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Ausschreibung - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung in Bremen (ID:7600717)

Auftragsdaten
Titel:
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
DTAD-ID:
7600717
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.10.2012
Frist Vergabeunterlagen:
12.11.2012
Frist Angebotsabgabe:
13.11.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Beratungsleistungen für die Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT). Die KoSIT ist im Auftrag der öffentlichen Verwaltung mit der (Koordination der) Entwicklung von Standards für den elektronischen Datenaustausch bei Verwaltungsprozessen befasst. Dies umfasst sowohl die Datenüber-mittlung innerhalb der öffentlichen Verwaltung (G2G), als auch die elektronische Datenübermittlung zwischen der Verwaltung und Bürgern (G2B) und diejenige zwischen der Verwaltung und der Privatwirtschaft (G2C). Sie ist sowohl für den IT-Planungsrat, als auch für andere Stellen der öffentlichen Verwaltung tätig. Sie nimmt die Rolle einer verwaltungsinternen Koordinierungs- und Beratungsstelle wahr, und unterstützt die öffentliche Verwaltung dabei, durch gemeinsame IT-Standards den Datenaustausch zu optimieren. Sie ist im Kontext der ebenenübergreifenden IT-Standardisierung ein zentraler Knotenpunkt, stellt Informationsflüsse sicher und bereitet Informationen adressatengerecht auf. Für die Erfüllung dieser Aufgaben werden Beratungsleistungen benötigt. Details siehe Vergabeunterlagen.
Kategorien:
Datendienste
CPV-Codes:
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  312726-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch: Die Senatorin für Finanzen
Rudolf-Hilferding-Platz 1
28195 Bremen
DEUTSCHLAND
E-Mail: DataportVergabe2148@dataport.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Dataport, Anstalt des öffentlichen Rechts Billstraße 82 Zu Händen von: Geschäftszimmer 310, Submissionsstelle 20539 Hamburg DEUTSCHLAND Internet-Adresse: www.dataport.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Beratungsleistungen für die Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT).
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 7: Datenverarbeitung und verbundene Tätigkeiten Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Bremen. NUTS-Code DE50
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer Laufzeit der Rahmenvereinbarung Laufzeit in Jahren: 6 Begründung, falls die Laufzeit der Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt: Die Laufzeit von Rahmenverträgen soll grundsätzlich vier Jahre nicht überschreiten. Bei der vorliegenden Aus-schreibung gelten besondere Bedingungen, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Die KoSIT wird zum 1.1.2016, also drei Jahre nach dem geplanten Vertragsabschluss, eine erhebliche und schwerwiegende Änderung ihres Leistungsspektrums umsetzen müssen. Zu dem genannten Zeitpunkt soll der Betrieb von Fachstandards im Zuständigkeitsbereich des Arbeitskreises I der Innenministerkonferenz (IMK) bei der KoSIT zentralisiert werden. Daraus resultiert nicht nur ein deutlich höheres Leistungsvolumen, sowohl im Verhältnis der KoSIT gegenüber der IMK, als auch im Verhältnis zwischen KoSIT und den Auftragnehmern der oben genannten Lose. Es wird außerdem erhebliche organisatorische Veränderungen geben, weil die Einrichtung eines neuen, die KoSIT steuernden Gremiums unterhalb des AK I der IMK vorgesehen ist. Die Prozesse der Planung, Steuerung und Berichterstattung werden sich in einem noch nicht absehbaren Umfang ändern, dies wird Auswirkungen auf die Leistungserbringung in den Bereichen erfordern, die von dieser Ausschreibung betroffen sind. Die Umsetzung dieser Veränderungen dahingehend, dass ein stabiler Betrieb mit reibungslosen Prozessen etabliert wird, wird einen derzeit noch nicht absehbaren Zeitraum in Anspruch nehmen. Es ist nicht zumutbar, dass dieser Umstellungsprozess zusätzlich dadurch belastet wird, dass noch während der Umstellung der Prozesse und des Aufbaus des zentralen Betriebes ein Wechsel der Auftragnehmer erfolgt darüber hinaus ist davon auszugehen dass sich erst allmählich der durch das geänderte Verfahren erforderliche Unterstützungsbedarf konkretisieren wird. Man wird erst auf Basis vorliegender Erfahrungen aus dem zentralen Betrieb entscheiden können, welche Leistungen der KoSIT durch eigenes Personal erbracht werden sollen, und welche gegebenenfalls auszuschreiben sein werden. Diese Erfahrungen werden Mitte 2016 (dann wäre eine neue Ausschreibung vorzubereiten) noch nicht vorliegen. Der Rahmenvertrag ist über einen Zeitraum von sechs Jahren abzuschließen, damit die Leistungsfähigkeit der KoSIT nicht gefährdet wird, und damit auf Basis stabilisierter Prozesse eine seriöse und realistische Ausschreibung eines gegebenenfalls erforderlichen Folgevertrages erstellt werden kann. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass der ab 2016 zu erwartende Beratungsaufwand ohne die in den ersten 3 Jahren zu erlangenden Spezialkenntnisse nicht reibungslos und in der notwendigen Qualität erbracht werden kann.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die KoSIT ist im Auftrag der öffentlichen Verwaltung mit der (Koordination der) Entwicklung von Standards für den elektronischen Datenaustausch bei Verwaltungsprozessen befasst. Dies umfasst sowohl die Datenüber-mittlung innerhalb der öffentlichen Verwaltung (G2G), als auch die elektronische Datenübermittlung zwischen der Verwaltung und Bürgern (G2B) und diejenige zwischen der Verwaltung und der Privatwirtschaft (G2C). Sie ist sowohl für den IT-Planungsrat, als auch für andere Stellen der öffentlichen Verwaltung tätig. Sie nimmt die Rolle einer verwaltungsinternen Koordinierungs- und Beratungsstelle wahr, und unterstützt die öffentliche Verwaltung dabei, durch gemeinsame IT-Standards den Datenaustausch zu optimieren. Sie ist im Kontext der ebenenübergreifenden IT-Standardisierung ein zentraler Knotenpunkt, stellt Informationsflüsse sicher und bereitet Informationen adressatengerecht auf. Für die Erfüllung dieser Aufgaben werden Beratungsleistungen benötigt. Details siehe Vergabeunterlagen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
72000000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja Angebote sind möglich für alle Lose
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
— Los 1: ca. 3 000 Personentage, — Los 2: ca. 750 Personentage, — Los 3: ca. 500 Personentage.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 72 (ab Auftragsvergabe)

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1

Bezeichnung: Beratungsleistungen für die Koordinierungsstelle für

IT-Standards (KoSIT)

1) Kurze Beschreibung

Entwicklung und Pflege von XÖV Standards.
Weiterentwicklung methodischer Grundlagen.
Weiterentwicklung und Pflege von Produkten und Werkzeugen.
Unterstützung bei der Führung und Entwicklung der Standardisierungsagenda.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

72000000

3) Menge oder Umfang

Siehe Vergabeunterlagen.

Los-Nr: 2

Bezeichnung: Beratungsleistungen für die Koordinierungsstelle für

IT-Standards (KoSIT)

1) Kurze Beschreibung

Unterstützung bei Koordinationsaufgaben.
Unterstützung bei der internen Organisation und der strategischen
Weiterentwicklung.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

72000000

3) Menge oder Umfang

Siehe Vergabeunterlagen.

Los-Nr: 3

Bezeichnung: Beratungsleistungen für die Koordinierungsstelle für

IT-Standards (KoSIT)

1) Kurze Beschreibung

Beratungsaufgaben hinsichtlich IT-Sicherheitsstandards und Infrastruktur.
Pflege und Weiterentwicklung OSCI-Transport inkl. Clientsoftware.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

72000000

3) Menge oder Umfang

Siehe Vergabeunterlagen.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Projektsprache deutsch, — Scientology-Erklärung, — Eigenerklärung über Nichtausschluss von öffentlichen Aufträgen, — Eigenerklärung zu Ausschlussgründen, — Unternehmensbeschreibung, — ggf. Erklärung Bietergemeinschaft, — ggf. Nachunternehmererklärung, — Erklärung zu Tarifbestimmungen und Mindestentgelten. Details siehe Vergabeunterlagen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Erklärung zur Auskömmlichkeit der Angebotspreise. Details siehe Vergabeunterlagen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Referenzliste, — Erklärung Personal. Details siehe Vergabeunterlagen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Auftragnehmer gewährleistet, bei der Auftragsdurchführung nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzusetzen, die in ausreichendem Maße über Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Offen
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
OV RE2/2148/12
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
12.11.2012 - 13:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
13.11.2012 - 13:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
bis: 31.1.2013
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 13.11.2012 - 13:01 Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Es wird ein Frageforum eingerichtet, wonach Fragen zum Verfahren und zur Leistungsbeschreibung bis zum 22.10.2012 gestellt werden können. Die eingehenden Fragen werden voraussichtlich bis zum 24.10.2012 anonymisiert beantwortet.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa Ansgaritorstraße 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften im Rahmen dieser Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen sind unverzüglich nach Kenntnisnahme (spätestens 14 Tage nach Erhalt der Unterlagen) und im Falle des Nichterkennens aber Erkennenkönnens spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber per E-Mail bei der in Nr. I.1) benannten Stelle zu rügen. Ebenso sind sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften von Bietern ab Kenntnisnahme unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber per E-Mail bei der in Nr. I.1) benannten Stelle zu rügen. Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass Rügen abweichend von der vom Auftraggeber bevorzugten Erhebung per E-Mail nach den gesetzlichen Regelungen auch auf anderem Wege erhoben werden dürfen; in jedem Fall liegt es im Interesse eines Bieters, die Rüge in Schriftform anzubringen. Hilft der Auftraggeber dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, darf der Bieter einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens nur innerhalb von 15 Tagen seit Erhalt der Benachrichtigung über die Nichtabhilfe stellen. Eine spätere Anrufung der Vergabekammer aufgrund des gerügten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist gemäß § 107 GWB ausgeschlossen.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28.9.2012
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