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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Haustechnik in Konz (ID:8086192)

Auftragsdaten
Titel:
Haustechnik
DTAD-ID:
8086192
Region:
54329 Konz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
23.03.2013
Frist Vergabeunterlagen:
22.04.2013
Frist Angebotsabgabe:
22.04.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ingenieurleistungen zu Modernisierung, Instandhaltung und teilweisen Instandsetzung sowie des teilweisen Umbaus der Gebäude des Schulzentrums Konz. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Ingenieure für die Fachplanung Technische Ausrüstung. Die Bewerbung muss für alle nachfolgend genannten Anlagengruppen erfolgen. Die Bewerbung auf einzelne Anlagengruppen ist nicht möglich. Zur Beauftragung ist vorgesehen: Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß Leistungsbild § 53 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 zu: — Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, — Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen, — Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen, — Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen, — Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, — Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen — Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, siehe Beschreibung unter Abschnitt II.2.1). Für die Bewerbung wird die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.trier-saarburg.de unter der Rubrik „Bürger“ / „Download“ den Bewerberbogen und Informationen zum Projekt zur Einsicht bereit. Die Gebäude für das Schulzentrum Konz, seit 2010 bestehend aus einem Gymnasium und einer Realschule Plus, wurden überwiegend in den Jahren 1967 bis 1979 in der Hermann-Reinholz-Straße in 54329 Konz errichtet. In den Jahren 1988 bis 2009 wurden weitere Gebäudeteile ergänzt. Das Schulzentrum ist heute mit einer Bruttogrundfläche von rund 28.000 m² und insgesamt mehr als 1.600 Schülern eines der größten Schulzentren im Landkreis Trier-Saarburg. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus den nachfolgend beschriebenen Bauteilen, die überwiegend baulich miteinander verbunden sind: Bauteil A - Verwaltung (Baujahr 1978), Bauteil B - Unterrichtsräume (Baujahr 1978), Bauteil C - Unterrichtsräume (Baujahr 1997), Bauteil D - Unterrichtsräume (Baujahr 1979), Bauteil E - Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil F - Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil G - Fachunterrichtsräume (Baujahr 1970), Bauteil H - Werkräume (Baujahr 1988), Bauteil I - Unterrichtsräume (Baujahr 1988, Modernisierung 2009), Bauteil J - Verwaltungs- und Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil K - Unterrichtsräume (Baujahr 1967), Bauteil L - Unterrichtsräume (Baujahr 2004), Bauteil M - Sporthalle (Baujahr 1988), Bauteil N - Sporthalle (Baujahr 1969), Bauteil O - Mensa (Baujahr 2006), Bauteil P - Pausenhalle (Baujahr 1969). Mit Ausnahme der Bauteile I, L und O sind die oben genannten Schulgebäude in dem baulichen Zustand ihrer Errichtung und weisen heute neben technischen auch vielfältige bauliche Instandhaltungsrückstände auf. Ferner besteht das Erfordernis von pädagogisch bedingten Umbauten. Die Abteilung 3 - Gebäudemanagement und Schulen der Kreisverwaltung Trier-Saarburgs beabsichtigt deshalb, das Schulzentrum Konz insgesamt zu modernisieren und dem heutigen Stand der Technik entsprechend den anerkannten Regeln der Technik anzupassen. Dies betrifft auch die technische Gebäudeausrüstung. Die hierzu in der Summe von architektonisch und technisch erforderlichen Einzelmaßnahmen je Gebäude, die Bildung von Bauabschnitten, die Überlegungen zum ggf. wirtschaftlich sinnvolleren Ausnutzen von räumlichen Konzeptionen gemäß Rahmenraumprogramm der Schulbaurichtlinie und/oder Abbruch und Neuerrichtung einzelner Gebäude sind - unter Federführung des in einem eigenen Ausschreibungsverfahren zu ermittelnden Architekten - ebenso Gegenstand der Beauftragung innerhalb der Leistungsphasen (LP) 2 und 3. Auf Basis des Ergebnisses der konzeptionellen Überlegungen in Kombination mit der Kostenschätzung möchte der Auftraggeber nach Abschluss der Leistungsphase 2 (Vorplanung) eine in Bezug auf Kosten und Nutzen abwägende Entscheidung darüber treffen, ob es sinnvoll ist besonders instandhaltungs- oder gar instandsetzungsbedürftige Bauteile zurückzubauen. Um Projektziele zu Beginn der Maßnahme definieren und Umfang und Kosten beziffern zu können, wurde eine „vorbereitende Bestandsuntersuchung“ zu Baukonstruktion und technischer Gebäudeausrüstung beauftragt. Informationen zum Projekt, Fotos der bestehenden Gebäude und ein Übersichtslageplan sowie die bisherigen Arbeitsergebnisse sind auf der Homepage der Vergabestelle hinterlegt. Die vorliegende „vorbereitende Bauzustandsuntersuchung“, die im Rahmen der Beauftragung von Teilen der Grundlagenermittlung (LP1) sowie von besonderen Leistungen bereits erarbeitet wurde, dient dabei als ein erster Ansatz. Die darin enthaltenen „Kostenerwartungen“ stellen erste standardisierte Kostenermittlungen dar. Diese sind im Rahmen des zu vergebenden Auftrags ab Leistungsphase 2 durch Kostenschätzungen und in Leistungsphase 3 durch Kostenberechnungen zu überprüfen und konkretisieren. Die in der vorliegenden „vorbereitenden Bauzustandsuntersuchung“ ermittelten Leistungen bei Freianlagen sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Neben der allgemeinen Modernisierung steht die energetische Modernisierung des Schulzentrums als Ziel der Maßnahme im Vordergrund. Dabei geht es vor allem darum, die zukünftigen Betriebskosten zu reduzieren. Der hier ausgeschriebene Auftrag zu den Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung kann auf Basis der Voruntersuchung im Wesentlichen und ohne den Anspruch auf Vollständigkeit mit den folgenden Maßnahmen beschrieben werden. Es handelt sich zum Teil um Modernisierungen, zum Teil um Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen der Gebäudetechnik sowie auch um Maßnahmen der Gebäudetechnik, die durch den pädagogischen Umbau einzelner Schulgebäude bedingt sind. Zu Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen: — Teilweise Erneuerung der Abwasser-, Trinkwasserleitungen; — Überprüfung der Gasinstallationen; — Voraussichtlich ist auch bei dem Abwassersystem außerhalb der Gebäude Erneuerungsbedarf; — Austausch der alten Sanitärobjekte gegen neue Objektausstattung in schwerer Ausführung; Zu Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen: — Teilweise Erneuerung der Heizwasserleitungen und sowie der MSR-Anlagen (Einzelraumregelungen, z. T auch Erneuerung des MSR-Schaltschrankes, der Mischer mit Stellantrieb sowie zugehöriger Verkabelung); — Herstellung von Brandschotts (auch zu Anlagengruppe 1.) Zu Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen: — Demontage von Lüftungskanälen aus abgehängten Deckenräumen bei ehemaligen Zu- und Abluftanlagen. — Bei Bedarf Ausstattung der Unterrichtsräume mit einer mechanischen Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung; Zu Anlagegruppen 4 Starkstromanlagen und 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen: — Einbau von Jalousiensteuerungen (Steuerungszentralen, Leistungsnetze, Motoranschlüsse etc.) von elektrisch gesteuerten Raffstores; — Demontage und Erneuerung der Beleuchtungsanlagen entsprechend den Arbeitsstätten- und Schulbaurichtlinien; — Überarbeitung und Ergänzung von bestehenden Gebäudehauptverteilungen (GHV) und Unterverteilungen (UV); — Anbindung von Feuerschutztüren an das 230V-Netz; — Erneuerung der Zentralbatterieanlage inklusive der Dauerstromkreise und Bereitschaftsstromkreise; — Bei einzelnen Gebäudeteilen des Schulkomplexes oder bei einzelnen Räumen eines Gebäudeteiles sind die Installationen der Stromanlagen komplett zu erneuern; — Nachrüstung von Behinderten-Notrufeinrichtung; — Überprüfung der Rauch-Wärme-Abzug (RWA)-Zentrale auf Funktion und Versetzen an einen anderen Ort im Gebäude; — Einbau von Lüftungsgeräten, Einbau von Zuleitungen für Lüftungsgeräte in den Unterrichtsräumen mit Anschluss an das Heizungssystem; — Ergänzung der Sicherheitsbeleuchtung nach Fluchtwegeplänen; — Bei Bedarf in Teilbereichen Aufbau eines strukturierten Telefonnetzes, Installation einer Such- und Signalanlage, einer elektroakustischen Anlage; — Ergänzungen, Modernisierungen der internen Gefahren- und Alarmanlage gemäß Schulbaurichtlinie für Feuer- und Amoklagen für einzelne Gebäudeteile oder Gruppen von Gebäuden des Schulzentrums; — In Teilbereichen Demontage der bestehenden Blitzschutzanlage und Neuinstallation einer neuen Blitzschutzanlage. Zu Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen: — Ausstattungen von Fachunterrichtsräumen oder Werkstätten für Holz und Metall sind zu überprüfen. Zu Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation — zu ergänzen, ggf. zu erneuern. Die zeitliche Abfolge der Maßnahme ist vom zukünftigen Auftragnehmer in Abstimmung mit dem Auftraggeber unter dem Aspekt der Bildung von Bauabschnitten, die den laufenden Schulbetrieb fortwährend sicherstellen, zu erarbeiten. Dabei sind auch die finanziellen Mittel zu beachten, die in den Haushalten der nächsten Jahre für die Schulbaumaßnahme zur Verfügung gestellt werden können. Die Gesamtkosten (KG 300 -700) der anstehenden Baumaßnahmen wurden nach DIN 276 grob mit rund 22,0 Mio. EUR brutto beziffert, dabei entfallen auf die Kostengruppe 400 insgesamt rund 4,50 Mio. EUR brutto. Die Gesamtmaßnahme ist zeitlich wie räumlich in Bauabschnitte zu gliedern und bei laufendem Schulbetrieb umzusetzen. Dabei soll voraussichtlich ein jährliches Bauvolumen von durchschnittlich rund 2,0 Mio. EUR brutto im Laufe der nächsten ca. 10 Jahre umgesetzt werden. Davon entfallen auf die technische Gebäudeausrüstung durchschnittlich rund 450 000 EUR brutto pro Jahr. Auf die Beschreibung der geplanten stufenweisen Beauftragung unter Abschnitt II.2.1) wird verwiesen.
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Haustechnik
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Originalsprache:
Verfügbare Sprachen:
DE , EN

Vollständige Bekanntmachung
Für Vertragskunden
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Zugehörige Dokumente
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Vergabeunterlagen
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