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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Vergebener Auftrag - Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät in Baiersdorf (ID:4662838)

Auftragsdaten
Titel:
Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät
DTAD-ID:
4662838
Region:
91083 Baiersdorf
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.01.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Zur Redundanz der Hauptfunkanlage in den Towerneubauten Berlin und Frankfurt plant die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) zusätzlich die Einrichtung einer Flugfunk?Not-Sende-/Empfangsanlage ein. Das Funkkonzept der Not-Sende-/Empfangsanlagen (Not S/E ? Anlagen) sieht den Aufbau von 9 Transceiver mit abgesetzten Bedienteilen in den Lotsenarbeitstischen für Berlin und 7 Transceiver mit abgesetzten Bedienteilen in den Arbeitspositionen in Frankfurt vor. Die Montagen der NF-Kabel, Spannungsversorgung und der HF-Kabel (incl. Blitzschutz), ab dem vorhandenen Antennenbahnhof, sind zu realisieren. Die Antennenmontage der beigestellten Kathreinantennen, vom Typ Omnidirectional Antenna K 51 26 3 1 (116 ? 152 MHz), sind mit mindestens 5/8 Zoll bis zum Antennenbahnhof im Towergestellraum durchzuführen. Die DFS Tower sind vergleichbar aufgebaut. Eine Option für weitere Towerausbauten ist gegeben, die von der DFS noch in den nächsten Jahren geplant werden. Als eine weitere Sicherheitsstufe im Konzept der DFS, ist eine Contingency- und Krisenraum-Towerausr?stung auch an einem seperaten Standort der Flughäfen mit der Inbetriebnahme von NSE-Anlagen mit der o. a. Montage in der Planung (Frankfurt: 1 Einkanalger?t , 1 Vielkanalger?t und 1 Vielkanalger?t für den Krisenraum; Berlin: 3 Einkanalger?te und 1 Vielkanalger?t (hier werden keine abgesetzte Bedienteile benötigt). Für den Krisenraum in Berlin wird kein Gerät eingeplant Die HF-Kabell?ngen betragen ca. 30 m bis 50 m. Die NF-Kabell?ngen sind ca. 50 m. Als Alternative für den eigenen Funkplatz des Krisenraumes,ist auch die Möglichkeit des Anschlusses eines zweiten Bedienfeldes von dem bestehenden Funkarbeitsplatzes von der Towerkanzel zur Übergabe der Frequenz in den Krisenraum zu prüfen. Die Ausrüstung der Tower in Frankfurt sowie Berlin ist ab Juni 2010 vorgesehen. Dieses Not S/E ? Konzept, wird als autarkes Funkkonzept für den Fall eines Ausfalles des Hauptfunksystems in den Towerarbeitstischen aufgebaut. Hierbei sollen für eine Lotsenarbeitsplatzposition jeweils 2 getrennte 19 Zoll Bedienkassetten (für die Einkanal- ger?te, wenn möglich, nur eine Bedienkassette), abgesetzt von dem Transceiver im Towergestellraum, mit der Bemaßung jeweils 3 HE und 21 TE, aus Gründen der flexiblen Anordnung im Tisch eingebaut werden. Die Bedienkassetten sollen sowohl nebeneinander als auch übereinander eingebaut werden können. Das 1. Bedienteil enthält die Frequenzanzeige (Festfrequenz bzw. Frequenzwahl). Das 2. Bedienteil enthält den gekapselten Lautsprecher. Die Frontplatte der Bedienteile sind in Aluminiumausf?hrung zu fertigen. Sie sind in RAL 7035 (lichtgrau) in Pulverbeschichtung ? Feinstruktur? herzustellen.Die Anzeige der Betriebsfrequenzen ist entsprechend dem Kanalraster auszulegen. Die abgesetzte Aufstellungsweise der Transceiver zum Bedienteil erfordert ggf. entsprechende Schnittstellen zu Fern?berwachungseinrichtungen für die Übertragung von Zustandsmeldungen an die Systemsteuerung und System?berwachung (SS?) der DFS bzw. an das abgesetzte Bedienteil im Lotsenarbeitstisch (auch im abgeschalteten Zustand Betrieb/Notstrom). Aufgrund der gegebenen Platzprobleme in den Gestellr?umen muß die Aufnahmekapazität der Gestellschr?nke an Transceivern maximiert sein (kleine Baugröße der Radios). Dies gilt auch für die abgesetzten 19? ? Bedienteile, die in den Lotsenarbeitstischen eingebaut werden. Die Entfernung zwischen dem Transceiver und den Bedienteilen ist mit maximal 100 m anzunehmen. An den Bodenfunkstellen sind jeweils Anschlüsse für Sprachaufzeichnungssysteme vorzusehen. Die in dieser Anforderung spezifizierten Transceiver dienen der Kommunikation zwischen Luftfahrzeugen und Bodenfunkstellen der Flugsicherung im VHF-Flugfunkbereich, die täglich als Not-Sende-Empfangsanlagen 24 Stunden betriebsbereit sein müssen. Aufgrund der Sicherheitsaspekte und damit der hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit von Flugfunkeinrichtungen ist der Zuverlässigkeit der Geräte besondere Bedeutung beizumessen. Die MTBF der Sender und Empfänger soll daher mindestens 20 000 Stunden betragen, ein Wert von 40 000 Stunden ist anzustreben. Das momentane und im Hinblick auf den steigenden Frequenzbedarf bestehende Hauptproblem ist die Co-Location. Bedingt durch die HF-technische Infrastruktur an Verkehrsflughäfen werden immer mehr Radios auf eng begrenztem Raum zum Einsatz kommen und damit steigen die EMV-Anforderungen. Dieser räumlich konzentrierte Aufbau bereitet zunehmende Schwierigkeiten. Die Transceiver sollen daher bereits die dem Stand der Technik nach optimal zu erzielenden Parameter, die durchaus über die ETSI EN 300 676 Norm hinausgehen, aufweisen. Ein Frequenzwechsel für die Vielkanalkassette muß sich auf einfache Weise durchführen lassen (Verwendung von außen zugänglichen Einstellelementen bzw. Tastatureingabe). Im VHF-Band muß sich das Flugfunkger?t sowohl auf dem 25 kHz-Kanalraster als auch auf dem 8,33 kHz-Kanalraster betreiben lassen. Die (VHF-) Flugfunkger?te müssen die Musterzulassung gemäß NfL II 39/02, "Bekanntmachung über die Anforderungen zur Musterzulassung von festen, mobilen bzw. tragbaren AM-Sprechfunkanlagen für Bodenfunkstellen im Frequenzbereich 117,975 ? 137 MHz" besitzen.
Kategorien:
Sendegeräte für Funk, Fernsehen
CPV-Codes:
Funksendegeräte mit eingebautem Empfangsgerät
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Originalsprache:
Verfügbare Sprachen:
DE

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Für Vertragskunden
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