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Ausschreibung - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung in München (ID:9993735)

Übersicht
DTAD-ID:
9993735
Region:
80538 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Datendienste
CPV-Codes:
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Konzeption und Implementierung eines MARisk-konformen Risikomanagement- und Dienstleistersteuerungstools. Die FMS Wertmanagement AöR (FMS-WM) und FMS Wertmanagement Servicegesellschaft mbH...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
01.10.2014
Frist Vergabeunterlagen:
17.10.2014
Frist Angebotsabgabe:
28.10.2014
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
FMS Wertmanagement AöR
Prinzregentenstraße 56
80538 München
Kontaktstelle: FMS Wertmanagement AöR, Sourcing
Frau Alexandra Christodoulopoulou
Telefon: +49 899547627532
Fax: +49 899547627892
E-Mail: ausschreibung@fms-wm.de
http://www.fms-wm.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Konzeption und Implementierung eines MARisk-konformen Risikomanagement- und Dienstleistersteuerungstools.
Die FMS Wertmanagement AöR (FMS-WM) und FMS Wertmanagement Servicegesellschaft mbH (FMS-SG) steuern und dokumentieren derzeit:
— operationelle Ereignisse im Rahmen des Operational Risk Managements,
— operationelle Risiken im Rahmen des Operational Risk Self Assessments,
— Ergebnisse der Dienstleistungssteuerung,
— Monita (=Feststellungen/Beanstandungen) im Rahmen von Audit-Prüfungen in einer gemeinsamen DV-Lösung.
Diese in Benutzung befindliche DV-Lösung soll durch eine voll integrierte Lösung ersetzt werden, welche zukünftig auch die bislang nicht DV-gestützten Themenbereiche abdeckt:
— fachliche Fehler und Klärungssachverhalte im Rahmen des Central Incident Managements,
— Risiken im Rahmen des Internen Kontroll-Systems,
— Geschäftskritische Prozesse im Rahmen des Business Continuity Managements.
Da die aufgeführten Themen im Hause organisatorisch unterschiedlich allokiert, aber inhaltlich sehr stark miteinander verknüpft sind, soll über eine integrierte, MaRisk-konforme, DV-gestützte Lösung eine effiziente Erhebung, Abbildung und Historisierung der vorhandenen Informationen für den jeweiligen Fachbereich erwirkt werden. Ferner soll die Steuerung der in diesem Zusammenhang vereinbarten Maßnahmen inklusive Datenbestätigungsprozess und Auswertungsfunktion ermöglicht werden. Dabei wird innerhalb der DV-Lösung das Modul für die Monita (Feststellungen/Beanstandungen) im Rahmen von Audit-Prüfungen optional ausgeschrieben (vgl. Abschnitt II.2.2)).
Über ein „mandantenfähiges“ Rollen- und Rechtekonzept sollen autorisierte Einmelder aus den Fachbereichen der FMS-WM und FMS-SG Zugang zum Tool erhalten. Weitere der FMS-SG äquivalente Dienstleister müssen im gleichem Umfang mit separaten Rechten und Rollen integriert werden können.
Neben der Konzeption und Implementierung der DV-Lösung erstreckt sich dieses Beschaffungsvorhaben auch auf die Wartung des Tools.
Technische Voraussetzungen:
— Unterstützung eines Rollenkonzepts (für unterschiedliche Dienstleister),
— Server/Datenbank Voraussetzungen: MS Server 2008/MS SQL Server 2008 R2 oder Linux CentOS 4/5/6,
— Sicherheit Voraussetzungen:
- Installation und Datenhosting auf den Servern der FMS-WM,
- Anbindung an das Active Directory (User/Rollen) der FMS-WM/Single Sign-on,
- Nachvollziehbarkeit der Änderungen (Versionierung) der Daten,
- Backup und Recovery nach den Richtlinien der FMS-WM.
— Client Voraussetzungen (Stand – 05/2014):
- Windows 7 SP1,
- Internet Explorer 8,
- MS Office 2010.
Nach Vertragsschluss ist unverzüglich, voraussichtlich ab dem 13.2.2015, mit der Konzeption und Implementierung des MaRisk-konformen Risikomanagement- und Dienstleistersteuerungstools zu beginnen. Der Dienstleister hat hierzu eine entsprechende Planung und Mitarbeiterkapazität vorzuhalten. Die Inbetriebnahme des neuen Tools ist für den 13.8.2015 geplant.

CPV-Codes: 72000000

Erfüllungsort:
München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
332379-2014

Vergabeunterlagen:
Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb) durchgeführt.
Interessierte Bewerber sind aufgefordert, bei der oben genannten Kontaktstelle weitere Bewerberunterlagen anzufordern, die nähere Informationen zum Vergabegegenstand und zum geplanten Verfahrensablauf (siehe Informationsmemorandum) sowie die Formblätter für die Eignungsnachweise enthalten. Die Formblätter sind für den Teilnahmeantrag zu nutzen, um die Auswertung der Teilnahmeanträge zu erleichtern.
Fragen zu der EU-Bekanntmachung oder den Bewerberunterlagen sind bis spätestens 17.10.2014, 12:00 Uhr schriftlich, per Telefax oder per E-Mail an den unter Ziffer I.1) genannten Ansprechpartner zu stellen.
Die Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 28.10.2014, 12:00 Uhr, schriftlich in verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Teilnahmeantrag im Vergabeverfahren „Konzeption und Implementierung eines MaRisk-konformen Risikomanagement- und Dienstleistersteuerungstools” – Nicht vor Ablauf der Teilnahmefrist öffnen! Persönlich und ungeöffnet zu Händen von Frau Alexandra Christodoulopoulou“ an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu übersenden. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden zwingend ausgeschlossen.
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge zunächst summarisch auf Vollständigkeit sowie auf rechnerische und fachliche Richtigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig sind, behält sich der Aufraggeber das Recht vor, die betroffenen Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen aufzufordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist (Nachforderungsfrist) nachzureichen. Die Aufforderung, Unterlagen nachzureichen, erfolgt nur bei fristgerecht abgegebenen Teilnahmeanträgen. Entscheidet sich der Auftraggeber zur Nachforderung von Dokumenten, so wird er diskriminierungsfrei alle Bewerber, die fristgerecht einen Teilnahmeantrag vorgelegt haben, zur Nachreichung von Erklärungen und Nachweisen mit einer Frist auffordern. In der Aufforderung zur Nachreichung wird der Auftraggeber den Bewerbern mitteilen, welche Dokumente den bekanntgegebenen oder gesetzlichen Anforderungen nicht genügen.
Den Bewerbern wird weder ein Recht darauf gewährt, dass der Auftraggeber eine allgemeine Nachforderungsrunde durchführt, noch besteht ein Recht zur Nachreichung von Nachweisen und Unterlagen außerhalb einer allgemeinen Nachforderungsrunde. Das Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Die Bewerber bleiben für den Nachweis ihrer Eignung und die Vollständigkeit ihres Teilnahmeantrages allein verantwortlich.
Macht der Auftraggeber von dieser allgemeinen Nachforderung keinen Gebrauch, werden der Wertung der Teilnahmeanträge nur die Dokumente zu Grunde gelegt werden, die bis zum 28.10.2014, 12:00 Uhr, vorliegen werden.
Steht die Eignung aufgrund der der FMS-WM bei Ablauf der Nachforderungsfrist vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich außerdem vor, von den ausgewählten Bewerbern Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Erklärungen anzufordern.

Termine & Fristen
Unterlagen:
17.10.2014 - 12:00 Uhr

Angebotsfrist:
28.10.2014 - 12:00 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Einzelheiten sind dem Vertrag zu entnehmen, welcher Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Für die nachfolgend unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweise sind Formblätter vorgegeben, welche zu verwenden und – soweit zutreffend – zusammen mit den darin geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweisen mit dem Angebot einzureichen sind. Die Formblätter sind zusammen mit den weiteren Vergabeunterlagen bei der oben genannten Kontaktstelle anzufordern.
Von dem Bewerber/den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft sind folgende Erklärungen (Angaben) und Nachweise zwingend vorzulegen:
1. Angaben zum Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift) und zu den geschäftsführenden Personen (Name, Geburtsdatum und -ort),
2. Nachweis der Vertretungsmacht desjenigen, der den Bewerber vertritt (durch Kopie des Handelsregisterauszuges oder durch Vollmacht der Partner einer Gesellschaft),
3. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft: Erklärung zur Vertretungsberechtigung der Bewerbergemeinschaft und zur gesamtschuldnerischen Haftung,
4. Eigenerklärung, dass die in §§ 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A genannten Ausschlusskriterien nicht vorliegen,
5. Eigenerklärung über eventuelle Einträge im Gewerbezentralregister für den Bewerber oder die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sowie die jeweils geschäftsführenden natürlichen Personen,
6. Für ausländische Bewerber/Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft: Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit §§ 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A vergleichbar sind, und Eigenerklärung über Einträge oder keine Einträge in einem Register, das mit dem Gewerbezentralregister vergleichbar ist.
Im Falle der Beteiligung von Nachunternehmern ist folgende Erklärung zwingend vorzulegen:
7. Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft.
Die Nachunternehmer müssen ebenfalls die Erklärungen gemäß der Nr. 4 und Nr. 5 abgeben.
Neben den obenstehenden Erklärungen soll darüber hinaus vom Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert – mit dem Teilnahmeantrag informatorisch folgender Nachweis vorgelegt werden:
8. Handelsregisterauszug des Unternehmens oder eines vergleichbaren Dokuments des Landes, in dem das jeweilige Unternehmen ansässig ist. Unternehmen mit Sitz außerhalb von Deutschland sollen vergleichbare Auszüge vorlegen, sofern diese von dem jeweiligen Land ausgestellt werden. Kopie ausreichend; nicht älter als sechs Monate zum Ablauf der Frist des Teilnahmewettbewerbs gemäß Abschnitt IV.3.4).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft ist folgende Erklärung (Angabe) vorzulegen (hinsichtlich etwaiger Nachforderungen vgl. Abschnitt VI.3):
1. Angabe des Gesamtumsatzes (brutto) des Unternehmens jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013).
2. Eigenerklärung über das Vorliegen einer Unternehmenshaftpflichtversicherung spätestens zum Zeitpunkt der Erteilung des Zuschlags.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft sind mindestens folgende Nachweise und Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorzulegen:
Zu 1.: Gesamtumsatz (brutto) des Unternehmens in Höhe von jährlich mindestens 2 000 000 EUR.
Zu 2.: Unternehmenshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 1 000 000 EUR pro Schadensfall spätestens zum Zeitpunkt der Erteilung des Zuschlags.

Technische Leistungsfähigkeit
Von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft ist folgende Erklärung (Angabe) vorzulegen (hinsichtlich etwaiger Nachforderungen vgl. Abschnitt VI.3):
1. Mindestens drei (3) in den letzten 5 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossene Referenzprojekte des Unternehmens über die Implementierung/Wartung und den Betrieb im Bereich MaRisk-konforme, work-flow-basierte Risikomanagement- und/oder Dienstleistersteuerungstools im Finanzdienstleistungssektor.
2. Kurzbeschreibung des einzusetzenden Projektteams (Projektleiter und Teammitglieder) einschließlich der Lebensläufe für sämtliche Teammitglieder unter Angabe ihrer Referenzen/Fach-Know-How insb. der fachlichen (Umsetzungs-) Expertise sowie der sprachlichen Qualifikationen und ihrer Vor-Ort-Verfügbarkeit.
3. Best-Practice-Beschreibung der Herausforderung zur MaRisk-konformen Implementierung von Operational Risk Management und Dienstleistersteuerung im Finanzdienstleistungssektor (max. 3 DIN A4 Seiten).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft sind mindestens folgende Nachweise und Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit vorzulegen:
Zu 1.: Vorlage von mindestens drei (3) in den letzten 5 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossenen Referenzprojekten des Unternehmens mit einem Auftragsvolumen von mindestens 500 TEUR.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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