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Ausschreibung - Ingenieurleistungen in Ludwigshafen am Rhein (ID:8523173)

Auftragsdaten
Titel:
Ingenieurleistungen
DTAD-ID:
8523173
Region:
67059 Ludwigshafen am Rhein
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
29.07.2013
Frist Angebotsabgabe:
09.09.2013
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung der kombinierten Grundwassersanierung bestehend aus Pump&Treat und Enhanced Anaerobic Bioremediation (EAB)-Sanierung für die Schadstoffe LHKW und Arsen am Standort der ehem. Fabrenfabrik Vossen, B...
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
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Verhandlungsverfahren Dienstleistungsauftrag VOF

HAD-Referenz-Nr.: 3917/23

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2004/18/EG

Dienstleistungsauftrag

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):

Offizielle Bezeichnung: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung HIM-ASG

Postanschrift Waldstraße 11

Ort: Biebesheim

Postleitzahl: 64584

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n):

zu Händen von: Herr Dieter Bohlen

Telefon: +49 62588953711

Fax: +49 62588953322

E-Mail: dieter.bohlen@him.de

Internet-Adresse(n)

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers (URL): http://www.him-asg.de

Weitere Auskünfte erteilen :

Offizielle Bezeichnung: IGB Rhein-Neckar Ingenieurgesellschaft mbH

Postanschrift: Heinigstraße 26

Ort: Ludwigshafen

Postleitzahl: 67059

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n)

zu Händen von: Alexander Wiermann

Telefon: +49 62167196115

Fax: +49 62167196129

E-Mail: wiermann@igb-ingenieure.de

Internet-Adresse (URL): http://www.igb-ingenieure.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:

Offizielle Bezeichnung: IGB Rhein-Neckar Ingenieurgesellschaft mbH

Postanschrift: Heinigstraße 26

Ort: Ludwigshafen

Postleitzahl: 67059

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n)

zu Händen von: Alexander Wiermann

Telefon: +49 62167196115

Fax: +49 62167196129

E-Mail: wiermann@igb-ingenieure.de

Internet-Adresse (URL): http://www.igb-ingenieure.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:

die oben genannten Kontaktstellen

I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers

Sonstige: Öffentlicher Auftraggeber nach § 98 GWB

I.3) Haupttätigkeit(en)

Umwelt

I.4) Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber : ( ) Ja (X) Nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1) Beschreibung

II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber

Bad Homburg, ehemalige Farbenfabrik Vossen

II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung

(c) Dienstleistung

Dienstleistungskategorie : 12

Hauptort der Dienstleistung

Friedberger Landstraße, 61350 Bad Homburg

NUTS-Code : DE718 Hochtaunuskreis

II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens

Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung der kombinierten Grundwassersanierung bestehend aus Pump&Treat und Enhanced Anaerobic Bioremediation (EAB)-Sanierung für die Schadstoffe LHKW und Arsen am Standort der ehem. Farbenfabrik Vossen, Bad Homburg.

Seit dem Jahr 2000 betreibt die HIM GmbH - Bereich Altlastensanierung (HIM-ASG) im Auftrag des Landes Hessen auf dem Waldfriedhof in Bad Homburg eine Grundwassersanierungsanlage zur Abreinigung von LHKW- und Arsenkontaminationen, die vom Standort der ehemaligen Farbenfabrik Vossen ausgehen. Nach umfangreichen Voruntersuchungen wurde in 2005 mit der Durchführung und Auswertung eines Pilotversuchs zur anaeroben Dechlorierung (EAB-Verfahren) begonnen. Im Ergebnis konnte mit dem Pilotversuch gezeigt werden, dass eine Stimulierung der anaeroben Dechlorierung am Standort grundsätzlich möglich ist. Auf Basis der Ergebnisse aus dem EAB-Pilotversuch erfolgt seit 2010 die großtechnische Umsetzung der biologischen Sanierung. Im Rahmen der EAB-Sanierung wird dem Grundwasser zur Stimulierung der biologischen Prozesse regelmäßig Natriumlakatat zugegeben. Die EAB-Maßnahme konnte gut am Standort etabliert werden, jedoch liegen in einigen Teilbereichen immer noch erhöhte Schadstoffgehalte mit LHKW-Konzentrationen bis ca. 3.000 µg/l vor. Die EAB-Maßnahme wird weiter fortgesetzt. Begleitend werden am Standort erhöhte Schwermetallgehalte, im Schwerpunkt Arsen angetroffen und mit saniert.

Die im Ausführungszeitraum 01/2014 bis 12/2016 zu erbringenden Ingenieurleistungen umfassen schwerpunktmäßig folgenden Leistungen:

1. Sanierungsuntersuchungen zum laufenden Anlagenbetrieb wie auch der Steuerung der EAB-Sanierung

2. Ingenieurleistungen zur Planung und Umsetzung biologischer Sanierungsverfahren zur anaeroben Dechlorierung von LHKW (EAB-Sanierung)

3. Ingenieurleistungen zur Planung und Begleitung von Sanierungsmaßnahmen mit kombiniertem Pump&Treat-Verfahren und biologischer Sanierung

4. gutachterliche, planerische und technisch-betreuende Ingenieurleistungen für die Gewährleistung eines weitgehend störungsfreien und technisch-wirtschaftlich optimalen Betriebes der Sanierungsanlage

5. Beprobung von Grundwasser aus der Sanierungsanlage

6. Ingenieurmäßige Kontrolle des Anlagenbetriebes und Abstimmungen mit der Betreiberfirma, einschließlich Dokumentation

7. Abstimmungen mit dem chemisch-analytischen Labor, Plausibilitätskontrollen, Bewertung der Analytik u. a. in Bezug auf Schadstoffentwicklung und ordnungsgemäßen Anlagenbetrieb

8. Aktualisierungen der Gefährdungsbewertungen einschließlich Umsetzung in der Anlagenoptimierung

II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

Hauptgegenstand:

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Ergänzende Gegenstände:

71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

71313000 Umwelttechnische Beratung

II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ( ) Ja (X) Nein

II.1.8) Aufteilung in Lose: ( ) Ja (X) Nein

II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ( ) Ja (X) Nein

II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang (einschließlich aller Lose und Optionen)

Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung der kombinierten Grundwassersanierung bestehend aus Pump&Treat und Enhanced Anaerobic Bioremediation (EAB)-Sanierung für die Schadstoffe LHKW und Arsen am Standort der ehem. Fabrenfabrik Vossen, Bad Homburg, für den Zeitraum 01/2014 bis 12/2016 mit der Option zur Verlängerung um weitere 2 Jahre, wenn das Land Hessen weitere Mittel bereitstellt und seitens der zuständigen Behörde weiterhin ein Sanierungserfordernis besteht. Somit besteht kein Anspruch auf die Beauftragung der Gesamtsumme

II.2.2) Angaben zu Optionen

Optionen: (X) Ja ( ) Nein

Beschreibung der Optionen

Auftragsverlängerung um weitere 2 Jahre (01/2017 bis 12/2018)

voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen:

36 Monate (ab Auftragsvergabe)

II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung

Dieser Auftrag kann verlängert werden: (X) Ja ( ) Nein

Zahl der möglichen Verlängerungen: 1

II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Beginn: 01.01.2014

Ende: 31.12.2016

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen

III.1) Bedingungen für den Auftrag

III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten :

Ausschlusskriterien:

Nachweis der Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von jeweils 2,5 Mio. € für Personen- und Sachschäden je Schadensfall, nicht älter als 3 Monate; Vorlage einer Vertragserfüllungsbürgschaft von mind. 5 % des Brutto-Auftragswertes, Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche gebildet wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen/Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt auch für Nachunternehmer. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss nach § 5 (6) VOF bereits mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Hierfür ist eine den Bewerbungsunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.

III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften

III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird

Nach BGB: Eine Bewerber- /Bietergemeinschaft erklärt sich gesamtschuldnerisch haftend. Die Benennung des bevollmächtigten Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die Bietergemeinschaftserklärung ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten.

III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: (X) Ja ( ) Nein

Darlegung der besonderen Bedingungen

Ausschlusskriterien:

Eigenerklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung und über die in Bezug auf den Auftrag beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen; Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Insolvenz oder Liquidation, schwerer Verfehlungen und über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben; Nachweis der Befähigung des Bewerbers und der Leistungserbringer. Bei Bewerber- /Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen/Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt auch für Nachunternehmer. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.

III.2) Teilnahmebedingungen

III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen

Bewerbungsformulare zu erfolgen. Die Bewerbungsformulare können per Post oder E-

Mail angefordert werden bei:

IGB Rhein-Neckar Ingenieurgesellschaft mbH

Herr Wiermann

Heinigstraße 26

67059 Ludwigshafen

wiermann@igb-ingenieure.de.

Die Unterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung

der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner

wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sachkunde

hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unterr den Ziffern III.2.2 und III.2.3

genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft

und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.

Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung nicht älter als drei Monate; Nachweis

des Gesamtumsatz des Bewerbers und der Umsätze in den Projekten mit

vergleichbaren Leistungen der letzten drei Jahre (2010, 2011, 2012), d. h.

abgeschlossene oder laufende Projekte; Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes,

der Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber. Als vergleichbar

werden folgende Referenzprojekte angesehen:

a) Planung und Umsetzung biologischer Sanierungsverfahren zur anaeroben Dechlorierung von LHKW mittels EAB-Sanierung (Enhanced Anaerobic Bioremediation),

b) Planung und Begleitung von Sanierungsmaßnahmen mit kombiniertem pump&Treat- Verfahren und biologischen Sanierungsverfahren,

Erklärung über das jährliche Mittel der in den letzen drei Jahren (2010, 2011, 2012)

Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte. Bei Bewerber/Bietergemeinschaften

sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt auch für

Nachunternehmer.

Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Für Referenzprojekte (siehe oben) öffentlicher Auftraggeber ist eine durch den

öffentlichen Auftraggeber ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen.

III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Anzahl der in den letzten drei Jahren (2010, 2011, 2012) abgeschlossenen oder noch

laufenden Referenzprojekte des Bewerbers und der persönlichen Referenzprojekte der

vorgesehenen Projektleitung und stellvertr. Projektleitung, die mit den zu vergebenden

Leistungen vergleichbar sind. Als vergleichbar werden folgende jeweils maximal vier

Referenzprojekte angesehen:

a) Planung und Umsetzung biologischer Sanierungsverfahren zur anaeroben Dechlorierung von LHKW mittels EAB-Sanierung (Enhanced Anaerobic Bioremediation),

b) Planung und Begleitung von Sanierungsmaßnahmen mit kombiniertem pump&Treat- Verfahren und biologischen Sanierungsverfahren,

c) verfahrenstechnische Abreinigung niederchlorierter LHKW-Vertreter im Grundwasser,

d) Einsatz von Natriumlaktat im Rahmen biologischer Sanierungsvarianten zur anaeroben Dechlorierung von LHKW,

e) Betreuung von Grundwassersanierungsanlagen mit Schwerpunkt auf Maßnahmen im Land Hessen,

Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie des

Auftraggebers; Angaben über die vorhandene technische Ausrüstung des Bewerbers;

Selbstauskunft über das beim Bewerber vorhandene Qualitätsmanagement (QM-System, z. B.eigenes oder akkreditiert nach ISO 9001 und nach ISO/IEC 17025 für den Bereich Probenahme von Bodenluft, Boden und Grundwasser); Angabe, welche Teile des Auftrages an Nachunternehmer vergeben werden sollen. Bei Bewerber/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.

Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Für Referenzprojekte (siehe oben) öffentlicher Auftraggeber ist eine durch den

öffentlichen Auftraggeber ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen.

III.2.4) Vorbehaltene Aufträge : ( ) Ja (X) Nein

III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

III.3.1) Die Dienstleistungserbringung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ( ) Ja (X) Nein

III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: (X) Ja ( ) Nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Verfahrensart

IV.1.1) Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

Bewerber sind bereits ausgewählt worden: ( ) Ja (X) Nein

IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Mindestens 3 Teilnehmer / Höchstens 5 Teilnehmer

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Eignungskriterien entsprechend der Kapitel III.1 und III.2:

A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 60 - 300:

- Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre, Wichtung 10, Bewertungszahl 10 - 50;

- Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten drei Jahren, Wichtung 40,

Bewertungszahl 40 - 200;

- Jährliches Mittel der in den letzten drei Jahren Beschäftigten und eingesetzten

Führungskräfte, Wichtung 10, Bewertungszahl 10 - 50;

B) Technische Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 10 - 700:

- Referenzen der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung in den letzten

drei Jahren, Wichtung 60, Bewertungszahl 0 - 300;

- Referenzen des Bewerbers in den letzten drei Jahren, Wichtung 40, Bewertungszahl 0

- 200;

- Beschreibung der vorhandenen technischen Ausrüstung des Bewerbers, Wichtung 10,

Bewertungszahl 10 - 50;

- Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner

Arbeit, Wichtung 10, Bewertungszahl 0 - 50;

- Angabe, welche Teile des Auftrages an Nachunternehmer vergeben werden sollen,

Wichtung 20, Bewertungszahl 0 - 100.

Einzelheiten können den Bewerbungsformularen und Angebotsunterlagen entnommen werden.

IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote: ( ) Ja (X) Nein

IV.2) Zuschlagskriterien

IV.2.1) Zuschlagskriterien

Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf

die Kriterien, die in den Vergabe-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: ( ) Ja (X) Nein

IV.3) Verwaltungsinformationen

IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber

ASG/93/232

IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: ( ) Ja (X) Nein

IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzender Unterlagen bzw. der Beschreibung (bei einem wettbewerblichen Dialog)

Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen

Tag :

IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge

09.09.2013 Uhrzeit 10:00

IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag:

IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können

Deutsch (DE)

Abschnitt VI: Zusätzliche Informationen

VI.1) Dauerauftrag: ( ) Ja (X) Nein

VI.2) Auftrag in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Gemeinschaftsmitteln finanziert wird: ( ) Ja (X) Nein

VI.3) Zusätzliche Angaben

nachr. HAD-Ref. : 3917/23

nachr. V-Nr/AKZ : ASG/93/232

VI.4) Nachprüfungsverfahren/Rechtsbehelfsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt

Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2

Ort: Darmstadt

Postleitzahl: 64283

Land: Deutschland

Telefon:

Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

E-Mail:

Internet-Adresse (URL):

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.

Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag

ist auch unzulässig, soweit

1. der Antragssteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im

Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar

sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung beannten Frist zur

Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar

sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur

Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§

107 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).

Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im

Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes,

jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat

der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt

gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach

Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der

Europäischen Union (§ 101 b Abs. 2 GWB).

GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der

Bekanntmachung von 26. Juni 2013 (BGB1. I S. 1750), das zuletzt

durch Artikel 2 des Gesetzes vom 4. Juli 2013 (BGB1 I S. 1981) geändert

worden ist.

VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt

Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2

Ort: Darmstadt

Postleitzahl: 64283

Land: Deutschland

Telefon:

Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

E-Mail:

Internet-Adresse (URL):

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

26.07.2013

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