DTAD

Ausschreibung - Gebäudereinigung in Darmstadt (ID:6091576)

Auftragsdaten
Titel:
Gebäudereinigung
DTAD-ID:
6091576
Region:
64283 Darmstadt
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.04.2011
Frist Vergabeunterlagen:
12.05.2011
Frist Angebotsabgabe:
07.06.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Unterhaltsreinigung auf verschiedenen Liegenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Der Auftragnehmer übernimmt die Unterhaltsreinigung an verschiedenen Liegenschaften. Diese Unterhaltsreinigung ist in insgesamt 3 Raumlose aufgeteilt.
Kategorien:
Gebäude-, Unterhaltsreinigung, sonstige Reinigungsdienste
CPV-Codes:
Gebäudereinigung
Vergabe in Losen:
Ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  128393-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Der Kanzler der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Bereich Finanzen, Abteilung Beschaffung und Anlagenwirtschaft Senckenberganlage 31, 3.OG Zimmer 363 z. H. Frau Uhlschmid 60325 Frankfurt/Main DEUTSCHLAND Tel. +49 6979822799 E-Mail: uhlschmid@verwaltung.uni-frankfurt.de Fax +49 6979823675 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Stiftung des öffentlichen Rechts Bildung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Unterhaltsreinigung auf verschiedenen Liegenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 14 Hauptort der Dienstleistung Verschiedene Standorte im Stadtgebiet (s. Leistungsbeschreibung/ Anlagen), Frankfurt am Main. NUTS-Code DE712
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Auftragnehmer übernimmt die Unterhaltsreinigung an verschiedenen Liegenschaften. Diese Unterhaltsreinigung ist in insgesamt 3 Raumlose aufgeteilt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90911200
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Ja sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Raumlos 1 ca. 165 700 qm Reinigungsfläche an 30 Liegenschaften an zwei Campus-Standorten. Raumlos 2 ca. 8 000 qm Reinigungsfläche an 3 Liegenschaften an einem Campus-Standort. Raumlos 3 ca. 26 000 qm Reinigungsfläche an der Universitätsbibliothek.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Optional kann der Vertrag ein Mal um 12 Monate, bis zum 31.7.2015 verlängert werden. voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten 36 (ab Auftragsvergabe) Zahl der möglichen Verlängerungen 1
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.8.2011. Ende: 31.7.2014 ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: Raumlos Campus Bockenheim und Campus Westend
1) KURZE BESCHREIBUNG
Durchführung der Unterhaltsreinigung an insgesamt 22 Liegenschaften auf dem Campus Bockenheim und 8 Liegenschaften auf dem Campus Westend, gem. Liste der Liegenschaften (s. Vergabeunterlagen). Vorwiegend handelt es sich um Büroräume, Fachbereichs-Bibliotheken, Unterrichtsräume, Hörsäle und den hiermit verbundenen Erschließungsflächen im Innenbereich.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
90911200
3) MENGE ODER UMFANG
Insgesamt 30 Liegenschaften mit ca. 165 000 qm Reinigungsfläche.
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
Im Vertragszeitraum werden voraussichtlich mehrere Gebäude und damit große Flächenanteile am Campus Bockenheim aufgegeben. Da Zeitpunkt und Umfang der Aufgabe dieser Liegenschaften aktuell noch nicht fixiert werden können, wurde der Campus Bockenheim in ein Los mit dem Campus Westend zusammengefasst. Näheres hierzu ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: Raumlos Sportcampus
1) KURZE BESCHREIBUNG
Durchführung der Unterhaltsreinigung an insgesamt 3 Liegenschaften auf dem Sportcampus, gem. Liste der Liegenschaften (s. Vergabeunterlagen). Vorwiegend handelt es sich um Büroräume, eine Fachbereichs-Bibliothek, Unterrichtsräume, Hörsäle sowie Sportstätten und den hiermit verbundenen Erschließungseinrichtungen und -flächen im Innenbereich.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
90911200
3) MENGE ODER UMFANG
Insgesamt 3 Liegenschaften mit ca. 8 000 qm Reinigungsfläche. LOS-Nr.: 3 BEZEICHNUNG: Raumlos Universitätsbibliothek
1) KURZE BESCHREIBUNG
Durchführung der Unterhaltsreinigung in der Universitätsbibliothek, Bockenheimer Landstraße 134 - 138, 60325 Frankfurt am Main, DEUTSCHLAND. Vorwiegend handelt es sich um Magazin- und Lagerflächen, Bibliotheksleseräume und den hiermit verbundenen Erschließungsflächen im Innenbereich.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
90911200
3) MENGE ODER UMFANG
Insgesamt ca. 26 000 qm Reinigungsfläche. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter hat folgende Unterlagen und Nachweise mit dem Angebot vorzulegen: — Auszug aus dem Gewerbezentralregister, — Eintrag in das Handels- bzw. Genossenschaftsregister. Der Bieter hat mit dem Angebot zudem eine Eigenerklärung im Sinne des § 7 EG, Abs. 1 VOL/A darüber abzugeben, dass: — keine, eine Teilnahme am Wettbewerb regelmäßig ausschließenden Sachverhalte gemäß § 6 EG, Abs. 4 VOL/A vorliegen, — keine, einer Teilnahme am Wettbewerb ggf. hinderlichen Sachverhalte gemäß § 6 EG, Abs. 6 VOL/A vorliegen. Weitere Inhalte der Eigenerklärung, bzw. vorzulegende Nachweise, sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Nachweise zu den Aussagen des Bieters, vor Auftragsvergabe von diesem einzufordern. Der Bieter hat solche unverzüglich beim Auftraggeber vorzulegen. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Alle in dieser Bekanntmachung oder den Verdingungsunterlagen geforderten Nachweise sind entsprechend der einschlägigen Bestimmungen des Herkunftslandes zu erbringen. Sie dürfen nicht älter als 6 Monate sein.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter hat folgende Unterlagen und Nachweise mit dem Angebot vorzulegen: — Liquiditätsnachweis > 200 000 EUR. Der Bieter hat mit dem Angebot zudem eine Eigenerklärung im Sinne des § 7 EG, Abs. 1 VOL/A darüber abzugeben, dass: — eine Berufshaftpflichtversicherung (gem. Vorgaben des LV) besitzt (sollten die Deckungssummen bei der derzeit bestehenden Haftpflichtversicherung nicht ausreichen, so ist eine entsprechende Erklärung des Versicherers oder Maklers einzureichen, aus der hervorgeht, dass bei Auftragserteilung eine Angleichung erfolgt.). Weitere Inhalte der Eigenerklärung, bzw. vorzulegende Nachweise, sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Nachweise zu den Aussagen des Bieters, vor Auftragsvergabe von diesem einzufordern. Der Bieter hat solche unverzüglich beim Auftraggeber vorzulegen. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Alle in dieser Bekanntmachung oder den Verdingungsunterlagen geforderten Nachweise sind entsprechend der einschlägigen Bestimmungen des Herkunftslandes zu erbringen. Sie dürfen nicht älter als 6 Monate sein.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter hat folgende Unterlagen und Nachweise mit dem Angebot vorzulegen: — Eine Liste der wesentlichen in den letzten Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber (inkl. Ansprechpartner), — Bestätigung des Auftraggebers über die Teilnahme an einer Objektbegehung. Der Bieter hat mit dem Angebot zudem eine Eigenerklärung im Sinne des § 7 EG, Abs. 1 VOL/A darüber abzugeben, dass: — die geltenden Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erfüllt werden, — er eine Gewerbepraxis > 3 Jahre besitzt. Weitere Inhalte der Eigenerklärung, bzw. vorzulegende Nachweise, sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Nachweise zu den Aussagen des Bieters, vor Auftragsvergabe von diesem einzufordern. Der Bieter hat solche unverzüglich beim Auftraggeber vorzulegen. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Alle in dieser Bekanntmachung oder den Verdingungsunterlagen geforderten Nachweise sind entsprechend der einschlägigen Bestimmungen des Herkunftslandes zu erbringen. Sie dürfen nicht älter als 6 Monate sein. Es können nur Angebote von Bietern berücksichtigt werden, die nachweislich die Liegenschaften (eines oder mehrerer Raumlose/s) der Goethe-Universität, für die ein Angebot abgegeben werden soll, zuvor in Augenschein genommen haben. Aufgrund der Komplexität der Ausschreibung und den unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten innerhalb der Hochschule können ausschließlich im Rahmen der Ortsbesichtigung/en alle kalkulationsrelevanten Details erfasst werden. Die Teilnahme hieran ist eine zwingende Voraussetzung für die Wertung eines abgegebenen Angebotes. Eine Nichtteilnahme an der Ortsbegehung führt zum Ausschluss des Angebots. Hierzu finden voraussichtlich in der Zeit vom 16.5.2011 bis 18.5.2011 Besichtigungstermine an den jeweiligen Liegenschaften statt. Die Bewerber haben hierzu rechtzeitig einen Besichtigungstermin mit der Ansprechpartnerin des Auftraggebers (Kontaktdaten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen), abzustimmen. Im Rahmen der Angebotsprüfung wird eine Präsentation der 3 wirtschaftlichsten Bieter im Wettbewerb stattfinden. Hierbei soll das Konzept aus dem Angebot und dessen Umsetzung detailiert vorgstellt werden. Die Präsentationen finden am 24.6.2011 und 27.6.2011 statt! Diese Termine sind aufgrund der Vergabefristen und der Verfügbarkeit der Vertreter des Auftraggebers fix. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Siehe Vergabeunterlagen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Der Bieter hat mit dem Angebot einen Nachweis darüber vorzulegen, dass: — ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9000 ff oder einer entsprechenden Norm eines Mitgliedsstaates der EU (die Entsprechung ist in diesem Falle nachzuweisen) vorhanden ist, bzw. eine Zertifizierung nach den Vorgaben des LV beantragt wurde. Alle in dieser Bekanntmachung oder den Verdingungsunterlagen geforderten Nachweise sind entsprechend der einschlägigen Bestimmungen des Herkunftslandes zu erbringen. Sie dürfen nicht älter als 6 Monate sein.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
9.40.15 BA2-LaKo-01-11
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
12.5.2011 - 23:59 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Preis 0,00 EUR Zahlungsbedingungen und -weise: Die Vergabeunterlagen können frühestens ab dem 26.4.2011 abgefordert werden. Die Vergabeunterlagen werden für den Interessenten kostenfrei, ausschließlich auf elektronischem Wege übermittelt. Die Abforderung von Vergabeunterlagen kann ausschließlich auf elektronischem Wege, per eMail erfolgen. Der Abforderung muss das abfordernde Unternehmen, mit allen Kontaktinformationen, sowie die Vergabenummer eindeutig zu entnehmen sein. Eine Vergütung für die Angebotsausarbeitung, sowie Aufwendungen der Bewerber, im Rahmen des Wettbewerbs insgesamt, erfolgt nicht.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
7.6.2011 - 10:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
Bis 29.7.2011 ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Nachr. HAD-Ref.: 86/254. Nachr. V-Nr/AKZ: 9.40.15 BA2-LaKo-01-11.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsverfahren kann bei der in Ziff. VI.4.1 genannten Stelle schriftlich mit Begründung (Geltendmachung von Rechtsverletzung, Darlegung von aktuellen oder drohenden Schäden des Antragstellers) unter Angabe eines Empfangsbevollmächtigten im Inland vor Zuschlagserteilung beantragt werden. Das Verfahren vor der Vergabekammer richtet sich nach den §§ 107 ff. GWB. Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit wird ergänzend mitgeteilt: Der Antrag ist unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung (Antragsfrist) gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind. Der Antrag ist ebenso unzulässig, sofern der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) gerügt hat. Erweist sich der Antrag nach § 107 GWB oder die sofortige Beschwerde nach § 116 GWB als von Anfang an ungerechtfertigt, ist der Antragsteller oder der Beschwerdeführer verpflichtet, dem Gegner und den Beteiligten den Schaden zu ersetzen, der ihnen durch den Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts entstanden ist. Ein Missbrauch ist es insbesondere, — die Aussetzung oder die weitere Aussetzung des Vergabeverfahrens durch vorsätzlich oder grob fahrlässig vorgetragene falsche Angaben zu erwirken, — die Überprüfung mit dem Ziel zu beantragen, das Vergabeverfahren zu behindern oder Konkurrenten zu schädigen, — einen Antrag in der Absicht zu stellen, ihn später gegen Geld oder andere Vorteile zurückzunehmen. Erweisen sich die von der Vergabekammer entsprechend einem besonderen Antrag nach § 115 Abs. 3 GWB getroffenen vorläufigen Maßnahmen als von Anfang an ungerechtfertigt, hat der Antragsteller dem Auftraggeber den aus der Vollziehung der angeordneten Maßnahme entstandenen Schaden zu ersetzen.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
15.4.2011
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