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Ausschreibung - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung in München (ID:11257081)

Übersicht
DTAD-ID:
11257081
Region:
80333 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Softwareprogrammierung, -beratung, Datendienste
CPV-Codes:
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung , Softwareprogrammierung und -beratung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die kompletten Vergabeunterlagen samt Anlagen stehen kostenfrei zum Download unter http://www.km.bayern.de/ministerium/recht/vergabe.html zur Verfügung. Das Bayerische Staatsministerium für...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.10.2015
Frist Angebotsabgabe:
19.11.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Salvatorstr. 2
80333 München
Kontaktstelle: Vergabestelle

Telefon: +49 8921862535
Fax: +49 8921863535
E-Mail: vergabestelle@stmbw.bayern.de
http://www.stmbw.bayern.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Betriebsdienstleister für die Angebote von „mebis – Landesmeidenzentrum Bayern“.
Die kompletten Vergabeunterlagen samt Anlagen stehen kostenfrei zum Download unter http://www.km.bayern.de/ministerium/recht/vergabe.html zur Verfügung.
Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (StMBW; im Folgenden Auftraggeber genannt), beabsichtigt die Vergabe des Betriebsdienstleisters für die Angebote von „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“.
Gegenstand des Auftrages sind Serviceleistungen für das mebis-IT-System und dessen mögliche Erweiterungen. Folgende Leistungen müssen durch den Auftragnehmer erbracht werden:
— Bestandsaufnahme,
— Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft (Störungsbeseitigung),
— Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft,
— Vor Ort-Service, regelmäßige Anwesenheit beim Auftraggeber,
— Besondere Serviceleistungen in Bezug auf Systemkomponenten: Einrichten von neuen oder ausgewechselten Systemkomponenten,
— Sonstige Serviceleistungen, insbesondere Beratungsleistungen.
Die kompletten Vergabeunterlagen samt Anlagen stehen kostenfrei zum Download unter http://www.km.bayern.de/ministerium/recht/vergabe.html zur Verfügung.
Im Folgenden wird eine exakte Beschreibung des Auftragsgegenstandes (vgl. Ziffer 6 „Leistungsbeschreibung“ der Vergabeunterlagen) vorgenommen. Hierbei erfolgt eine Bezugnahme auf:
— Vertragsentwurf EVB-IT Servicevertrag,
— ANLAGE 1: Anlage 1 zum EVB-IT Servicevertrag: Ergänzende Angaben,
— ANLAGE 2: Anlage 2 zum EVB-IT Servicevertrag: Vergütung,
— ANLAGE EVB-IT Service-AGB: Ergänzende Vertragsbedingungen für IT-Service.
Gegenstand des Auftrages sind Serviceleistungen für das mebis-IT-System und dessen mögliche Erweiterungen. Folgende Leistungen müssen durch den Auftragnehmer erbracht werden:
— Bestandsaufnahme,
— Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft (Störungsbeseitigung),
— Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft,
— Vor Ort-Service, regelmäßige Anwesenheit beim Auftraggeber,
— Besondere Serviceleistungen in Bezug auf Systemkomponenten: Einrichten von neuen oder ausgewechselten Systemkomponenten,
— Sonstige Serviceleistungen, insbesondere Beratungsleistungen,
Der Auftragnehmer hat die vereinbarten Serviceleistungen beginnenden mit dem 1.1.2016 für einen Zeitraum von 48 Monaten zu erbringen.
Servicezeiten für die Serviceleistungen sind an Arbeitstagen von Montag bis Freitag von 7:00 bis 18:00 Uhr.
Für die Meldung, Klassifizierung und Bestätigung von Störungen, sonstigen Meldungen und Anfragen sowie die Beobachtung und Überwachung des Bearbeitungsfortschritts verwenden die Parteien das Ticketsystem des Auftraggebers, welches über den ALP-Server „Entwicklungsmanagement“ bereitgestellt wird.
Bestandsaufnahme:
Der Auftragnehmer ist verpflichtet gem. Ziffer 10.1.1 EVB-IT Service bzw. Ziffer 2.1 EVB-IT Service-AGB, mit Aufnahme des Systemservices die einzelnen Systemkomponenten des jeweiligen Systems, einschließlich Art und Umfang der auf dem System genutzten Software zu erfassen und das bestimmungsgemäße Funktionieren des Systems zu prüfen.
Der Auftragnehmer stellt in einem Bericht sämtliche Ergebnisse seiner Bestandsaufnahme dar. Der Bericht umfasst insbesondere sämtliche Abweichungen zwischen den ihm bekannt gegebenen Spezifikationen des Systems und den tatsächlichen Verhältnissen, einschließlich etwaiger Unter-, Über- oder sonstiger Fehllizenzierung von Software. In dem Bericht wird der Auftragnehmer dem Auftraggeber unverbindliche Vorschläge zur Beseitigung der Abweichungen oder mehr als unwesentlichen Defizite einschließlich einer Einschätzung der dafür erforderlichen Kosten unterbreiten.
Der Auftraggeber entscheidet nach Vorlage des Berichts, wie er die einzelnen Befunde bewertet und damit umgeht. Der Auftragnehmer bleibt zur Erbringung der vereinbarten Leistungen auch verpflichtet, wenn der Auftraggeber die Befunde anders bewertet oder entscheidet, die Abweichungen oder solche Defizite nicht bzw. nicht vollständig zu beseitigen bzw. beseitigen zu lassen. Der Auftragnehmer hat jedoch Anspruch auf eine angemessene Anpassung des Vertrages, soweit die Leistungserbringung wegen der Abweichungen oder solche Defizite nachweislich mehr als unwesentlichen Mehraufwand oder mehr als unwesentliche andere Probleme verursacht.
Geplante Regelungen zur Vergütung siehe Anlage 2, Ziffer 1.1 der Vergabeunterlagen.
Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft (Störungsbeseitigung):
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei Störungen die Betriebsbereitschaft des IT-Systems gem. Ziffer 10.2.1 EVB-IT Service bzw. Ziffer 2.2 EVB-IT Service AGB wiederherzustellen.
Erstqualifizierung von Störungen:
In jedem Fall nimmt der Auftragnehmer eine Erstqualifizierung einer Störungsmeldung vor, die es dem Auftraggeber transparent nachvollziehbar macht, in welche Ebene eine Störung einzusortieren ist.
Die Erstqualifizierung beinhaltet:
— Entgegennahme der Störungsmeldung,
— Prüfung des Monitoring-Systems auf Hinweise zur Störungsursache,
— Manuelle Prüfung der betroffenen Anwendung auf Verfügbarkeit, z. B. durch Anmeldung und Aufrufen der Testseiten,
— Erste Prüfung von Log-Files oder System-Meldungen der betroffenen Server-Systeme,
— Festlegung der Störungsebene und der Kritikalität (Störungsklasse).
Störungsebene und Maßnahmen zur Störungsbeseitigung:
Störungsebene 1: Störungen der Middleware:
— Fehleranalyse und Behebung werden durchführt.
— Störungsmeldung wird unter Angabe der Störungsebene an die Projektgruppe von „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“ über Mail-Verteiler gesendet.
Störungsebene 2: Störungen der ITDLZ-Infrastruktur:
— Ticket beim ITDLZ eröffnen und Störungsbehebung koordinieren.
— Bei Bedarf unterstützt der Auftragnehmer den Service-Provider (ITDLZ/ALP IT) bei der Fehlersuche und Behebung, z.B. durch Bereitstellung von System-Protokollen oder notwendige Arbeiten an den betroffenen System, z.B. Neustart von Systemen oder Diensten.
— Störungsmeldung wird unter Angabe der Störungsebene an die Projektgruppe von „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“ über Mail-Verteiler gesendet.
Störungsebene 3: Störungen im Bereich der mebis-Anwendungen:
— Sollte die Störung im Bereich der Anwendung selbst liegen, übermittelt der Auftragnehmer seine Analyseergebnisse mit möglichst detaillierter Problembeschreibung an die Anwendungs-Entwickler/Koordinatoren zur weiteren Störungsanalyse und Beseitigung.
— Die Anwendungs-Entwickler/Koordinatoren werden bei Bedarf bei der weiteren Störungsanalyse und Beseitigung unterstützt.
— Störungsmeldung wird unter Angabe der Störungsebene an die Projektgruppe von „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“ über Mail-Verteiler gesendet.
Der Auftraggeber gibt dem Auftragnehmer eine in Ergänzung zu der Störungsklassifizierung gem. Ziffer 6 EVB-IT-Service-AGB eine Bewertungsmatrix auf der Basis zu implementierender System/Service-Checks vor, die eine konkrete Einordnung in die Störungsklassen:
— Betriebsverhindernde Störung,
— Betriebsbehindernde Störung,
— Leichte Störung
ermöglichen (siehe Anlage 1, Ziffer 3.1.3. der Vergabeunterlagen).
Anderweitige Kenntniserlangung von Störungen:
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sich selbst Kenntnis von Störungen zu verschaffen. Dies erfolgt mittels des im Rahmen der Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft vorgesehen Monitorings und Reportings (siehe Anlage 1, Ziffer 3.2.2 der Vergabeunterlagen).
Geplante Regelungen zur Vergütung siehe Anlage 2, Ziffer 1.2. der Vergabeunterlagen.
Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft
Der Auftragnehmer ist für den Betrieb aller Server-Systeme und der Middleware verantwortlich. Darüber hinaus unterstützt der Auftragnehmer die Anwendungsverantwortlichen beim Betrieb der Anwendungen des Projektes „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“.
Der Auftragnehmer hat die Verfügbarkeit der Anwendungen aus Benutzersicht (End-to-End Verfügbarkeit) sicherzustellen und alle dafür notwendigen betrieblichen Maßnahmen zu konzipieren und durchzuführen.
Folgende Leistungen sind zur Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft zu erbringen:
— Monitoring und Reporting gem. Anlage 1, Ziffer 3.2.2. der Vergabeunterlagen,
— Betrieb der IT-Systeme gem. Anlage 1, Ziffer 3.2.3. der Vergabeunterlagen,
— Datensicherung gem. Anlage 1, Ziffer 3.2.4. der Vergabeunterlagen.
Geplante Regelungen zur Vergütung siehe Anlage 2, Ziffer 1.3. der Vergabeunterlagen.
Vor Ort-Service, regelmäßige Anwesenheit beim Auftraggeber:
Folgende Vor-Ort-Services müssen erbracht werden:
Vor-Ort-Leistung 1:
ALP Dillingen: Regelmäßige Meetings mit der IT-Abteilung der ALP-Dillingen im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Systemlandschaft und der Prozesse sowie zur Einrichtung von neuen oder ausgewechselten Systemkomponenten. Häufigkeit/Umfang: 1 x im Monat nach Terminvereinbarung/4 Stunden
Vor-Ort-Leistung 2:
ITDLZ München: Regelmäßige Teilnahme an Meetings im ITDLZ in München zur Bearbeitung (Steuerung des ITDLZ, Unterstützung bei der Analyse und Behebung, Nachbereitung) von technischen Problemen bzw. im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Anwendungslandschaft und der Prozesse. Häufigkeit/Umfang: 1 x pro Quartal nach Terminvereinbarung/8 Stunden
Vor-Ort-Leistung 3:
ALP Dillingen: Teilnahme an Workshops und Planungs-Sitzungen zur Konzeption und Weiterentwicklung von Mebis-Teilanwendungen. Diese Workshops finden in der Regel in der ALP Dillingen statt. Häufigkeit/Umfang: 1 x pro Quartal nach Terminvereinbarung/durchschnittliche Dauer von 2 Tagen
Geplante Regelungen zur Vergütung siehe Anlage 2, Ziffer 1.4. und Ziffer 5 der Vergabeunterlagen.
Einrichten von neuen oder ausgewechselten Systemkomponenten:
Auf Anforderung des Auftraggebers und nach seinen näheren Maßgaben ist der Auftragnehmer zum Einrichten von neuen oder ausgewechselten Systemkomponenten einschließlich der Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des IT-Systems gemäß Ziffer 2.10.3 EVB-IT Service-AGB verpflichtet (siehe Anlage 1, Ziffer 3.4. der Vergabeunterlagen).
Geplante Regelungen zur Vergütung siehe Anlage 2, Ziffer 1.5 der Vergabeunterlagen.
Sonstige Serviceleistungen:
Zur Unterstützung einzelner Projektphasen, der Neukonzeption von Anwendungen oder Anwendungsbestandteilen und dem fortlaufenden Anwendungsbetrieb werden fallbezogen Beratungs- und Unterstützungsleistungen durch den Auftraggeber eingefordert, die durch den Auftragnehmer zu erbringen sind.
Diese umfassen die in Anlage 1, Ziffer 3.5. der Vergabeunterlagen genannten Bereiche.
Geplante Regelungen zur Vergütung siehe Anlage 2, Ziffer 1.6 der Vergabeunterlagen.
Anforderungen an das einzusetzende Personal:
In der Anlage „Formblatt Eignungsprüfung“ hat der Bieter die Eignung durch die Angabe der ge-planten Mitarbeiter/innen, welche zur Auftragsdurchführung eingesetzt werden sollen, sowie deren Qualifikationen nachgewiesen.
Der Einsatz anderer als die genannten Mitarbeiter/innen muss vom Auftraggeber schriftlich genehmigt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, den vorgeschlagenen Berater abzulehnen. Auf Verlangen des Auftraggebers tauscht der Auftragnehmer auch während der Projektlaufzeit die von ihm eingesetzten Mitarbeiter aus, wenn für den Auftraggeber ein wichtiger Grund (z. B. Leistungsstörung, Abweichen von Vereinbarungen) vorliegt. Auf Ziffer 12 EVB-IT Service-AGB wird nochmals hingewiesen.
Die Anforderungen an das einzusetzende Personal ergeben sich aus Ziffer 4 der Anlage 1 der Vergabeunterlagen.
Es sind ausschließlich Mitarbeiter einzusetzen, die die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen.
Personen in Schlüsselpositionen (mindestens 2 Personen) sind in Ziffer 20 des EVB-IT Servicevertrag einzusetzen.

CPV-Codes: 72000000, 72200000

Erfüllungsort:
Dillingen, München.
Nuts-Code: DE2

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
361728-2015

Aktenzeichen:
I.6-BS1656.5-3.117310

Vergabeunterlagen:
Fragen zu den Vergabeunterlagen oder zu diesem Vergabeverfahren im Allgemeinen können bis Mittwoch, 11.11.2015, 12:00 Uhr per Post, per E-Mail (vergabestelle@stmbw.bayern.de) oder Fax an die genannte Ansprechpartnerin gestellt werden.
Später eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt.
Bitte beachten Sie: Die Fragen werden ausschließlich auf der Homepage des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst beantwortet.
Dazu werden sowohl die Frage als auch die Antwort des Auftraggebers in anonymisierter Form auf der Homepage des StMBW unter http://www.km.bayern.de/ministerium/recht/vergabe.html eingestellt. Es obliegt alleine den Bietern, sich auf der Homepage des StMBW über den aktuellen Stand an gestellten Fragen und erteilten Antworten zu informieren.
Der Auftraggeber behält sich in diesem Zusammenhang vor, Konkretisierungen der Vergabeunter-lagen vorzunehmen und auf der genannten Homepage einzustellen.
Fragen und Antworten sowie eventuelle Konkretisierungen, die auf der Homepage eingestellt sind, sind für das Vergabeverfahren und die zu erbringende Leistung verbindlich.
Die letzte Aktualisierung der Fragen und Antworten wird – soweit erforderlich – am 12.11.2015 erfolgen.
Bei Störungen der Homepage und des Zugriffs auf die Homepage obliegt es den Bietern, sich umgehend mit der genannten Ansprechpartnerin in Verbindung zu setzen.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
19.11.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)

Bindefrist:
23.12.2015

Bedingungen & Nachweise
Zahlung:
Vergütungsregelungen zu den einzelnen Serviceleistungen:
— Bestandsaufnahme:
Die Vergütung für die Bestandsaufnahme gem. EVB-IT-Service, Ziffer 10.1, ist in der monatlichen Servicepauschale enthalten.
— Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft:
Die Vergütung für die Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft erfolgt folgendermaßen:
Maßnahmen zur Erstqualifizierung gem. Anlage 1, Ziffer 3.1.1. der Vergabeunterlagen, sind in der monatlichen Servicepauschale enthalten.
Maßnahmen zur Störungsbeseitigung von Störungen der Störungsebene 1 gem. Anlage 1, Ziffer 3.1.2.1. der Vergabeunterlagen, sind in der monatlichen Servicepauschale enthalten.
Maßnahmen zur Störungsbeseitigung von Störungen der Störungsebene 2 gem. Anlage 1, Ziffer 3.1.2.2. der Vergabeunterlagen, und der Störungsebene 3 gem. Anlage 1, Ziffer 3.1.2.3. der Vergabeunterlagen, werden nach Aufwand vergütet (siehe Anlage 2 Ziffer 3 der Vergabeunterlagen).
Maßnahmen zur Kenntniserlangung von Störungen gem. Anlage 1, Ziffer 3.1.3. der Vergabeunterlagen, sind als Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft des IT-Systems in der monatlichen Servicepauschale enthalten.
Die Maßnahmen zur Störungsbearbeitung und -behebung werden durch den Auftragnehmer eigenverantwortlich erbracht und nicht durch den Auftraggeber im Einzelnen beauftragt. Im Fall der nach Aufwand abgerechneten Leistungen sind die Leistungen bis zu einem Aufwand von 4 Stunden pro Einzelfall und bis zu einer maximalen Grenze von 20 Stunden pro Monat genehmigungsfrei. Darüber hinausgehende Aufwände bedürfen einer Genehmigung durch den Auftraggeber.
— Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft:
Die Vergütung für die Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft erfolgt folgendermaßen:
Die Umsetzung von Maßnahmen und die Erfüllung von Aufgaben im Rahmen des Monitoring und Reporting gem. Anlage 1, Ziffer 3.2.2 der Vergabeunterlagen sind in der monatlichen Servicepauschale enthalten.
Die Umsetzung von Maßnahmen und die Erfüllung von Aufgaben zum Betrieb der Basis-Systeme gem. Anlage 1, Ziffer 3.2.3.1 der Vergabeunterlagen sind in der monatlichen Servicepauschale enthalten.
Die Umsetzung von Maßnahmen und die Erfüllung von Aufgaben zum Betrieb der Middleware-Komponenten gem. Anlage 1, Ziffer 3.2.3.2 der Vergabeunterlagen sind in der monatlichen Servicepauschale enthalten.
Die Umsetzung von Maßnahmen und die Erfüllung von Aufgaben zum Betrieb der mebis-Anwendungen gem. Anlage 1, Ziffer 3.2.3.3 der Vergabeunterlagen werden nach Aufwand vergütet (siehe Anlage 2 Ziffer 3 der Vergabeunterlagen).
Die Umsetzung von Maßnahmen und die Erfüllung von Aufgaben im Bereich der Datensicherung gem. Anlage 1, Ziffer 3.2.4 der Vergabeunterlagen sind in der monatlichen Servicepauschale enthalten.
— Vor Ort-Service:
Der Vor Ort-Service gem. Anlage 1, Ziffer 3.3. der Vergabeunterlagen, wird nach Aufwand vergütet (siehe Anlage 2 Ziffer 3 der Vergabeunterlagen).
— Besondere Serviceleistungen in Bezug auf Systemkomponenten: Einrichten von neuen oder ausgewechselten Systemkomponenten:
Die Umsetzung von Maßnahmen zum Einrichten von neuen oder ausgewechselten Systemkomponenten gem. Anlage 1, Ziffer 3.4. der Vergabeunterlagen, werden nach Aufwand vergütet (siehe Anlage 2 Ziffer 3 der Vergabeunterlagen).
— Sonstige Serviceleistungen:
Sonstige Serviceleistungen gem. Anlage 1, Ziffer 3.5. der Vergabeunterlagen, werden nach Aufwand vergütet (siehe Anlage 2 Ziffer 3 der Vergabeunterlagen).

Zuschlagskriterien:
Niedrigster Preis

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Folgende Erklärungen müssen vom Bieter positiv abgegeben werden bzw. folgende Eignungskriterien müssen erfüllt sein, damit ein Bieter seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) nachgewiesen hat (siehe auch die Anlage zu den Vergabeunterlagen Formblatt „Eignungsprüfung“):
— Erklärung über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens/der Liquidation; falls diese Erklärung nicht abgegeben werden kann, ist die Anschrift des Insolvenzverwalters anzugeben,
— Erklärung zur Zahlung von Steuern, Abgaben sowie von Sozialversicherungsbeiträgen,
— Erklärung im Zusammenhang mit dem Ausschluss von öffentlichen Aufträgen nach §§ 21 Abs. 1, 23 Arbeitnehmer-Entsendegesetz,
— Erklärung in Bezug auf eine rechtskräftige Verurteilung wegen einer der in § 6 EG Abs. 4 VOL/A oder § 4 Abs. 6 VOF genannten Normen,
— Erklärung zur Pflichtmitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft,
— Erklärung zu Eintragungen im Gewerbezentralregister (Die ausschreibende Stelle behält sich vor, vor Erteilung des Zuschlags eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 und Satz 2 GewO einzuholen).
Ist dem Bieter die Erfüllung eines der in den vorgenannten 6 Spiegelstrichen aufgeführten Kriterien nicht möglich, so ist dies in der Anlage zu den Vergabeunterlagen „Eignungsformblatt“ anzugeben und ggf. auf einem Beiblatt zu begründen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung, dass der durchschnittliche Jahresumsatz des Unternehmens des Bieters in den vergangenen drei Jahren mindestens das Dreifache des Auftragsvolumens betragen hat, für das ein Angebot abgegeben wird. Im Falle von Bietergemeinschaften kommt es hinsichtlich der Leistungsfähigkeit auf den durchschnittlichen Jahresumsatz aller Unternehmen der Bietergemeinschaft in den vergangenen drei Jahren an.
Ist dem Bieter die Erfüllung dieses Kriteriums nicht möglich (z.B. „Newcomer“), so hat er auf einem Beiblatt die Gründe hierfür sowie seine Umsätze im Übrigen darzulegen. Der Auftraggeber wird in diesen Fällen eine ermessensgetragene Einzelfallprüfung der Leistungsfähigkeit vornehmen.

Technische Leistungsfähigkeit
— Erklärungen zu Referenzaufträgen: Der Bieter erklärt (vgl. Anlage zu den Vergabeunterlagen Formblatt „Eignungsprüfung“), dass er innerhalb der letzten 3 Jahre mindestens 2 vergleichbare Referenzaufträge erbracht hat. Vergleichbare Leistungen sind nur solche, die insbesondere der Art und des Umfangs dieser Ausschreibung entsprechen. Geben Sie bitte:
— Branche und Name des Auftraggebers,
— Ansprechpartner (Name und Tel.-Nr.),
— Beschreibung des Projektgegenstandes und der Zielsetzung,
— Dauer des Projekts,
— Beschreibung der erbrachten Leistungen,
— Auftragsvolumen (z. B. Auftragswert in Euro netto oder Anzahl der geleisteten Personentage) an.
Gehen Sie auf die angewendeten IT-Werkzeuge und Methoden ein. Erläutern Sie detailliert Ihre Kompetenzen und Leistungsbeiträge in den angegebenen Referenzprojekten und stellen Sie deren Vergleichbarkeit mit dem Leistungsgegenstand dar.
— Erklärung der für den Auftrag geplanten Mitarbeiter/innen sowie Nachweis der Qualifikation (Die Anforderungen an das Personal ergeben sich aus Ziffer 4 der Anlage 1 zum EVB-IT-Servicevertrag. Die Mitarbeiter/innen die für die Leistungserbringung zum Einsatz kommen sollen, müssen namentlich benannt werden und es muss nachgewiesen werden, dass diese in Summe über die in Ziffer 4 der Anlage 1 ausgeführten Anforderungen erfüllen. Geben Sie die Anzahl und Qualifikationen der für diesen Vergabegegenstand vorgesehenen Mitarbeiter an. Aussagefähige Personalprofile sind beizufügen. Beschreiben Sie jeweils ein Referenzprojekt, in dem diese benannten Mitarbeiter/innen erfolgreich tätig waren und die geforderten Qualifikationen erworben oder eingesetzt haben. Nennen Sie dabei Projektbezeichnung, Projektinhalt, Projektlaufzeit, erbrachte Leistungen innerhalb des Projektes, Grad der Beteiligung des Mitarbeiters innerhalb des Projektes, Auftraggeber und einen Ansprechpartner des Auftraggebers.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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