DTAD

Ausschreibung - Gasversorgung in Achim (ID:10962512)

Auftragsdaten
Titel:
Gasversorgung
DTAD-ID:
10962512
Region:
28832 Achim
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.07.2015
Frist Vergabeunterlagen:
02.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
10.08.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die Stadtwerke Achim AG (SWA) ist aufgrund des Netzentwicklungsplans Gas (NEP Gas) zur Umstellung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihrem Versorgungsgebiet bis zum 1. Oktober 2017 verpflichtet. Daher beabsichtigt die SWA die Anpassung sämtlicher Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas im Zeitraum von 1.1.2016 bis 31.1.2018 vorzubereiten und durchzuführen. Es bestehen ca. 18 100 Messpunkte mit geschätzt 21 800 Gasgeräten. Die Schätzung basiert auf dem Faktor 1,2 der Anzahl der Gasgeräte im Verhältnis zu den Messpunkten. Diese etwa 21 800 Gasgeräte müssen zunächst erhoben und anschließend angepasst werden. Die beiden zwingend gekoppelten Dienstleistungen/Prozesse der „Erhebung“ und „Anpassung“ werden zeitnah einer „Qualitätssicherung“ unterzogen. Zudem muss das gesamte Projekt der „Markt-raumumstellung von L- auf H-Gas“ durch ein „technisches Projektmanagement“ vorbereitet, abgewickelt, überwacht und koordiniert werden. Die Lose 2 und 3 wurden aufgrund ihres Umfangs in weitere Teillose unterteilt, die einen un-terschiedlichen Umfang aufweisen. Der präzise Zuschnitt der Teillose wird in der Verhandlungsphase mitgeteilt. Die kleineren Teillose unterscheiden sich durch ihre Größe und den Gebietszuschnitt von dem größten Teillos. Es werden 4 Leistungsbereiche (= 4 Fachlose „FL“) ausgeschrieben: — Fachlos 1: Technisches Projektmanagement; — Fachlos 2: Erhebung. Das Fachlos 2 wird zudem in 4 weitere Teillose untergliedert: • Teillos 2a: = ca. 10 800 Gasgeräte, • Teillos 2b: = ca. 4 000 Gasgeräte, • Teillos 2c: = ca. 3 000 Gasgeräte, • Teillos 2d: = ca. 4 000 Gasgeräte. — Fachlos 3: Anpassung. Das Fachlos 3 wird zudem in 4 weitere Teillose untergliedert: • Teillos 3a: = ca. 10 800 Gasgeräte, • Teillos 3b: = ca. 4 000 Gasgeräte, • Teillos 3c: = ca. 3 000 Gasgeräte, • Teillos 3d: = ca. 4 000 Gasgeräte. — Fachlos 4: Qualitätssicherung. Hinsichtlich der Fachlose 2 und 3 qualifiziert sich die/der Bewerber/in, die/der ihre/seine Eignung für das mengenmäßig größte Teillos nachgewiesen hat, automatisch für die kleineren Lose. Die Vergabestelle weist auf folgendes hin: Um sicherzustellen, dass das gesamte Versorgungsgebiet durch die eingeleitete Ausschreibung bedient und bedarfsgerecht mit den ausgeschriebenen Leistungen versorgt werden kann, wird die Vergabestelle in der Verhandlungsphase in dem Fall, dass für die kleineren Teillose kein wertbares Angebot eingereicht wird, Angebote für das größte Los dahin auslegen, dass diese jeweils auch für die entsprechende Gesamtzahl an Gasgeräten der kleineren Lose gewertet werden. Die Bieter des Teiloses 2a und 3a werden sich mit Angebotsabgabe somit verpflichten müssen, alternativ die Leistungen der Teillose 2b-2d und 3b-3d zu den identischen Angebotspreisen anzubieten und die Leistungen durchzuführen. Dies bedeutet exemplarisch: Gibt es für das Teillos Bieter, für die Teillose 2a-2c/3a-3c jeweils mindestens einen Bieter, für das Teillos 2d/3d jedoch kein Angebot, wird jedes Angebot auf das größte Teillos alternativ als Angebot für die Teillose 2a-2d/3a-3d gewertet. Die Vergabestelle stellt auf diese Weise die vollständige Bedarfsabdeckung sicher. In der Verhandlungsphase werden die Teillose näher spezifiziert. Die Teillose a) bis d) der Fachlose 2 und 3 sind zwingend zusammen anzubieten. Grundlage des gesamten Projekts sind für alle 4 Leistungsbereiche die Anforderungen des DVGW Regelwerkes G 680 (Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, derzeitiger Stand: November 2011) sowie des DVGW Regelwerkes G 676 B1 (Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), derzeitiger Stand: Oktober 2011). Die Vorgaben können bei der Vergabestelle eingesehen und in besonderen Fällen übersandt werden. Das Fachlos 1 („technisches Projektmanagement“) beinhaltet insbesondere folgende Leistungen: Der Projektmanager (FL 1) übernimmt für und anstelle des AG die Vorbereitung, Koordinierung und Überwachung des Projekts einschließlich der Errichtung und des Betriebs des Erdgasbüros. Er hat das Projekt als „verlängerter Arm“ des AG von Beginn bi...
Kategorien:
Elektrizität, Gas, Kernenergie, Dampf, Warmwasser, andere Energiequellen
CPV-Codes:
Gasversorgung
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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Org. Dok.-Nr:  248624-2015

Auftragsbekanntmachung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadtwerke Achim AG
Gaswerkstraße 7
Zu Händen von: Herrn Alexander Kopp
28832 Achim
DEUTSCHLAND
E-Mail: marktraumumstellung@stadtwerke-achim.de
Fax: +49 420251011
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.stadtwerke-achim.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Haupttätigkeit(en)
Production transport distribution gas heat Strom
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Marktraumumstellung.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 27 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Achim. NUTS-Code DE93B
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Stadtwerke Achim AG (SWA) ist aufgrund des Netzentwicklungsplans Gas (NEP Gas) zur Umstellung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihrem Versorgungsgebiet bis zum 1. Oktober 2017 verpflichtet. Daher beabsichtigt die SWA die Anpassung sämtlicher Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas im Zeitraum von 1.1.2016 bis 31.1.2018 vorzubereiten und durchzuführen. Es bestehen ca. 18 100 Messpunkte mit geschätzt 21 800 Gasgeräten. Die Schätzung basiert auf dem Faktor 1,2 der Anzahl der Gasgeräte im Verhältnis zu den Messpunkten. Diese etwa 21 800 Gasgeräte müssen zunächst erhoben und anschließend angepasst werden. Die beiden zwingend gekoppelten Dienstleistungen/Prozesse der „Erhebung“ und „Anpassung“ werden zeitnah einer „Qualitätssicherung“ unterzogen. Zudem muss das gesamte Projekt der „Markt-raumumstellung von L- auf H-Gas“ durch ein „technisches Projektmanagement“ vorbereitet, abgewickelt, überwacht und koordiniert werden. Die Lose 2 und 3 wurden aufgrund ihres Umfangs in weitere Teillose unterteilt, die einen un-terschiedlichen Umfang aufweisen. Der präzise Zuschnitt der Teillose wird in der Verhandlungsphase mitgeteilt. Die kleineren Teillose unterscheiden sich durch ihre Größe und den Gebietszuschnitt von dem größten Teillos. Es werden 4 Leistungsbereiche (= 4 Fachlose „FL“) ausgeschrieben: — Fachlos 1: Technisches Projektmanagement; — Fachlos 2: Erhebung. Das Fachlos 2 wird zudem in 4 weitere Teillose untergliedert: • Teillos 2a: = ca. 10 800 Gasgeräte, • Teillos 2b: = ca. 4 000 Gasgeräte, • Teillos 2c: = ca. 3 000 Gasgeräte, • Teillos 2d: = ca. 4 000 Gasgeräte. — Fachlos 3: Anpassung. Das Fachlos 3 wird zudem in 4 weitere Teillose untergliedert: • Teillos 3a: = ca. 10 800 Gasgeräte, • Teillos 3b: = ca. 4 000 Gasgeräte, • Teillos 3c: = ca. 3 000 Gasgeräte, • Teillos 3d: = ca. 4 000 Gasgeräte. — Fachlos 4: Qualitätssicherung. Hinsichtlich der Fachlose 2 und 3 qualifiziert sich die/der Bewerber/in, die/der ihre/seine Eignung für das mengenmäßig größte Teillos nachgewiesen hat, automatisch für die kleineren Lose. Die Vergabestelle weist auf folgendes hin: Um sicherzustellen, dass das gesamte Versorgungsgebiet durch die eingeleitete Ausschreibung bedient und bedarfsgerecht mit den ausgeschriebenen Leistungen versorgt werden kann, wird die Vergabestelle in der Verhandlungsphase in dem Fall, dass für die kleineren Teillose kein wertbares Angebot eingereicht wird, Angebote für das größte Los dahin auslegen, dass diese jeweils auch für die entsprechende Gesamtzahl an Gasgeräten der kleineren Lose gewertet werden. Die Bieter des Teiloses 2a und 3a werden sich mit Angebotsabgabe somit verpflichten müssen, alternativ die Leistungen der Teillose 2b-2d und 3b-3d zu den identischen Angebotspreisen anzubieten und die Leistungen durchzuführen. Dies bedeutet exemplarisch: Gibt es für das Teillos Bieter, für die Teillose 2a-2c/3a-3c jeweils mindestens einen Bieter, für das Teillos 2d/3d jedoch kein Angebot, wird jedes Angebot auf das größte Teillos alternativ als Angebot für die Teillose 2a-2d/3a-3d gewertet. Die Vergabestelle stellt auf diese Weise die vollständige Bedarfsabdeckung sicher. In der Verhandlungsphase werden die Teillose näher spezifiziert. Die Teillose a) bis d) der Fachlose 2 und 3 sind zwingend zusammen anzubieten. Grundlage des gesamten Projekts sind für alle 4 Leistungsbereiche die Anforderungen des DVGW Regelwerkes G 680 (Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, derzeitiger Stand: November 2011) sowie des DVGW Regelwerkes G 676 B1 (Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), derzeitiger Stand: Oktober 2011). Die Vorgaben können bei der Vergabestelle eingesehen und in besonderen Fällen übersandt werden. Das Fachlos 1 („technisches Projektmanagement“) beinhaltet insbesondere folgende Leistungen: Der Projektmanager (FL 1) übernimmt für und anstelle des AG die Vorbereitung, Koordinierung und Überwachung des Projekts einschließlich der Errichtung und des Betriebs des Erdgasbüros. Er hat das Projekt als „verlängerter Arm“ des AG von Beginn bis Ende umfassend zu begleiten und zu steuern. Er arbeitet hierzu mit allen Projektbeteiligten eng zusammen, d. h. insbesondere mit dem AG und mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen sowie ggf. mit den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Etwaige, im Rahmen der Erhebung festgestellte Mängel der Gasgeräte sind gegenüber den Anlagenbetreibern zu melden und die fachgerechte Mängelbeseitigung nachzuverfolgen. Der spätere Auftragnehmer des Fachloses 2 („Erhebung“) hat sämtliche dem Projektma-nagement (FL 1) des AG übergebenen Messpunkte aufzusuchen und alle dahinter vorgefundenen Gasgeräte so umfänglich zu erheben und zu dokumentieren, dass mit den erhobenen Daten die spätere Anpassung (FL 3) vorbereitet wird und erfolgreich durchgeführt werden kann. Ggf. vorhandene Mängel an den Gasgeräten müssen erfasst, dokumentiert und an den technischen Projektmanager zur Nachverfolgung gemeldet werden. Die Mängel sind dann durch fachgerechte Maßnahmen seitens eines durch den jeweils betroffenen Anlagenbetreiber abzustellen, der seinerseits ein fachkundiges Installationsunternehmens zu beauftragen hat. Alle Kundenbesuche sind vorzubereiten und durchzuführen. Der spätere Auftragnehmer des Fachloses 3 („Anpassung“) hat alle zuvor erhobenen Gasgeräte (FL 2) im Versorgungsgebiet aufzusuchen und anzupassen. Alle Kundenbesuche sind vom späteren Auftragnehmer vorzubereiten, durchzuführen und zu dokumentieren. Nach der erfolgten Anpassung ist durch eine Abgasmessung der ordnungsgemäße Betrieb der Geräte zu dokumentieren. Der spätere Auftragnehmer des Fachloses 4 („Qualitätssicherung“) hat mindestens 10 % der ausgeführten Erhebungs- und Anpassungsleistungen an allen Gasgeräten (FL 2 und FL 3) zeitnah zu kontrollieren und dokumentieren. Der SWA ist eine Auswertung der Kontrollen/Daten zur Verfügung zu stellen. Zudem kommt die zusätzliche/optionale Beauftragung des späteren Auftragnehmers mit der Durchführung von Sonderprüfungen und/oder Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen in Betracht. Die genauen Anforderungen an die ausgeschriebene Leistung sind in der Leistungsbeschreibung erfasst, die den ausgewählten Teilnehmern nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zusammen mit den weiteren Vergabe- und Vertragsunterlagen übersandt wird.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
65210000 Beschreibung: Gasversorgung.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Projektmanagement für ca. 18 100 Messpunkte mit geschätzt 21 800 Gasgeräten. Erhebung und Anpassung für ca. 18 100 Messpunkte mit geschätzt 21 800 Gasgeräten. Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte (etwa je 2 180).
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten: Beginn 03.01.2016 Abschluss 31.01.2018
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Gem. Vergabeunterlagen.
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Gem. Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die einzureichenden Eignungsnachweise und Unterlagen sind in der Auftragsbekanntmachung angegeben und in der „Checkliste“ (Bestandteil der Vergabeunterlagen des Teilnahmewettbewerb) sowie dem Verzeichnis der einzureichenden Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb nochmals aufgelistet. Vom Bewerber und, sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaften sind neben dem Teilnahmeantrag gemäß den Formblättern F1 ff. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft nachfolgende Unterlagen, Erklärungen und Nachweise für jedes Los einzeln zu erbringen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: 1. Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers a) Eigenerklärung zum Firmenprofil, zur Unternehmensgröße (Hauptsitz und Standorte) zur Service- und Vertriebsstruktur sowie zum Personalbestand gemäß Formblatt F3. b) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 und § 21 Abs. 4 Nr. 1-5 SektVO (Formblatt F4). c) Datenschutzrechtliche Eigenerklärung (Formblatt F9). d) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen- sowie für Sach- und Ver-mögensschäden je Schadensfall, welche bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Die Mindestdeckungssumme für Personenschäden sowie für Sach- und Vermögensschäden hat jeweils mindestens 5 000 000 EUR zu betragen. Es genügt eine verbindliche Erklärung, dass eine entsprechende Versicherung für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall abgeschlossen wird und ein in der EU zugelassenes Versicherungsunternehmen die Bereitschaft zum Abschluss des Versicherungsvertrages schriftlich bestätigt (Erklärung auf Formblatt F3). d) Aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate zum Stichtag der Bewerbungsfrist oder soweit dieser nicht existiert, eine Gewerbeanmeldung. Sollte der Bewerber in einem EU-Mitgliedsland ansässig sein, sind die vergleichbaren Bescheinigungen des EU-Mitgliedslandes vorzulegen. e) Bewerbergemeinschaftserklärung nebst Angabe der Haftung gemäß Formblatt F7, so-fern eine Bewerbergemeinschaft gebildet wird.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Eigenerklärung über die Gesamtumsätze der letzten 3 Geschäftsjahre und der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (Formblatt F5). b) Vorlage von Jahresabschlüssen oder Bilanzen des Unternehmens für die letzten 3 Geschäftsjahre pro Jahr.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Eigenerklärung über die Zahl der im Unternehmen in den letzten 7 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter, die im 1. Beiblatt zum Arbeitsblatt G 676 (DVGW G 676-B1 [A], derzeitiger Stand: Oktober 2011) als „verantwortlicher Fachmann“ (Ziffer 7.1.1 bzw. 7.2 DVGW G 676-B1 [A]) oder als „qualifiziertes Personal“ (Ziffer 7.1.2 DVGW G 676-B1 [A]) benannt sind oder eine vergleichbare Qualifikation, die durch eine vergleichbare Zertifizierung eines Mit-gliedstaates der EU belegt wird (Erklärung auf Formblatt F3). Anzugeben ist auch die Zahl der weiteren qualifizierten Mitarbeiter, die als Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt sind. b) Fremdnachweis darüber, dass eine Zertifizierung nach DVGW G 676-B1 (A) vorliegt (oder eine vergleichbare Zertifizierung eines Mitgliedstaates der EU). Ausreichend ist auch, wenn die Zertifizierung nach DVGW G 676-B1 (A) bei einer Zertifizierungsstelle beantragt wurde. In diesem Fall, also wenn eine Zertifizierung nach DVGW G 676-B1 (A) bereits beantragt wurde aber noch nicht erfolgt ist, muss eine schriftliche Bescheinigung der Zertifizierungsstelle über die erfolgreiche Durchführung des für die Zertifizierung notwenigen Fachgesprächs mit einem Experten für das Arbeitsblatt DVGW G 676-B1 (A) (vgl. Ziffer 6.1 DVGW G 676-B1 [A]) vorgelegt wer-den (Erklärung auf Formblatt F3). c) Eigenerklärung zu den Referenzen des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft bzw. einbezogener Drittunternehmen, auf deren Eignung sich der Bieter bezieht, unter Angabe von: — Projektname, — Auftraggeber inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer, — Leistungszeitraum, — Kurzbeschreibung der durchgeführten Dienstleistungen (Technisches Projektmanagement; Erhebung/Anpassung; Qualitätssicherung) und des Projektvolumens (Anzahl der Gasgeräte). Die Referenzen (Formblatt F6) müssen sich auf die wesentlichen, in den letzten 7 Jahren erbrachten Leistungen, die ganz oder teilweise erbracht wurden, erstrecken, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Vergleichbar sind insbesondere auch teilweise erbrachte Leistungen in Projekten der Marktraumumstellung, die in den zurückliegenden Monaten in Nordwestdeutschland erbracht wurden. Den Eigenerklärungen sind Referenzbescheinigungen der Referenzgeber beizufügen. Bezüglich der Fachlose 2 und 3 genügt anstelle einer Bescheinigung der Referenzgeber die Übersendung der Ergebnisse der Qualitätssicherung. d) Unternehmensbezogenes Konzept aus dem sich ergibt, dass und warum das Unter-nehmen aufgrund seiner personellen und sachlichen Ausstattung zur Ausführung des Auftrags in der Lage ist. Darzustellen ist insbesondere, wie der Bewerber den krankheitsbedingten Ausfall von Arbeitnehmern auffangen wird. Anzugeben sind zudem die gerätetechnische und IT-technische Ausrüstung des Unternehmens. Der Umfang des unternehmensbezogenen Konzepts sollte eine DIN A4-Seite mit 3 000 Zeichen nicht überschreiten.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
KST20185
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
02.08.2015 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
10.08.2015 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die Vergabeunterlagen des Teilnahmewettbewerbs werden auf Anforderung durch die Vergabestelle übersandt. Der Teilnahmeantrag ist als solcher unter Angabe des beworbenen Loses zu kennzeichnen und bis zu der unter
Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Adresse (Kontaktstelle) in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge durch die Vergabestelle findet nicht statt.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Auf der Hude 2 21339 Lüneburg Deutschland E-Mail: vergabekammer@mw-niedersachsen.de Telefon: +49 4131151334 Fax: +49 4131152943
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß ä 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; unverzüglich ist eine Rüge, wenn sie binnen 8 Kalendertagen erfolgt; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf er in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
S. o. VI.4.1) null null null
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10.07.2015
DTAD
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