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Ausschreibung - Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät in Bonn (ID:4147930)

Auftragsdaten
Titel:
Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät
DTAD-ID:
4147930
Region:
53113 Bonn
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.07.2009
Frist Angebotsabgabe:
19.08.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Zur Redundanz der Hauptfunkanlage in den Towerneubauten Berlin und Frankfurt plant die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) zusätzlich die Einrichtung einer Flugfunk?Not-Sende-/Empfangsanlage ein. Das Funkkonzept der Not-Sende-/Empfangsanlagen (Not S/E ? Anlagen) sieht den Aufbau von 9 Transceiver mit abgesetzten Bedienteilen in den Lotsenarbeitstischen für Berlin und 7 Transceiver mit abgesetzten Bedienteilen in den Arbeitspositionen in Frankfurt vor. Die Montagen der NF-Kabel, Spannungsversorgung und der HF-Kabel (incl. Blitzschutz), ab dem vorhandenen Antennenbahnhof, sind zu realisieren. Die Antennenmontage der beigestellten Kathreinantennen, vom Typ Omnidirectional Antenna K 51 26 3 1 (116 ? 152 MHz), sind mit mindestens 5/8 Zoll bis zum Antennenbahnhof im Towergestellraum durchzuführen. Die DFS Tower sind vergleichbar aufgebaut. Eine Option für weitere Towerausbauten ist gegeben, die von der DFS noch in den nächsten Jahren geplant werden. Als eine weitere Sicherheitsstufe im Konzept der DFS, ist eine Contingency- und Krisenraum-Towerausr?stung auch an einem seperaten Standort der Flughäfen mit der Inbetriebnahme von NSE-Anlagen mit der o. a. Montage in der Planung (Frankfurt: 1 Einkanalger?t , 1 Vielkanalger?t und 1 Vielkanalger?t für den Krisenraum; Berlin: 3 Einkanalger?te und 1 Vielkanalger?t (hier werden keine abgesetzte Bedienteile benötigt). Für den Krisenraum in Berlin wird kein Gerät eingeplant Die HF-Kabell?ngen betragen ca. 30 m bis 50 m. Die NF-Kabell?ngen sind ca. 50 m. Als Alternative für den eigenen Funkplatz des Krisenraumes,ist auch die Möglichkeit des Anschlusses eines zweiten Bedienfeldes von dem bestehenden Funkarbeitsplatzes von der Towerkanzel zur Übergabe der Frequenz in den Krisenraum zu prüfen. Die Ausrüstung der Tower in Frankfurt sowie Berlin ist ab Juni 2010 vorgesehen. Dieses Not S/E ? Konzept, wird als autarkes Funkkonzept für den Fall eines Ausfalles des Hauptfunksystems in den Towerarbeitstischen aufgebaut. Hierbei sollen für eine Lotsenarbeitsplatzposition jeweils 2 getrennte 19 Zoll Bedienkassetten (für die Einkanal- ger?te, wenn möglich, nur eine Bedienkassette), abgesetzt von dem Transceiver im Towergestellraum, mit der Bemaßung jeweils 3 HE und 21 TE, aus Gründen der flexiblen Anordnung im Tisch eingebaut werden. Die Bedienkassetten sollen sowohl nebeneinander als auch übereinander eingebaut werden können. Das 1. Bedienteil enthält die Frequenzanzeige (Festfrequenz bzw. Frequenzwahl). Das 2. Bedienteil enthält den gekapselten Lautsprecher. Die Frontplatte der Bedienteile sind in Aluminiumausf?hrung zu fertigen. Sie sind in RAL 7035 (lichtgrau) in Pulverbeschichtung ? Feinstruktur? herzustellen.Die Anzeige der Betriebsfrequenzen ist entsprechend dem Kanalraster auszulegen. Die abgesetzte Aufstellungsweise der Transceiver zum Bedienteil erfordert ggf. entsprechende Schnittstellen zu Fern?berwachungseinrichtungen für die Übertragung von Zustandsmeldungen an die Systemsteuerung und System?berwachung (SS?) der DFS bzw. an das abgesetzte Bedienteil im Lotsenarbeitstisch (auch im abgeschalteten Zustand Betrieb/Notstrom). Aufgrund der gegebenen Platzprobleme in den Gestellr?umen muß die Aufnahmekapazität der Gestellschr?nke an Transceivern maximiert sein (kleine Baugröße der Radios). Dies gilt auch für die abgesetzten 19? ? Bedienteile, die in den Lotsenarbeitstischen eingebaut werden. Die Entfernung zwischen dem Transceiver und den Bedienteilen ist mit maximal 100 m anzunehmen. An den Bodenfunkstellen sind jeweils Anschlüsse für Sprachaufzeichnungssysteme vorzusehen. Die in dieser Anforderung spezifizierten Transceiver dienen der Kommunikation zwischen Luftfahrzeugen und Bodenfunkstellen der Flugsicherung im VHF-Flugfunkbereich, die täglich als Not-Sende-Empfangsanlagen 24 Stunden betriebsbereit sein müssen. Aufgrund der Sicherheitsaspekte und damit der hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit von Flugfunkeinrichtungen ist der Zuverlässigkeit der Geräte besondere Bedeutung beizumessen. Die MTBF der Sender und Empfänger soll daher mindestens 20 000 Stunden betragen, ein Wert von 40 000 Stunden ist anzustreben. Das momentane und im Hinblick auf den steigenden Frequenzbedarf bestehende Hauptproblem ist die Co-Location. Bedingt durch die HF-technische Infrastruktur an Verkehrsflughäfen werden immer mehr Radios auf eng begrenztem Raum zum Einsatz kommen und damit steigen die EMV-Anforderungen. Dieser räumlich konzentrierte Aufbau bereitet zunehmende Schwierigkeiten. Die Transceiver sollen daher bereits die dem Stand der Technik nach optimal zu erzielenden Parameter, die durchaus über die ETSI EN 300 676 Norm hinausgehen, aufweisen. Ein Frequenzwechsel für die Vielkanalkassette muß sich auf einfache Weise durchführen lassen (Verwendung von außen zugänglichen Einstellelementen bzw. Tastatureingabe). Im VHF-Band muß sich das Flugfunkger?t sowohl auf dem 25 kHz-Kanalraster als auch auf dem 8,33 kHz-Kanalraster betreiben lassen. Die (VHF-) Flugfunkger?te müssen die Musterzulassung gemäß NfL II 39/02, ?Bekanntmachung über die Anforderungen zur Musterzulassung von festen, mobilen bzw. tragbaren AM-Sprechfunkanlagen für Bodenfunkstellen im Frequenzbereich 117,975 ? 137 MHz? besitzen.
Kategorien:
Sendegeräte für Funk, Fernsehen
CPV-Codes:
Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Ja.
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  206442-2009

BEKANNTMACHUNG Lieferauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Am DFS-Campus 10, z. Hd. von Michael Maikranz, D-63255 Langen. Tel. +49 6103707-4658. E-Mail: michael.maikranz@dfs.de. Fax +49 6103707-4695. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.dfs.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Sonstiges: Öffentlicher Auftraggeber gem. ? 98 Nr. 2 GWB. Sonstiges: Verkehrswesen. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Beschaffung von Flugfunk?Not?Sende-/Empfangsanlagen zum Einsatz bei den Flugverkehrskontrollstellen (Tower) an den Flughäfen Frankfurt/Main und Berlin der Bundesrepublik Deutschland KE/O 09/010.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Lieferung. Kauf. Hauptlieferort: Flugverkehrskontrollstellen (Tower) an den Flughäfen Frankfurt/Main und Berlin.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Zur Redundanz der Hauptfunkanlage in den Towerneubauten Berlin und Frankfurt plant die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) zusätzlich die Einrichtung einer Flugfunk?Not-Sende-/Empfangsanlage ein. Das Funkkonzept der Not-Sende-/Empfangsanlagen (Not S/E ? Anlagen) sieht den Aufbau von 9 Transceiver mit abgesetzten Bedienteilen in den Lotsenarbeitstischen für Berlin und 7 Transceiver mit abgesetzten Bedienteilen in den Arbeitspositionen in Frankfurt vor. Die Montagen der NF-Kabel, Spannungsversorgung und der HF-Kabel (incl. Blitzschutz), ab dem vorhandenen Antennenbahnhof, sind zu realisieren. Die Antennenmontage der beigestellten Kathreinantennen, vom Typ Omnidirectional Antenna K 51 26 3 1 (116 ? 152 MHz), sind mit mindestens 5/8 Zoll bis zum Antennenbahnhof im Towergestellraum durchzuführen. Die DFS Tower sind vergleichbar aufgebaut. Eine Option für weitere Towerausbauten ist gegeben, die von der DFS noch in den nächsten Jahren geplant werden. Als eine weitere Sicherheitsstufe im Konzept der DFS, ist eine Contingency- und Krisenraum-Towerausr?stung auch an einem seperaten Standort der Flughäfen mit der Inbetriebnahme von NSE-Anlagen mit der o. a. Montage in der Planung (Frankfurt: 1 Einkanalger?t , 1 Vielkanalger?t und 1 Vielkanalger?t für den Krisenraum; Berlin: 3 Einkanalger?te und 1 Vielkanalger?t (hier werden keine abgesetzte Bedienteile benötigt). Für den Krisenraum in Berlin wird kein Gerät eingeplant Die HF-Kabell?ngen betragen ca. 30 m bis 50 m. Die NF-Kabell?ngen sind ca. 50 m. Als Alternative für den eigenen Funkplatz des Krisenraumes,ist auch die Möglichkeit des Anschlusses eines zweiten Bedienfeldes von dem bestehenden Funkarbeitsplatzes von der Towerkanzel zur Übergabe der Frequenz in den Krisenraum zu prüfen. Die Ausrüstung der Tower in Frankfurt sowie Berlin ist ab Juni 2010 vorgesehen. Dieses Not S/E ? Konzept, wird als autarkes Funkkonzept für den Fall eines Ausfalles des Hauptfunksystems in den Towerarbeitstischen aufgebaut. Hierbei sollen für eine Lotsenarbeitsplatzposition jeweils 2 getrennte 19 Zoll Bedienkassetten (für die Einkanal- geräte, wenn möglich, nur eine Bedienkassette), abgesetzt von dem Transceiver im Towergestellraum, mit der Bemaßung jeweils 3 HE und 21 TE, aus Gründen der flexiblen Anordnung im Tisch eingebaut werden. Die Bedienkassetten sollen sowohl nebeneinander als auch übereinander eingebaut werden können. Das 1. Bedienteil enthält die Frequenzanzeige (Festfrequenz bzw. Frequenzwahl). Das 2. Bedienteil enthält den gekapselten Lautsprecher. Die Frontplatte der Bedienteile sind in Aluminiumausf?hrung zu fertigen. Sie sind in RAL 7035 (lichtgrau) in Pulverbeschichtung ? Feinstruktur? herzustellen.Die Anzeige der Betriebsfrequenzen ist entsprechend dem Kanalraster auszulegen. Die abgesetzte Aufstellungsweise der Transceiver zum Bedienteil erfordert ggf. entsprechende Schnittstellen zu Fern?berwachungseinrichtungen für die Übertragung von Zustandsmeldungen an die Systemsteuerung und System?berwachung (SS?) der DFS bzw. an das abgesetzte Bedienteil im Lotsenarbeitstisch (auch im abgeschalteten Zustand Betrieb/Notstrom). Aufgrund der gegebenen Platzprobleme in den Gestellr?umen muß die Aufnahmekapazität der Gestellschr?nke an Transceivern maximiert sein (kleine Baugröße der Radios). Dies gilt auch für die abgesetzten 19? ? Bedienteile, die in den Lotsenarbeitstischen eingebaut werden. Die Entfernung zwischen dem Transceiver und den Bedienteilen ist mit maximal 100 m anzunehmen. An den Bodenfunkstellen sind jeweils Anschlüsse für Sprachaufzeichnungssysteme vorzusehen. Die in dieser Anforderung spezifizierten Transceiver dienen der Kommunikation zwischen Luftfahrzeugen und Bodenfunkstellen der Flugsicherung im VHF-Flugfunkbereich, die täglich als Not-Sende-Empfangsanlagen 24 Stunden betriebsbereit sein müssen. Aufgrund der Sicherheitsaspekte und damit der hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit von Flugfunkeinrichtungen ist der Zuverlässigkeit der Geräte besondere Bedeutung beizumessen. Die MTBF der Sender und Empfänger soll daher mindestens 20 000 Stunden betragen, ein Wert von 40 000 Stunden ist anzustreben. Das momentane und im Hinblick auf den steigenden Frequenzbedarf bestehende Hauptproblem ist die Co-Location. Bedingt durch die HF-technische Infrastruktur an Verkehrsflughäfen werden immer mehr Radios auf eng begrenztem Raum zum Einsatz kommen und damit steigen die EMV-Anforderungen. Dieser räumlich konzentrierte Aufbau bereitet zunehmende Schwierigkeiten. Die Transceiver sollen daher bereits die dem Stand der Technik nach optimal zu erzielenden Parameter, die durchaus über die ETSI EN 300 676 Norm hinausgehen, aufweisen. Ein Frequenzwechsel für die Vielkanalkassette muß sich auf einfache Weise durchführen lassen (Verwendung von außen zugänglichen Einstellelementen bzw. Tastatureingabe). Im VHF-Band muß sich das Flugfunkger?t sowohl auf dem 25 kHz-Kanalraster als auch auf dem 8,33 kHz-Kanalraster betreiben lassen. Die (VHF-) Flugfunkger?te müssen die Musterzulassung gemäß NfL II 39/02, ?Bekanntmachung über die Anforderungen zur Musterzulassung von festen, mobilen bzw. tragbaren AM-Sprechfunkanlagen für Bodenfunkstellen im Frequenzbereich 117,975 ? 137 MHz? besitzen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
32230000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.2) Optionen:
Ja. Beschreibung der Optionen: Eine Option für weitere Towerausbauten ist gegeben, die von der DFS noch in den nächsten Jahren geplant werden. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Die Zahlungsbedingungen werden mit den Verdingungsunterlagen bekannt gegeben.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bei Bietergemeinschaften muss sich jedes Unternehmen verpflichten, die gesamtschuldnerische Haftung zu übernehmen. Die Bietergemeinschaft benennt einen Verantwortlichen für den Auftraggeber. Grundsätzlich sind für Lieferungen und Leistungen, die die Konsortialpartner untereinander bzw. an das Konsortium (Bietergemeinschaft) zur Vertragserfüllung erbringen, kalkulatorische Ansätze (?Federf?hrungsgeb?hr?, ?Konsortialzuschlag?) ausgeschlossen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Als Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Wettbewerbsverfahren sind nachfolgende Dokumente/Nachweise zu erbringen: ? Rechtsform und Sitz des Bieters, ? Eine Unternehmensdarstellung hinsichtlich Organisation, Lokationen, Fachkunde und Leistungsfähigkeit, ISO 9001 Zertifizierung (bzw. Nachweis eines vorhandenen QM-Systems). Es können nur Teilnahmeanträge mit vollständigen und durch die DFS nachvollziehbaren Angaben berücksichtigt werden.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Als Voraussetzungen für die Teilnahme an diesem Wettbewerbsverfahren sind nachfolgende Dokumente/Nachweise zu erbringen: EMV-Kriterium für die TWR-NSE Einkanalanlagen: Um die aufgrund der Aufstellung von mehreren Transceivern (Antennen) am selben Standort erforderliche EMV zu gewährleisten, ist vom Anbieter folgendes Kriterium zu erfüllen: In die am Antennenanschlu? abgeschraubte HF-Anschlußleitung des Einkanal-Transceivers (ggf. Laboraufbau) werden die folgenden Signale eingespeist: ? ein HF-Nutzsignal von -65 dBm, moduliert mit 1 kHz und 30 % Modulationsgrad, ? ein HF-Störsignal von X dBm, moduliert mit 400 Hz und 80 % Modulationsgrad. Der Frequenzabstand darf hierbei höchstens 75 kHz (bevorzugt 40 kHz) betragen. Für alle Nutzfrequenzen im Bereich 118,000 MHz bis 136,975 MHz darf dabei ein SINAD-Wert (ohne CCITT-Filter) von 20 dB nicht unterschritten werden. Das HF-Störsignal simuliert dabei einen benachbarten Transceiver an dem selben Standort. Für seinen HF-Pegel X gelten folgende ?berlegungen: Die in die Antenne eingespeiste Leistung muß mindestens 4,5 W betragen. Die Freiraumdämpfung (Koppeld?mpfung) zwischen den beiden Antennen für Nutzsignal und Störsignal ist mit max. 25 dB bei einem Frequenzabstand ?f > 100 kHz und max. 30 dB bei einem Frequenzabstand ?f < 100 kHz anzusetzen. Der Nachweis muß mit den selben Transceiver-Typen erfolgen, die auch für den endgültigen Einsatz vorgesehen sind. Als wesentliche St?rgr??en werden ?Broadband noise? und ?Conducted spurious emissions? erwartet. Hinsichtlich der elektrischen Eigenschaften gilt grundsätzlich der ETSI - Standard "ETSI ETS 300676 . Darüber hinausgehende Anforderungen, die sich vorwiegend aus der konzentrierten und gehäuften Aufstellung von Transceivern in der Towerkanzel (EMV-Probleme) sowie aus den flugsicherungsspezifischen Funktionalitäten ergeben, sind im vorliegenden Dokument festgelegt und ihre Erfüllung muß betrieblich direkt vor Abgabe des Angebotes, idealerweise an einem Flughafen, nachgewiesen werden. Gegebenenfalls kann der Nachweis auch in einem Laborversuch am Standort der Deutschen Flugsicherung GmbH in Langen erfolgen. Nachweis über die Höhe des Einschaltstromes max. 3...4 x Nennstrom. Angaben über Anzahl der Transceiver inklusive Stromversorgung pro Gestellschrank. Angaben über maximale Leistungsaufnahme pro komplett bestückten Transceiverschrank. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
19.8.2009 - 14:00.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch. Englisch. Sonstige: Die Verdingungsunterlagen werden in deutscher Sprache abgefasst sein. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Die Abgabe eines Teilnahmeantrages schließt nicht das Recht auf die Teilnahme an diesem Wettbewerbsverfahren ein. Die Bewerber müssen bereit sein, auf Wunsch der ausschreibenden Stelle, die in Punkt III.2. gemachten Angaben detailliert offen zu legen bzw. vorzuführen.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Bundes/Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Str. 16, D-53113 Bonn. E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de. Tel. +49 22894990. URL: www.bundeskartellamt.de. Fax +49 2289499400.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
21.7.2009.
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