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Ausschreibung - Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Beratung, Unterstützung und Begleitung von behinderten und schwerbehinderten Menschen im Rahmen der rheinland pfälzischen Integrationsfachdienste [IFD] in Mainz (ID:8146454)

Auftragsdaten
Titel:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Beratung, Unterstützung und Begleitung von behinderten und schwerbehinderten Menschen im Rahmen der rheinland pfälzischen Integrationsfachdienste [IFD]
DTAD-ID:
8146454
Region:
55118 Mainz
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
11.04.2013
Frist Angebotsabgabe:
07.05.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Beratung, Unterstützung und Begleitung von behinderten und schwerbehinderten Menschen im Rahmen der rheinland pfälzischen Integrationsfachdienste [IFD]
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen für Unternehmen, Erwachsenenbildung und sonstiger Unterricht
CPV-Codes:
Beratungsdienste
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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1. Art der Vergabe

Öffentliche Ausschreibung gemäß § 3 Abs. 1 VOL/A

2. Bezeichnung der zur Angebotsabgabe auffordernden Stelle

Bezeichnung

Landesbetrieb Daten und Information

Postanschrift

Valenciaplatz 6

55118 Mainz

Telefon-Nummer: 06131/605-0

Telefax-Nummer:

E-Mail-Adresse: ausschreibungen@ldi.rlp.de

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:

3. Bezeichnung der den Zuschlag erteilenden Stelle

Wie Ziffer 2

4. Bezeichnung der Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind

Wie Ziffer 2

5. Form der Angebote

Postalischer Versand

6. Art und Umfang der Leistung sowie Ort der Leistungerbringung

Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Beratung, Unterstützung und Begleitung von behinderten

und schwerbehinderten Menschen im Rahmen der rheinland pfälzischen Integrationsfachdienste [IFD], welche

die Instrumentarien von Rehabilitationsträgern und Integrationsämtern bei der beruflichen Begleitung, Erstoder

Wiedereingliederung von behinderten Menschen ergänzen sollen. Weitergehende Informationen zu

den Leistungspflichten des zukünftigen Auftragnehmers finden sich in der Leistungsbeschreibung [Teil B:

Pflichtenheft] und den weiteren Vergabeunterlagen.

Hauptleistungsort:

Bezeichnung

Rheinland-Pfalz

Postanschrift

7. ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose

Angebote sollen eingereicht werden für: ein oder mehrere Lose

Anzahl der Lose: 3

Lose:

Losnummer Titel

1. 1 IFD-Vermittlung [IFD-V]

2. 2 IFD-Berufsbegleitender Dienst [IFD-BBD]

3. 3

IFD zur Begleitung von hör- oder/und

sprachbehinderten Menschen [IFD-Hör]

in den Bereichen Vermittlung (Teil A) und

Berufsbegleitender Dienst (Teil B)

8. ggf. Zulassung von Nebenangeboten

Nebenangebote sind nicht zugelassen

9. etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist

Dauer (ab Auftragsvergabe)

Zeitraum

Beginn: 01.08.2013

Ende: 31.07.2016

10.

Bezeichnung der Stelle, die die Vergabeunterlagen und die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes abgibt Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz

Zu den unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Verdingungsunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.

11. Ablauf der Angebotsfrist

07.05.2013 12:00

12. Ablauf der Bindefrist

31.08.2013 23:59

14. Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen

Der Bieter mit seinem Angebot den Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen

vorzulegen: mindestens jeweils 500.000 Euro für Sach- und Personenschäden sowie für Vermögensschäden je

Schadensfall. Alternativ kann er eine verbindliche Erklärung einer Versicherung vorzulegen, aus der sich ergibt,

dass im Falle der Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche Versicherung vorliegen wird.

15. Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind

Siehe Vergabeunterlagen.

16. Mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen zur Beurteilung der Eignung des Bieters

Bedingung für die Auftragsvergabe

Bietergemeinschaften sind zugelassen. Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder unter Verwendung der

Teil A_Anlage 06_Bietergemienschaft angeben. Ein Mitglied ist von allen übrigen Mitgliedern als Vertreter

für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bevollmächtigen. Alle Mitglieder müssen sich für

alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Leistungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten zur

gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten. Die geplante Rechtsform der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist

anzugeben. Das Angebot ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen.

Nachweis über die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer

Der Bieter hat mit seinem Angebot die nachfolgenden Eigenerklärungen abzugeben [den Vergabeunterlagen

liegt ein entsprechendes Formblatt als Teil A: Anlage 01 bei] und mit seiner Unterschrift die Richtigkeit der

Angaben zu versichern. Der Bieter versichert, dass 1. er nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt

ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt [etwa: Bestechung / Vorteilsgewährung gegenüber

der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung; Verstöße gegen das GWB - z.B.

Preisabsprachen], 2. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung

der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des

Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat, 3. er im ergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden

Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat, 4. keine

der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig

verurteilt worden ist. Möglicherweise geforderte Mindeststandards [falls zutreffend]: a. § 129 StGB (Bildung

krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle

und terroristische Vereinigungen im Ausland), b. § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig

erlangter Vermögenswerte), c. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der

EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden, d. § 264 StG

(Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet,

die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden, e. § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung

mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler

Bestechung, Artikel 7 Abs.2 Nr.10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das

Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen

Strafgerichtshofes, f. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung

ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit

internationalem Geschäftsverkehr), g. § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur

Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat

gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet

werden. 5. über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches

Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein

ausländischer Bieterbefindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit

den im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind. 6. das Unternehmen sich nicht in Liquidation

befindet. 7. er keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage

stellt. 8. das Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die

Technologie von L. Ron Hubbard anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem

Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu

kündigen. Weiter gehende Rechte bleiben unberührt. 9. in seinem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet

und weder das Unternehmen noch Angehhörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für

das Unternehmen nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von

Arbeitskräften verurteilt worden sind. 10. seine Leistungen unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes

(BDSG) sowie des Landesdatenschutzgesetzes Rheinland-Pfalz erbracht werden. Er erklärt ferner, dasauch

die Mitarbeiter des Unternehmens zur Einhaltung des Datengeheimnisses nach § 5 BDSG verpflichtet werden.

11. er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach §

1 Verpflichtungsgesetz abzugeben. 12. die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die

uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache verfügen. Ferner

hat der Bieter seinem Angebot die unterzeichnete Tariftreueerklärung [Teil A: Anlage 05] beizufügen.Schließlich

hat der Bieter seinem Angebot die zusätzlich in den Vergabunterlagen genannten Nachweise beizufügen.

Nachweis über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter die ausgefüllte und

unterzeichnete Teil A: Anlage 02 Unternehmensdarstellungen seinem Angebot beizufügen. Demgemäß hat

der Bieter zur Prüfung seiner Leistungsfähigkeit Auskunft zu Folgendem zu geben: Als Unternehmen am Markt

präsent seit:, durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2009, 2010 und

2011 in Deutschland (brutto), durchschnittlicher Jahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2009, 2010

und 2011 in Deutschland, durchschnittliche Gesamtanzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter in den

Jahren 2009, 2010 und 2011 in Deutschland, durchschnittliche Anzahl eingesetzten freien und festangestellten

Mitarbeiter in den Jahren 2009, 2010 und 2011 in Deutschland. Ist das Unternehmen noch nicht 3 Jahre am

Markt tätig, ist es möglich, die genannten Angaben über die bisherige Tätigkeit zu machen. Die Verpflichtetung

von Nachunternehmern für die Leistungserbringung ist nicht zulässig.

Nachweis über die technische Leistungsfähigkeit

Die Fachkunde des Bieters wird anhand der genannten Referenzen geprüft, die der Bieter nach Maßgabe

der Teil A: Anlage 03 Referenzen vorgelegt hat. Es wird die Nennung und Beschreibung von drei

Unternehmensreferenzen in Teil A: Anlage 03 Referenzen erwartet. Der Auftraggeber selbst zählt insoweit nicht

als wertungsfähige Referenz. Die Referenzen sollten sich auf abgeschlossene oder laufende Projekte beziehen,

die nicht älter als fünf Jahre sind.

Sonstiger Nachweis

Gemäß § 2 Abs. 1 VOL/A sind Leistungen an geeignete, d.h. fachkundige, leistungsfähige und zuverlässige

Unternehmen zu vergeben. Angebote nicht geeigneter Bieter sind gemäß § 16 Abs. 5 VOL/A von der Wertung

auszuschließen. Ergibt die Eignungsprüfung, dass der Bieter, die Anforderungen des § 16 Abs. 4 VOL/A

nicht erfüllt, so ist dessen Angebot zwingend auszuschließen, es sei denn, es liegt ein Fall des § 16 Abs.

5 VOL/A vor. Zunächst wird die Erfüllung der sich aus der für das jeweilige Los bzw. Teillos einschlägigen

Teil B Anlage 02 A-Kriterienkatalog ergebenden Ausschlusskriterien geprüft. Angebote, die nicht alle der

geforderten Ausschlusskriterien erfüllen, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Für die Erfüllung

der Eignungskriterien können die Bieter pro Los bzw. Teillos folgende maximalen Punktzahlen erhalten. Los 1:

36 Punkte für Vorerfahrungen im Aufgabenfeld IFD-V oder Geschäftsfeldern mit vergleichbaren Inhalten (vgl.

Teil A: Anlage 04a Bewertungsmatrix Bietereignung Los 1). Los 2: 26 Punkte hinsichtlich der Vorerfahrungen

im IFD oder vergleichbaren Tätigkeiten (vgl. Teil A: Anlage 04b Bewertungsmatrix Bietereignung Los 2). Los

3: 36 Punkte für Vorerfahrungen im Aufgabenfeld IFD-V oder Geschäftsfeldern mit vergleichbaren Inhalten

(vgl. Teil A: Anlage 04c Bewertungsmatrix Bietereignung Los 3). Ein Bieter gilt als nicht geeignet, wenn er

bei Los 1 weniger als 21 Punkte, bei Los 2 weniger als 15 Punkte´, bei Los 3 weniger als 21 Punkte erreicht.

Einzelheiten zur Bewertung und Gewichtung für die einzelnen Lose sind den Anlagen Teil A: Anlagen 04a - 04c

Bewertungsmatrix Bietereignung zu entnehmen. Zur Prüfung und Bewertung der Bietereignung im Einzelnen

siehe Vergabeunterlagen.

17. Angabe der Zuschlagskriterien

Wertungsmethode Wirtschaftlich günstiges Angebot - siehe Vergabeunterlagen -

18. Sonstiges

Trotz Erreichen des Schwellenwertes gemäß § 2 Ziffer 2 VGV finden für die Vergabe des vorliegenden

Auftrages (wegen § 1EG Absatz 3 VOL/A, § 4 Abs. 4 VgV in Verbindung mit Anhang 1 B, Kategorie 25, CPC

Referenznummer 93, CPV - Referenznummer 85312320-8, Beratungsdienste im Sozialwesen) die §§ 8 EG, 15

Abs. 10 und 23 EG VOL/A sowie die Regelungen des Abschnittes 1 der VOL/A mit Ausnahme von § 7 VOL/A

Anwendung.

Anschrift Vergabekammer:

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz

Postanschrift: Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung,

Stiftsstraße,

55116 Mainz

E-Mail: vergabekammer.rlp(at)mwkel.rlp.de

Telefon: 06131/16-0, Fax: 06131/16-2113

Internet-Adresse (URL): www.mwkel.rlp.de/Vergabekammer

Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß §§ 107 ff. GWB erteilt die Vergabestelle folgende Hinweise:

Zunächst wird ausdrücklich auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr.4 GWB hingewiesen, wonach

ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15

Tagen nach Zurückweisung einer Rüge durch die Vergabestelle beantragt wird. Insoweit ist die Vergabestelle

Adressatin von Rügen. Ferner weist der Auftraggeber darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1

Nr. 1 GWB unverzüglich, spätestens jedoch 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften

bei der o.a. Vergabekammer zu erheben sind.

Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/finden Sie sämtliche Informationen zum Verfahren. Sie können dort

Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Ein

anderweitiger Versand der Vergabeunterlagen erfolgt nicht.

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