DTAD

Ausschreibung - Gerüstarbeiten in Lachnitzmühle (ID:6692270)

Auftragsdaten
Titel:
Gerüstarbeiten
DTAD-ID:
6692270
Region:
56170 Lachnitzmühle
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
23.11.2011
Frist Angebotsabgabe:
21.12.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Planer:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Gerüstarbeiten - Fassadengerüst: ca. 220 m² - Erhöhung Fassadengerüst für Schutzeinhausung ca. 430 m² - Schutzdach mittels Metall-Dachkassetten ca. 620 m² - Raumgerüst innen ca. 3.430 m³ - Gesamtvorhaltezeit ca. 39 Wochen Rückbau-, Erd-, Entwässerungs-, Mauer- und Betonarbeiten - Rückbau Mauerwerk ca. 8 m³ - Rohrgräben ausheben und verfüllen ca. 58 m³ - PVC-Entwässerungsgrundleitungen DN 100 DN 250 ca. 106 m - diverse Mauerwerksergänzungen ca. 5,0 m³ - Stahlbetongurt und Betonauflager ca. 2,1 m³ Zimmer- und Holzbauarbeiten - Rückbau Betondachsteine einschl. Lattung ca. 590 m²
Kategorien:
Fassadenbau, Fassadenreinigungsarbeiten, Überholungs-, Sanierungsarbeiten, Abbruch-, Sprengarbeiten, Beton-, Stahlbetonarbeiten, Dachdeckarbeiten, Anstrich-, Verglasungsarbeiten, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Einbau von Türen, Fenstern, Zubehör, Sonstige Baustoffe, Zubehör, Tischler-, Zimmererarbeiten, Straßenbauarbeiten, Sanitär-,Klempnerarbeiten, Metall-, Stahlbauarbeiten, Baustelleneinrichtung, Gerüstarbeiten, Elektroinstallationsarbeiten, Aushub-, Erdbewegungsarbeiten, Maurerarbeiten
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Öffentliche Ausschreibung

Baumaßnahme: Bendorf, Denkmalzone Sayner Hütte,

Gießhalle, Instandsetzung 1. BA (Achse 9-6)

Bauherr: Stadt Bendorf

Im Stadtpark 1-2, 56170 Bendorf

Planung/Bauleitung: BfB ? Büro für Baukonstruktionen GmbH

Rastatter Str. 25, 76199 Karlsruhe

Baugeschichte der Gießhalle:

1828 errichtet und 1844 erweitert, stellt die ehemalige Gießhalle der Sayner Hütte bau- bzw. konstruktionsgeschichtlich eine Besonderheit dar. Alle wesentlichen Bauteile des Tragwerkes sind aus lamellarem Grauguss gefertigt, ein Werkstofftyp, der insbesondere im 19. Jahrhundert sowie in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts im Bauwesen sehr verbreitet war.

Nach Stilllegung der Hütte 1926 gingen 1927 erstmals alle Gebäude in den Besitz der Stadt Bendorf über. Wegen starker Schäden und Einsturzgefahr wurde 1973 die Abbruchgenehmigung erteilt. Durch privates Engagement konnte die Halle jedoch erhalten und notgesichert und in den Jahren 1978 bis 1986 Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. Beim Wiederauf-bau des Hochofens mittels Stahlbetondecken und Mauerwerkswänden wurden vorhandene Konstruktionsreste integriert. Das Gebäude wurde 2007 aus Sicherheitsgründen für jegliche Nutzung bauaufsichtlich gesperrt.

Nachdem die Gießhalle wieder in den Eigentum der Stadt Bendorf überging, wurde die Konstruktion der Halle geprüft sowie hinsichtlich Mängel und Schäden untersucht.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und hat den Rang eines Europäischen Kulturdenkmals.

Vorgesehene Instandsetzungsmaßnahmen:

Wesentlicher Teil der Baumaßnahmen ist die Instandsetzung der gusseisernen Konstruktionen. Hierbei sind nach gründlicher Reinigung insbesondere Brüche, Risse, abgesprengte Teilquerschnitte etc. handwerklich so zu reparieren, dass möglichst viel Originalsubstanz erhalten wird. Der überwiegende Anteil der gusseisernen Oberflächen wird mit einem Korrosionsschutzsystem versehen. Die Oberflächen der Säulen und die der unteren Bereiche der Binder in den Seitenschiffen werden nach Reinigung mit einem farblosen Schutzanstrich versehen. Die auf den gusseisernen Bindern aufliegenden hölzernen Pfetten der Dachkonstruktion sind unterdimensioniert und tlw. nicht mehr tragfähig (gerissen). Sie sind ebenso wie die Konterlattung und Lattung zu erneuern. Im Zuge dieser Arbeiten wird die bestehende Dacheindeckung aus Betondachsteinen durch naturrote Biberschwänze in Doppeldeckung ersetzt. Ebenso werden die Blechteile (Rinnen, Fallrohre, Anschlussbleche etc.) in Titanzink erneuert. Sehr flach geneigte Dachbereiche im Anschluss zum Hochofentrakt werden mit Stehfalzblechen gedeckt. Im Zuge der Reparaturen an den gusseisernen Konstruktionen werden auch die Gläser der z.T aus Stahlprofilen hergestellten Fensterelemente erneuert. Die Gläser der Oberlichter (Laternen) sollen erhalten bleiben.

Der Fußboden aus Betonpflaster in der Halle bleibt erhalten. Vorhandene Bodenöffnungen werden geschlossen.

Nach Demontage der vorhandenen Elektroinstallationen sind nur wenige neue Grund-installationen vorgesehen. Spätere Veranstaltungsinstallationen sind jeweils additiv und werden von extern geliefert und montiert.

Für die Instandsetzungsarbeiten wird die Halle außen und innen mit einem Arbeits- und Schutzgerüst versehen und mit einem Wetterschutzdach eingehaust.

Die Instandsetzung erfolgt in drei Abschnitten. In nachfolgend aufgeführten Leistungsverzeichnissen sind die Arbeiten des ersten Abschnittes von Achse 9 bis Achse 6 enthalten. Diese sollen von März 2012 bis Ende Oktober 2012 ausgeführt werden.

Leistungsumfang für folgende Gewerke:

Gerüstarbeiten

- Fassadengerüst: ca. 220 m²

- Erhöhung Fassadengerüst für Schutzeinhausung ca. 430 m²

- Schutzdach mittels Metall-Dachkassetten ca. 620 m²

- Raumgerüst innen ca. 3.430 m³

- Gesamtvorhaltezeit ca. 39 Wochen

Rückbau-, Erd-, Entwässerungs-, Mauer- und Betonarbeiten

- Rückbau Mauerwerk ca. 8 m³

- Rohrgräben ausheben und verfüllen ca. 58 m³

- PVC-Entwässerungsgrundleitungen DN 100 DN 250 ca. 106 m

- diverse Mauerwerksergänzungen ca. 5,0 m³

- Stahlbetongurt und Betonauflager ca. 2,1 m³

Zimmer- und Holzbauarbeiten

- Rückbau Betondachsteine einschl. Lattung ca. 590 m²

- Rückbau Althölzer ca. 27,0 m³

- neue Sparren / Pfetten Ta/Fi NH C 24, Feuchte <20% ca. 33 m³

- neue Pfetten Ta/Fi NH C 30, Feuchte <20% ca. 0,8 m³

- Abbund Sparren, Pfetten etc. ca. 1.650 m

- Blattstoßverbindungen ca. 116 St

Dachdeckungsarbeiten

- neue Biberschwanzdoppeldeckung, einschl. Lattung ca. 590 m²

- Biberschwanzglasziegel ca. 60 St

- Wand-, Ortgang-, Kehl- und Traufanschlüsse ca. 171 m

Klempnerarbeiten

- Titanzinkrinnen ca. 16 m

- Titanzinkfallrohre ca. 18 m

- Titanzinkstehfalzdeckungen ca. 26 m²

- Trauf-, Ortgang- und Kehlbleche ca. 63 m

Verglasungsarbeiten

- Erneuerung von Metallfensterverglasungen in ESG

einschl. Schablonen für Formscheiben (Modellscheiben)

und Einkitten der Gläser (Einzelgrößen der Gläser

ca. 150 cm² bis ca. 700 cm²) ca. 33,5 m²

Baubeginn: März 2012

Bauende: Oktober 2012

Schutzgebühr: Die Angebotsunterlagen können ab Freitag, den 25.11.2011 gegen

Entrichtung einer Schutzgebühr von 40,00 je Doppelblankett sowie zusätzlich bei

Postversand in Höhe von 3,50 bei der Stadt Bendorf, Fachbereich 4, Untere Rheinau 60,

56170 Bendorf angefordert werden.

Auf Anforderung kann das Leistungsverzeichnis auf einem Datenträger (Diskette 3,5'') nach

dem Format GAEB 81 ausgegeben werden. Hierfür wird eine zusätzliche Gebühr von

10,00 erhoben.

Das Entgelt für die Unterlagen ist auf das Konto der Stadtkasse Bendorf bei der Sparkasse Koblenz, Nr. 2000222, Blz 570 501 20, mit dem Vermerk: 'Gießhalle, Bu.-Nr. 511 533'

einzuzahlen.

Der Nachweis über die Einzahlung ist der Angebotsanforderung beizufügen.

Angebot u. Submission: Die Angebote sind bei der Stadtverwaltung Bendorf, Fachbereich 4,

Untere Rheinau 60, 56170 Bendorf, in einem fest verschlossenen Umschlag mit

entsprechender Aufschrift einzureichen.

Angebotsöffnung in Zimmer 320.

Eröffnungstermin: Mittwoch, den 21.12.2011, um

14.00 Uhr-Gerüstarbeiten

14.20 Uhr-Klempnerarbeiten

14.40 Uhr-Rückbau-, Erd-, Entwässerungs-, Mauer- und Betonarbeiten

15.00 Uhr-Verglasungsarbeiten

15.20 Uhr-Dachdeckungsarbeiten

15.40 Uhr-Zimmer- und Holzbauarbeiten

Stadtverwaltung Bendorf, Dienstgebäude III,

Fb 4, Untere Rheinau 60, Zimmer 320, 56170 Bendorf.

Im Beisein der erschienenen Bieter.

Später eingehende Angebote können nicht mehr berücksichtigt werden.

Nachprüfstelle: Kommunalaufsicht KV Mayen-Koblenz gem. § 21 VOB/A. Der Auftrag wird nur an Fachfirmen erteilt, die nachweislich entsprechende Arbeiten ausgeführt haben.

Der Auftraggeber behält sich vor, von dem Bieter entsprechende Unterlagen nach

VOB/A, § 6 Nr. 3 und 4 nachzufordern.

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