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Ausschreibung - Instandsetzung von Schiffen oder Booten in Wilhelmshaven (ID:11156906)

Übersicht
DTAD-ID:
11156906
Region:
26382 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
CPV-Codes:
Instandsetzung von Schiffen oder Booten
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Planmäßige Instandsetzung des Wohnbootes Klasse 650 „Altmark“ hierzu u.a.: — Farbarbeiten im Über- und Unterwasserbereich, — Instand setzen Pumpen, — Erneuern Anoden, — Instand setzen...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.09.2015
Frist Vergabeunterlagen:
07.10.2015
Frist Angebotsabgabe:
20.10.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Marinearsenal
Kasinostraße – Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Frau Schulz-Held, Frau Hebell
Telefon: +49 442149-2145/2142
Fax: +49 4421493574
E-Mail: mars911@bundeswehr.org

 
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Marinearsenal
Kasinostrasse – Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Herrn Tibbe
Telefon: +49 4421492040
Fax: +49 4421492037
E-Mail: mars913@bundeswehr.org

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Marinearsenal
Kasinostrasse – Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Frau Schulz-Held, Frau Hebell
Telefon: +49 442149-2145/2142
Fax: +49 4421493574
E-Mail: mars911@bundeswehr.org

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Planmäßige Instandsetzung des Wohnbootes Klasse 650 „Altmark“.
Planmäßige Instandsetzung des Wohnbootes Klasse 650 „Altmark“ hierzu u.a.:
— Farbarbeiten im Über- und Unterwasserbereich,
— Instand setzen Pumpen,
— Erneuern Anoden,
— Instand setzen Stromerzeuger,
— Instand setzen Außenhautventile,
— Reinigen/Desinfizieren Lüftungssystem.

CPV-Codes: 50244000

Erfüllungsort:
Am Standort der Werft.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
316786-2015

Aktenzeichen:
65002/0P016/GU028

Vergabeunterlagen:
Berücksichtigt werden nur Angebote, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende Angebote können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in I.1) „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ aufgeführte Anschrift zu adressieren. Der Umschlag ist wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen – EU-Ausschreibung,
Offenes Verfahren,
Auftragsnummer: 65002/0P016/GU028,
Schlusstermin: 20.10.2015 – 14:00 Uhr.
Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches Recht. Projektsprache ist die deutsche Sprache.

Termine & Fristen
Unterlagen:
07.10.2015

Angebotsfrist:
20.10.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
06.01.2016 - 30.03.2016

Bindefrist:
15.12.2015

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Niedrigster Preis

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B 013d (http://www.baainbw.de; Menüpunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Schiffen, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Auflistung der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung bzw. der Integration von technischen Änderungen auf Marineschiffen mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen.
2. Darstellung der Infrastruktur der Werft:
Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, der Ausstattung mit Dock- und Kaikränen und deren Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen vorhandenen Anschlüsse für Strom, Wasser, Luft, Beheizung und Belüftung, Feuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der Lagerflächen und der Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen für Personal des Marinearsenals und des Bordkommandos (maximale Entfernung der Besprechungs-, Aufenthalts- und Lagerräume zum Boot 500 m).
3. Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft:
Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser, Hafenbecken und Pier, ggf. Tidenhub sowie zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen.
4. Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der mit der Durchführung des Auftrages zu betrauenden Abteilung.
5. Eigenerklärung, dass an Bord eingesetztes Werkerpersonal von einem Vorarbeiter geführt wird, der die deutsche Sprache versteht.
6. Angaben zu Aufbau- und Ablauforganisation der Qualitätssicherungsorganisation.
7. Angaben zum Bestehen eines zertifizierten Qualitätsmanagements.
8. Eigenerklärung, dass das Unternehmen den anerkannten Regeln der Technik genügt, die sich in den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd“ (http://www.dnv-gl.com/) und den Bauvorschriften der Bundeswehr (BV-Hefte, VG-Normen) wiederspiegeln.
9. Angaben über die berufliche Qualifikation der mit der Ausführung des Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der Werkerebene.
10. Eigenerklärung, dass das an Bord eingesetzte Personal über eine Sicherheitsüberprüfung nach „Ü2-Sab“ (Sabotageschutz) verfügt oder das eine entsprechende Überprüfung beim Marinearsenal beantragt ist.
11. Bestätigung, dass zur Koordination der Restpunktabwicklung sowie der Abarbeitung von Gewährleistungspunkten auch nach Abschluss der Werftliegezeit ständig ein bevollmächtigter Vertreter des Auftragnehmers, der in Qualifikation und (Entscheidungs-) Kompetenz dem Projektleiter entspricht, vor Ort am Liegeplatz der Einheit in Wilhelmshaven anwesend sein wird.
12. Erklärung, dass im Auftragsfalle deutsches Recht, einschließlich der Regelungen des deutschen Preisrechtes, hier insbesondere die Rechte zur Prüfung von Angeboten und Rechnungen durch den Auftraggeber bzw. die zuständigen Preisüberwachungsstellen, zur Anwendung kommt und das dies vom Auftragnehmer anerkannt wird.
13. Erklärung, dass sämtliche eigene oder von Unterauftragnehmern herrührenden Unterlagen, Dokumentationen, Nachweise und Belege in deutscher Sprache verfasst sein werden oder dass jeweils eine von einem amtlich anerkannten bzw. bestellten Übersetzer gefertigte und beglaubigte Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden wird.
14. Erklärung, dass bei Auftragsdurchführung im Ausland oder durch einen ausländischen
Generalunternehmer mindestens zwei Dolmetscher gestellt werden, die jederzeit für alle Fragen des Auftraggebers ansprechbar und ausschließlich für dieses Instandsetzungsvorhaben tätig sind und dass die Projektsprache Deutsch ist.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
15. Bestätigung der Erfahrung in der Instandsetzung von mindestens 2 vergleichbaren Booten/Schiffen, mit einem Leistungsumfang welcher in Größe und Komplexität vergleichbar ist.
16. Bestätigung, dass es die navigatorischen Gegebenheiten erlauben, die Einheit sicher anzuliefern.
17. Bestätigung, dass ein Aufsetzen (Grundberührung) der Einheit am Pierliegeplatz auch bei ungünstigen Tide- und Wetterverhältnissen ausgeschlossen werden kann.
18. Benennung eines zentralen Ansprechpartners vor Ort als Projektleiter, mit Qualifikation als Hochschul- oder Fachhochschulingenieur, staatlich geprüfter Techniker oder Meister oder vergleichbar, der
* Erfahrungen im Bereich der Projektleitung von mindestens zwei Instandsetzungsvorhaben von Marine-Einheiten vergleichbarer Größe und Komplexität nachweisen kann,
* ausschließlich für das ausgeschriebene Instandsetzungsvorhaben eingesetzt werden wird,
* die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.
19. Eigenerklärung, dass ein eingerichtetes Qualitätsmanagementsystem den Grundsätzen der DIN EN ISO 9001 entspricht.
20. Eigenerklärung der Verfügbarkeit des Docks, mit dem die Einheit gedockt werden würde.
21. Eigenerklärung, dass das Boot gemäß Dockplan (kann bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden) gedockt werden kann bzw. an Land/in einer beheizbaren Halle oder Einzeltung auf Pallungen gesetzt werden kann. Bei Abweichungen vom Dockplan Vorlage eines durch eine Klassifikationsgesellschaft geprüften rechnerischen Nachweises, dass die Einheit auf diese Weise sicher gedockt werden kann.
22. Eigenerklärung, dass das Dock eine vollständige, selbsttragende und beheizbare, die Einheit nicht berührende, Einhausung zulässt.
23. Bestätigung, dass eine beheizbare Halle oder eine beheizbare Einzeltung für das Vorhaben zur Verfügung steht.
24. Angaben zur Organisation der Brandbekämpfung und der Unfallersthilfe auf der Werft.
25. Bestätigung, dass Oberflächenvorbereitungs- und Beschichtungsarbeiten nach DIN EN ISO 12944 oder vergleichbar durchgeführt werden.
26. Bestätigung, dass die Entsorgung von Müll, Farbresten und Abwässern gemäß den aktuellen amtlichen Umweltvorschriften erfolgt.
27. Bestätigung, dass Schweißarbeiten nur von Fachpersonal durchgeführt wird, das spezielle Fachkenntnisse im schweißtechnischen Bereich besitzt, z. B. die Herstellerqualifikation nach DIN 18800-7, ISO 1090 oder vergleichbar.
28. Bestätigung, dass ein isolierter, den Druckverhältnissen an Bord angepasster, Frischwasseranschluss mit Keimfreiheitszertifikat und Begleitheizung für das Vorhaben zur Verfügung steht.
29. Bestätigung, dass eine Pierlänge von 120 m während der Werftliegezeit für die Einheit zur Verfügung steht.
30. Bestätigung, dass für die Dauer der Werftliegezeit das Boot mit Drehstrom 400 V, 50 Hz (1 x 315 A, 1 x 200 A, 1 x 400 A) sowie mit werfteigenem Zähler und Kabeln nach Vorgaben VDE 0100 und VBG 4 versorgt werden kann.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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17.11.2015
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