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Ausschreibung - Instandsetzung von Schiffen oder Booten in Wilhelmshaven (ID:11955096)

Übersicht
DTAD-ID:
11955096
Region:
26382 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
CPV-Codes:
Instandsetzung von Schiffen oder Booten
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Depotinstandsetzung des Schwimmkran Kl. 711 GRIEP.
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.05.2016
Frist Vergabeunterlagen:
24.06.2016
Frist Angebotsabgabe:
11.07.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Marinearsenal
Kasinostraße Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Kontaktstelle: Aufgabenfeld 911
Frau Schulz-Held Frau Hebell
Telefon: +49 4421492145
Fax: +49 4421493574
E-Mail: mars911@bundeswehr.org
http://www.baainbw.de

Elektronischer Zugang zu Informationen:
http://www.evergabe-online.de/

Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen:
http://www.evergabe-online.de/

 
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Marinearsenal
Kasinostraße Tor 7
26382 Wilhelmshaven
Frau Hesse-Nowak
Telefon: +49 4421492020
Fax: +49 4421492037

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Depotinstandsetzung des Schwimmkran Kl. 711 GRIEP.
Depotinstandsetzung des Schwimmkran Kl. 711 GRIEP.
Planmäßige Instandhaltung (Depotinstandsetzung) des Schwimmkrans Klasse 711 „Griep“ einschl. der WTA 11817, PÄ B 10045 und PÄ A 09257.

CPV-Codes: 50244000

Erfüllungsort:
Am Standort der Werft.
Nuts-Code: DE945

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
182772-2016

Aktenzeichen:
71102-01016-GU202

Vergabeunterlagen:
Vergabekammer: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes,
Villemombler Straße 76,
53123 Bonn.
Deutschland Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit ?Anwendungen? bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de).
Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.

Termine & Fristen
Unterlagen:
24.06.2016 - 00:00 Uhr

Angebotsfrist:
11.07.2016 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
7.9.2016 - 21.10.2016

Bindefrist:
31.8.2016

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Keine.

Zahlung:
Gemäß Bewerbungsbedingungen (Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)).

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B-V034 (http://www.baainbw.de; Menüpunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Schiffen, jeweils bezogen auf die
letzten 3 Geschäftsjahre.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Auflistung der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung von Wasserfahrzeugen vergleichbarer Größe mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen.
2. Darstellung der Infrastruktur der Werft mit Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, Hebe- und Slipanlagen, der Ausstattung mit Dock- und Kaikranen und deren Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen vorhandenen Anschlüsse für Wasser, Strom, Luft, Beheizung und Belüftung, Feuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der werfteigenen Gewerke, der Lagerflächen und der Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräume (max. 200 m Entfernung zum Instandsetzungsort des Wasserfahrzeugs) für Personal des MArs und des Bordkommandos
3. Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft:
Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser, Hafenbecken und Pier, ggf. Tidenhub sowie zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen.
— Bestätigung, dass es die navigatorischen, geografischen und klimatischen Gegebenheiten erlauben, die Einheit sicher anzuliefern und jederzeit zu verlegen.
— Bestätigung, dass ein Aufsetzen (Grundberührung) der Einheit am Pierliegeplatz auch bei ungünstigen Tide- und Wetterverhältnissen ausgeschlossen werden kann (die relevanten Maße der Einheit können bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden).
4. Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der mit der Durchführung des Auftrages zu betrauenden Abteilung (ein Organigramm ist beizufügen).
5. Benennung eines Projektleiters als zentralen Ansprechpartner, mit der Qualifikation als Hochschul- oder Fachhochschulingenieur, Staatlich geprüfter Techniker oder Meister oder vergleichbar, der:
— Erfahrungen im Bereich der Projektleitung von mindestens zwei Instandsetzungsvorhaben vergleichbarer Größe und Komplexität nachweisen kann
— ausschließlich für das ausgeschriebene Instandsetzungsvorhabentätig ist
— Die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht
6. Eigenerklärung, dass das an Bord eingesetztes Werkerpersonal von einem Vorarbeiter geführt wird, der die deutsche Sprache spricht und versteht
7. Angaben zu beruflicher Qualifikation der mit der Ausführung des Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der Werkerebene (Aufstellung ist als Anlage beizufügen).
8. Angaben zu Aufbau- und Ablauforganisation der Qualitätssicherungsorganisation
9. Angaben zum Bestehen eines Qualitätsmanagements (Organigramm ist beizufügen).
— Bestätigung, dass ein Qualitätsmanagementsystems eingerichtet ist, dass nach ISO 9001 zertifiziert ist bzw. das nach den Grundsätzen der ISO 9001 arbeitet.
10. Bestätigung, dass ein Umweltschutzmanagementsystem eingerichtet ist, das nach ISO 14001 zertifiziert ist, bzw. das nach den Grundsätzen der ISO 14001 arbeitet (Organigramm ist beizufügen).
11. Darstellung der Organisation der Brandbekämpfung und Unfallersthilfe auf der Werft (Ablaufdiagramm ist beifügen).
12. Erklärung, dass die kommunale oder eine Werksfeuerwehr die Schutzzieldefinition AGBF-Bund einhält, d.h. dass innerhalb von 8 Minuten nach der Alarmierung mit den Brandbekämpfungsmaßnahmen mit mindestens 10 Funktionen vor Ort begonnen wird sowie nach weiteren 5 Minuten mindestens 16 Funktionen vor Ort sind.
13. Eigenerklärung, dass das Unternehmen den „Anerkannten Regeln der Technik“ genügt, die sich u.a. in den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd“ (http://www.dnv-gl.com/) und den Bauvorschriften der Bundeswehr (BV-Hefte, VG-Normen) widerspiegeln.
14. Bestätigung, dass das an Bord eingesetzte eigene oder Unterauftragnehmerpersonal über eine Sicherheitsüberprüfung nach Ü2 (Sabotageschutz) verfügt oder eine entsprechende Überprüfung beim Marinearsenal beantragt wurde.
15. Bestätigung, dass zur Koordinierung der Restpunktabwicklung sowie der Abarbeitung eventueller Gewährleistungspunkte nach der Werftliegezeit bei Bedarf ein Vertreter des Auftragnehmers, der in Qualifikation und Entscheidungskompetenz dem Projektleiter entspricht, kurzfristig am Liegeplatz des Schiffes (hier: Wilhelmshaven) anwesend sein wird.
16. Bestätigung der Erfahrung in der Durchführung von mindestens 2 Instandsetzungsvorhaben von (Marine-) Schiffen / Booten vergleichbarer Größe und Komplexität (Auflistung dieser Vorhaben mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen ist beizufügen).
17. Bestätigung, dass Oberflächenvorbereitungs- und Beschichtungsarbeiten nach DIN EN ISO 12944 oder vergleichbar durchgeführt werden.
18. Bestätigung über die Verfügbarkeit eines Schwimm- oder Trockendocks, das es ermöglicht das Schiff gemäß Dockplan (kann bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden) zu docken.
Bei Abweichen vom Dockplan Vorlage eines durch eine Klassifikationsgesellschaft geprüften rechnerischen Nachweises, dass die Einheit auf diese Weise sicher gedockt werden kann.
— Bestätigung, dass der rechnerische Mindestabstand zwischen der tiefsten Stelle des Boots und der Oberkante der Pallung beim Eindocken bei einem zu berücksichtigen Tiefgang von 2.400 mm mind. 400 mm beträgt.
— Bestätigung, dass eine Pallungshöhe von mind. 1,2 m herstellbar ist.
19. Bestätigung des Vorhandenseins einer Instandsetzungspier von ausreichender Länge (Länge min. 60 m) und Wassertiefe (min. 3,0 m ), an der eine Standprobe möglich ist.
20. Bestätigung der Verfügbarkeit von Krankapazitäten an Dock und Pier, dies es erlauben, jederzeit die gesamte (ggf. eingezeltete) Schiffssilhouette mit einem Kran zu erreichen und hierbei Lasten von bis zu 25 t zu transportieren
21. Bestätigung, dass das Dock eine selbsttragende, vollständige beheizbare Einhausung der Einheit zulässt (keine Berührung der Einhausung mit der Einheit)
22. Bestätigung des Vorhandenseins der folgenden Ver- und Entsorgungsanschlüsse am jeweiligen Liege-/Standplatz (Dock/Halle/Pier)
— 2 Anschlüsse für Drehstrom 440V, 60Hz, 400A mit werfteigenem geeichten Zähler nach den Vorgaben VDE 0100 und VBG 4
— 2 voneinander unabhängige Feuerlöschanschlüsse mit 7 – 9bar Wasserdruck oder 2 Schaumfeuerlöschgeräte
— Werftseitig geeichter Frischwasseranschluss mit Keimfreiheitszertifikat für das Bordsystem (Zertifikat ist beizufügen)
— Anschlüsse für getrocknete Steuer- und Arbeitsluft mit mind. 6 bis 8bar Luftdruck
— Anschlüsse zum Beheizen und Belüften des Schiffs
— Abwasseranschlüsse für Grau- und Schwarzwasser
23. Bestätigung, dass neben dem Projektleiter mindestens ein Betriebsingenieur mit vergleich-barer Qualifikation zur Verfügung stehen wird.
24. Benennung der/des Qualitätssicherungsbeauftragten
25. Bestätigung des Vorhandenseins und Benennung eines/r für Geheimschutzangelegenheiten zuständigen Sicherheitsbeauftragten
26. Bestätigung, dass das für Schweißarbeiten eingesetzte Personal über die notwendigen Qualifikationen nach DIN 18800-7 oder ISO 1090 oder vergleichbar verfügt. Gültige Nachweise sind beizufügen.
27.Bestätigung der Erfahrung in der Applikation von Beschichtungsstoffen.
28. Bestätigung, dass die Entsorgung von sämtlichem Müll, Ölen, Fetten, Farbresten und Abwässern gem. den aktuellen Umweltschutzvorschriften erfolgt.
29. Bestätigung, dass ein isolierter, den Druckverhältnissen an Bord angepasster Frischwasseranschluss mit Keimfreiheitszertifikat und Begleitheizung im Winter für das Vorhaben zur Verfügung steht, das Keimfreiheitszertifikat ist spätestens mit Beginn der Werftliegezeit vorzulegen.
Besonderheiten:
Das Boot verlegt in die Werft mit eigenem Antrieb, Antrieb durch Voith-Schneider Propeller,
Fahrgebietsbeschränkungen:
Durchschnittliche Verlegegeschwindigkeit ca. 3 – 4kn
Wind- und Strömungsgeschwindigkeiten sind zu beachten.
Fahrzeit max. 10 h/Tag aus arbeitszeitrechtlichen Gründen
Überführungsfahrt maximal zwei Tage
Windstärke bis max. 5 Bft
Wellenhöhe maximal 1,5m
Entfernung von der Küste bzw. zum nächsten geeigneten Seehafen max. 50 sm.
Passage durch den Nord-Ostseekanal nur tagsüber
Maße Breite: min. 21,7m
Länge: min. 52,4m
Tiefgang 2,4m
Geschwindigkeit max. 6kn, Ø ca. 3-4kn
Höhe (Kran abgelegt) 28m
Verdrängung 2.523t.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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