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Ausschreibung - Gebäudereinigung in Koblenz (ID:7776038)

Auftragsdaten
Titel:
Gebäudereinigung
DTAD-ID:
7776038
Region:
56077 Koblenz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.12.2012
Frist Vergabeunterlagen:
10.01.2013
Frist Angebotsabgabe:
10.01.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Unterhalts- und Glasreinigung Kulturensemble Festung Ehrenbreitstein. Die Leistung umfasst in Los 1 Unterhaltsreinigung und in Los 2 Glasreinigung für das Kulturensemble Festung Ehrenbreitstein.
Kategorien:
Gebäude-, Unterhaltsreinigung, sonstige Reinigungsdienste
CPV-Codes:
Fensterreinigung , Gebäudereinigung
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  383502-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Stabsstelle Zentrale
Verwaltung u. Marketing, Vergabestelle
Festung Ehrenbreitstein
56077 Koblenz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 26166754170
E-Mail: vergabestelle@gdke.rlp.de
Fax: +49 26166754150
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.gdke.rlp.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Obere Landesbehörde des Landes Rheinland-Pfalz
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung Freizeit, Kultur und Religion
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Unterhalts- und Glasreinigung Kulturensemble Festung Ehrenbreitstein.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 14: Gebäudereinigung und Hausverwaltung Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Festung Ehrenbreitstein. 56077 Koblenz NUTS-Code DEB11
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Leistung umfasst in Los 1 Unterhaltsreinigung und in Los 2 Glasreinigung für das Kulturensemble Festung Ehrenbreitstein.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90911200, 90911300
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Ca. 7 290m² Objektfläche, davon ca. 6 940m² in Unterhaltsreinigung, ca. 100 Stunden pro Jahr Vertretung Urlaub- und Krankheit Eigenreinigung und ca. 1 680m² Glasreinigung. Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Der jeweils pro Los abzuschließende Vertrag verlängert sich stillschweigend jeweils um weitere 12 Monate, wenn er nicht spätestens sechs Monate vor Ablauf von der GDKE Rheinland-Pfalz schriftlich gekündigt wird. Die maximale Laufzeit des pro Los abzuschließenden Vertrages beträgt 48 Monate. Bei Ziehen der Option bleiben die Preise gleich und werden maximal durch eine Preisgleitklausel verändert.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 22.3.2013. Abschluss 21.3.2015

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1

Bezeichnung: Unterhaltsreinigung


1) Kurze Beschreibung

Unterhaltsreinigung.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90911200

3) Menge oder Umfang

Ca. 7 290 m² Objektfläche, davon ca. 6 940 m² in Unterhaltsreinigung, ca.
100 Stunden pro Jahr Vertretung Urlaub- und Krankheit Eigenreinigung.
Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR

Los-Nr: 2

Bezeichnung: Glas- und Rahmenreinigung


1) Kurze Beschreibung

Glasreinigung.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90911300

3) Menge oder Umfang

Ca. 1 680 m² Glasreinigung.
Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
./.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: 1. Es gelten die Zahlungsbedingungen gemäß VOL/B und die rheinland-pfälzische Landeshaushaltsordnung (LHO).
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Gesamtschuldnerische Haftung mit einem bevollmächtigten Vertreter. Die Erklärung (Formblatt 237EG) muss mit der Angebotsabgabe vorliegen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A. Zu den unter den Ziffern III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Nachweisen gilt Folgendes: 1. Allgemein Die Eignung der Bieter und ggf. seiner Nachunternehmer sowie ggf. der Mitglieder einer Bietergemeinschaft wird anhand des Formblattes 124 - Eigenerklärung zur Eignung sowie anhand der gemäß Formblatt 238EG geforderten Nachweise festgestellt. Hierbei ist zu beachten: 2. Vorzulegende Erklärungen und Nachweise: Die Zuverlässigkeit und Gesetzestreue ist von jedem Bieter, jedem Nachunternehmer und/oder jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft einzeln durch Vorlage des ausgefüllten Formblattes 124 nachzuweisen. Nachweise gemäß Formblatt 238EG, die die Zuverlässigkeit und Gesetztestreue betreffen, sind ebenfalls von jedem Bieter, jedem Nachunternehmer und/oder jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft einzeln vorzulegen. Die Fachkunde und Leistungsfähigkeit ist von jedem Bieter, jedem Nachunternehmer und/oder jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft einzeln durch Vorlage des jeweils für ihren Leistungsbereich / - teil entsprechend ausgefüllten Formblattes 124 nachzuweisen. Nachweise gemäß Formblatt 238EG, die die Fachkunde und Leistungsfähigkeit betreffen, sind ebenfalls von jedem Bieter, jedem Nachunternehmer und/oder jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft einzeln für ihren jeweiligen Leistungsbereich / - teil vorzulegen. 3. Zeitpunkt der Vorlage: 3.1 Bieter Die Eigenerklärungen zur Eignung - Formblatt 124 sind vom Bieter bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen. Die gemäß Formblatt 238EG geforderten Nachweise sind vom Bieter auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin nach Angebotsöffnung durch den Bieter vorzulegen. 3.2 Bietergemeinschaften Im Falle einer bereits mit der Angebotsabgabe im Formblatt 237EG auszuweisenden Bietergemeinschaft sind die Erklärungen des Formblattes 124 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot vorzulegen. Die gemäß Formblatt 238EG geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin nach Angebotsöffnung durch den Bieter vorzulegen. 3.3 Nachunternehmer Im Falle von bereits mit Angebotsabgabe vom Bieter in Formblatt 235EG auszuweisenden Nachunternehmerleistungen sind - bezogen auf den/die beabsichtigen Nachunternehmer - das Formblatt 124 sowie die gemäß Formblatt 238EG geforderten Nachweise auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin nach Angebotsöffnung durch den Bieter vorzulegen. 4. Präqualifikation Einschlägig präqualifizierte Unternehmen (Bieter, Nachunternehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) können den Nachweis ihrer Eignung einzeln durch den Eintrag in die Liste eines Präqualifikationsverzeichnisses erbringen, sofern dieses Verzeichnis die vom Auftraggeber geforderten Angaben gemäß Formblatt 124 sowie Nachweise gemäß Formblatt 238EG enthält. In den vorgenannten Formblättern geforderte, jedoch nicht im Präqualifikationsverzeichnis enthaltene Angaben müssen auf einer eigenständig zu erstellenden gesonderter Anlage gemacht und vom Bieter mit dem Angebot eingereicht werden. Nicht präqualifizierte Unternehmen (Bieter, Nachunternehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) weisen ihre Eignung einzeln durch das ausgefüllte Formblatt 124 - Eigenerklärung zur Eignung sowie die durch Vorlage der in Formblatt 238EG geforderten Nachweise nach. B. Zum Nachweis der jeweils für ihren Leistungsteil erforderlichen Fachkunde haben der Bieter, der/die Nachunterunternehmer und die einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft folgende Eigenerklärungen vorzulegen: 1. Das Unternehmen bzw. dessen handels- und gewerberechtlich selbständige Niederlassung, das/die das Angebot abgibt, erklärt, dass es/sie in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR- Abkommens, in dem es/sie ansässig ist, eingetragen ist. Auf Anforderung der Auftraggeberin nach Angebotsöffnung legt es/sie zur Bestätigung seiner/ihrer Erklärung Kopien der folgenden Unterlagen vor: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Bescheinigungen gemäß Fußnote 6 zu § 7 EG Abs. 7 VOL/A anerkannt. C. Zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetztestreue haben der Bieter, der/die Nachunterunternehmer und die einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft folgende Eigenerklärungen vorzulegen: 1. Das Unternehmen bzw. dessen handels- und gewerberechtlich selbständige Niederlassung, das/die das Angebot abgibt, erklärt, dass es/sie die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt, soweit er/sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt. Auf Anforderung der Auftraggeberin nach Angebotsöffnung legt es/sie zur Bestätigung seiner/ihrer o.a. Erklärung jeweils eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Steuerbehörde, der Minijobzentrale oder anderer vergleichbarer europäischer Einrichtungen vor. 2. Das Unternehmen bzw. dessen handels- und gewerberechtlich selbständige Niederlassung, das/die das Angebot abgibt, erklärt unter Angabe der Berufsgenossenschaft sowie der Mitgliedsnummer, dass es/sie sich bei der Berufsgenossenschaft oder einer anderen vergleichbaren europäischen Einrichtung angemeldet hat. Auf Anforderung der Auftraggeberin legt es/sie zur Bestätigung seiner/ihrer o.a. Erklärung eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufgsgenossenschaft oder anderer vergleichbarer europäischer Einrichtungen des für ihn zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vor. 3. Das Unternehmen bzw. dessen handels- und gewerberechtlich selbständige Niederlassung, das/die das Angebot abgibt, erklärt, dass nachweislich keine schwere Verfehlung vorliegt, die seine/ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt z.B. — wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), — wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a STPO), — wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), — rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen — Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB),— Geldwäsche (261 StGB),— Bestechung (§ 334 StGB),— Vorteilsgewährung (§ 333 StGB),— Diebstahl (§ 242 StGB),— Unterschlagung (§ 246 StGB),— Erpressung (§ 53 StGB),— Betrug (§ 263 StGB),— Subventionsbetrug (§ 264 StGB),— Kreditbetrug (§ 265b StGB),— Untreue (§ 266 StGB),— Urkundenfälschung (§ 267 StGB),— Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB),— Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB),— wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB),— Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB),— Brandstiftung (§ 306 StGB),— Baugefährdung (§ 319 StGB),— Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB),— unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (326 StGB), die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde. 4. Das Unternehmen bzw. dessen handels- und gewerberechtlich selbständige Niederlassung, das/die das Angebot abgibt, erklärt, dass es/sie in den letzten 2 Jahren nicht. — gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 i.V.m. § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes, — gem. § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, — gem. §§ 15, 15a 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlas- sungsgesetzes, — gem. § 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist oder, — gem. § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist 5. Hinweis zu Ziffern 3 und 4: Die Auftraggeberin behält sich vor, über den Bieter einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern sowie eine Vergabeanfrage gem. Nr. 17.5 der Verwaltungsvorschrift der rheinland-pfälzischen Landesregierung vom 7.11.2000 in der jeweils gültigen Fassung zur Korruptionsprävention in der öffentlichen Verwaltung gemäß der Korruptionsrichtlinie bei der Meldestelle- und Informationsstelle beim Ministerium der Finanzen stellen. Für ausländische Bieter, ohne Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland gilt: Als Nachweis dafür, dass die o.a. Fälle nicht vorliegen, behält sich die Auftraggeberin vor, von dem Bieter eine dem Auszug aus dem Bundeszentralregister gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes vom Bieter nachzufordern. Wenn eine Urkunde oder Bescheinigung vom Herkunftsland nicht ausgestellt wird oder nicht vollständig alle vorgesehen Fälle erwähnt, dann dies durch eine eidesstaatliche Erklärung oder eine förmliche Erklärung vor einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einer dafür qualifizierten Berufsorganisation des Herkunftslands ersetzt werden. 6. Gemäß dem Landestariftreuegesetz vom 1.12.2010 in der jeweils gültigen Fassung dürfen öffentliche Aufträge, die vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz vom 20.4.2009 in der jeweils gültigen Fassung erfasst werden, nur an Unternehmen vergeben werden, die sich bei der Angebotsabgabe schriftlich verpflichten, ihren Beschäftigen bei der Ausführung der Leistung ein Entgelt zu zahlen, das in Höhe und Modalitäten mindestens den Vorgaben desjenigen Tarifvertrags entspricht, an den das Unternehmen aufgrund des Arbeitnehmer-Entsendegesetz gebunden ist (§ 4 Abs. 1 Landestariftreuegesetz). Eine ensprechende Tariftreueerklärung liegt den Vergabeunterlagen bei und ist vom Bieter mit dem Angebot einzureichen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter die nachstehenden Eigenerklärungen (Formblatt 124) abzugeben: 1. Das Unternehmen bzw. dessen handels- und gewerberechtlich selbständige Niederlassung, das/die das Angebot abgibt, erklärt, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde. Falls ein Insolvenzplan zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe rechtskräftig bestätigt wurde, ist dieser auf Anforderung der Auftraggeberin nach Angebotsöffnung vorzulegen. 2. Das Unternehmen bzw. dessen handels- und gewerberechtlich selbständige Niederlassung, das/die das Angebot abgibt, erklärt, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet. 3. Das Unternehmen bzw. dessen handels- und gewerberechtlich selbständige Niederlassung, das/die das Angebot abgibt, gibt den Umsatz des Unternehmens bzw. dessen handels- und gewerberechtlich selbständiger Niederlassung, das/die das Angebot abgibt (und das/der Vertragspartner wird). — in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, — soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, — unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen an. Auf Anforderung der Auftraggeberin nach Angebotsöffnung legt es/sie die Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder vergleichbar testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vor. 4. Das Unternehmen bzw. dessen handels- und gewerberechtlich selbständige Niederlassung, das/die das Angebot abgibt, erklärt, dass es/sie sich verpflichtet, im Falle der Auftragserteilung eine der Leistungsbeschreibung entspechende Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, für Obhuts- und bearbeitungsschäden sowie für Schlüsselverlustrisiko gemäß § 13 der Besonderen Vertragsbedingungen (Formblatt 400.2) vor Aufnahme der Leistung abzuschließen und einen entsprechenden Nachweis auf Anforderung der Auftraggeberin unverzüglich vorzulegen. Folgende Mindestsummen müssen abgedeckt sein: Personenschäden: 2 500 000,00 EUR. Sach- und Vermögensschäden (jeweils): 1 000 000,00 EUR. Obhut- und Bearbeitungsschäden: 500 000,00 EUR. Schlüsselverlustriskio: 50 000,00 EUR.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit hat der Bieter die nachstehenden Eigenerklärungen (Formblatt 124) abzugeben: 1. Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte im Bereich der zu vergebenen Leistung des Hauptsitzes bzw. der zuständigen Niederlassung. 2. Der Bieter muss über fachkundiges Personal in ausreichender Zahl verfügen. Dies bedeutet nicht, dass er das Personal zwingend zum Termin des Vertragsschlusses bereits beschäftigt. Es ist zulässig, dass der Bieter das benötigte Personal erst nach Zuschlagserteilung, aber noch vor Vertragsdurchführung einstellt. Dies setzt aber voraus, dass der Bieter sich mit Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin verbindlich verpflichtet, entsprechendes Personal bis zum Datum der Ersteinweisung zu beschaffen. Die Personalauswahl erfolgt durch den Auftragnehmer. Der Auftragnehmer stellt der Auftraggeberin das von ihm für die Leistungserbringung eingestellte Personal am Tage der Einweisung vor. Das gilt auch für während der Vertragslaufzeit vom Auftragnehmer neu eingestelltes Personal. 3. Der Bieter erklärt, ob Nachunternehmer eingesetzt werden sollen und wenn ja, für welche Teilleistungen (Formblatt 235EG). 4. Der Bieter weist das Erbringen vergleichbarer Leistungen gemäß folgenden, in Ziffer II Nr. 1 der Eigenerklärung (Formblatt 124) formulierten Anforderungen nach (Referenzen): Los 1. K r i t e r i u m / M i n d e s t a n f— r d e r u n g. 1.1 Einrichtung/Auftraggeber: Kultur- und/oder Museumsbetrieb, alternativ auch Einrichtungen mit erhöhtem Publikumsverkehr (z. B. Einkaufszentren, Krankenhäuser etc.) 1.2 Kurzbeschreibung des Auftrages/erbrachter Leistung(en): Unterhaltsreinigung 1.3 Zeitraum der Leistungserbringung: Innerhalb der letzten 3 Jahre Los 2. K r i t e r i u m / M i n d e s t a n f— r d e r u n g. 1.1 Kurzbeschreibung des Auftrages/erbrachter Leistung(en): Glas- und Rahmenreinigung 1.2 Zeitraum der Leistungserbringung: Innerhalb der letzten 3 Jahre _ Hinweis: Der Nachweis geschieht durch die Vorlage des auf Veranlassung des Bieters durch den Referenzgeber ausgefüllten und unterschriebenen Formblatts 444. Der Nachweis ist erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle nach Angebotsöffnung zu erbringen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Offen
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Los 1: Angebotener Preis. Gewichtung 50 2. Los 1: Angebotene Stunden. Gewichtung 50 3. Los 2: Angebotener Preis. Gewichtung 100
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
02 380-1 / 2012-6
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
10.1.2013 - 10:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
10.1.2013 - 10:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
bis: 21.3.2013
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
1. Die Objektbesichtigung zur Inaugenscheinnahme der zu reinigenden Objekte ist zwingend vorgeschrieben. Wird keine Objektbesichtigung durchgeführt, wird das Angebot nicht gewertet. Es sind zwei mögliche Besichtigungstermine vorgesehen: 17.12.2012, um 14.00 Uhr und 20.12.2012, um 14:00 Uhr. Details zum Ablauf und zur Anmeldung für die Objektbesichtigung und die Terminvereinbarung sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. 2. Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sie können dort sämtliche Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Die Vergabestelle hat darüber hinaus die digitale Angebotsabgabe (über den vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz) zugelassen.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie- und Landesplanung Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234/5240 Fax: +49 6131162113
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Stabsstelle Zentrale Verwaltung und Marketing, Vergabestelle Festung Ehrenbreitstein 55077 Koblenz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabestelle@gdke.rlp.de Telefon: +49 26166754170/4171 Internet-Adresse: www.gdke.rlp.de Fax: +49 26166754150
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29.11.2012
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