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Ausschreibung - Instandsetzung von Schiffen oder Booten in Wilhelmshaven (ID:11189464)

Übersicht
DTAD-ID:
11189464
Region:
26382 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
CPV-Codes:
Instandsetzung von Schiffen oder Booten
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Zwischeninstandsetzung des Ölauffangschiffes Klasse 738 „Eversand“ hierzu u.a.: — Umfangreiche Reinigungs- und Farbarbeiten — Instandsetzen üblicher Schiffsausrüstung und Einrichtung —...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.09.2015
Frist Vergabeunterlagen:
12.10.2015
Frist Angebotsabgabe:
02.11.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Marinearsenal
Kasinostrasse – Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Frau Schulz-Held/Frau Hebell
Telefon: +49 442149-2145/2142
Fax: +49 4421493574
E-Mail: mars911@bundeswehr.org

 
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Marinearsenal
Kasinostrasse – Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Herrn Tibbe
Telefon: +49 4421492040
Fax: +49 4421492037
E-Mail: mars913@bundeswehr.org

Öffentliche Ausschreibungen
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Zwischeninstandsetzung des Ölauffangschiffes Klasse 738 „Eversand“.
Zwischeninstandsetzung des Ölauffangschiffes Klasse 738 „Eversand“
hierzu u.a.:
— Umfangreiche Reinigungs- und Farbarbeiten
— Instandsetzen üblicher Schiffsausrüstung und Einrichtung
— Durchführen zugehöriger (wehr-)technischer Änderungen.

CPV-Codes: 50244000

Erfüllungsort:
Am Standort der Werft.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
330378-2015

Aktenzeichen:
73802/02016/GU114

Vergabeunterlagen:
Berücksichtigt werden nur Angebote, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag
bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende
Angebote können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III. des
Anhanges A aufgeführte Anschrift zu adressieren. Der Umschlag ist wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen – EU-Ausschreibung
Offenes Verfahren
Auftragsnummer: 73802/02016/GU114
Schlusstermin: 02.11.2015 – 14:00 Uhr
— --
Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches Recht. Projektsprache ist die deutsche Sprache.

Auftragswert:
2 513 000 EUR

Termine & Fristen
Unterlagen:
12.10.2015

Angebotsfrist:
02.11.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
06.01.2016 - 16.03.2016

Bindefrist:
31.01.2016

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B 013d (http://www.baainbw.de; Menüpunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Schiffen, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Auflistung der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung bzw. der Integration von technischen Änderungen auf Marineschiffen mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen.
2. Darstellung der Infrastruktur der Werft:
Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, Slip- und/oder Hebeanlagen, der Ausstattung mit Dock- und Kaikränen und deren Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen vorhandenen Anschlüsse für Strom, Wasser, Luft, Beheizung und Belüftung, Feuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der Lagerflächen und dem Vorhandensein von Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen für Personal des Marinearsenals und des Bordkommandos (maximale Entfernung der Besprechungs-, Aufenthalts- und Lagerräume zum Boot 200m).
3. Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft:
Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser und Hafenbecken, Tidenhub, zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen.
4. Darstellung der Aufbauorganisation der mit der Durchführung des Auftrages zu betrauenden Abteilung (Organigramm ist beizufügen).
5. Bestätigung, dass ein Qualitätssicherungssystem eingerichtet ist, das nach ISO 9001 zertifiziert ist, bzw. das nach den Grundsätzen der ISO 9001 arbeitet (Organigramm ist beifügen).
6. Bestätigung, dass ein Umweltschutzmanagementsystem eingerichtet ist, das nach ISO 14001 zertifiziert ist, bzw. das nach den Grundsätzen der ISO 14001 arbeitet (Organigramm ist beifügen).
7. Darstellung der Organisation der Brandbekämpfung und Unfallersthilfe auf der Werft (Ablaufdiagramm ist beifügen).
8. Eigenerklärung, dass das Unternehmen den anerkannten Regeln der Technik genügt, die sich in den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd“ (http://www.dnv-gl.com/) und den Bauvorschriften der Bundeswehr (BV-Hefte, VG-Normen) wiederspiegeln.
9. Angaben zu beruflicher Qualifikation der mit der Ausführung des Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der Werkerebene (Aufstellung ist als Anlage beizufügen).
10. Bestätigung, dass das an Bord eingesetzte eigene oder Unterauftragnehmerpersonal über eine Sicherheitsüberprüfung nach Ü2 (Sabotageschutz) verfügt oder eine entsprechende Überprüfung beim Marinearsenal beantragt wurde.
11. Bestätigung, dass zur Koordinierung der Restpunktabwicklung sowie der Abarbeitung eventueller Gewährleistungspunkte nach der Werftliegezeit bei Bedarf ein Vertreter des Auftragnehmers, der in Qualifikation und Entscheidungskompetenz dem Projektleiter entspricht, kurzfristig am Liegeplatz des Schiffes (hier: Wilhelmshaven) anwesend sein wird.
12. Erklärung, dass im Auftragsfalle deutsches Recht, einschließlich der Regelungen des deutschen Preisrechtes, hier insbesondere die Rechte zur Prüfung von Angeboten und Rechnungen durch den Auftraggeber bzw. die zuständigen Preisüberwachungsstellen, zur Anwendung kommt und das dies vom Auftragnehmer anerkannt wird.
13. Erklärung, dass sämtliche eigene oder von Unterauftragnehmern herrührenden Unterlagen, Dokumentationen, Nachweise und Belege in deutscher Sprache verfasst sein werden oder dass jeweils eine von einem amtlich anerkannten bzw. bestellten Übersetzer gefertigte und beglaubigte Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden wird.
14. Erklärung, dass bei Auftragsdurchführung im Ausland oder durch einen ausländischen Generalunternehmer mindestens zwei Dolmetscher gestellt werden, die jederzeit für alle Fragen des Auftraggebers ansprechbar und ausschließlich für dieses Instandsetzungsvorhaben tätig sind und dass die Projektsprache Deutsch ist.
_________________________________________________________________
Die Eigenerklärung ist immer beizufügen. Soweit die darüber hinaus geforderten Nachweise dem Auftraggeber in einem früheren Vergabeverfahren in demselben Kalenderjahr vorgelegt wurden und unverändert gültig sind, kann auf diese Bezug genommen werden. In diesen Fällen ist eine konkrete Bezeichnung der Erklärungen und Nachweise, auf die Bezug genommen wird und die Angabe der entsprechenden Bearbeitungs- bzw. Vertragsnummer erforderlich.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
1. Bestätigung der Erfahrung in der Durchführung von mindestens 2 Instandsetzungsvorhaben von (Marine-)Schiffen / Booten vergleichbarer Größe und Komplexität (Auflistung dieser Vorhaben mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen ist beizufügen).
2. Bestätigung über das Vorhandensein eines Projektleiters als zentraler Ansprechpartner, der über sämtliche folgenden Qualifikationen verfügt:
** Hochschul- oder Fachhochschulingenieur oder staatlich geprüfter Techniker oder Meister,
** Erfahrung in der Projektleitung von mindestens zwei Instandsetzungsvorhaben vergleichbarer Größe und Komplexität,
** Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift
3. Bestätigung, dass neben dem Projektleiter mindestens ein Betriebsingenieur mit vergleichbarer Qualifikation zur Verfügung stehen wird.
4. Bestätigung über die Verfügbarkeit eines Schwimm- oder Trockendocks, das es ermöglicht das Schiff gemäß Dockplan (kann bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden) zu docken.
Bei Abweichen vom Dockplan Vorlage eines durch eine Klassifikationsgesellschaft geprüften rechnerischen Nachweises, dass die Einheit auf diese Weise sicher gedockt werden kann.
** Der rechnerische Mindestabstandzwischen der tiefsten Stelle des Boots und der Oberkante der Pallung beim Eindocken beträgt bei einem zu berücksichtigen Tiefgang von 3.500mm mind. 400mm.
** Eine Pallungshöhe von mind. 1,2m ist herstellbar
** Ausbau des Schottelantriebs (SPJ) ist möglich (Ausbaumaß gem. Dockplan mind. 2.100mm)
** Gespreiztes Docken möglich, d.h. lichte Weite Dock mind. 45m
5. Bestätigung des Vorhandenseins einer Instandsetzungspier von ausreichender Länge (Länge min. 75m) und Wassertiefe (min. 4,5m ), an der eine Standprobe möglich ist.
6. Bestätigung der Verfügbarkeit von Krankapazitäten an Dock und Pier, dies es erlauben, jederzeit die gesamte (ggf. eingezeltete) Schiffssilhouette mit einem Kran zu erreichen und hierbei Lasten von bis zu 25 t zu transportieren
7. Bestätigung, dass die navigatorischen Gegebenheiten es erlauben ein Schiff der o.g Einheitenklasse sicher anzuliefern (die relevanten Maße des Schiffes können bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden).
8. Bestätigung, dass ein Trockenfallen des Schiffes an der Pier auch bei ungünstigen Tideverhältnissen ausgeschlossen ist.
9. Benennung der/des Qualitätssicherungsbeauftragten
10. Bestätigung des Vorhandenseins und Benennung eines/r für Geheimschutzangelegenheiten zuständigen Sicherheitsbeauftragten
11. Bestätigung, dass das an Bord eingesetzte eigene oder Unterauftragnehmerpersonal die deutsche Sprache versteht oder von einem Vorarbeiter geführt wird, auf den dies zutrifft.
12. Bestätigung, dass die kommunale oder die Werksfeuerwehr die Schutzzieldefinition AGBF Bund erfüllt und innerhalb von 8 Minuten nach Alarmierung mit den Brandbekämpfungsmaßnahmen vor Ort beginnen kann (Bestätigung der kommunalen Feuerwehr ist beizufügen).
13. Bestätigung des Vorhandenseins der folgenden Ver- und Entsorgungsanschlüsse am jeweiligen Liege-/Standplatz (Dock/Halle/Pier)
** 2 Anschluss für Drehstrom 400V, 50Hz, 400A mit eigenem Zähler nach den Vorgaben VDE 0100 und VBG 4
** 2 voneinander unabhängige Feuerlöschanschlüsse mit 7 – 9bar Wasserdruck oder 2 Schaumfeuerlöschgeräte
** Frischwasseranschluss mit Keimfreiheitszertifikat für das Bordsystem
(Zertifikat ist beizufügen)
** Anschlüsse für getrocknete Steuer- und Arbeitsluft mit mind. 6 bis 8bar Luftdruck
** Anschlüsse zum Beheizen und Belüften des Schiffs
** Abwasseranschlüsse für Grau- und Schwarzwasser
14. Bestätigung, dass das für Schweißarbeiten eingesetzte Personal über die notwendigen Qualifikationen nach DIN 18800-7 oder ISO 1090 oder vergleichbar verfügt. Gültige Nachweise sind beizufügen.
15. Bestätigung der Erfahrung in der Applikation von Beschichtungsstoffen.
16. Bestätigung, dass Oberflächenvorbereitungs- und Beschichtungsarbeiten nach DIN EN ISO 12944 oder vergleichbar durchgeführt werden.
Dockmaße
Breite: min. 45m
Länge: min. 90m
Wasser über den Pallen: min. 4,50m
Pallungshöhe: min. 1,20m.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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