DTAD

Ausschreibung - Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät in Wiesbaden (ID:5226725)

Auftragsdaten
Titel:
Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät
DTAD-ID:
5226725
Region:
65197 Wiesbaden
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.06.2010
Frist Angebotsabgabe:
30.07.2010
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Beschaffung digitaler Sprech- und Datenfunkendgerätetechnik samt Dienstleistungen für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im Land Hessen. Auftragsgegenstand ist die Lieferung von digitalen Sprech- und Datenfunkendgeräten (digitale Handfunkgeräte – HRT; digitale Mobilfunkgeräte im Fahrzeugeinsatz – MRT; digitale stationäre Funkgeräte – FRT; digitale Handfunkgeräte explosionsgeschützt – HRT-ex), jeweils einschließlich Zubehör. Im Übrigen sind Serviceleistungen (Instandsetzung, Support, etc.), Schulungsleistungen sowie Logistikleistungen zu erbringen. CPV: 32230000.
Kategorien:
Sendegeräte für Funk, Fernsehen
CPV-Codes:
Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät
Vergabe in Losen:
Ja
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  183799-2010

BEKANNTMACHUNG

Lieferauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung, - V 1 - Vergabestelle als zentrale Beschaffungsstelle Willy-Brandt-Allee 20 Kontakt: Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung, – V 1 – Vergabestelle z. H. Herr Frank Kindinger 65197 Wiesbaden DEUTSCHLAND Tel. +49 6118801-3110 E-Mail: DF-Endgeraete-Beschaffung.ptlv@polizei.hessen.de Fax +49 6118801-3129 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Öffentliche Sicherheit und Ordnung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Ja ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Beschaffung digitaler Sprech- und Datenfunkendgerätetechnik samt Dienstleistungen für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im Land Hessen.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Kauf NUTS-Code DE7
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer Laufzeit der Rahmenvereinbarung: in Jahren 4
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Auftragsgegenstand ist die Lieferung von digitalen Sprech- und Datenfunkendgeräten (digitale Handfunkgeräte – HRT; digitale Mobilfunkgeräte im Fahrzeugeinsatz – MRT; digitale stationäre Funkgeräte – FRT; digitale Handfunkgeräte explosionsgeschützt – HRT-ex), jeweils einschließlich Zubehör. Im Übrigen sind Serviceleistungen (Instandsetzung, Support, etc.), Schulungsleistungen sowie Logistikleistungen zu erbringen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
32230000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Ja sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Der Umfang der Lieferung beträgt insgesamt mindestens ca. 22 000 Stück HRT, mindestens ca. 9 000 Stück MRT, mindestens ca. 2 000 Stück FRT und mindestens ca. 600 Stück HRT-ex, jeweils samt Zubehör und Dienstleistungen. Diese Mengen stellen Mindestabnahmemengen dar. Die Vergabestelle hat die ausgeschriebenen Leistungen nach Art und Umfang so genau wie möglich ermittelt, beschrieben und bekannt gegeben. Eine abschließende Festlegung der Mengen ist wegen der im Aufbau befindlichen bundes- und landesweiten Netzarchitektur des Digitalfunk BOS, die nicht absehbaren Änderungen und Verzögerungen in der Roll-out-Planung unterworfen ist, und auf die das Land Hessen aufgrund der Zuständigkeiten der BDBOS nur äußerst bedingt Einfluss hat, weder möglich noch erforderlich (§ 3 EG Abs. 1 S. 2 VOL/A). Die Auftraggeber behalten sich vor, über die Mindestabnahmemengen hinaus weitere Endgeräte zzgl. Zubehör sowie Dienstleistungen zu den vertraglichen Konditionen abzurufen. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf eine Abnahme/Beauftragung von über die Mindestabnahmemengen hinausgehenden Mengen bzw. Dienstleistungen.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Einseitiges Gestaltungsrecht (Option) des Auftraggebers zur einmaligen Verlängerung der Rahmenvereinbarung um weitere 12 Monate. Es besteht kein Anspruch auf Vertragsverlängerung. Die Serviceleistungen (Instandsetzung, Support, etc.) sind für die außerhalb der hessichen Landesverwaltung stehenden BOS (Feuerwehren, Rettungsdienste, etc.) optional zu erbringen, da die diesbezüglichen Bedarfe wegen der dezentralen Strukturen und Zuständigkeiten nicht sicher bestehen und daher zusätzlich für den Fall des objektiv noch nicht absehbaren Bedarfes abgefragt werden. Zahl der möglichen Verlängerungen 1 voraussichtlicher Zeitrahmen für Folgeverträge bei verlängerbaren Liefer- oder Dienstleistungsaufträgen: in Monaten 12 (ab Auftragsvergabe)
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.2.2011. Ende: 31.1.2015 ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: Beschaffung von HRT, MRT und FRT.
1) KURZE BESCHREIBUNG
Lieferung von HRT, MRT und FRT, jeweils einschließlich Zubehör sowie Service-, Schulungs- und Logistikleistungen.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
32230000
3) MENGE ODER UMFANG
Mindestens ca. 22 000 Stück HRT. mindestens ca. 9 000 Stück MRT, mindestens ca. 2 000 Stück FRT, jeweils samt Zubehör und Dienstleistungen (Service, Schulung, Logistik). Diese Mengen stellen Mindestabnahmemengen dar. Die Auftraggeber behalten sich vor, über die Mindestabnahmemengen hinaus weitere Endgeräte zzgl. Zubehör sowie Dienstleistungen zu den vertraglichen Konditionen abzurufen. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf eine Abnahme/Beauftragung von über die Mindestabnahmemengen hinausgehenden Mengen bzw. Dienstleistungen.
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
Die Bieter können ein Angebot auf ein oder mehrere (auch alle) Lose abgeben. Eine Loslimitierung findet nicht statt. LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: Beschaffung von HRT-ex.
1) KURZE BESCHREIBUNG
Beschaffung von Handsprechfunkgeräten für den Einsatz in explosionsgefährdeter Umgebung (HRT-ex), einschließlich Zubehör und Schulungs-, Logistikleistungen.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
32230000
3) MENGE ODER UMFANG
Mindestens ca. 600 Stück HRT-ex, jeweils samt Zubehör und Dienstleistungen (Schulung, Logistik). Diese Mengen stellen Mindestabnahmemengen dar. Die Auftraggeber behalten sich vor, über die Mindestabnahmemengen hinaus weitere Endgeräte zzgl. Zubehör sowie Dienstleistungen zu den vertraglichen Konditionen abzurufen. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf eine Abnahme/Beauftragung von über die Mindestabnahmemengen hinausgehenden Mengen bzw. Dienstleistungen.
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
Die Bieter können ein Angebot auf ein oder mehrere (auch alle) Lose abgeben. Eine Loslimitierung findet nicht statt. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Gemäß Verdingungsunterlagen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Gemäß Verdingungsunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerisch haftend.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Der Auftraggeber behält sich vor, vom Auftragnehmer zur Auftragsausführung die Geheimschutzbetreuung des Bundes oder des Landes Hessen oder eines anderen Bundeslandes der Bundesrepublik Deutschland zu verlangen; entsprechendes gilt für den beabsichtigten Einsatz von dritten Unternehmen/Unterauftragnehmern. Der Auftragnehmer muss in diesem Fall über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg dieser Geheimschutzbetreuung unterliegen. Der Auftragnehmer darf in diesem Fall nur sicherheitsüberprüftes Personal zur jeweiligen Leistungserbringung einsetzen. Das vom Auftragnehmer eingesetzte Personal unterwirft sich den beim Auftraggeber geltenden Sicherheitsbestimmungen. Diese Bedingungen gelten entsprechend im Falle der Beteiligung von dritten Unternehmen/ Unterauftragnehmern an der Auftragsausführung. Die ausgewählten Bewerber haben sich vor Aufforderung zur Angebotsabgabe – nach Aufforderung durch die Vergabestelle – zu verpflichten, alle ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens im Zusammenhang mit dem Beschaffungsprojekt stehenden bekannten Informationen vertraulich zu behandeln. Sie haben hierzu auch die bei der Erstellung des Angebots beschäftigten Mitarbeiter entsprechend zu verpflichten. Im Falle der Beteiligung von dritten Unternehmen/Unterauftragnehmern gelten diese Bestimmungen entsprechend.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A. Allgemeine Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.2.1-III.2.3): Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) – gleich ob als Mindestbedingung (M) gekennzeichnet oder nicht – beizubringen. Die nachfolgend mit (M) - als Mindestbedingung - gekennzeichneten Unterlagen sind zwingend bis zum Ablauf der Abgabefrist für die Teilnahmeanträge (Bewerbungsfrist) vorzulegen. Die Nichtvorlage oder nicht rechtzeitige Vorlage der als Mindestbedingung mit (M) gekennzeichneten Unterlagen führt zwingend zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Vergabeverfahren. Die Vergabestelle behält sich im Übrigen vor, fehlende oder unvollständige nicht als Mindestbedingung (M) gekennzeichnete Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung. Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrages. (i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen; (ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und (iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht (im Original) vorzulegen (Bewerbergemeinschaftserklärung). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Ziffer III.2.1 Nr. (1) bis (7) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmenbedingungen unter Ziffern III.2.2 und III.2.3) der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen (§ 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter Ziffern
III.2.2 und III.2.3 bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem
Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter Ziffer III.2.1 Nr. (1) bis (7) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Im Falle des Bedienens eines Dritten i.S.v. § 7 EG Abs. 9 VOL/A ist der Bewerber/Bieter/Auftragnehmer verpflichtet, diese/n benannten Dritten bei der Auftragsdurchführung in dem Umfang einzusetzen, wie er den/die Dritten zur Auftragsdurchführung benennt bzw. sich auf dessen/deren Fachkunde und/oder Leistungsfähigkeit beruft. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (vgl. Art. 25 der Richtlinie 2004/18/EG, § 11 EG Abs. 5 VOL/A) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie diese Unterauftragnehmer erst im Angebot zu benennen und zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue dieser Unterauftragnehmer die unter Ziffer III.2.1 Nr. (1) bis (7) aufgeführten Unterlagen für diese mit Angebotsabgabe vorzulegen. Eine Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen nach Ziffer III.2.1 Nr. (1) bis (7) für diese ist im Teilnahmeantrag nicht erforderlich. Ferner sind spätestens bis zur Vergabeentscheidung – auf Verlangen der Vergabestelle – Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen konkreten Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärungen bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten. B. Die geforderten Eignungsunterlagen bzgl. Ziffer III.2.1) im Einzelnen: (1) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Unternehmens, dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist (§ 6 EG Abs. 6 lit. a VOL/A); (2) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Unternehmens, dass es sich nicht in Liquidation befindet (§ 6 EG Abs. 6 lit. b VOL/A); (3) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Unternehmens, dass das Unternehmen nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (§ 6 EG Abs. 6 lit. c VOL/A); (4) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Unternehmens, dass es seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie den Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, ordnungsgemäß erfüllt (§ 6 EG Abs. 6 lit. d VOL/A); (5) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Unternehmens, dass es in seinem Teilnahmeantrag keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat (§ 6 EG Abs. 6 lit. e VOL/A); (6) Nachweis der Eintragung des Unternehmens im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäischen Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist (§ 7 EG Abs. 8 VOL/A). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate sein. Die Vorlage des Nachweises in nicht beglaubigter Kopie ist zulässig; (7) Darstellung des Unternehmens (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des Unternehmens) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur, hierarchischer Aufbau). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter den vorstehenden Nummern (1) bis (7) aufgeführten Nachweise, Erklärungen und Angaben von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und - sofern verfügbar - den Umsatz für den Bereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. (2) Bankauskunft, die Aufschluss über die gegenwärtige Finanzlage des Unternehmens gibt. Die Auskunft darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate sein. Die Vorlage der Auskunft in nicht beglaubigter Kopie ist zulässig. Im Falle von Bewerbergemeinschaften können die unter den vorstehenden Nummern (1) bis (2) genannten Unterlagen für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (1) Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit/Fachkunde sind - jeweils für das angebotene Los - mindestens 2 (zwei) mit der Ausschreibung vergleichbare, gegenwärtig oder innerhalb der letzten drei Jahre erbrachte Leistungen über die Lieferung (Kauf) von digitalen Endfunkgeräten für die angebotene Produktfamilie eines Herstellers (aktueller Entwicklungsstand/Version der angebotenen Endgeräte oder deren Vorgängerversionen) für nationale oder internationale BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) im Bereich Professional Mobile Radio (PMR) – Referenzen – darzustellen (Mindestbedingung - M). Die Referenzen müssen zum Nachweis der Vergleichbarkeit mindestens folgende Anforderungen erfüllen: Für Los 1: Lieferumfang von mindestens 2.000 Stück HRT, 500 Stück MRT, 200 Stück FRT (M); Für Los 2: Lieferumfang von mindestens 50 Stück HRT-ex (M). Diese Mindeststückzahlen können jeweils auch durch verschiedene Projekte an unterschiedliche Auftraggeber nachgewiesen werden. Die Darstellung der Referenzen hat die folgenden Angaben zu enthalten: (i) Name des Auftraggebers, (ii) Leistungszeitraum, (iii) Umfang der Lieferung (Typ und Stückzahlen der Endgeräte). Bei der Angabe des/der Auftraggeber/s sollen die jeweiligen Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Telefon- oder Telefaxnummer oder E-Mail-Adresse) angegeben werden. (2) Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit/Fachkunde ist - jeweils für das angebotene Los - mindestens eine mit der Ausschreibung vergleichbare, gegenwärtig oder innerhalb der letzten drei Jahre erbrachte Service- oder Logistikleistung für digitale Endfunkgeräte für die angebotene Produktfamilie eines Herstellers (aktueller Entwicklungsstand/Version der angebotenen Endgeräte oder deren Vorgängerversionen) für nationale oder internationale BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) im Bereich Professional Mobile Radio (PMR) – Referenz – darzustellen (Mindestbedingung - M). Die Referenz muss zum Nachweis der Vergleichbarkeit mindestens folgende Anforderungen erfüllen: Instandsetzungs- oder Logistikdienstleistungen für digitale Endgeräte (M). Die Darstellung der Referenz hat die folgenden Angaben zu enthalten: (i) Name des Auftraggebers, (ii) Leistungszeitraum, (iii) Umfang der Service-/ Logistikleistungen (bezogen auf Typ und Stückzahlen der Endgeräte). Bei der Angabe des/der Auftraggeber/s sollen die jeweiligen Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Telefon- oder Telefaxnummer oder E-Mail-Adresse) angegeben werden. (3) Darstellung eines oder mehrerer Schulungsreferenten unter Angabe von (i) Kenntnissen der Schulungsthematik (Bedienung der angebotenen Endgeräte, Umschalten von Betriebsarten (TMO/DMO), Nutzung von Gateway- und Repeater-Funktionen, Kurznachrichtendienst (SDS), Einstellung ergonomischer Parameter (z.B. Lautstärke-, Displayeinstellungen), Akkuwechsel, SIM-Kartennutzung, Konfiguration der angebotenen Endgeräte, Instandsetzung/ Störungsbeseitigung der angebotenen Endgeräte), (ii) der Dauer der praktischen Erfahrungen des/der Referenten in diesem Bereich. Für die unter (i) bis (ii) aufgeführten Kenntnisse und Erfahrungen des/der Referenten sind entsprechende Qualifizierungen anzugeben; die Einreichung von Nachweisen (bspw. Zeugnissen) ist nicht erforderlich. (4) Darstellung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität. Die Darstellung kann auch durch Vorlage von Bescheinigungen über etablierte Qualitätsmanagement-Systeme, z.B. durch bestehende Zertifizierungen aufgrund von Zertifizierungsnormen (z.B. DIN EN ISO 9 000 ff. oder gleichwertig) erfolgen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften können die unter den vorstehenden Nummern (1) bis (4) genannten Nachweise, Erklärungen und Angaben für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Nichtoffenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
124/2010
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
30.7.2010 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
1.) Für die Durchführung dieses Vergabeverfahrens bilden mehrere Auftraggeber – das Land Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport, sowie hessische Landkreise, Städte und Gemeinden sowie Hilfsorganisationen, Rettungsdienste und Werksfeuerwehren – eine Einkaufskooperation. Die Liste der Auftraggeber kann bei der Vergabestelle eingesehen werden. Diese Auftraggeber werden in dem laufenden Vergabeverfahren bis zum Abschluss des ausgeschriebenen Rahmenvertrags (Zuschlagserteilung) durch das Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung (PTLV) als Vergabestelle vertreten. Nach Vertragsschluss erfolgt die Ausführung des Rahmenvertrags durch Abrufe seitens der einzelnen Auftraggeber zwischen dem Auftragnehmer und dem jeweils abrufenden Auftraggeber; 2.) Die Beschaffung der digitalen Sprech- und Datenfunkendgerätetechnik für die teilnehmenden Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) an dem Digitalfunk BOS wird dezentral von Bund und Ländern jeweils für ihren eigenen Bedarf ausgeschrieben. Um sicherzustellen, dass die digitalen Sprech- und Datenfunkendgeräte („Endgeräte“) die erforderlichen elektromagnetischen und mechanischen Eigenschaften aufweisen sowie die an die Bedienbarkeit zu stellenden Anforderungen erfüllen und die Störsicherheit und die Interoperabilität der Leistungsmerkmale der Endgeräte gegenüber dem BOS-Digitalfunknetz und anderen Endgeräten gewährleistet ist, werden nur solche Endgeräte im Rahmen des Digitalfunk BOS zum Einsatz kommen, die ein Zertifizierungsverfahren der dafür zuständigen Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), in welchem die oben genannten Anforderungen geprüft werden, erfolgreich durchlaufen haben. Im Digitalfunk BOS werden daher nur solche Endgeräte verwendet, die von der BDBOS als hierfür geeignet zertifiziert worden sind. Die BDBOS zertifiziert unter den Voraussetzungen des § 15a Abs. 1 BDBOSG auf der Grundlage der entsprechend der Rechtsverordnung nach § 15b Abs. 1 BDBOSG veröffentlichten Leistungsmerkmale ein Endgerät als für den Digitalfunk BOS geeignet, wenn es die zwingend erforderlichen Leistungsmerkmale einschließlich bestimmter elektromagnetischer und mechanischer Eigenschaften aufweist, es einschließlich aller weiteren, optionalen Leistungsmerkmale, seines Zubehörs und der auf ihm installierten Anwendungen mit dem Digitalfunk BOS, insbesondere mit seinen Netzelementen und anderen Endgeräten, interoperabel und störungsfrei zu betreiben ist, die Verwendung des Endgerätes nicht gegen andere öffentlich-rechtliche Vorschriften verstößt und der Erteilung des Zertifikats keine überwiegenden öffentlichen Interessen, insbesondere sicherheitspolitische Belange der Bundesrepublik Deutschland, entgegenstehen. Die Voraussetzungen für ein entsprechendes Zertifizierungsverfahren werden von der BDBOS geschaffen. Die BDBOS lässt hierzu mit der Prüfung der Endgeräte für den Digitalfunk BOS akkreditierte Endgeräte-Prüfer zu. Um bei Inbetriebnahme der einzelnen Teilnetzabschnitte des Digitalfunks BOS in Hessen über die notwendigen Endgeräte zu verfügen, haben sich die Auftraggeber dazu entschlossen, bereits vor Abschluss des Zertifizierungsverfahrens eine Ausschreibung von Endgeräten zur Deckung des Bedarfs durchzuführen. Dies bedingt, dass die auf Grundlage dieser Ausschreibung zu liefernden Endgeräte des Auftragnehmers nach Abschluss des ausgeschriebenen Vertrages entsprechend den Vorgaben der BDBOS zertifiziert werden müssen. Diese Zertifizierung ist daher von dem Auftragnehmer unverzüglich nachzuholen, sie muss voraussichtlich bis spätestens zum 31.12.2011 erfolgen. Das entsprechende Zertifikat der BDBOS der akkreditierten Prüfstelle hat der Auftragnehmer dem PTLV unaufgefordert nachzureichen; 3.) Die Vergabestelle führt das Vergabeverfahren in Form eines nicht offenen Verfahrens durch, da nach der Marktübersicht der Vergabestelle und der Auftraggeber die Leistung nach ihrer Eigenart nur von einem beschränkten Kreis von Unternehmen in geeigneter Weise ausgeführt werden kann (§ 3 EG Abs. 2 lit. a VOL/A); 4.) Der Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zu der unter Ziffer IV.3.4 genannten Frist bei der unter Ziffer I.1 angegebenen Adresse (Kontaktstelle) in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen; 5.) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich und nach Möglichkeit in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) einzureichen; 6.) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1 (Kontaktstelle) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Kontaktstelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens fünf Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten; 7.) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt; 8.) Die Verdingungsunterlagen werden nur formell und materiell geeigneten Bewerbern übermittelt werden, die zur Angebotsabgabe durch die Vergabestelle aufgefordert werden, und die zuvor nach gesonderter Aufforderung durch die Vergabestelle die Verpflichtungserklärung zur Vertraulichkeit unterzeichnet zurückgesandt haben.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 615112-6348 Fax +49 615112-5816
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB bzgl. der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Ein Antrag auf Nachprüfung ist danach u.a. insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 615112-6348 Fax +49 615112-5816
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
22.6.2010
DTAD
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