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Ausschreibung - Generalplaner-Leistungen Sanierung und Umbau historischer Wasserturm in Wiesbaden (ID:6066814)

Auftragsdaten
Titel:
Generalplaner-Leistungen Sanierung und Umbau historischer Wasserturm
DTAD-ID:
6066814
Region:
65189 Wiesbaden
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
13.04.2011
Frist Angebotsabgabe:
13.05.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Generalplaner-Leistungen für ein denkmalgeschütztes Gebäude mit Umbaumaßnahmen, Sanierung und Modernisierung. Zu planende Nutzungen: Gastronomie, Versammlungsstätte, Büroräume sowie die zugehörigen Sozial- und Nebenräume.
Kategorien:
Überholungs-, Sanierungsarbeiten, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
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Ausschreibungsbekanntmachung

Verhandlungsverfahren Dienstleistungsauftrag VOF

HAD-Referenz-Nr.: 3714/1

Bekanntmachung

Dienstleistungsauftrag

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):

Offizielle Bezeichnung: Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V.

Postanschrift Murnaustraße 1

Ort: Wiesbaden

Postleitzahl: 65189

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n):

Bearbeiter:

Telefon:

Fax:

E-Mail: vergabe@schlachthof-wiesbaden.de

Internet-Adresse(n)

Hauptadresse des Auftraggebers (URL):

Adresse des Beschafferprofils (URL):

Weitere Auskünfte erteilen : andere Stellen: siehe Anhang A.I

Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: andere Stellen: siehe Anhang A.II

Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: andere Stellen: siehe Anhang A.III

I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers und Haupttätigkeit(en)

Regional- oder Lokalbehörde

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber : Ja ( ) Nein (X)

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1) Beschreibung

II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber

Generalplaner-Leistungen Sanierung und Umbau historischer Wasserturm

II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung

(c) Dienstleistung

Dienstleistungskategorie : 12

Hauptort der Dienstleistung

D-65189 Wiesbaden

NUTS-Code : DE714 Wiesbaden, Kreisfreie Stadt

II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung

öffentlicher Auftrag

II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens

Generalplaner-Leistungen für ein denkmalgeschütztes Gebäude mit Umbaumaßnahmen, Sanierung und Modernisierung. Zu planende Nutzungen: Gastronomie, Versammlungsstätte, Büroräume sowie die zugehörigen Sozial- und Nebenräume.

Das Wiesbadener Kulturzentrum "Schlachthof" wird gegenwärtig saniert.

Der benachbart zum Wiesbadener Kulturzentrum "Schlachthof" gelegene, zwischen 1897 und 1899 entstandene, historische Wasserturm mit Kesselhaus soll saniert und modernisiert werden und zukünftig folgende Nutzungen aufnehmen:

- Gastronomie, bestehend aus einem Schankraum (ca. 110 m²), der Küche mit Lager (ca. 35 m²) und zugehörigen Sanitärräumen,

- Veranstaltungsraum mit Bar und Bühne (ca. 140 m²), sowie den entsprechenden Zugängen,

- Notwendige Nebenräume für den Gastronomie- und Veranstaltungsbereich,

- Büros,

- Sozialräume.

Die Gebäude sind derzeit ungenutzt und in modernisierungsbedürftigem Zustand. Dem 36 m hohen Wasserturm kommt wegen seiner einprägsamen Architektur in Verbindung mit seiner frei gestellten, in weitem Umfeld sichtbaren Lage eine Wahrzeichenfunktion zu.

Die Umbauplanung muß sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht werden als auch ein funktional überzeugendes Konzept für die vorgesehenen Nutzungen bieten. Daneben ist sicher zu stellen, dass heutige Standards u.a. in den Bereichen technische Gebäudeausstattung, Raum- und Gebäudeakustik, Brandschutz und Energieeinsparung umgesetzt werden.

Gegenstand der zu beauftragenden Leistungen sind Generalplaner-Leistungen über:

a) Architektenleistungen Gebäude gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 1; § 32 ff, Leistungsphasen 2-4,

Die Leistungsphase 1 und teilweise 2 liegen vor und können der Planung zugrunde gelegt werden.

b) Die zugehörigen Leistungen der Fachingenieure aus den Bereichen:

Tragwerksplanung, technische Gebäudeausrüstung, Thermische Bauphysik, Bau- und Raumakustik, Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung, Brandschutz sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß HOAI.

Die Leistungsphase 1 gemäß HOAI der Tragwerksplanung liegt vor und ist der Planung zugrunde zu legen.

c) Die zugehörigen besondere Leistungen in folgenden Bereichen: fachliche, terminliche und budgetbezogene Projektkoordination und Überwachung durch den Generalplaner, vermessungstechnische Leistungen (Bestandsaufnahme), Aufstellen eines Raum- und Funktionsprogramms, Betriebsplanung, Küchenplanung.

II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

Hauptgegenstand:

71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Ergänzende Gegenstände:

II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja (X) Nein ( )

II.1.8) Aufteilung in Lose: Ja ( ) Nein (X)

II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ( ) Ja (X) Nein

II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang (einschließlich aller Lose und Optionen)

Zum Umfang der Generalplaner-Leistungen siehe II.1.5)

Die Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI vergütet, dabei werden die Architektenleistungen Gebäude in Honorarzone III HOAI eingestuft.

Option: Die Leistungen werden stufenweise in den Schritten bis Leistungsphase 2, bis 3 und schließlich bis 4 der Architektenleistungen jeweils mit zugehörigen Fachplanerleistungen und besonderen Leistungen beauftragt.

Weitere Option: Die Weiterbeauftragung des Generalplaners mit der Weiterführung der Koordinierungsaufgaben, Architektenleistungen Gebäude bis HOAI Leistungsphase 9, fachplanerischen Leistungen in Planung, Bauüberwachung und Kontrolle sowie mit baubegleitenden Vermessungsleistungen ist beabsichtigt und erfolgt optional vorbehaltlich einer Beschlußfassung des Magistrats / der Stadtverordneten zur weiteren Umsetzung des Projekts.

II.2.2) Optionen: (X) Ja ( ) Nein

Beschreibung der Optionen

Stufenweise Beauftragung der Planungsleistungen sowie Weiterbeauftragung von Leistungen bis Leistungsphase 9 (siehe II.2.1)

II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

22 Monate (ab Auftragsvergabe)

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen

III.1) Bedingungen für den Auftrag

III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten :

Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Haftpflichtversicherung mit den

Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von mind.

2.500.000,00 € und Personenschäden von mind. 2.500.000,00 €

nachzuweisen.

III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften

Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).

III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird

Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und bevollmächtigtem Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung aller Mitglieder.

III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: (X) Ja ( ) Nein

Darlegung der besonderen Bedingungen

Eine dem jeweiligen Projektstand angemessene, örtliche Präsenz von Mitarbeitern des Auftragnehmers ist zu sicher zu stellen.

III.2) Teilnahmebedingungen

III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung mit der Bewerbung die nachfolgend unter III.2.1), III.2.2) und III.2.3) geforderten Angaben Erklärungen und Unterlagen vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück gegeben.

Es wird empfohlen, den Bewerberbogen zu verwenden (weiteres siehe VI.3).

Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise -soweit einschlägig- grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den Nachweisen nach III.2.2) und III.2.3) weist jedes Mitglied die Eignung für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen einzureichen.

Entsprechendes gilt im Falle des beabsichtigten Nachunternehmereinsatzes für wesentliche Teilleistungen (Objektplanungsleistungen, Tragwerksplanung, technische Gebäudeausrüstung). Falls Nachunternehmer für diese Teilleistungen eingesetzt werden sollen, ist die Eignung auch für diese Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen.

Bewerbergemeinschaften haben dem Antrag auf Teilnahme darüber hinaus eine Erklärung beizulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und diese die Bildung einer BGB-Gesellschaft im Falle der Auftragserteilung erklären, einen bevollmächtigten Vertreter benennen, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Auftragsfall bestätigen.

Hinweis: Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils gem. III.2.3 b) weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern, falls die Nachweise nicht bereits ohnehin vorgelegt worden sind (bei wesentlichen Teilleistungen).

Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass unvollständige Teilnahmenanträge vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können.

Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben des Bewerbers:

a.

Aussagekräftige Unternehmensdarstellung unter Angabe von Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Geschäftsleitung des Unternehmens, kurze Beschreibung des Tätigkeitsbereichs, Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung

b.

Aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

c.

Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 VOF vorliegen.

d.

Eigenerklärung des Bewerbers, dass

- sich das Unternehmen nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich ein in einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenes vergleichbares Verfahren in einer entsprechenden Lage befindet (§ 4 Abs. 9 a VOF),

- keine rechtskräftige Verurteilung aus Gründen vorliegt, die die berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (§ 4 Abs. 9 b VOF).

- die Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben erfüllt wurden (§ 4 Abs. 9 d VOF)

e.

Eigenerklärung des Bewerbers auf welche Art er mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er mit auf den Auftrag bezogen relevanter Weise mit anderen zusammen arbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF).

III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

a.

Jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2007-2009) Angaben zum Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Leistungen die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, einschließlich des Anteils von gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.

b.

Nachweis einer Berufshaftpflicht oder einer Deckungszusage einer Versicherung mit der Deckung gemäß Ziffer III.1.1).

III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

a.

Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 5 d) VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten, die Anzahl seiner Führungskräfte sowie von mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Aufgaben betrauten Beschäftigten ersichtlich ist.

b.

Bescheinigung über die berufliche Befähigung der Führungskräfte des Bewerbers gemäß § 5 Abs. 5 a) VOF

c.

Angaben nach § 5 Abs. 5 a) VOF über die berufliche Befähigung derjenigen Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen durch ein projektspezifisches Organigramm / Auflistung mit Benennung der technischen Leitung und der Personen, die die weiteren Aufgaben/Fachplanungsleistungen wahrnehmen unter Angabe deren Firmenzugehörigkeit, beruflicher Qualifikation und Erfahrung in der Bearbeitung von vergleichbaren Projekten (für Nachunternehmer nur soweit wesentliche Teilleistungen (siehe III.2.1) betroffen sind).

d.

Soweit die Erbringung der Leistungen einem bestimmten Berufsstand vorbehalten ist (siehe III.3.1): Vorlage der in III.3.1) benannten Nachweise.

Sowie: Für die Sachverständigenleistungen Brandschutz: Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz"

e.

Referenzliste nach § 5 Abs. 5 b) VOF mit max. 5 Referenzobjekten aus den letzten 3 Jahren aus den Bereichen Umbau / Sanierung historischer, idealerweise denkmalgeschützter Bausubstanz und / oder Bestandsumbau zu gastronomischer Nutzung, kultureller Nutzung, Versammlungsstätten.

Darstellung der Projekte auf max. 2 DIN A4 Seiten mit Bild und Angabe von

- Projektbezeichnung und Leistungsort,

- Benennung des Auftraggebers

- Zeitrahmen der Leistungserbringung,

- Projektspezische Daten (BGF, Nutzungsart, ggf. technische Besonderheiten)

- im Projekt erbrachte Leistungen unter Angabe der Leistungsphasen gemäß HOAI

f.

Eigenerklärung nach § 5 Abs. 5 h) VOF, ob und wenn ja in welchem Umfang und für welche Leistungen Unteraufträge erteilt werden.

g.

Darstellung, wie eine kurzfristige Erreichbarkeit und eine anzustrebende Reaktionszeit von maximal 2 Stunden bei der Auftragsabwicklung sicher gestellt werden.

Der Bewerber muss vollständig die Eignung für sämtliche unter Ziffer II.1.5 aufgeführte Leistungen mit seinen Bewerbungsunterlagen nachweisen.

III.2.4) Vorbehaltene Aufträge : ( ) Ja (X) Nein

III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

III.3.1) Die Dienstleistungserbringung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Ja (X) Nein ( )

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

Voraussetzung für die Architektenleistung Gebäude nach HOAI: Bauvorlageberechtigung nach § 49 Hessischer Bauordnung (HBO)

Voraussetzung für die Ingenieurleistungen Thermische Bauphysik nach HOAI:

Nachweis des Eintrags in die Liste der Nachweisberechtigten für bautechnische Nachweise gemäß § 4 NBVO als "Nachweisberechtigter für Wärmeschutz"

Voraussetzung für Ingenierleistungen zum Schallschutz:

Nachweis des Eintrags in die Liste der Nachweisberechtigten für bautechnische Nachweise gemäß § 4 NBVO als "Nachweisberechtigter für Schallschutz"

III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja (X) Nein ( )

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Verfahrensart

IV.1.1) Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Ja ( ) Nein (X)

IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Mindestens 3 Teilnehmer / Höchstens 6 Teilnehmer

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bieter erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1 bis III.2.3 vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gem. III.2.1 bis III.2.3. insbesondere

- der Vergleichbarkeit von Referenzprojekten und der im jeweiligen Projekt erbrachten Leistungen

- der Qualifikation und einschlägigen Erfahrung der verantwortlichen Mitarbeiter in Bezug auf vergleichbare Projekte

- der Gewähr für einen reibungslosen Projektablauf nach Organigramm und Darlegung zu Erreichbarkeit und Reaktionszeit

IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote: (X) Ja ( ) Nein

IV.2) Zuschlagskriterien

IV.2.1) Zuschlagskriterien

Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf

die Kriterien, die in den Vergabe-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: ( ) Ja (X) Nein

IV.3) Verwaltungsinformationen

IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber

2-2011

IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: ( ) Ja (X) Nein

IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzender Unterlagen bzw. der Beschreibung (bei einem wettbewerblichen Dialog)

Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen

Tag :

IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge

13.05.2011 Uhrzeit 12:00

IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 26.05.2011

IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können

Deutsch (DE)

Abschnitt VI: Zusätzliche Informationen

VI.1) Dauerauftrag: ( ) Ja (X) Nein

VI.2) Auftrag in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Gemeinschaftsmitteln finanziert wird: Ja ( ) Nein (X)

VI.3) Sonstige Informationen

Die bezugsfertige Fertigstellung der Baumaßnahme ist für März 2013 vorgesehen.

Das Kulturzentrum Schlachthof e.V. vergibt in eigenem Namen und auf eigene Rechnung jedoch unter Übernahme und in Erfüllung der Auftraggeberstellung der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Hinweis zu IV.3.3): soweit nachtstehend nicht anders geregelt, werden im Teilnahmewettbewerb keine weitergehenden Unterlagen versandt.

Den Bewerbungsbogen mailen wir Ihnen auf Anfrage zu. Bitte richten Sie Ihre Anfrage an die Mailadresse vergabe.schlachthof@seg-wiesbaden.de.

Hinweis: Teilnahmeanträge sind auf dem Postweg oder direkt bei der unter Anhang A.III benannten Stelle einzureichen. Die Einreichung von Teilnahmenanträgen mittels Telefax oder elektronisch ist ausgeschlossen.

nachr. HAD-Ref. : 3714/1

nachr. V-Nr/AKZ : 2-2011

VI.4) Nachprüfungsverfahren/Rechtsbehelfsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt

Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2

Ort: Darmstadt

Postleitzahl: 64283

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n)

Bearbeiter:

Telefon:

Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)

E-Mail:

Internet-Adresse (URL):

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen,

kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren

nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.

Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB)

Im übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, d.h. nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung spätestens innerhalb von 14 Tagen ab Kenntnis des Verstoßes zu rügen.

VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

12.04.2011

Anhang A - Sonstige Adressen und Kontaktstellen

I) Adressen und Kontaktstellen, bei denen nähere Auskünfte erhältlich sind

Offizielle Bezeichnung: SEG - Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH

Postanschrift: Konrad-Adenauer-Ring 11

Ort: Wiesbaden

Postleitzahl: 65187

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n)

Bearbeiter: Christoph Golla

Telefon:

Fax:

E-Mail: vergabe.schlachthof@seg-wiesbaden.de

Internet-Adresse (URL):

II) Adressen und Kontaktstellen, bei denen Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen erhältlich sind (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)

Offizielle Bezeichnung: SEG - Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH

Postanschrift: Konrad-Adenauer-Ring 11

Ort: Wiesbaden

Postleitzahl: 65187

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n)

Bearbeiter: Christoph Golla

Telefon:

Fax:

E-Mail: vergabe.schlachthof@seg-wiesbaden.de

Internet-Adresse (URL):

III) Adressen und Kontaktstellen, an die Angebote/Teilnahmeanträge zu senden sind

Offizielle Bezeichnung: SEG - Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH

Postanschrift: Konrad-Adenauer-Ring 11

Ort: Wiesbaden

Postleitzahl: 65187

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n)

Bearbeiter: Christoph Golla

Telefon:

Fax:

E-Mail: vergabe.schlachthof@seg-wiesbaden.de

Internet-Adresse (URL)

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