m
A-DF(ZN)(L)2Y 12*12 1.380m
A-DF(ZN)(L)2Y 16*12 7.400m
A-DF(ZN)(L)2Y 24*12 1.300m
Kombikabel A/I-DQ(ZN)BH 2*12 300m
Kombikabel A/I-DQ(ZN)BH 4*12 110m
Kombikabel A/I-DQ(ZN)BH 6*12 160m
Zusätzlich befinden sich ca. 43 St. Outdoorgehäuse mit Abmessungen bis zu 2,00 m x
1,60 m x 0,50 m (BxHxT) sowie ca. 4 St. Kabelschachabdeckungen und ca. 15 St.
Betonfertigteile mit Abmessungen bis zu
1,40 m x 0,70 m (LxB) im Kabellager.
Das Amt für IKT als interner städtischer Dienstleister für das Daten- und
Fernmeldeliniennetz ist zuständig und verantwortlich für:

a) den Materialeinkauf:
in der Regel werden die benötigten Kabel mit ein bis zwei Lieferungen pro Jahr nach
vorangegangener Ausschreibung beschafft (ca. 20 Kabeltrommeln pro Jahr). Transport,
Logistik und Abladen der Kabeltrommeln ggfs. einschließlich der Beistellung eines
Kranfahrzeugs ist Auftragsbestandteil des Lieferanten; das fachgerechte und sichere
Entladen der LkW´s muss aus Garantie- und Gewährleistungsgründen zum
Leistungsumfang des Lieferanten gehören. Ein Mitarbeiter des IKT überprüft die
Lieferung bzgl. Quantität und Qualität, führt eine erste Sichtkontrolle der gelieferten
Ware durch und nimmt durch Gegenzeichnen der Lieferscheine die Ware an. Spätestens
bis zum dritten Arbeitstag nach der Lieferung sind durch den Mitarbeiter des IKT auch
die Metrierungen (Kabelanfang und -ende) zur Überprüfung der korrekten Lieferlängen
zu erfassen und sichtbare Mängel festzustellen
(ggfs. Beweissicherung durchführen). Etwaige Unstimmigkeiten mit der Kabelbestellung
und festgestellte Mängel sind dem Lieferanten umgehend schriftlich anzuzeigen.

b) die Materialausgabe und -rücknahme:
die Kabelausgabe erfolgt üblicherweise an Fachfirmen des Elektrogewerks, die im
Auftrag des Amts für IKT geplante Baumaßnahmen durchführen und/oder über eine
Rahmenbeauftragung für die Störungs- und Schadensbeseitigung zuständig sind. Die im
Rahmen der geplanten und gesteuerten Baumaßnahmen benötigten Kabellängen werden
während der üblichen Arbeitszeiten Mo.-Fr. von 07:00-17:00 Uhr abgeholt und
zurückgeliefert; bei Havariefällen und dringendenden Störungsbeseitigungen kann ein
Zugriff auf das Kabellager auch an Wochenenden und Feiertagen zu jeder Tages- und
Nachtzeit erforderlich sein. Im Allgemeinen erfolgt die Ausgabe kompletter
Kabeltrommeln an die Auftragnehmer, die hierfür im Besitz geeigneter Kabelanhänger
sind; in Einzelfällen werden benötigte, kürzere Längen auch direkt auf dem Lagerplatz
abgetrommelt.

c) Freimeldung und Rückgabe von Leertrommeln, Verschrottung von Kabelresten:
Restlängen von Kupferkabeln, die auf Grund ihrer zu geringen Länge nicht weiter
verwendbar sind, werden gesammelt und zu gegebener Zeit von einem Auftragnehmer des
Amts für IKT zur Entsorgung zu einer Recyclingfirma gebracht; nicht mehr verwendbare
Restlängen von Glasfaserkabeln werden in der Regel direkt durch die Auftragnehmer des
Amts für IKT entsorgt.
Leer gezogene Leihtrommeln werden an die Kabeltrommelgesellschaft frei gemeldet und
ein Abholtermin vereinbart. Zum Beladen des LkW´s mit den frei gemeldeten
Leertrommeln ist zwingend ein Gabelstapler und geschultes Fachpersonal zum Bedienen
und Führen eines Flurförderzeuges erforderlich, da in der Regel keine Ladevorrichtung
bei Abholung vorhanden ist.

d) Kabellagerverwaltung:
Anlegen von Trommelblättern (Art, Größe und Nummer der Trommel, aufgewickelter
Kabelttyp, Länge, Metrierung, Lieferdatum), Fortschreiben der Trommelblätter und
Führen des Verbrauchsnachweises anhand der Metrierungen, Überwachung der
Sicherheitsvorkehrungen und der Ordnung auf dem Lagerplatz.
Die Fläche des derzeitigen Lagerplatzes beträgt ca. 1.700 m²; sie wird nur ebenerdig
genutzt,
d. h. keine Materialanordnung übereinander.
An den zukünftigen Lagerplatz werden folgende Anforderungen gestellt:
- Stadtgebiet Frankfurt am Main oder nähere Umgebung (Umkreis bis 10 km),
- vorzugsweise diebstahl- und einbruchsichere Lagerhalle, oder
- alternativ: diebstahl- und einbruchsichere Umzäunung, z. B. mit Doppelstabgitterzaun,
Höhe: 2,40 m,
zusätzlichem Übersteigschutz mit S-Draht an Y-Stacheldrahthalter und Sichschutz aus
geflochtenen Kunststoffstreifen,
- Kameraüberwachung, flächendeckende Beleuchtung mit Halogenscheinwerfern a' 500
WVerfügbarkeit
und Erreichbarkeit: 24 / 7,
- außerhalb der üblichen Arbeitszeiten und an Wochenenden: Benennung eines
Ansprechpartners, Zugang
zum Lager spätestens eine Stunde nach Meldung durch städtischen Mitarbeiter oder
dessen Beauftragten,
- Trommelaufstellung derart, dass jede Trommel jederzeit und ohne Aufwand zugänglich
ist,
- Bereithalten eines Abfallcontainers für überwiegend Holz- und Kunststoffabfälle aus
Verpackungen,
(derzeitige Größe: 5,5 m³),
- Gitterbox für Kupferkabelreste,
- befestigte Oberfläche, befahrbar mit bis zu 10 t Achslast
Eine Beteiligung an diesem Verfahren ist sowohl für Unternehmen vorgesehen, die
ausschließlich die oben aufgeführten Leistungen der Lagerverwaltung erbringen, als auch
für Unternehmen die Lagerverwaltung und Bereitstellung der Kabel zusammen anbieten
können.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Hauptgegenstand:
63122000 Lagerhaltung
Ergänzende Gegenstände:
32520000 Fernmeldekabel und -ausrüstung
45314300 Kabelinfrastruktur

Erfüllungsort:
Ort der Ausführung / Erbringung der Leistung : Stadtgebiet Frankfurt am Main,
60327 Frankfurt am Main
NUTS-Code : DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
HAD-Referenz-Nr.: 4704/451
Aktenzeichen: 0070/2017.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Frist, bis zu der die Interessenbekundung eingegangen sein muss:
Bewerbungsfrist: 18.10.2017 12:00 Uhr.

Ausführungsfrist:
Zeitraum der Ausführung :
Ab 01.06.2018.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zuschlagskriterien:
Zuschlagskriterien
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet auf der Grundlage von Preis/Kosten und
den nachstehenden Kriterien (Preis/Kosten und Zuschlagskriterien sollten nach
Ihrer Gewichtung oder in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung angegeben
werden, wenn eine Gewichtung nachweislich nicht möglich ist)
Kriterium Gewichtung

Geforderte Nachweise:
Bewerbungsbedingungen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 Abs. 3, 4 VOL/A, §
13 Abs. 1, 2 HVTG), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR)
vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Einzureichende Unterlagen:
Fachkunde und Leistungsfähigkeit:
- Benennung und Nachweis einer ausreichend großen Lagerfläche mit Ortsangabe,
- Lagerbeschaffenheit (z. B. Halle, Freiplatz)
- Benennung der Geräte und Maschinen vor Ort , insbesondere Flurförderzeug,
- Vorstellen eines Sicherheitskonzeptes
Zuverlässigkeit:
- Eigenerklärung zu - Zahlung von Steuern und Sozialabgaben/Liquidation/Kein
Insolvenzverfahren/Keine schweren Verfehlungen nach § 6 Abs. 5 c) VOL/A.

Sonstiges
Sonstige Angaben: Rückfragen zum IBV richten Sie bitte elektronisch bis zum
09.10.2017 an die o.g. Kontaktstelle.
- Rechtliche Forderungen oder Ansprüche auf Ausführung der Maßnahme oder finanzielle
Mittel seitens der Bewerber bestehen mit der Teilnahme am
Interessenbekundungsverfahren nicht. Die Teilnahme ist unverbindlich. Mit dem
Interessenbekundungsverfahren ist keine Verpflichtung zur Eröffnung eines
Vergabeverfahrens und eine spätere Vergabe verbunden. Eine Erstattung der Kosten, die
den Bewerbern d.d. Bearbeitung entstehen, ist ausgeschlossen. Weitergehende rechtlich
schutzwürdige Interessen der am Interessenbekundungsverfahren teilnehmenden
Bewerber bestehen nicht.
- Aufgrund fehlender Rechtswirkung hat ein Bewerber auch keinen Anspruch auf
Mitteilung der Ausschlussgründe. Das Absageschreiben muss somit keine dezidierte
Angabe von Gründen enthalten und weicht deshalb von den strengen Anforderungen
eines Teilnahmewettbewerbs ab.
- Interessensbekundungen sind in einem verschlossenen Umschlag in deutscher Sprache,
unterschrieben und als Teilnahme/Interessensbekundung für das Projekt n. n. zu
kennzeichnen und bei der o. g. Kontaktstelle einzureichen. Für die Wahrung der Frist
kommt es auf den Eingang bei dieser an. Etwaige Fragen zum
Interessenbekundungsverfahren sind grundsätzlich schriftlich oder in elektronischer Form
an die oben bezeichnete Kontaktstelle zu richten.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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