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Ausschreibung - Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Bremerhaven (ID:10966741)

Übersicht
DTAD-ID:
10966741
Region:
27568 Bremerhaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Projektmanagement, Sonstige Dienstleistungen, Sonstige Dienstleistungen für Unternehmen, Unternehmens-, Managementberatung, Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Im Rahmen dieser Ausschreibung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte soll die Entwicklung neuer Produkte sowie Produktions- und Dienstleistungsprozesse mit hohen Umweltschutzstandards...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.07.2015
Frist Angebotsabgabe:
30.09.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Bremerhavener Gesellschaft
für Investitionsförderung
und Stadtentwicklung mbH

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
1. Zielsetzung und thematische Ausrichtung
Ressourcenknappheit und Klimawandel setzen neue Rahmenbedingungen für die Ökonomie. Zu den grünen Zukunftsmärkten gehören umweltfreundliche Energieerzeugung, Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz, nachhaltige Mobilität, nachhaltige Wasserwirtschaft sowie Abfall-und Kreislaufwirtschaft. Sie haben sich global zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Im Jahr 2011 beziffert sich das Volumen des globalen Marktes für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz auf 2.044 Milliarden Euro, davon 300 Mrd. € in Deutschland. Bis zum Jahr 2025 wird ein Wachstum auf weltweit 4.403 Mrd. €, davon 674 Mrd. € in Deutschland erwartet. Die Branche beschäftigt zwei Millionen Menschen.

Auch für die zukunftsfähige Entwicklung der bremischen Wirtschaft sind Umweltinnovationen eine wichtige Voraussetzung. Sie stellen die Grundlage für Produkte, Verfahren und Dienstleistungen der Zukunft dar. Neben den positiven Umwelteffekten tragen Umweltinnovationen zu einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft bei, da sich gerade Umwelt- und Effizienztechnologien zu bedeutenden Wirtschaftsfaktoren entwickeln.

Green Economy ist wissens- und technologieintensiv. Innerhalb der Green Economy wird unterschieden zwischen der Green Technology, das heißt Unternehmen, die direkt Umweltschutzgüter herstellen und der Green Transformation, das heißt Unternehmen, die in ihrem Produktions- und Dienstleistungsprozess großen Wert auf die Einhaltung von Umweltschutzstandards und auf eine Verbesserung der Nachhaltigkeit legen, auch wenn die Produkte selber nicht zu den Umweltschutzgütern zu zählen sind.
Diese Ausschreibung fokussiert auf diese beiden Themen der Green Economy innerhalb Bremerhaven. Zukunftsfragen z.B. zu den Themen Stoffkreisläufe, Schadstoffeinträge, effiziente Nutzung von Energien, Rohstoffen und anderen natürlichen Ressourcen sollen adressiert werden.

Im Rahmen dieser Ausschreibung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte soll die Entwicklung neuer Produkte sowie Produktions- und Dienstleistungsprozesse mit hohen Umweltschutzstandards gefördert werden. Gefördert werden sollen innovative Produkte und Verfahren, die sich an Kriterien einer ökologischen Wirtschaftsweise ausrichten.
Vorrangig soll die Ausschreibung dazu beitragen, neues Wissen zu den Themen Ressourcen – und Energieeffizienz mit Bezug zur Green Economy am Standort Bremerhaven zu generieren und die Unternehmen zu stärken.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Ausschreibungsstart: 15. Juli 2015
Bewerbungsfrist (Einreichen der Projektskizzen) 30. September 2015
Vorauswahl der Projekte durch die BIS und Mitteilung zur förmlichen Antragstellung
15. Oktober 2015
Frist Antragsabgabe 30. November 2015
Start der ersten Projekte Januar 2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Geforderte Nachweise:
Zur Teilnahme eingeladen sind vorrangig, aber nicht ausschließlich kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen1 (sowie Forschungseinrichtungen im Rahmen von Verbundprojekten mit Unternehmen), die innovative Produkte und/oder Verfahren entwickeln, um Ihre Produktionsund Dienstleistungsprozesse an Kriterien einer ökologischen Wirtschaftsweise auszurichten oder entsprechende Dienstleistungen und Produkte anbieten zu können.
Sich beteiligen können:
Unternehmen mit Standort bzw. Betriebssitz in Bremerhaven
Institute im Rahmen von Verbundprojekten mit Unternehmen
Ausnahmen von diesen Regeln sind möglich und bedürfen einer gesonderten Begründung und Einzelfallentscheidung.
Folgende Projektformen sind möglich:
PFAU-Pilotprojekte:
Antragsteller sind einzelne, gewerbliche Unternehmen
PFAU-Verbund projekte:
Antragsteller sind Projektkonsortien bestehend aus mindestens einem Unternehmen und weiteren Partnern, die ein eigenes Verwertungsinteresse haben.
PFAU-Verbundprojekte sind außerdem Projekte, die ein oder mehrere Unternehmen mit wissenschaftlichen Einrichtungen durchführen. Hierbei sollte der Anteil der Projektkosten für den wissenschaftlichen Partner 50% der gesamten Projektkosten nicht überschreiten.
3. Verfahren
Das Ausschreibungsverfahren ist dreistufig.
3.1 Projektberatung
Grundlage für jede Einreichung ist ein Vorgespräch mit der BIS, in dem die Projektidee darzustellen ist. Etwaige Konsortialpartner und Pilotanwender sollten zu diesem Zeitpunkt bereits identifiziert sein. Entspricht die Projektidee in groben Zügen den Bewertungskriterien (vgl. Punkt 4), ist diese schriftlich in Form einer Projektskizze darzulegen.

3.2 Projektskizze
Auf Basis des Formulars „Projektskizze“ sollen dem Projektträger (BIS) Projektskizzen mit einem max. Umfang von 20 Seiten vorgelegt werden. Vorlagen für die Skizzen können auf der Homepage www.bis-bremerhaven.de/Ausschreibung_PFAU heruntergeladen werden.
Die Projektskizzen werden von der BIS, ggf. unter Hinzuziehung weiterer Experten, bewertet. Es wird im Rahmen des zur Verfügung stehenden Ausschreibungs-Budgets von der BIS eine Auswahl getroffen. Aus der Vorlage einer Projektskizze können keine Rechtsansprüche abgeleitet werden.

3.3 Projektkonkretisierung und Projektfreigabe
Aufgrund des eng begrenzten Budgets kann voraussichtlich nur ein Teil der Projektskizzen berücksichtigt werden. In dieser dritten Verfahrensstufe werden die Unternehmen deren Projektskizzen ausgewählt wurden zur förmlichen Antragstellung aufgefordert. Mit diesen Unternehmen wird die Antragstellung vorbereitet. Eingegangene Anträge werden von der BIS beurteilt. Die Förderung ist abhängig vom positiven Ausgang der Antragsprüfung und der Fördermittelsituation.
4. Bewertungskriterien
Die Projekte stehen im Wettbewerb. Im Rahmen dieser Ausschreibung werden die besten Projekte gefördert. Die Projekte sollten einen Bezug zu den Innovationsclustern Bremens aufweisen, Verbundprojekte nehmen bei der Auswahl eine bevorzugte Stellung ein. Kriterien für die Bewertung sind neben der Prüfung der Zuwendungsvoraussetzungen:
1) Bedeutung für die Standortentwicklung
Impulse für die Entwicklung des Kompetenzfeldes
Clusterbezug
Bezug zum Umweltförderprogramm PFAU
Regionalwirtschaftliche Bedeutung
2) Nachhaltigkeit der Unternehmensentwicklung
Umsatz und Arbeitsplatzentwicklung
Bisherige Erfahrungen im relevanten Geschäftsfeld
Besondere Faktoren für eine erfolgreiche Projektentwicklung
3) Projektvorschlag
Zielsetzung und Innovationsgehalt
Risikogehalt
Marktpotenzial, Marktnähe
Wettbewerbssituation
4) Projektplanung
Projektplanung und Struktur (Plausibilität, Angemessenheit)
5) Positive Sekundäreffekte
Im Unternehmensumfeld
Technologietransfer
Im regionalen Umfeld
Als überregionales Referenzprojekt
6) Umweltentlastungseffekte
7) Kosten und Wirtschaftlichkeit
Kurzfristige Arbeitsplatzeffekte (im Entwicklungszeitraum)
Fördermittel pro geschaffenem Arbeitsplatz (Dauer: bis zu 5 Jahre)
Höhe des Eigenanteils an den Projektkosten
Höhe der beantragten Förderung relativ zu den Projektkosten

5. Konditionen
Die Zuwendung wird Einzelunternehmen oder Projektpartnern auf der Grundlage einzelner Projektanträge eines Verbundes aus Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen oder eines Verbundes aus mehreren Unternehmen gewährt. Jede/s Unternehmen / Einrichtung stellt einen gesonderten Antrag, wobei die Kooperationsbezüge darzustellen sind.

Fördergrundlage ist neben dieser Ausschreibung insbesondere die Richtlinie zum „Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken (PFAU)“ des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr vom 23.02.2015. Zudem ist das am 01.09.2012 in Kraft getretene Landesmindestlohngesetz der Freien Hansestadt Bremen einzuhalten. Hiermit verpflichten sich Zuwendungsempfänger ihren ArbeitnehmerInnen mindestens den festgelegten Mindestlohn, zurzeit brutto 8,80€/Stunde zu zahlen. (Dies gilt auch für Aushilfen sowie für geringfügig Beschäftigte.)
Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Bemessungsgrundlage (das Projektvolumen) setzt sich zusammen aus Personalkosten, Sachkosten (AfA auf die Laufzeit) und Fremdkosten. Die Gewährung der Zuwendung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der veranschlagten Haushaltsmittel.

Personalkosten sind zuwendungsfähig für festangestelltes, sozialversicherungspflichtiges Personal. Kosten für sonstiges Personal können nicht berücksichtigt werden. In den Personalkosten sind u.a. Kosten für Material bzw. Geräte unter 400 € sowie Reisekosten enthalten. Folgende Stundensätze (max. 160 Std. pro Person und Monat) können maximal angesetzt werden, sind je Einzellfall jedoch pro Mitarbeiter schriftlich nachzuweisen:
> Bis zu 50 €/Std. für Personal mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss
> Bis zu 40 €/Std. für Mitarbeiter mit anderen staatlichen Abschlüssen
> Bis zu 30 €/Std. für Facharbeiter oder Personal mit vergleichbaren Tätigkeiten
Hochschulen, wissenschaftliche Einrichtungen und andere öffentliche Institutionen unterliegen in dieser Ausschreibung bei der Kalkulation und der späteren Abrechnung ihrer Aufwendungen dem TVL/TVÖD.

Besondere Bedingungen:
Für die Zuwendung im Rahmen von Forschungsprojekten zur vorwettbewerblichen Entwicklung gilt der Höchstfördersatz von bis zu 25% der förderfähigen Projektkosten.
Für mittlere Unternehmen kann der Fördersatz um 10%, für kleine Unternehmen um 20% erhöht werden. Bei Kooperationsprojekten kann der Fördersatz um 15% für kleine und mittlere Unternehmen erhöht werden. Die maximale Beihilfenintensität ist auf 50% der förderfähigen Kosten begrenzt. Große Unternehmen müssen den Förderanreiz gesondert darlegen.

Der Projektanteil der als Projektpartnerin mit nichtwirtschaftlichen Tätigkeiten beteiligten Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung kann mit einer Förderquote bis zu 100% der zuwendungsfähigen Kosten gefördert werden.
Die Höchstsummen für nicht rückzahlbare Zuschüsse betragen:
> bis zu 75 T€ für die Förderung von Einzelprojekten
> bis zu 1 50 T€ für die Förderung von Kooperationsprojekten
Aufgrund des engen Ausschreibungsbudgets ist eine Ausschöpfung dieser Höchstgrenzen nicht in jedem Fall zu erwarten.

In Sonderfällen sind Ausnahmen von diesen Regelungen möglich.
Ein Anspruch des Antragstellers auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.
Im Rahmen der Publizitätspflichten kann über das Förderprojekt öffentlich berichtet werden.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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