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Ausschreibung - Instandsetzung von Schiffen oder Booten in Wilhelmshaven (ID:10809273)

Übersicht
DTAD-ID:
10809273
Region:
26382 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
CPV-Codes:
Instandsetzung von Schiffen oder Booten
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Zwischeninstandsetzung des Mehrzweckbootes (mittel) Klasse 748 „Helmsand“ hierzu u. a.: — Instand setzen üblicher Schiffsausrüstung und Einrichtung; — Umfangreiche Reinigungs- und Farbarbeiten; —...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.06.2015
Frist Vergabeunterlagen:
06.07.2015
Frist Angebotsabgabe:
22.07.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Marinearsenal
Kasinostraße – Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Frau Schulz-Held, Frau Hebell
Telefon: +49 442149-2145/2142
Fax: +49 4421493574
E-Mail: mars911@bundeswehr.org

 
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Marinearsenal
Kasinostrasse – Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Herrn Tibbe
Telefon: +49 4421492040
Fax: +49 4421492037
E-Mail: mars913@bundeswehr.org

Öffentliche Ausschreibungen
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Zwischeninstandsetzung des Mehrzweckbootes (mittel) Klasse 748 „Helmsand“.
Zwischeninstandsetzung des Mehrzweckbootes (mittel) Klasse 748 „Helmsand“ hierzu u. a.:
— Instand setzen üblicher Schiffsausrüstung und Einrichtung;
— Umfangreiche Reinigungs- und Farbarbeiten;
— Durchführen verschiedener Produktänderungen;
— Instand setzen Außenhautschaden.

CPV-Codes: 50244000

Erfüllungsort:
Am Standort der Werft.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
191091-2015

Aktenzeichen:
74803/02015/FU478

Vergabeunterlagen:
Berücksichtigt werden nur Angebote, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende Angebote können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III) des Anhanges A aufgeführte Anschrift zu adressieren. Der Umschlag ist wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen – EU-Ausschreibung, Offenes Verfahren, Auftragsnummer: 74803/02015/FU478.
Schlusstermin: 22.7.2015 – 14:00 Uhr.
Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches Recht. Projektsprache ist die deutsche Sprache.

Auftragswert:
920 977 EUR

Termine & Fristen
Unterlagen:
06.07.2015

Angebotsfrist:
22.07.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
09.09.2015 - 28.10.2015

Bindefrist:
31.08.2015

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B 013d (http://www.baainbw.de; Menüpunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Schiffen, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.

Technische Leistungsfähigkeit
— Auflistung der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung bzw. der Integration von technischen Änderungen auf Marineschiffen mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen.
— Darstellung der Infrastruktur der Werft:
Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, Slip- und/oder Hebeanlagen, der Ausstattung mit Dock- und Kaikränen und deren Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen vorhandenen Anschlüsse für Strom, Wasser, Luft, Beheizung und Belüftung, Feuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der Lagerflächen und dem Vorhandensein von Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen für Personal des Marinearsenals und des Bordkommandos.
— Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft:
Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser und Hafenbecken, Tidenhub, zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen.
Bestätigung, dass die navigatorischen Gegebenheiten eine sichere Anlieferung des Schiffes erlauben.
— Bestätigung über das Vorhandensein oder den Zugriff auf ein/eine Schwimm-/Trockendock/Slipanlage/Hebeanlage und dass die Einheit gem. Dockplan (kann bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden) gedockt/geslippt/gehoben werden kann.
Wird vom Dockplan abgewichen, ist ein durch eine Klassifikationsgesellschaft geprüfter rechnerischer Nachweis beizufügen, dass die Einheit auf die vorgesehene Weise sicher gedockt werden kann.
— Bestätigung, dass das Dock eine vollständige und selbsttragende Einhausung der Einheit zulässt.
— Bestätigung, dass eine Pallungshöhe von mindestens 1,3 m herstellbar ist.
— Bestätigung, dass der rechnerische Mindestabstand zwischen der tiefsten Stelle des Schiffs und der Oberkante der Pallung beim Eindocken bei einem zu berücksichtigenden Tiefgang von 3 270 mm mindestens 400 mm beträgt.
— Bestätigung, dass eine Wellenziehvorrichtung sowie eine freie Fläche von mindestens 10 m Länge hinter dem Heckspiegel des Schiffes/Bootes zur Verfügung steht.
— Bestätigung, dass eine Grundberührung der Einheit an der Pier auch bei ungünstigen Tideverhältnissen ausgeschlossen ist.
— Bestätigung, dass eine Instandsetzungspier von ausreichender Länge (mindestens 150 m) und Wassertiefe (mindestens 5 m) vorhanden ist, an der eine Standprobe durchführbar ist.
— Bestätigung, dass an Dock und Pier Krankapazitäten zur Verfügung stehen, dies es erlauben, jederzeit die gesamte (ggf. eingezeltete) Silhouette der Einheit mit einem Kran zu erreichen und hierbei Lasten von bis zu 25 t zu transportieren.
— Bestätigung, dass die Wache des Bordkommandos (Inland 13) in maximal 500 m Entfernung vom Schiff in festen oder Container-Unterkünften (Schlaf-, Aufenthalts- und Sanitärbereich) untergebracht werden kann.
— Bestätigung, dass die kommunale oder die Werksfeuerwehr innerhalb von 8 Minuten nach Alarmierung mit den Brandbekämpfungsmaßnahmen vor Ort beginnen (Schutzzieldefinition AGBF-Bund) kann.
(Eine Bestätigung der kommunalen Feuerwehr ist beizufügen).
— Darstellung der Aufbauorganisation der mit der Durchführung des Auftrages zu betrauenden Abteilung (Organigramm bitte beifügen).
— Eigenerklärung, dass ein Qualitätssicherungssystem eingerichtet ist, das nach ISO 9001 zertifiziert ist bzw. das nach den Grundsätzen der ISO 9001 arbeitet. Benennung des/der Qualitätssicherungsbeauftragten (Nachweis und Organigramm bitte beifügen).
— Bestätigung, dass ein Umweltschutzmanagement eingerichtet ist, dass nach ISO 14001 zertifiziert ist bzw. dass nach den Grundsätzen der ISO 14001 arbeitet (Nachweis bitte beifügen).
— Benennung des/der für Geheimschutzangelegenheiten zuständigen Sicherheitsbeauftragten.
— Darstellung der Organisation der Brandbekämpfung und der Unfallersthilfe auf der Werft (Eine Ablaufdarstellung bitte beifügen).
— Bestätigung, dass das Unternehmen den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd“ (www.dnvgl.com) genügt (Nachweis bitte beifügen).
— Grundlage des, mit dem obsiegenden Bieter zu schließenden, Vertrages ist das deutsche Recht, insbesondere das deutsche Preisrecht. Mit Abgabe des Angebotes muss eine Erklärung beigefügt werden, dass im Auftragsfalle die Regelungen des deutschen Preisrechtes, insbesondere die Rechte zur Prüfung von Angeboten und Rechnungen durch den Auftraggeber bzw. die zuständigen Preisüberwachungsstellen, anerkannt werden.
— Sämtliche eigene oder von Unterauftragnehmern herrührenden Unterlagen, Dokumentationen, Nachweise und Belege sind in deutscher Sprache zu verfassen oder es muss jeweils eine von einem amtlich anerkannten bzw. bestellten Übersetzer gefertigte und beglaubigte Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden.
— Bei Auftragsdurchführung im Ausland oder durch einen ausländischen Generalunternehmer sind mindestens 2 Dolmetscher zu stellen, die jederzeit für alle Fragen des Auftraggebers ansprechbar und ausschließlich für dieses Instandsetzungsvorhaben tätig sind. Die Projektsprache ist Deutsch.
Die Eigenerklärung ist immer beizufügen. Soweit die darüber hinaus geforderten Nachweise dem Auftraggeber in einem früheren Vergabeverfahren in demselben Kalenderjahr vorgelegt wurden und unverändert gültig sind, kann auf diese Bezug genommen werden. In diesen Fällen ist eine konkrete Bezeichnung der Erklärungen und Nachweise, auf die Bezug genommen wird und die Angabe der entsprechenden Bearbeitungs- bzw. Vertragsnummer erforderlich.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
— Bestätigung über das Vorhandensein eines Projektleiters als zentraler Ansprechpartner für den Auftraggeber der über folgende Qualifikationen verfügt:
• Hochschul- oder Fachhochschulingenieur (HS- oder FH-Studium), staatl. gepr. Techniker, Handwerks- oder Industriemeister.
• Ausschließlich für das ausgeschriebene Instandsetzungsvorhaben tätig ist.
• Über Erfahrungen in der Projektleitung von mindestens 2 Instandsetzungsvorhaben vergleichbarer Größe und Komplexität verfügt.
• Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift.
— Bestätigung, dass neben dem Projektleiter mindestens 1 Betriebsingenieur mit vergleichbarer Qualifikation zur Verfügung steht (Nachweise bitte beifügen).
— Bestätigung, dass an Bord eingesetztes eigenes oder Personal von Unterauftragnehmern die deutsche Sprache versteht oder von einem Vorarbeiter geführt wird, auf den dies zutrifft.
— Bestätigung, dass an Bord eingesetztes eigenes oder Personal von Unterauftragnehmern über eine Sicherheits-Überprüfung nach Ü2 (Sabotageschutz) verfügt oder dass eine entsprechende Überprüfung beim Marinearsenal beantragt worden ist.
— Bestätigung, dass das für Schweißarbeiten eingesetzte Personal über die notwendige Qualifikation gemäß DIN 18800-7 oder ISO 1090 oder einer vergleichbaren Norm verfügt (Nachweise bitte beifügen).
— Bestätigung der Erfahrung in der Durchführung von mindestens 2 Instandsetzungsvorhaben von (Marine-)Einheiten vergleichbarer Größe und Komplexität.
Eine Auflistung dieser Vorhaben mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der (öffentlichen) Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen ist beizufügen.
— Bestätigung, dass das eingesetzte eigene oder Unterauftragnehmerpersonal in der Lage ist, Oberflächenvorbereitungs- und Beschichtungsarbeiten nach DIN EN ISO 12944 oder vergleichbar durchzuführen.
— Bestätigung, dass das eingesetzte eigene oder Unterauftragnehmerpersonal, über Erfahrung in der Instandsetzung von Pumpen, Schiebern und Ventilen verfügt.
— Bestätigung, dass am jeweiligen Liege-/Standplatz (Dock/Halle/Pier) die folgenden Ver- und Entsorgungsanschlüsse vorhanden sind:
• 2 Anschlüsse für Drehstrom 440 V, 60 Hz, 400 A mit einem eigenen und geeichten Zähler nach VDE 0100 und DGUV, Vorschrift 3,
• 3 Feuerlöschanschlüsse für C-Rohre mit mindestens 9 bar Wasserdruck,
• Anschlüsse zum Beheizen und Belüften des Schiffes,
• Anschluss für getrocknete Steuer- und Arbeitsluft mit 6-8 bar Luftdruck,
• Frischwasseranschluss mit Keimfreiheitszertifikat für das Bordsystem.
— Bestätigung, dass die Restpunktabwicklung sowie die Abarbeitung eventueller Gewährleistungspunkte am Liegeplatz der Einheit nach der Werftliegezeit (hier: Eckernförde) durchgeführt wird.
— Bestätigung, dass zur Koordinierung der Restpunktabwicklung sowie der Abarbeitung eventueller Gewährleistungspunkte ein Vertreter des Auftragnehmers, der in Qualifikation und Entscheidungskompetenz dem Projektleiter entspricht, am Liegeplatz der Einheit nach der Werftliegezeit (hier: Eckernförde) ständig anwesend sein wird.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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