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Wettbewerbsbekanntmachung - Gebäude von besonderer historischer oder architektonischer Bedeutung in Unterthierwasen (ID:7436977)

Auftragsdaten
Titel:
Gebäude von besonderer historischer oder architektonischer Bedeutung
DTAD-ID:
7436977
Region:
67292 Unterthierwasen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
07.08.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Sanierung Orangerie Kirchheimbolanden - Zimmermannsarbeiten. Die Stadt errichtet derzeit eine neue Stadthalle in der Innenstadt. Zur Ausschreibung stehen jetzt an: 1. Die Frei- und Verkehrsanlagen mit Barockgarten, Parkplatzmarkierung auf Messeplatz, Straßen und Wegen, einer Caravanstation und einer Lkw-Anfahrt zu einer Rampe und Treppen mit Stützmauern (Kosten ca. 700 000 EUR netto). 2. Generalsanierung der Orangerie 1. Bauabschnitt ("Westflügel") und vorgezogene Maßnahmen des 2. Bauabschnittes ("Mittelbau" und "Ostflügel") zur Dachsanierung, der Wasser- und Energieversorgung und der Abwasserentsorgung (Kosten geschätzt ca. 1 600 000 EUR). Geschätzter Wert ohne MwSt: 2 300 000,00 EUR. In diesem Nicht Offenen Verfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb werden die Zimmermannsarbeiten zur Dachsanierung ausgeschrieben. Die Orangerie wurde 1776 als Funktionsbau des Schloss-Küchengartens mit einem Mittelbau und zwei Seitenflügeln als Gewächshäuser oder Orangerien errichtet. Das Gebäude besteht aus einem 2-geschossigen, vollunterkellerten Mittelbau und zwei baulich konstruktiv getrennten 1-geschossigen Seitenflügeln (auf West-und Ostseite) mit einer. Teilunterkellerung im Bereich des Westflügels. Zu Beginn des 19. Jhdts. wurden die Gebäude zu Verwaltungsräumen umgebaut. Hierzu wurden die schrägen Glasfassaden auf der Südseite der Gewächshäuser durch gemauerte Außenwände mit Toren und Fenstern ersetzt. Ab Mitte des 20. Jhdts. wurden Westflügel, Mittelbau und der Dachraum des Ostflügels als Wohnraum für insgesamt 10 Wohnungen und Wohnnebenräume genutzt. Im Erdgeschoss des Ostflügels wurde eine Gaststätte mit entsprechenden Nebenräumen eingerichtet. Es handelt sich um Gebäude in Mischbauweise: massive Außenwände, Innenwände in Ständerbauweise, Holzbalkendecken und einem Dachtragwerk aus Holz. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Das lang gestreckte Gebäude des Mittelbaus ist durch zwei Kopfbauten mit nahezu quadratischem Grundriss auf West-und Ostseite gegliedert, zwischen denen ein rechteckiger Zwischenbau eingefügt ist. Diese Gliederung setzt sich auch im Dachwerk fort. Das Dachwerk des Mittelbaus überspannt eine Grundfläche von 35 m mal 11 m. Im Ost und Westflügel ist das Dachwerk jeweils als Zeltdachkonstruktion konzipiert die zum mittleren Baukörper hin offen ausgeführt ist, dazwischen erstreckt sich ein Satteldach mit 45°Dachneigung. Das Dachwerk ist insgesamt Kehlbalkendach mit unterstützender liegender Stuhlkonstruktion ausgeführt. Das Dachwerk von Ost-und Westflügel der Orangerie überspannt jeweils eine Grundfläche von 23 m mal 8,5 m und ist im Querschnitt als symmetrische Konstruktion ausgeführt. Nach Süden ist zwischen Deckenbalkenlage und Kehlbalkenebene eine nach außen konvex geformte, scheinbar ehemals vollflächig geputzte Fläche ausgebildet (Schwanenhals), die im Orangeriebetrieb anscheinend eine Nichtreflexion in den unteren verglasten Teil bewirken sollte. Die Grundkonstruktion des unsymmetrischen Querschnitts kann als Kehlbalkendach betrachtet werden, das mit einer einhüftigen Stuhlkonstruktion, im Norden als liegender, im Süden als stehender Stuhl unterstützt wird. An den Enden hat das Dachwerk einen Krüppelwahl über der Kehlbalkenebene. Im Dachwerk wurden verschiedene Holzarten verbaut: Deckenbalken und Kehlbalken: Nadelhölzer. Sparren und Aussteifungshölzer: Pappelholz. Vollgebinde, Hängestütze und Zwischengebinde: Trauben- oder Stieleiche. Die Sanierung des Dachstuhls ist aus mehreren Gründen notwendig: 1. wegen konstruktiver Schäden durch Umbauten, mit Eingriffen in die Deckensbalkenlage bzw. in die Spanten konkaven Fläche 2. wegen Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten an der Traufe der Nordseite, an decken Balkenköpfen sparen Fußpunkten etc. 3. wegen konstruktiver Mängel der Konstruktion West-und Ostflügel Das Tragwerk des Westflügels ist durch den unsachgemäßen Ausbau mit Wohnungen und durch den tiefen Einbau in das Gelände (aufsteigende Feuchtigkeit) in besonders schlechtem Zustand. Hier werden ca. 80 % aller Hölzer zu erneuern sein. Der Mittelflügel ist in relativ gutem Zustand, ein paar wenige Schäden durch die undichte Dachdeckung sind zu sanieren (bis hin zu Hausschwammsanierung). Die Schäden im Ostflügel resultieren vor allem aus der instabilen Konstruktion des asymmetrischen. Tragwerks. Außerdem müssen die Sparren (Pappelholz) ersetzt werden durch Nadelholzsparren, da die Spannweite für das weiche Pappelholz zu lang ist. Durch die Sanierungsmaßnahme soll das wertvolle historische Gefüge wiederhergestellt werden. Dabei sind die Vorbilder der barocken zimmermannsmäßigen Verbindungen zu berücksichtigen und anzuwenden. Schäden durch Filz und Insektenbefall müssen qualifiziert behoben werden. Bauabschnitte. Die Ausführung der beschriebenen Maßnahme ist in mindestens 2 Bauabschnitten vorgesehen. Der 1. Bauabschnitt umfasst die Maßnahmen für die Nutzung des Westflügels, sowie die Sanierung der drei Dachabschnitte. Sie Sanierung erfolgt in Abschnitten von 1-2 Achsen, zu einem großen Teil während der kalten. Jahreszeit, voraussichtlich witterungsgeschützt lediglich durch Unterspannbahnen. Im zweiten Bauabschnitt sollen die Räume des Mittel-und des Ostflügels saniert werden und einen neuen Nutzung zugeführt werden. 44230000.
Kategorien:
Fenster, Türen, etc. aus Holz, Dachdeckarbeiten, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Sonstige Baustoffe, Zubehör, Tischler-, Zimmererarbeiten
CPV-Codes:
Bauarbeiten , Bauleistungen für Gebäude, die künstlerischen Aufführungen dienen , Errichtung von Dachstühlen , Gebäude von besonderer historischer oder architektonischer Bedeutung , Holzarbeiten , Material für Bauzimmermannsarbeiten , Parlamentsgebäude und öffentliche Versammlungssäle , Umbau von Gebäuden
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  251098-2012

Wettbewerbsbekanntmachung

Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Kirchheimbolanden
Rathaus Neue Allee 2
Zu Händen von: Udo Bauer
67292 Kirchheimbolanden
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 63524004-400
E-Mail: Udo.Bauer@Kirchheimbolanden.de
Fax: +49 63524004-600
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
http://www.kirchheimbolanden.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde 1.3) Haupttätigkeit(en) Allgemeine öffentliche Verwaltung Öffentliche Sicherheit und Ordnung Umwelt Wirtschaft und Finanzen Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen Freizeit, Kultur und Religion Bildung 1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber: Sanierung Orangerie Kirchheimbolanden - Zimmermannsarbeiten.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die Stadt errichtet derzeit eine neue Stadthalle in der Innenstadt. Zur Ausschreibung stehen jetzt an: 1. Die Frei- und Verkehrsanlagen mit Barockgarten, Parkplatzmarkierung auf Messeplatz, Straßen und Wegen, einer Caravanstation und einer Lkw-Anfahrt zu einer Rampe und Treppen mit Stützmauern (Kosten ca. 700 000 EUR netto). 2. Generalsanierung der Orangerie 1. Bauabschnitt ("Westflügel") und vorgezogene Maßnahmen des 2. Bauabschnittes ("Mittelbau" und "Ostflügel") zur Dachsanierung, der Wasser- und Energieversorgung und der Abwasserentsorgung (Kosten geschätzt ca. 1 600 000 EUR). Geschätzter Wert ohne MwSt: 2 300 000,00 EUR. In diesem Nicht Offenen Verfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb werden die Zimmermannsarbeiten zur Dachsanierung ausgeschrieben. Die Orangerie wurde 1776 als Funktionsbau des Schloss-Küchengartens mit einem Mittelbau und zwei Seitenflügeln als Gewächshäuser oder Orangerien errichtet. Das Gebäude besteht aus einem 2-geschossigen, vollunterkellerten Mittelbau und zwei baulich konstruktiv getrennten 1-geschossigen Seitenflügeln (auf West-und Ostseite) mit einer. Teilunterkellerung im Bereich des Westflügels. Zu Beginn des 19. Jhdts. wurden die Gebäude zu Verwaltungsräumen umgebaut. Hierzu wurden die schrägen Glasfassaden auf der Südseite der Gewächshäuser durch gemauerte Außenwände mit Toren und Fenstern ersetzt. Ab Mitte des 20. Jhdts. wurden Westflügel, Mittelbau und der Dachraum des Ostflügels als Wohnraum für insgesamt 10 Wohnungen und Wohnnebenräume genutzt. Im Erdgeschoss des Ostflügels wurde eine Gaststätte mit entsprechenden Nebenräumen eingerichtet. Es handelt sich um Gebäude in Mischbauweise: massive Außenwände, Innenwände in Ständerbauweise, Holzbalkendecken und einem Dachtragwerk aus Holz. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Das lang gestreckte Gebäude des Mittelbaus ist durch zwei Kopfbauten mit nahezu quadratischem Grundriss auf West-und Ostseite gegliedert, zwischen denen ein rechteckiger Zwischenbau eingefügt ist. Diese Gliederung setzt sich auch im Dachwerk fort. Das Dachwerk des Mittelbaus überspannt eine Grundfläche von 35 m mal 11 m. Im Ost und Westflügel ist das Dachwerk jeweils als Zeltdachkonstruktion konzipiert die zum mittleren Baukörper hin offen ausgeführt ist, dazwischen erstreckt sich ein Satteldach mit 45°Dachneigung. Das Dachwerk ist insgesamt Kehlbalkendach mit unterstützender liegender Stuhlkonstruktion ausgeführt. Das Dachwerk von Ost-und Westflügel der Orangerie überspannt jeweils eine Grundfläche von 23 m mal 8,5 m und ist im Querschnitt als symmetrische Konstruktion ausgeführt. Nach Süden ist zwischen Deckenbalkenlage und Kehlbalkenebene eine nach außen konvex geformte, scheinbar ehemals vollflächig geputzte Fläche ausgebildet (Schwanenhals), die im Orangeriebetrieb anscheinend eine Nichtreflexion in den unteren verglasten Teil bewirken sollte. Die Grundkonstruktion des unsymmetrischen Querschnitts kann als Kehlbalkendach betrachtet werden, das mit einer einhüftigen Stuhlkonstruktion, im Norden als liegender, im Süden als stehender Stuhl unterstützt wird. An den Enden hat das Dachwerk einen Krüppelwahl über der Kehlbalkenebene. Im Dachwerk wurden verschiedene Holzarten verbaut: Deckenbalken und Kehlbalken: Nadelhölzer. Sparren und Aussteifungshölzer: Pappelholz. Vollgebinde, Hängestütze und Zwischengebinde: Trauben- oder Stieleiche. Die Sanierung des Dachstuhls ist aus mehreren Gründen notwendig: 1. wegen konstruktiver Schäden durch Umbauten, mit Eingriffen in die Deckensbalkenlage bzw. in die Spanten konkaven Fläche 2. wegen Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten an der Traufe der Nordseite, an decken Balkenköpfen sparen Fußpunkten etc. 3. wegen konstruktiver Mängel der Konstruktion West-und Ostflügel Das Tragwerk des Westflügels ist durch den unsachgemäßen Ausbau mit Wohnungen und durch den tiefen Einbau in das Gelände (aufsteigende Feuchtigkeit) in besonders schlechtem Zustand. Hier werden ca. 80 % aller Hölzer zu erneuern sein. Der Mittelflügel ist in relativ gutem Zustand, ein paar wenige Schäden durch die undichte Dachdeckung sind zu sanieren (bis hin zu Hausschwammsanierung). Die Schäden im Ostflügel resultieren vor allem aus der instabilen Konstruktion des asymmetrischen. Tragwerks. Außerdem müssen die Sparren (Pappelholz) ersetzt werden durch Nadelholzsparren, da die Spannweite für das weiche Pappelholz zu lang ist. Durch die Sanierungsmaßnahme soll das wertvolle historische Gefüge wiederhergestellt werden. Dabei sind die Vorbilder der barocken zimmermannsmäßigen Verbindungen zu berücksichtigen und anzuwenden. Schäden durch Filz und Insektenbefall müssen qualifiziert behoben werden. Bauabschnitte. Die Ausführung der beschriebenen Maßnahme ist in mindestens 2 Bauabschnitten vorgesehen. Der 1. Bauabschnitt umfasst die Maßnahmen für die Nutzung des Westflügels, sowie die Sanierung der drei Dachabschnitte. Sie Sanierung erfolgt in Abschnitten von 1-2 Achsen, zu einem großen Teil während der kalten. Jahreszeit, voraussichtlich witterungsgeschützt lediglich durch Unterspannbahnen. Im zweiten Bauabschnitt sollen die Räume des Mittel-und des Ostflügels saniert werden und einen neuen Nutzung zugeführt werden.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45212350, 45212320, 45216114, 45000000, 45262700, 45261100, 45422100, 44230000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
1. Referenzen zu Zimmermannsarbeiten in den vergangenen 5 Jahren in Dachstuhlsanierungen in denkmalgeschützten Altbauten. 2. Erfahrungen und Zulassung und Referenzen zur Schadensbeseitigung in tragenden Holzkonstruktionen (Hausschwamm, Pilze, Insekten). Zertifikat Restaurator im Handwerk (Zimmerer) und/oder ausreichend Referenzen und Zertifikat/Sachkundenachweis (TRGS 523
Abschnitt 1) für bekämpfende
Holzschutzmaßnahmen. 3. Eigenerklärungen gemäß EFM 124 oder Präqualifikationsnachweis (PQ-Liste).
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Zimmermann. Zusatzqualifikationen in Bearbeitung historischer Bausubstanz und der Holzschadensbeseitigung.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 3. /Höchstzahl 5
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
OR 502
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 23.8.2012 - 08:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 23.8.2012 - 10:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
Bewerber Tag: 2.9.2012
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: nein
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: nein
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Die Orangerie aus dem Jahr 1756 wird generalsaniert und erhält in ihrem Westflügel einen Saal für Vereins- und Familienfeiern, für Fortbildungsveranstaltungen und ähnliche Gelegenheiten. Bei Reihenbestuhlung stehen 130 Sitzplätze, bei Bankettbestuhlung 80 Sitzplätze und bei Seminarbestuhlung ca. 65 Sitzplätze zur Verfügung. Dem Saal ist eine Vereinsküche zugeordnet mit Getränkekühlschränken und Geschirrschränke, Spüle mit Spülmaschine und Speisenherrichtung und -ausgabe. Eine Speisezubereitung (Küche) ist nicht vorgesehen. Mit dem Saal im Erdgeschoss hat der Westflügel der Orangerie nur eine Nutzungsebene. Das Dachgeschoss ist nicht zum Ausbau vorgesehen. Die vorhandenen Einbauten werden bis auf das Tragsystem zurückgebaut, der Boden wird gedämmt und bei Bedarf eine Lüftungsanlage des Saals untergebracht. Das Erdgeschoss wird auf das Niveau der Gartenebene gebracht, die noch aus der Wohnungsnutzung stammende Teilunterkellerung wird verfüllt. Durch die bauhistorische Forschung konnte eine ehemalige Schrägverglasung der beiden Gewächshäuser (West- und Ostflügel der Orangerie) nachgewiesen werden. Die Wiederherstellung dieser Verglasung ist vorgesehen. Hierbei ist eine Stahl- oder Holzständerkonstruktion auf niedrigem Mauerwerksockel geplant. Da sich diese Glasfront der Südseite hin präsentiert, ist eine aufliegende Stahlkonstruktion mit hochwertiger Isolierverglasung mit Sonnenschutz und Verdunklung vorgesehen. Der Eingang wird als Sonderelement aus der Glasfront herausgestellt. Die vorhandenen Fensteröffnungen im Dachgeschoss auf der Südseite werden rückgebaut. Der Dqachstuhl als Kehlbalkendach ist laut Holzgutachten stark geschädigt und muß größtenteils ersetzt werden. Die vorhandene schadhafte Dachdeckung (Biberschwanzziegel in Doppeldeckung) wird erneuert. Die Außenmauern aus Naturstein und Ausbesserungen aus Mischmauerwerk werden Innen mit Sanierdämmputz versehen, um Entfeuchtung und Oberflächentemperatur zu steuern. Der Boden des Saals soll auf neuer Bodenplatte und Estrich einen Parkettbelag erhalten. Zwischenwände werden, soweit nicht Bestandswände erhalten werden können, als Trockenbaukonstruktion gestellt.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstrasse 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de Fax: +49 613116-2113 Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Vergabeprüfstelle bei der ADD Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Willi-Brandt-Platz 3 54290 Trier DEUTSCHLAND E-Mail: Vergabepruefstelle@add.rlp.de Telefon: +49 6519494511 Internet-Adresse: www.add.rlp.de Fax: +49 651949477511
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz --wie vor DEUTSCHLAND
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
2.8.2012
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