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Ausschreibung - Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät in Mainz (ID:6646240)

Auftragsdaten
Titel:
Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät
DTAD-ID:
6646240
Region:
55131 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.11.2011
Frist Vergabeunterlagen:
02.12.2011
Frist Angebotsabgabe:
05.12.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Explosionsgeschützte digitale Handsprechfunkgeräte. Gegenstand des Auftrags ist die Lieferung von explosionsgeschützten digitalen Handsprechfunkgeräten (exHRT) samt Zubehör zum Einsatz in dem digitalen Sprech- und Datenfunksystem der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Digitalfunk BOS) für die Polizei des Landes Rheinland-Pfalz sowie für weitere BOS auf kommunaler Ebene des Landes Rheinland-Pfalz einschließlich Wartungsleistungen sowie Verbrauchsmaterial (z.B. Ersatzakkus). Als Bedarfsposition wird optional zusätzliches Zubehör für explosionsgeschützte digitale Endgeräte ausgeschrieben. Dazu gehören insbesondere Hör-/Sprechgarnituren.
Kategorien:
Sendegeräte für Funk, Fernsehen
CPV-Codes:
Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  346322-2011

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Zentralstelle für Polizeitechnik
Hechtsheimer Str. 2
Zu Händen von: Herrn Forkmann
55131 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6131651132
E-Mail: zpt.z3.beschaffung@polizei.rlp.de
Fax: +49 6131651699
Internet-Adresse(n)
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers http://www.polizei.rlp.de/zpt
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3) Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Explosionsgeschützte digitale Handsprechfunkgeräte.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Kauf Hauptlieferort: Hechtsheimer Straße 2, 55131 Mainz, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DEB35
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer Laufzeit der Rahmenvereinbarung Laufzeit in Jahren: 4 Geschätzter Gesamtauftragswert über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 500 000 bis 1 000 000 EUR
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Gegenstand des Auftrags ist die Lieferung von explosionsgeschützten digitalen Handsprechfunkgeräten (exHRT) samt Zubehör zum Einsatz in dem digitalen Sprech- und Datenfunksystem der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Digitalfunk BOS) für die Polizei des Landes Rheinland-Pfalz sowie für weitere BOS auf kommunaler Ebene des Landes Rheinland-Pfalz einschließlich Wartungsleistungen sowie Verbrauchsmaterial (z.B. Ersatzakkus). Als Bedarfsposition wird optional zusätzliches Zubehör für explosionsgeschützte digitale Endgeräte ausgeschrieben. Dazu gehören insbesondere Hör-/Sprechgarnituren.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
32230000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Die Ausschreibung umfasst insgesamt voraussichtlich ca. 500 explosionsgeschützte HRT (ohne Zubehör). Einzelheiten sind der Angebotsaufforderung zu entnehmen. Bei den jeweils genannten Stückzahlen handelt es sich um Schätzungen. Eine Konkretisierung erfolgt in den Vergabeunterlagen.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Optional werden als Bedarfspositionen die Lieferung von Zubehörteilen für die digitalen explosionsgeschützten Endgeräte ausgeschrieben. Einzelheiten werden in den Vergabeunterlagen mitgeteilt.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Siehe Verdingungsunterlagen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften Gemäß Verdingungsunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform, bei der alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich als bevollmächtigter Vertreter vertritt und berechtigt ist, im Rahmen des Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu handeln. Dem Teilnahmeantrag ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung beizufügen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird, in der alle Mitglieder aufgeführt sind (jeweils mit Nennung von Firmenanschrift, Telefon- und Fax- Nr., E-Mail-Adresse), in der der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird, in der dessen Bevollmächtigung zur rechtsverbindlichen Vertretung der Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bestätigt wird, und in der die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner erklärt wird. Für den Fall, dass eine Rechtsform nach ausländischem Recht gewählt wird, gelten die vorbezeichneten Anforderungen entsprechend.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Sämtliche Leistungen sind in engem Einvernehmen mit dem Auftraggeber und entsprechend seinen Vorgaben sowie in jeder Weise interessenwahrend für den Auftraggeber zu erbringen. Das gesamte Vergabeverfahren, die Bewerbung, die Angebotslegung, die Verhandlungen sowie die gesamte Auftragsabwicklung erfolgen in deutscher Sprache (Wort und Schrift).
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Angaben zu der geforderten Rechtsform (siehe dazu III.1.3); 2. Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis der Eintragung in einem vergleichbaren ausländischen Register; in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslands; 3. Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen/natürlichen Personen (im Falle einer GmbH zum Beispiel durch die Vorlage des Handelsregisterauszugs, im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachterklärung des bevollmächtigten Vertreters); 4. Erklärung zur Zuverlässigkeit gemäß § 6 Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A EG: Hierzu hat der Bewerber den im Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellten Vordruck "Eigenerklärung" seinem Teilnahmeantrag unterschrieben beizufügen; 5. Ebenfalls hat der Bewerber den im Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellten Vordruck "Mindestlohnerklärung" seinem Teilnahmeantrag unterschrieben beizufügen; 6. Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben schriftlich zu erklären, ob und auf welche Weise sie mit anderen Unternehmen verbunden sind. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter den vorstehenden Ziffern 1. bis 5. aufgeführten Nachweise, Erklärungen und Angaben von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die Vorlage von Nachweisen ist auch in nicht beglaubigter Kopie zulässig; der Auftraggeber behält sich jedoch vor, Nachweise im Original nachzufordern. Die vorstehend geforderten Nachweise dürfen, gerechnet vom Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung an, nicht älter als 3 Monate sein. Werden die vorstehend unter Ziffer 1. bis 5. geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag nicht, nicht fristgemäß oder nicht vollständig erbracht, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers. Insbesondere ist auch ein Nachreichen der vorstehend genannten Dokumente nach Ablauf der Teilnahmeantragsabgabefrist nicht mehr möglich. Im Falle eines beabsichtigten Einsatzes von Dritten (Nachunternehmer gleich welchen Grades, verbundene Unternehmen) hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zudem die unter Ziffer VI.3) dort in Ziffer 6. geregelten Vorgaben ausnahmslos und strikt zu beachten.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind gemäß § 7 Abs. 2 VOL/A EG folgende Erklärungen/Nachweise/Unterlagen: In Bezug auf die Bewertung der nachfolgend unter Ziffer 1. bis 3. geforderten Unterlagen (Erklärungen, Nachweise, sonstige Angaben) sind die Vorgaben unter Ziffer IV.1.2) zu beachten. 1. Möglichst aussagekräftige und aktuelle Darstellung des Unternehmens. Die Darstellung muss das Leistungsspektrum und das Kerngeschäft des Unternehmens ebenso enthalten, wie die verfügbaren Ressourcen und Produktionskapazitäten, die dem Unternehmen zur Bewältigung der ausgeschriebenen Lieferleistung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist die Unternehmensorganisation, insbesondere im Hinblick auf Hauptsitz, Niederlassungen, Struktur und hierarchischen Aufbau, darzulegen. Diese Darstellung darf einen Umfang von 10 DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. Erreichbare Höchstpunktzahl: 9 Punkte; 2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und über den Umsatz für den Leistungsbereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Erreichbare Höchstpunktzahl: 7 Punkte; 3. Bankauskunft, die Aufschluss über die gegenwärtige Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens gibt. Die Vorlage der Bankauskunft ist auch in nicht beglaubigter Kopie zulässig. Erreichbare Höchstpunktzahl: 5 Punkte; 4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die unter den vorstehenden Ziffern 1. bis 3. genannten Nachweise, Erklärungen und Angaben für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorzulegen. Werden die vorstehend unter Ziffer 1. bis 3. geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben nicht oder nicht fristgemäß mit Abgabe des Teilnahmeantrags erbracht, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers. Insbesondere ist ein Nachreichen dieser Dokumente nach Ablauf der Teilnahmeantragsabgabefrist nicht mehr möglich. Bei zwar fristgemäß eingereichten, aber unvollständigen Angaben, Erklärungen und Nachweisen behält sich der Auftraggeber ausdrücklich vor, die genannten Dokumente in vollständiger Form nachzufordern; dies bei Beachtung des Gleichbehandlungsgebotes und des Transparenzgrundsatzes. Die Bewerber haben jedoch keinen Anspruch auf Nachforderung gegenüber dem Auftraggeber. Im Falle eines beabsichtigten Einsatzes von Dritten (Nachunternehmer gleich welchen Grades, verbundene Unternehmen) hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zudem die unter Ziffer VI.3) dort in Ziffer 6. geregelten Vorgaben ausnahmslos und strikt zu beachten.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben und Formalitäten, die, unter Heranziehung des § 7 Abs. 3 VOL/A EG, erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: In Bezug auf die Bewertung der nachfolgend unter Ziffer 1. bis 4. geforderten Unterlagen (Erklärungen, Nachweise, sonstige Angaben) sind die Vorgaben unter Ziffer IV.1.2) zu beachten. 1. Vorlage von 3 (drei) Referenzen bei denen das Unternehmen als Auftragnehmer in gegenwärtig oder in den letzten 3 Jahren, gerechnet ab dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung, durchgeführten vergleichbaren/ähnlichen Projekten TETRA-Endgerätefunktechnik liefert oder geliefert hat und zwar mit konkreter Benennung des Auftragsgegenstands, des öffentlichen oder privaten Auftraggebers, einschließlich der Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer oder E-Mail-Adresse auf Seiten des öffentlichen oder privaten Auftraggebers, des Auftragszeitraums, des Rechnungswertes, der Angabe der gelieferten Art und jeweiligen Stückzahl an Endgerätefunktechnik (insbesondere explosionsgeschützte HRT und Zubehör), einer detaillierten Beschreibung der Rolle des Unternehmens in den verschiedenen Referenz-Projekten möglichst unter Einschluss von Wartungsleistungen (jeweils höchstens zwei DIN-A4- Seiten), sodass erkennbar wird, welche Leistungen das Unternehmen selbst durchgeführt hat bzw. gegenwärtig durchführt und bei welchen es mitgewirkt hat bzw. aktuell mitwirkt. Erreichbare Höchstpunktzahl: 52 Punkte; 2. Möglichst aussagekräftige Beschreibung der voraussichtlich angebotenen Endgerätefunktechnik. Das Unternehmen hat die von ihm in dem vorliegenden Vergabeverfahren anzubietende Endgerätefunktechnik (explosionsgeschützte HRT und Zubehör) kurz zu beschreiben; die Beschreibung darf fünf DIN-A4- Seiten nicht überschreiten. Die Echtheit der Inhalte der Beschreibung ist auf Verlangen des Auftraggebers unverzüglich nachzuweisen. Erreichbare Höchstpunktzahl: 15 Punkte; 3. Möglichst aussagekräftige Darstellung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität; die Darstellung darf vier DIN-A4-Seiten nicht überschreiten, kann jedoch zusätzlich auf Bescheinigungen über etablierte Qualitätsmanagement-Systeme, zum Beispiel auf der Basis europäischer Zertifizierungsnormen, verweisen. Erreichbare Höchstpunktzahl: 12 Punkte; 4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die unter den vorstehenden Ziffern 1. bis 3. genannten Nachweise, Erklärungen und Angaben für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorzulegen. Die Nichtvorlage oder die nicht rechtzeitige Vorlage der vorstehend unter Ziffer 1. bis 3. genannten Nachweise, Erklärungen und Angaben führt zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Vergabeverfahren. Insbesondere ist auch ein Nachreichen dieser Unterlagen nach Ablauf der Teilnahmeantragsabgabefrist nicht mehr möglich. Bei zwar fristgemäß eingereichten, aber unvollständigen Angaben, Erklärungen und Nachweisen, behält sich der Auftraggeber ausdrücklich vor, die genannten Dokumente in vollständiger Form nachzufordern; dies bei Beachtung des Gleichbehandlungsgebotes und des Transparenzgrundsatzes. Die Bewerber haben jedoch keinen Anspruch auf Nachforderung gegenüber dem Auftraggeber. Im Falle eines beabsichtigten Einsatzes von Dritten (Nachunternehmer gleich welchen Grades, verbundene Unternehmen) hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zudem die unter Ziffer VI.3) dort in Ziffer 6. geregelten Vorgaben ausnahmslos und strikt zu beachten.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Nichtoffen
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 1 und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt mittels einer Beurteilung der Kriterien "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" sowie "Fachkompetenz und technische Leistungsfähigkeit" der Bewerber anhand der gemäß Ziffer III.2.2) und
III.2.3) eingereichten Unterlagen (Nachweise, Erklärungen und Angaben),
wobei die von den Bewerbern eingereichten Unterlagen gemäß den nachstehenden Bedingungen jeweils mit Punkten versehen werden. Diese Beurteilung erfolgt unabhängig von der formalen Eignungsprüfung der Bewerber (entsprechend Ziffer III.2.1) und dient der Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber. Die einzelnen Unterlagen werden mit einer Punktzahl zwischen 0 Punkte (Minimum) und der jeweils genannten maximalen Punktzahl (Maximum) versehen. Die jeweils bezüglich der einzelnen Unterlagen maximal erreichbare Punktzahl wurde oben unter Ziffer
III.2.2) und Ziffer III.2.3) bereits angegeben. Die erreichbare
Gesamtpunktzahl beträgt 100 Punkte, wobei die von den jeweiligen Bewerbern bezüglich jeder Unterlage erzielten Punkte zu einer Gesamtpunktzahl addiert werden. Der Bewerber muss mindestens 50 Punkte erreichen, um geeignet zu sein. Anhand der jeweils von den Bewerbern erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Es werden die fünf Bewerber zur Abgabe eines verbindlichen Angebotes aufgefordert, welche die höchsten Punktzahlen erzielt haben. Für den Fall, dass die Zahl der geeigneten Bewerber unterhalb der Höchstzahl liegt, wird der Auftraggeber nur die geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern.
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
273-Z3-2011
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
2.12.2011 - 23:59 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
5.12.2011 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die Beschaffung der digitalen Endgeräte für die teilnehmenden Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) an dem Digitalfunk-BOS wird dezentral von Bund und Ländern jeweils für ihren eigenen Bedarf ausgeschrieben. Um sicherzustellen, dass die digitalen Endgeräte die erforderlichen elektromagnetischen und mechanischen Eigenschaften aufweisen sowie die an die Bedienbarkeit zu stellenden Anforderungen erfüllen und die Störsicherheit und die Interoperabilität der Leistungsmerkmale der Endgeräte gegenüber dem BOS-Digitalfunknetz und anderen Endgeräten gewährleistet ist, sollen nur solche Endgeräte im Rahmen des Digitalfunk-BOS zum Einsatz kommen, die ein Zertifizierungsverfahren der dafür zuständigen Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), in welchem die oben genannten Anforderungen geprüft werden, erfolgreich durchlaufen haben. Auf der Basis der bestehenden Rechtslage beabsichtigt die BDBOS den Betrieb von digitalen Endgeräten ohne vorliegende Zertifizierung auch über den 31.12.2011 hinaus zuzulassen. Unabhängig künftiger (Übergangs-) Regelungen sind die auf Grundlage dieser Ausschreibung zu liefernden Endgeräte des Auftragnehmers nach Abschluss des ausgeschriebenen Liefervertrags entsprechend den Vorgaben der BDBOS zertifizieren zu lassen. Diese Zertifizierung ist daher von dem Auftragnehmer unverzüglich nachzuholen. Das entsprechende Zertifikat der BDBOS bzw. der Prüfbericht der akkreditierten Prüfstelle hat der Auftragnehmer dem Auftraggeber nachzureichen. Weitere Informationen zum Thema Zertifizierung erhalten Sie von der BDBOS.1. Die Teilnahmeanträge sind auf dem Umschlag von außen als solche klar erkennbar zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zum Termin gem. Ziffer IV.3.4 bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Adresse in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. Eine Übermittlung der Teilnahmeanträge per E-Mail oder per Fax ist unzulässig. Dem Original des Teilnahmeantrags sind zwei vollständige Kopien des Teilnahmeantrags in nicht beglaubigter Form beizufügen. .Unterlagen, die über den in dieser Bekanntmachung geforderten bzw. zugelassenen Umfang hinausgehen, werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht berücksichtigt. Die im Teilnahmewettbewerb eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgegeben. 2. Mit Ausnahme der im Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz eingestellten Vordrucke "Eigenerklärung" und "Mindestlohnerklärung" werden für die Erstellung der Teilnahmeanträge keine vorgefertigten Unterlagen oder Formulare zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und fristgemäß mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Angaben aus dieser Bekanntmachung zu stellen. 3. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich in Textform über das Kommunikationsformular des Vergabemarktplatzes RLP (http://www.vergabe.rlp.de) zu stellen. Die Antworten zu allen Fragen werden auf dem Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt. 4. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge durch den Auftraggeber findet nicht statt. 5. Die Vergabeunterlagen werden nur an geeignete Bewerber übermittelt werden, die nach den in Ziffer IV.1.2) genannten Bedingungen zur Angebotsabgabe durch den Auftraggeber aufgefordert werden. 6. Wichtiger Hinweis: Im Falle eines beabsichtigten Einsatzes von Dritten (Nachunternehmer gleich welchen Grades, verbundene Unternehmen) hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Umfang des beabsichtigten Einsatzes der Dritten sowie sämtliche Dritte für den beabsichtigten Einsatz im Teilnahmeantrag möglichst konkret zu benennen. Dem Teilnahmeantrag sind zudem verbindliche Erklärungen (bspw. eine Verpflichtungserklärung) des/der benannten Dritten beizufügen, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Mittel der benannten Dritten zugreifen kann. Die verbindliche Erklärung bzw. die Verpflichtungserklärung ist von dem benannten Dritten unter Angabe von Namen, Firmenanschrift und Telefon-Nr. zu unterschreiben und mit einem Firmenstempel zu versehen. Sämtliche unter Ziffer III.2.1), dort in Ziffer 2. bis 7. aufgeführten Unterlagen (Nachweise, Erklärungen und Angaben) sowie sämtliche unter Ziffer III.2.2), dort zu Ziffer 1. bis 3. aufgeführten Unterlagen (Nachweise, Erklärungen und Angaben) sind jeweils auch von dem/den benannten Dritten beizubringen und mit dem Teilnahmeantrag vollständig und fristgemäß einzureichen. Die unter Ziffer
III.2.3), dort in Ziffer 1. bis 4. aufgeführten Unterlagen (Nachweise,
Erklärungen und Angaben) sind hinsichtlich der benannten Dritten nur insoweit dem Teilnahmeantrag beizufügen, wie sie den beabsichtigten Einsatz der benannten Dritten an der Gesamtleistung des Auftrags betreffen. Werden vorstehende Anforderungen nicht sämtlich mit Abgabe des Teilnahmeantrags erfüllt, behält sich der Auftraggeber den Ausschluss des Teilnahmeantrags vor. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften dürfen für den Fall, dass sie zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, im Teilnahmeantrag benannte Dritte bis zur Abgabe des Angebots austauschen, soweit die vor Angebotsabgabe neu benannten Dritten mindestens die gleiche Eignung aufweisen, wie die im Teilnahmeantrag benannten Dritten. Die Verfügbarkeit neu benannter Dritter sowie die Erfüllung der Forderung der "gleichen Eignung" muss zwingend vom Bieter mit Abgabe des Angebots gemäß den unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) genannten Anforderungen nachgewiesen werden. Geschieht dies nicht, nicht fristgemäß oder nicht vollständig, behält sich der Auftraggeber den Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren vor. Entsprechendes gilt für den Fall, dass mit Abgabe des Angebots erstmals erklärt wird, dass eine Leistung nicht durch den Bewerber/Bewerbergemeinschaft, sondern durch einen Dritten erbracht werden soll. Einzelheiten dazu werden für die ausgewählten Bewerber/Bewerbergemeinschaften in den Vergabeunterlagen geregelt.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
nein.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND Telefon: +49 6131165240 Fax: +49 6131162234
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
25.10.2011
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