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Ausschreibung - Instandsetzung von Schiffen oder Booten in Wilhelmshaven (ID:10364709)

Übersicht
DTAD-ID:
10364709
Region:
26382 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
CPV-Codes:
Instandsetzung von Schiffen oder Booten
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Depotinstandsetzung des Hafenschleppers Klasse 725 „Lütje Hörn”. Depotinstandsetzung des Hafenschleppers Klasse 725 „Lütje Hörn” hierzu u.a.: — Durchführen Farbarbeiten am Unterwasser- und...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.01.2015
Frist Vergabeunterlagen:
20.02.2015
Frist Angebotsabgabe:
05.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Marinearsenal
Kasinostrasse – Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Frau Schulz-Held/Frau Hebell
Telefon: +49 442149-2145/2142
Fax: +49 4421493574
E-Mail: mars911@bundeswehr.org

 
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Marinearsenal
Kasinostrasse – Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Frau Körn
Telefon: +49 4421492020
Fax: +49 4421492037
E-Mail: mars913@bundeswehr.org

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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Depotinstandsetzung des Hafenschleppers Klasse 725 „Lütje Hörn”.
Depotinstandsetzung des Hafenschleppers Klasse 725 „Lütje Hörn”
hierzu u.a.:
— Durchführen Farbarbeiten am Unterwasser- und Überwasserschiff;
— Instandsetzen üblicher Schiffsausrüstung und Einrichtung;
— Durchführen der technischen Änderung „Ersatz UKW”;
— Durchführen der technischen Änderung „PU-Fender”.

CPV-Codes: 50244000

Erfüllungsort:
Am Standort der Werft.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
22994-2015

Aktenzeichen:
72504/01015/FU102

Vergabeunterlagen:
Berücksichtigt werden nur Angebote, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende Angebote können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III. des Anhanges A aufgeführte Anschrift zu adressieren. Der Umschlag ist wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen - EU-Ausschreibung
Offenes Verfahren
Auftragsnummer: 72504/01015/FU102
Schlusstermin: 5.3.2015 - 14:00 Uhr
Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches Recht. Projektsprache ist die deutsche Sprache.

Auftragswert:
502 300 EUR

Termine & Fristen
Unterlagen:
20.02.2015

Angebotsfrist:
05.03.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
28.04.2015 - 15.06.2015

Bindefrist:
10.04.2015

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B 013d (http://www.baain.de; Menüpunkt: Vergabe -> Unterlagen zur Angebotsabgabe).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Schiffen, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.

Technische Leistungsfähigkeit
— Auflistung der wesentlichen in den letzen 5 Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung von Marineschiffen mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen;
— Darstellung der Infrastruktur der Werft mit Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, Hebe- und Slipanlagen, der Ausstattung mit Dock- und Kaikränen und deren Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen vorhandenen Anschlüsse für Wasser, Strom, Luft, Beheizung und Belüftung, Feuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der Lagerflächen und dem Vorhandensein von Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen für Personal des Marinearsenals und des Bordkommandos (Darstellung als Anlage beifügen);
— Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft mit Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser, Hafenbecken und Pier, ggf. Tidenhub sowie zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen (Darstellung als Anlage beifügen);
— Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der mit der Durchführung des Auftrages zu betrauenden Abteilung (Organigramm als Anlage beifügen);
— Bestätigung, dass ein Qualitätssicherungssystem eingerichtet ist, das nach ISO 9001 zertifiziert ist bzw. das nach den Grundsätzen der ISO 9001 arbeitet (Organigramm beifügen);
— Darstellung der Organisation der Brandbekämpfung und der Unfallersthilfe auf der Werft (Ablaufdarstellung beifügen);
— Bestätigung, dass das Unternehmen den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd” (http://www.dnv.de) genügt;
— Bestätigung, dass zur Koordination der Restpunktabwicklung sowie der Abarbeitung eventueller Gewährleistungspunkte auch nach Abschluss der Werftliegezeit bei Bedarf ein Vertreter des Auftragnehmers, der in Qualifikation und Entscheidungskompetenz dem Projektleiter entspricht, kurzfristig am Liegeplatz des Schiffes (hier: Kiel) anwesend sein wird;
— Bestätigung, dass als Grundlage des, mit dem obsiegenden Bieter zu schließenden, Vertrages das deutsche Recht, insbesondere das deutsche Preisrecht anerkannt wird. Hierzu bitte mit Abgabe des Angebotes eine Erklärung beifügen, dass im Auftragsfalle die Regelungen des deutschen Preisrechts, insbesondere die Rechte zur Prüfung von Angeboten und Rechnungen durch den Auftraggeber bzw. die zuständigen Preisüberwachungsstellen, anerkannt werden;
— Bestätigung, dass sämtliche eigene oder von Unterauftragnehmern herrührenden Unterlagen, Dokumentationen, Nachweise und Belege in deutscher Sprache verfasst werden oder jeweils eine von einem amtlich anerkannten bzw. bestellten Übersetzer gefertigte und beglaubigte Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt wird;
— Bestätigung beifügen, dass bei Auftragsdurchführung im Ausland oder durch einen ausländischen Generalunternehmer mindestens zwei Dolmetscher gestellt werden, die jederzeit für alle Fragen des Auftragnehmers ansprechbar und ausschließlich für dieses Instandsetzungsvorhaben tätig sind. Die Projektsprache ist Deutsch.
Die Eigenerklärung ist immer beizufügen. Soweit die darüber hinaus geforderten Nachweise dem Auftraggeber in einem früheren Vergabeverfahren in demselben Kalenderjahr vorgelegt wurden und unverändert gültig sind, kann auf diese Bezug genommen werden. In diesen Fällen ist eine konkrete Bezeichnung der Erklärungen und Nachweise, auf die Bezug genommen wird und die Angabe der entsprechenden Bearbeitungs- bzw. Vertragsnummer erforderlich.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
— Bestätigung der Erfahrung in der Durchführung von mindestens zwei Instandsetzungsvorhaben von (Marine-)Schiffen vergleichbarer Größe und Komplexität (Auflistung dieser Vorhaben mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen).
— Bestätigung, dass die navigatorischen Gegebenheiten es erlauben, die o. a. Einheitenklasse sicher anzuliefern und eine Grundberührung der Einheit am Pierliegeplatz auch bei ungünstigen Tide- und Wetterverhältnissen ausgeschlossen werden kann. Kein Trockenfallen der Einheit (die relevanten Maße des Schiffes können bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden).
— Bestätigung über das Vorhandensein und Benennung eines zentralen Ansprechpartners als Projektleiter, der über folgende Qualifikationen verfügt:
• Hochschul- oder Fachhochschulingenieur, staatlich geprüfter Techniker oder Meister,
• Erfahrungen im Bereich der Projektleitung von mindestens zwei Instandsetzungsvorhaben vergleichbarer Größe und Komplexität,
• die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.
— Bestätigung, dass neben dem Projektleiter mindestens 1 Betriebsingenieur mit vergleichbarer Qualifikation zur Verfügung steht;
— Bestätigung, dass das an Bord eingesetzte eigene oder Unterauftragnehmerpersonal die deutsche Sprache versteht oder von einem Vorarbeiter geführt wird auf den dies zutrifft;
— Angaben zur beruflichen Qualifikation der mit der Ausführung des Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der Werkerebene (Aufstellung als Anlage beifügen);
— Bennenung des Qualitätssicherungsbeauftragten;
— Bestätigung, dass die kommunale oder Werksfeuerwehr innerhalb von 8 Minuten nach Alarmierung mit den Brandbekämpfungsmaßnahmen vor Ort beginnen kann (Bestätigung der kommunalen Feuerwehr beifügen);
Angaben zu Dock/Slipanlage/Hebeanlage:
— Bestätigung über die Verfügbarkeit auf eines Schwimm- oder Trockendocks das es ermöglicht, das Schiff gem. Dockplan (dieser kann bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden) zu docken. Bei Abweichungen vom Dockplan Vorlage eines von einer Klassifizierungsgesellschaft geprüften rechnerischen Nachweises, dass die Einheit auf diese Weise sicher gedockt werden kann;
— Bestätigung, dass der rechnerische Mindestabstand zwischen der tiefsten Stelle des Schiffes und der Oberkante der Pallung beim Eindocken, bei einem zu berücksichtigenden Tiefgang von 4 420 mm, mindestens 400 mm beträgt;
— Bestätigung, dass eine Pallungshöhe von mindestens 1,2 m herstellbar ist;
— Bestätigung, dass das Dock eine selbsttragende, vollständige Einhausung der Einheit zulässt (keine Berührung der Einhausung mit der Einheit)
— Bestätigung, dass für dieses Vorhaben eine Instandsetzungspier von ausreichender Länge (mindestens 40 m) und Wassertiefe (mindestens 5,00 m) zur Verfügung steht, an der eine Standprobe möglich ist;
— Bestätigung über vorhandene Krankapazitäten an Dock und Pier, die es erlauben, jederzeit die gesamte (ggf. eingezeltete) Schiffssilhouette mit einem Kran zu erreichen und hierbei Lasten von bis zu 25t zu transportieren;
— Bestätigung, dass das für Schweißarbeiten eingesetzte Personal über die notwendigen Qualifikationen nach DIN 18800-7 oder ISO 1090 oder vergleichbar verfügt;
— Bestätigung, dass das eingesetzte eigene oder Unterauftragnehmerpersonal in der Lage ist, Oberflächenvorbereitungs- und Beschichtungsarbeiten nach DIN EN ISO 12944 oder vergleichbar durchzuführen;
— Bestätigung, dass am Liege-/Standplatz (Dock/Halle/Pier) folgende Ver- und Entsorgungsanschlüsse vorhanden sind:
• 1 Anschluss für Drehstrom 440 V, 60 Hz, 63A mit eigenem Zähler nach den Vorgaben VDE 0100 und VBG 4;
• 2 voneinander unabhängige Feuerlöschanschlüsse mit 7-9 bar Wasserdruck oder 2 Schaumfeuerlöschgeräte;
• Frischwasseranschluss mit Keimfreiheitszertifikat für das Bordsystem;
• Anschluss für getrocknete Steuer- und Arbeitsluft mit 6-8 bar Luftdruck;
• Anschlüsse zum Beheizen und Belüften des Schiffes;
• Abwasseranschlüsse für Grau- und Schwarzwasser.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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04.11.2015
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