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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Haustechnik in Ranschbach (ID:7149022)

Auftragsdaten
Titel:
Haustechnik
DTAD-ID:
7149022
Region:
76829 Ranschbach
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.05.2012
Frist Vergabeunterlagen:
06.06.2012
Frist Angebotsabgabe:
06.06.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ingenieurleistungen zum Umbau, der Modernisierung und der Instandsetzung der Berufsbildenden Schule in Landau. Zur Beauftragung ist vorgesehen: Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß Leistungsbild § 53 HOAI, Leistungsphase (LP) 4 bis 9, Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen, Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen, Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen, Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Anlagengruppe 6 Förderanlagen, Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation. Für die Bewerbung wird die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.landau.de unter der Rubrik "bürgernah" / "Ausschreibungen" den Bewerberbogen zum Download bereit. Informationen zum Projekt wie Fotos der bestehenden Gebäude und ein Übersichtslageplan und die bisherigen Arbeitsergebnisse des Projektantenbüros sind ebenso auf der Homepage der Vergabestelle unter der vorgenannten Rubrik hinterlegt. Die Berufsbildende Schule in Landau wurde in den Jahren 1966 bis 1969 in der August-Croissant-Straße, im sogenannten Malerviertel der Stadt Landau gebaut. Sie ist mit einer Bruttogrundfläche von 16 425 m2 und mehr als 2 500 Schülern heute immer noch die größte Schule in Landau. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus drei Schulgebäuden (Bauteil B, Bauteil C, Bauteil D), einem Verwaltungsbau (Bauteil A), einer Aula (Bauteil E) und den Werkstätten (Bauteil W) sowie einem Garagen- / Fahrrädergebäude (Bauteil F). Alle Gebäudeteile (außer F) sind über weitläufige Flure (Bauteil A-E, Bauteil A-E-D) miteinander verbunden. Mit Ausnahme der Werkstätten (Bauteil W) sind die Schulgebäude in dem baulichen Zustand ihrer Errichtung und weisen heute neben technischen auch vielfältige bauliche Mängel auf. Das Gebäudemanagement der Stadt Landau beabsichtigt deshalb, die Berufsbildende Schule insgesamt zu modernisieren und dem heutigen Stand der Technik anzupassen. Hierzu sind die Ergebnisse der Fachplanung Technische Ausrüstung der vorliegenden Entwurfsplanung in ausführungsreife Planung umzusetzen und auszuführen. Neben der allgemeinen Modernisierung steht die energetische Modernisierung der Berufsbildenden Schule als wesentliches Ziel der Maßnahme im Vordergrund. Dabei werden die um 30 % verbesserten Werte der EnEV 2009 für Neubauten als Leitwerte gesetzt. Der Auftrag kann grob mit den folgenden Modernisierungsmaßnahmen der Gebäudetechnik beschrieben werden: — Erneuerung aller Abwasser-, Wasser- und Gasinstallationen, — Voraussichtlich ist das gesamte Abwassersystem außerhalb der Gebäude zu erneuern, — Austausch aller alten Sanitärobjekte gegen neue Objektausstattung in schwerer Ausführung; Urinale ohne Wasserführung, — Temperierung der Klassenräume zukünftig über zentrale Lüftungsanlagen; Räume ohne RLT mit Heizkörperbeheizung; die Verbindungsgänge zu den einzelnen Bauteilen bleiben unbeheizt und werden von den beheizten Gebäudeteilen thermisch abgekoppelt, — Die erforderliche Wärmeleistung für die BBS und die mit zu versorgende Thomas-Nast-Grundschule im Wärmeverbund wurde rechnerisch mit 500 kW festgestellt. Der Bedarf wird mit zwei Biomassekesseln zu je 120 kW und einem Gasbrennwertkessel mit 260 kW gedeckt; hierzu ist auch der Bau eines Biomassebunkers im jetzigen Öllagerraum erforderlich, — Ausstattung der Schule mit insgesamt fünf zentralen Lüftungsanlagen zur Be- und Entlüftung und Temperierung der Unterrichtsräume; Wärmerückgewinnung über Kreuzstromplattenwärmetauscher, — Sommerlicher Wärmeschutz durch Nachtspülung der Gebäude mit der Lüftungsanlage, — Die RLT-Anlage soll über Volumenstromklappen und Einzelraumregelung in Abhängigkeit der Personenpräsenz, der Raumfeuchte, der Raumluftqualität und über Fensterkontakte funktionieren, — Die Installationen der Stromanlagen sollen komplett erneuert werden, die sicherheitsrelevante Eigenstromversorgung über Akkumulatoren sichergestellt werden, — Die Beleuchtungsanlagen werden den Arbeitsstätten- und Schulbaurichtlinien entsprechend neu aufgebaut, — Die Sicherheitsbeleuchtung soll mittels Fluchtwegpiktogrammleuchten nach Fluchtwegeplan sichergestellt werden, — Aufbau eines strukturierten Telefonnetzes; Installation einer Such- und Signalanlage; elektroakustische Anlage für die Aula, — Interne, flächendeckende Gefahren- und Alarmanlage gem. Schulbaurichtlinie für Feuer- und Amoklagen, — Installation eines herstellerunabhängigen Übertragungsnetzes in der höchstmöglichen Kategorie; Leitungsnetz läuft sternförmig auf EDV-Verteiler, die untereinander mit Lichtwellenleiter verbunden sind, — Die Raumluft- und Heizungstechnik soll über eine übergeordnete Gebäudeleittechnik geregelt werden. Die Regler der einzelnen Anlagen sollen Vorort autark funktionieren. Die zeitliche Abfolge der Maßnahme ist von der Vergabestelle derzeit wie folgt vorgesehen: Die Gesamtkosten der noch ausstehenden Baumaßnahmen wurden nach DIN 276 mit rund 17,7 Mio. Euro brutto berechnet. Die Fortführung der Gesamtmaßnahme ist zeitlich wie räumlich in 3 Bauabschnitte gegliedert. Dabei soll ein jährliches Bauvolumen (Kostengruppe 300 + 400) von rund 2,0 Mio. Euro brutto umgesetzt werden. Der jährliche Anteil der Kostengruppe 400 variiert zwischen rd. 300 000 und 450 000 Euro netto. Die Ausführung erfolgt bei laufendem Schulbetrieb, weshalb die Bautätigkeiten im Wesentlichen auf die Sommerferien zu konzentrieren sind. Die Bauabschnittsbildung ist wie folgt geplant: 2012 – 2014 Bauteile B und E, 2015 – 2018 Bauteile A und D, 2019 – 2020 Bauteil C, Verbindungsbauteile A-D, A-E-D, Anbau Bauteil B und Bauteil F. Es ist nicht auszuschließen, dass in 2013 die Maßnahme ausgesetzt wird. Wegen ihrer ökologischen und ökonomischen Abhängigkeiten konnten die mit der Modernisierung verfolgten Ziele zu Beginn der Maßnahme nicht klar definiert werden. Auch waren der Umfang und die Kosten zu Beginn der Planung nicht bezifferbar. Um die Grundlagen für erste Entscheidungen zu schaffen, hat das Gebäudemanagement die ersten drei Leistungsphasen aus dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude § 33 und Fachplanung Technische Ausrüstung § 53 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vergeben. Einzelmaßnahmen, darunter die energetische Sanierung der Fassaden des kaufmännischen Traktes (Bauteil B, 3 Fassaden) und die Fassaden des Werkstattgebäudes (Bauteil W) wurden zur Förderung aus dem Konjunkturpaket II angemeldet und bereits geplant und ausgeführt.
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Haustechnik
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Originalsprache:
Verfügbare Sprachen:
DE , EN

Vollständige Bekanntmachung
Für Vertragskunden
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Zugehörige Dokumente
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Vergabeunterlagen
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