DTAD

Ausschreibung - Hochwasserschutzarbeiten in Koblenz (ID:5139526)

Auftragsdaten
Titel:
Hochwasserschutzarbeiten
DTAD-ID:
5139526
Region:
56068 Koblenz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
26.05.2010
Frist Angebotsabgabe:
08.06.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Zeitpunkt der Durchführung: Nach Angebotsabgabe, jedoch vor Auftragsvergabe. Der AN hat auf Verlangen des AG an einem zu vereinbarenden Termin und Ort, die Funktion des angebotenen mobilen Hochwasserschutzsystems vorzuführen. Die Aufwendungen hierfür werden angemessen vergütet.
Kategorien:
Wasser-, Kanalbauarbeiten
CPV-Codes:
Hochwasserschutzarbeiten
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  151530-2010

BEKANNTMACHUNG

Bauleistung ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch die Stadt Koblenz, Tiefbauamt Bahnhofstraße 47 Kontakt: Stadtverwaltung Koblenz, Zentrale Vergabestelle z. H. Frau Dott 56068 Koblenz DEUTSCHLAND Tel. +49 2611291011 E-Mail: vergabestelle@stadt.koblenz.de Fax +49 2611291010 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.koblenz.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Allgemeine Öffentliche Verwaltung Der Öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber Ja ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Hochwasserschutz für die Koblenzer Stadtteile L?tzel, Neuendorf und Wallersheim; Los 6: Mobiler Hochwasserschutz.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Bauleistung Ausführung Hauptausführungsort Koblenz. NUTS-Code DEB11
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Herstellung, Lieferung und Montage eines planmäßigen Mobilen Hochwasserschutzsystems, bestehend aus vertikal angeordneten Stützen und horizontal angeordneten Dammbalken. Verankerung der Stützen auf bzw. in einer bauseitigen Stahlbetonkonstruktion. Das mobile Hochwasserschutzsystem ist einheitlich für Durchgänge bzw. Durchfahrten und mobile Wände auszuführen. Die Austauschbarkeit gleicher Elemente muss gewährleistet werden. Alle zum ordnungsgemäßen Aufbau erforderlichen Tätigkeiten müssen planmäßig von der Landseite ausführbar sein. Der Aufbau des Systems muss eine einfache und sichere Montage durch ungelernte Arbeitskräfte ermöglichen. Das errichtete Hochwasserschutzsystem muss auch bei erschwerten Bedingungen funktionsfähig bleiben (Frost, Eisregen, ?berstau, geringe Verschmutzung, etc.). Das Schutzsystem muss so ausgelegt sein, dass ein Teilaufbau und weiterf?hrender Restaufbau bis zur planmäßigen Oberkante sukzessiv entsprechend den Rheinwasserst?nden erfolgen kann. Die Verspannungsvorrichtung der Dammbalken muss bei Hochwasser jederzeit von der Landseite aus zugänglich sein. Für die Schraubverbindung ist aus Gründen der Sicherheit gegenüber Vandalismus nicht handelsübliches Werkzeug einzusetzen. Ortsfeste Wandanschluss-U-Profile sind mit Abdeckungen zu sch?tzen. Schutz der Schraubverbindungen mit Kappen gegen Witterung und Vandalismus. Zur Sicherheit gegen technisches und menschliches Versagen ist auf der Wasserseite bzw. Zugseite der Ankerplatte eine Schraubverbindung mehr als stat. erforderlich vorzusehen (n+1-Regel). Die mobile Hochwasserschutzwand muss für eine 20 cm hohe ?berstr?mung und einen polderseitigen Wasserdruck ausgelegt sein. Die Stützen fungieren bei ?berstr?mung als Strahlaufrei?er und ragen deshalb mindestens 20 cm über die Wandoberkante hinaus. Die Lagerung des Systems erfolgt in Abrollcontainern, die ebenfalls Bestandteil der Leistungen sind. Für die Einlagerung in den Containern sind Rungenpaletten zu verwenden. Ein Stauplan ist in Abstimmung mit dem AG auszuarbeiten. Die Gründung des mobilen Systems besteht aus einer Stahlbetonkonstruktion. Dieser wird in drei räumlich voneinander unabhängigen Baulosen (Los 2, Los 3 und Los 5) von drei verschiedenen Unternehmern hergestellt. Die Herstellung und Lieferung, sowie der Einbau der Veranerungselemente des Mobilen Systems sind in den Bauablauf der drei bereits beauftragten Lose 2, 3 und 5 zu integrieren. Funktionsdemonstration: Zeitpunkt der Durchführung: Nach Angebotsabgabe, jedoch vor Auftragsvergabe. Der AN hat auf Verlangen des AG an einem zu vereinbarenden Termin und Ort, die Funktion des angebotenen mobilen Hochwasserschutzsystems vorzuführen. Die Aufwendungen hierfür werden angemessen vergütet.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV)
45246400
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
1 psch. Technische Bearbeitung / Werkpl?ne / geprüfte statische Berechnung; 1 psch. Belastungsversuch; 1 psch. Nachweis Dichtheit; 36 Mon. Zwischenlagerung der Bestandteile des mob. HWS; 260 Stck. Ankerplatten Edelstahl 1.4571, Stauh?hen 510 mm bis 3 550 mm; 275 Stck. Teilende Mittelst?tzen, Stauh?hen 510 mm bis 3 550 mm; 7 Stck. Sonderst?tzen, Stauhöhe 2.650 mm; 23 Stck. Stauh?hen?berg?nge; 34 Stck. Wandanschlussprofile / Endst?tzen, Stauh?hen 510 mm bis 3 550 mm; 2 800 Stck. Dammbalken für St?tzweiten 2 500 mm, Höhe 150 mm, auf ganzer Länge kraftschl?ssig verzahnt. 300 Stck. Bodendichtungsprofile; 6 Stck. Dammbalkenverschl?sse als Objektschutz an bestehenden Bauwerken, Stauh?hen 600 mm bis 2 600 mm; 1 Stck. Abnahmeaufbau; 1 Stck. Probeaufbau; 1 Stck. Stauplan erstellen; 26 lfm Geländer, Edelstahl 1.4571; 25 Stck. Abrollcontainer, Innenmaße 6 000 mm x 2 450 mm (LxB); 120 Stck. Rungenpaletten; 6 Stck Absperrpfosten; 4 Stck Montage- / Fahrger?ste; 12 Stck. Leichtmetallkisten; 12 Stck. Werkzeugs?tze. ohne MwSt. 1 300 000,00 EUR
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Dauer in Monaten 48 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Sicherheit für Vertragserfüllung 5 % der Auftragssumme; Sicherheit für M?ngelanspr?che 3 % der Auftragssumme einschließlich erteilter Nachträge.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Nach Einlagerung der mobilen Elemente in ein Zwischenlager ist vor Stellung einer Abschlagsrechnung für die eingelagerten Teile des Hochwasserschutzsystems eine Bankbürgschaft in Höhe des angestrebten Rechnungsbetrages vorzulegen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Ausführung der Leistungen in Abhängigkeit von den Bauvertr?gen Los 2, Los 3 und Los 5.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards Unterlagen, die mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind: a) Referenzen Zum Nachweis der Erfahrung bei der baulichen Realisierung vergleichbarer mobiler Hochwasserschutzw?nde sind vom Bieter mindestens drei von ihm mit Erfolg umgesetzte Referenzprojekte, die nicht älter als 10 Jahre sind, zu dokumentieren. Folgende Kriterien (Mindestanforderungen) werden zum Nachweis der Vergleichbarkeit definiert: 1. Durchgehende Länge der mobilen HWS-Wand mind. 100 m und eine Stauhöhe von mind. 2,00 m ohne R?ckabst?tzung. 2. Mobile Hochwasserschutzwand, Stauh?hen 1,0 bis 1,6 m ohne R?ckabst?tzung, Gesamtfläche mind. 500 m?. 3. Mobile Hochwasserschutzwand auf stationärer Stahlbetonwand, Länge mind. 100 m, Stauh?hen mind. 1,0 m bis 1,6 m ohne R?ckabst?tzung, mind. drei Stauh?hen?berg?nge. 4. Verschluss von Durchgängen / -fahrten, mind. dreifeldrig mit einer lichten Öffnungsweite > 7,0 m, Stauhöhe > 2,5 m. Alternativ mind. zweifeldrig mit einer lichten Öffnungsweite von > 4 m, Stauhöhe > 3,3 m. Bewertung der Referenzprojekte: Mit jedem Referenzprojekt muss mind. eine der vier vorgenannten Mindestanforderungen nachgewiesen werden. Mit der Gesamtheit aller vom Bieter angegebenen Referenzprojekte müssen alle der vier vorgenannten Mindestanforderungen abgedeckt sein. Neben den Angaben zum Nachweis der vorgenannten Mindestanforderungen müssen die Referenzprojekte folgende Angaben enthalten: ? Name und Anschrift des Auftraggebers bzw. des Betreibers der Hochwasserschutzanlage, ? Ansprechpartner des Auftraggebers bzw. des Betreibers der Hochwasserschutzanlage mit Telefonnummer, ? Angabe des Zeitraumes der Bauausführung, ? Angabe des Investitionsvolmens (netto) für die Mobile HWS-Wand, ? Angaben zu den Einbaubedingungen (Lage, Gewässer, Außen-/ Innenkurve, Schutzziel HQx), ? Gesamtfläche des Mobilen Systems, ? Maximale Stauhöhe des Systems. b) Erläuterungen zur Qualitätssicherung der Produktion c) Eignungsnachweis nach DIN 18800-7 mit der Erweiterung für die Herstellung geschweißter Stahlbauten mit nicht vorwiegend ruhender Belastung und nach DIN 4113 für Aluminiumkonstruktionen ein der Bauteilklassifizierung entsprechender gültiger Schwei?erausweis nach DIN EN 278-2 / DIN EN 1418. d) Erläuterungen zur Qualitätssicherung der verwendeten Ausgangsmaterialien.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Beschleunigtes nichtoffenes Verfahren Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens: Runderlass des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau vom 13.2.2009 zur Beschleunigung von Investitionen durch Vereinfachung der Verfahren zur Vergabe Öffentlicher Aufträge.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. Preis - Punktebewertung: Niedrigste Angebotssumme gleich 10 Punkte, niedrigste Angebotssumme mal 1,5 gleich 0 Punkte. Zwischenwerte werden linear interpoliert. Anmerkung: Die entsprechende Bewertungstabelle wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe versendet. Sie kann bei Bedarf vorab bei der ZVS Koblenz angefordert werden. (vergabestelle@stadt.koblenz.de). Gewichtung 80 2. Technische Wertung - davon: 1.) Gewichte der Mittelst?tzen (15 %), 2.) Gewicht Dammbalken (5 %): Punktebewertung: Niedrigste Gewichte gleich 10 Punkte, niedrigste Gewichte mal 1,5 gleich 0 Punkte. Zwischenwerte werden linear interpoliert. Anmerkung: Die entsprechende Bewertungstabelle wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe versendet. Sie kann bei Bedarf vorab bei der ZVS Koblenz angefordert werden. (vergabestelle@stadt.koblenz.de). Gewichtung 20
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
2010-66-0189-E
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
8.6.2010 - 10:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND Tel. +49 6131165240 Fax +49 6131162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Als Rechtsbehelf kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI 4.1 genannten Stelle gestellt werden. Wir weisen ausdrücklich. Auf die Ausschlusswirkungen des ? 107 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), insbesondere auf die Frist des ? 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB, hin. Bieter und ggf. Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gem. ? 101a GWB informiert. Gemäß der aktuellen Rechtsprechung darf ? 107 Abs.3 Satz 1 Nr. 1 GWB nicht mehr angewandt werden.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind wie VI.4.1
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
21.5.2010
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