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Ausschreibung - Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen in Mettmann (ID:7269024)

Auftragsdaten
Titel:
Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen
DTAD-ID:
7269024
Region:
40822 Mettmann
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.06.2012
Frist Angebotsabgabe:
30.06.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Objektplanungsleistungen LPh 6-9 für Schulneubau auf dem Kasernengelände Westerburg. Objektplanungsleistungen für Vergabe, Bauleistung und Mängelverfolgung für einen Schulneubau auf dem Gelände der ehemaligen Wäller-Kaserne in Westerburg. Auf Grund in Aussicht stehender Fördermittel sind sämtliche Aufträge im Rahmen förmlicher Vergabeverfahren durchzuführen.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Beaufsichtigung der Bauarbeiten , Dienstleistungen von Architekturbüros und Bauabnahme , Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen , Projektaufsicht und Dokumentation
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  188965-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Elterninitiative Freie Montessori-Schule Westerwald e.V.
Hauptstr. 6
Kontaktstelle(n): Rechtsanwaltskanzlei Georg Stalmann, Georg-Fischer-Str.
1, 40822 Mettmann
Zu Händen von: RA Georg Stalmann
56479 Elsoff
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2104301484
E-Mail: rechtsanwalt@stalmann.eu
Fax: +49 2104301484
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
http://www.montessorischule-westerwald.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Privatschule, die Fördermittel für die Baumaßnahme erhält
I.3) Haupttätigkeit(en)
Bildung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Objektplanungsleistungen LPh 6-9 für Schulneubau auf dem Kasernengelände Westerburg.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Westerburg. NUTS-Code DEB1B
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Objektplanungsleistungen für Vergabe, Bauleistung und Mängelverfolgung für einen Schulneubau auf dem Gelände der ehemaligen Wäller-Kaserne in Westerburg. Auf Grund in Aussicht stehender Fördermittel sind sämtliche Aufträge im Rahmen förmlicher Vergabeverfahren durchzuführen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71246000, 71247000, 71248000, 71251000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Auftragnehmer hat die durch einen bereits beauftragten Planer erstellte Ausführungsplanung europaweit unter Beachtung des Vergaberechts auszuschreiben (Rechtsberatung und Projektsteuerung sind separat beauftragt), bei der Vergabe mitzuwirken, die Bauausführung leitend zu beaufsichtigen, bei der Abnahme, Mängelverfolgung und Dokumentation mitzuwirken.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 3.9.2012. Abschluss 31.12.2014
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung des Unterzeichners des Teilnahmeantrags: bei juristischen Personen (z.B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) z.B. durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges (o.glw.), nicht älter als 3 Monate, bei Personengesellschaften ohne Handelsregistereintragung (z.B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften) oder bei nicht im Handelsregister eingetragenen Personen durch anderen geeigneten Nachweis der Vertretungsvollmacht; 2. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 (3) VOF; 3. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 4 (2) VOF über wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen; 4. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und (9) VOF vorliegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Angabe des durchschnittlichen Umsatzes der letzten 3 Jahre oder Angabe des jeweiligen Umsatzes der letzten 3 Jahre; 2. aktuelle Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden mit einer Deckungssumme von 2 500 000 EUR und für Sach- und Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von 1 000 000 EUR; An Stelle eines aktuellen Nachweises wird auch eine (bis auf die Prämienzahlung) ohne weitere Bedingungen ausgestellte Bescheinigung einer Versicherung / Versicherungsmaklers akzeptiert, dass die entsprechenden Deckungssummen für den Fall einer Auftragserteilung zur Verfügung gestellt werden. In diesem Fall verpflichtet sich der Bewerber bereits mit Abgabe der Bewerbung unwiderruflich, für den Fall der Auftragserteilung für die entsprechenden Deckungssummen zu sorgen (wesentliche Vertragspflicht); 3. Vorlage einer positiven Bankauskunft nicht älter als 3 Monate; 4. Darstellung der Führungskräfte, Nennung der Anzahl der Mitarbeiter mit Ingenieurqualifikation sowie der sonstigen Mitarbeiter mit Benennung der Fachrichtung. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Durchschnittlicher Umsatz der letzten 3 Jahre mind. 200 000 EUR p.a.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Benennung von eins bis maximal drei Referenzobjekten. Davon bevorzugt ein Projekt, bei dem die Umsetzung organischer Bauweisen von besonderer Bedeutung war. Bei den benannten Referenzobjekten sollen jeweils folgende Angaben gemacht werden: — Projektbezeichnungen der Referenzobjekte, — Benennung Projektart, — Standorte der Projekte, — Benennung der Kosten KG 300 bis 400 (kumuliert), — Benennung des AG inkl. Ansprechpartner mit Telefonnummer des AG; Mit Abgabe des Angebots wird dem Auftraggeber durch den Bewerber ausdrücklich das Recht eingeräumt, Auskünfte bei den benannten früheren Auftraggebern einzuholen. 2. Benennung des Projektleiters mit Angabe der beruflichen und persönlichen Referenzen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Der zuständige Projektleiter des Auftragnehmers muss berechtigt sein, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" (oder bei ausländischen Bewerbern eine gleichwertige Bezeichnung) zu tragen.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Aus den grundsätzlich geeigneten Bewerbungen werden bei mehr als fünf grundsätzlich geeigneten Bewerbungen die fünf bestgeeigneten Bewerber als Bieter ausgesucht, indem die nachgewiesenen Referenzen mit einer Gewichtung von 60 %, die Eignung des benannten Projektleiters nach den mitgeteilten Angaben mit 40 % gewertet werden.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Angebotspreis für die angefragten Leistungen. Gewichtung 50 2. Darlegung eines Konzeptes zur Sicherstellung des Projekterfolges. Gewichtung 50
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Bau-13/11-gs
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Kostenpflichtige Unterlagen:
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
30.6.2012 - 20:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 6.7.2012
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die Teilnahmeanträge sollen in bis zum Schlusstermin für deren Eingang gem. Ziff. IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gem. Ziff. I.1) bei dem Auftraggeber eingehen. Elektronisch übersandte Unterlagen können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag soll mit dem Hinweis "Teilnahmewettbewerb - Nicht öffnen!" versehen werden. Die Verdingungsunterlagen werden an die bestgeeignetsten Bewerber zeitgleich abgesandt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben zu Dokumentationszwecken bei dem Auftraggeber. Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. Verfahrensablauf: es wird ein Verhandlungsverfahren nach der VOF durchgeführt. Eine öffentliche Submission findet nicht statt. Die Angebote sind schriftlich einzureichen. Sonstige Kommunikation (Bieterfragen o.ä.) können auch in elektronischer Form, z.B. per Fax oder E-Mail übermittelt werden. Besondere Anforderungen an elektronische Signaturen werden diesbezüglich nicht gestellt. Die fristgerecht eingegangenen Angebote werden zunächst einer formellen und inhaltlichen Prüfung unterzogen. Die Vergabestelle behält sich vor, nach Auswertung den Bietern schriftlich oder in Aufklärungsgesprächen Fragen zur Aufklärung des Angebotsinhalts zu stellen. Die Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweisen gem. § 11 (3) VOF ist möglich, sofern dadurch der Verfahrensverlauf nicht verzögert wird. Mit den Bietern, welche form- und fristgerecht ihr Angebot abgegeben haben, ist bei sich aus den Angeboten ableitbarem Bedarf in der Regel eine Verhandlungsrunde geplant, bei der sich aus dem Angebot ergebende Fragen techn., rechtlicher und auch kaufmännischer Art erörtert werden. Die Bieter werden aufgefordert, auf Grund der Erkenntnisse der ersten Verhandlungsrunde ihre Angebote kurzfristig zu überarbeiten. Sollte sich für dieVergabestelle abzeichnen, dass wider Erwarten mehrere Verhandlungsrunden sinnvoll erscheinen, können die neuen Angebote als erneute Zwischenangebote entsprechend der nachfolgenden Ausführungen gefordert werden. Ansonsten werden die überarbeiteten Angebote als endgültige Angebote gefordert werden. Von dem Ergebnis der Auswertung der Zwischenangebote wird es abhängen, mit wie vielen Bietern weitere Verhandlungen geführt werden. Der Auftraggeber plant, Verhandlungen nur mit Bietern zu führen, die nachder Auswertung der Zwischenangebote entsprechend der Zuschlagskriterien in die engere Wahl kommen.Dies sollte im Rahmen des Zwischenangebots berücksichtigt werden. Mit den verbliebenen Bietern sind eine oder mehrere weitere Verhandlungsrunden geplant, nach denen durch die verbliebenen Bieter ggfls. ein weiteres Zwischenangebot einzureichen ist. Nach Auswertung der Verhandlungsergebnisse entsprechend der veröffentlichten Wertungskriterien wird entschieden, ob die Verhandlungen mit den bestplatzierten Bietern oder gegebenenfalls nur mit einem Preferred Bidder fortgeführt werden. Für den Fall, dass die Verhandlungen zum Schluss nur noch mit einem Preferred Bidder fortgeführt werden sollten, behält sich die Vergabestelle vor, die Verhandlungen mit dem Zweitplatzierten wieder aufzunehmen, sofern die Verhandlungen mit dem Preferred Bidder nicht innerhalb angemessener Zeit abgeschlossen werden können sollten. Bei diesen Hinweisen handelt es sich nur um eine Groborientierung für die Bieter im Rahmen der Angebotsabgabe. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren nach vorheriger Information aller betroffenen Bieter zu ändern, soweit hierdurch keine Wettbewerbsbeeinflussung zu befürchten ist. Die Hauptzuschlagskriterien gemäß IV 2.1 gliedern sich ggf. in weitere Unterzuschlagskriterien, die in den Vergabeunterlagen näher erläutert werden und für die in Summe insgesamt 1 000 Punkte vergeben werden. Für das Kriterium Angebotspreis werden maximal 500 Punkte vergeben. Das Kriterium Darlegung eines Konzeptes gliedert sich in die Unterpunkte Personaleinsatzplan (250 Punkte) sowie Konzeptausarbeitung (250 Punkte).
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftstr. 9, 55116 Mainz 55022 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 613116-5240 Fax: +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig:
1) soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften
im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1. Satz 2 GWB bleibt unberührt.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz DEUTSCHLAND
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12.6.2012
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