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Ausschreibung - Kaufmännische und technische Betriebsführung nebst optionaler Baubegleitung in Soltau (ID:11572079)

Übersicht
DTAD-ID:
11572079
Region:
29614 Soltau
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen für Unternehmen, Unternehmens-, Managementberatung, Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Der Betriebsführer soll die Geschäfte im Namen und auf Rechnung der Stadtwerke führen. Er hat alle Leistungen zu erbringen, die zum ordnungsgemäßen Betrieb der Soltau Therme erforderlich sind....
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
05.02.2016
Frist Angebotsabgabe:
04.03.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Stadtwerke Soltau GmbH & Co. KG, Weinberg 46, 29614 Soltau

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Kaufmännische und technische Betriebsführung nebst optionaler
Baubegleitung
Umfang der Leistung: Die Stadtwerke Soltau GmbH & Co. KG (nachfolgend: Stadtwerke)
vergeben einen Auftrag zur kaufmännischen und technischen Betriebsführung der Soltau
Therme nebst optionaler Baubegleitung im Rahmen einer freihändigen Vergabe mit
vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 1 EG Abs. 3 VOL/A i.V.m. Anhang 1 Teil
B, § 4 Abs 2 Satz 1 Nr. 2 VgV, § 3 Abs. 5 lit. h) VOL/A.

Der Betriebsführer soll die Geschäfte im Namen und auf Rechnung der Stadtwerke
führen. Er hat alle Leistungen zu erbringen, die zum ordnungsgemäßen Betrieb der
Soltau Therme erforderlich sind. Dabei ist zu berücksichtigen, dass neben „klassischen“ kaufmännischen und technischen Betriebsführungsleistungen auch eine (allerdings optionale) Baubegleitung gewünscht ist. Bei der Baubegleitung wird keine Baubegleitung erwartet, wie sie üblicherweise von Architekten oder Ingenieuren durchgeführt wird.

Vielmehr soll der Betriebsführer die Soltau Therme auch während einer ggf. in den
Betriebsführungszeitraum fallenden größeren Modernisierungsmaßnahme weiterbetreiben
und den Auftraggeber bei der Auswahl von Materialien und der Gestaltung insgesamt
unterstützen, um eine späteren optimalen Betrieb zu gewährleisten. Ein Teilbereich der Soltau Therme soll in den nächsten Jahren - frühestens ab dem Jahr 2017 - grundlegend modernisiert und umgebaut werden. Geplant sind verschiedene energetische Maßnahmen an Fassade und Dächern des Solebades, die bauliche und lüftungstechnische Trennung der internen Gastronomie vom Solebad und die Modernisierung der Technik, verbunden mit der Errichtung eines Anbaus für den Technikbereich und die Auslagerung des Dampfbades und eines Solewhirlpools. Auch während dieser Bauphase besteht eine
Betriebspflicht.

Dabei wird angestrebt, für die vorgenannten Maßnahmen zur Modernisierung der Soltau
Therme eine Unterstützung durch Fördermittel einzuwerben. Vom zukünftigen
Betriebsführer wird auch erwartet, dass er im Rahmen der kaufmännischen und
technischen Betriebsführung während der Bauphase bereits die Maßstäbe für den
späteren erfolgreichen Betrieb setzt. Auf diese grundlegende Modernisierung und den
Umbau beziehen sich die möglicherweise zusätzlich anfallenden Leistungen der
Baubegleitung. Da Umfang und Beginn der Maßnahmen noch nicht feststehen, sind diese
Leistungen als Option anzubieten.
Weitere Einzelheiten zur Soltau Therme können über www.soltau-therme.de abgerufen
werden.

Erfüllungsort:
Soltau

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabenummer:
Vergabe-Nr.:2016/01

Vergabeunterlagen:
Form der Teilnahmeanträge oder/und Angebote:
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich zweifach (ein Original, eine Kopie) in einem
fensterlosen, verschlossenen Briefumschlag einzureichen. Der Briefumschlag ist mit der Bewerberanschrift und dem Vermerk "Teilnahmeantrag Vergabeverfahren Betriebsführer
Soltau Therme, NICHT ÖFFNEN" einzureichen. Die Abgabe eines Teilnahmeantrages in
elektronischer Form (z.B. per E-Mail oder per Fax) ist ausgeschlossen.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Teilnahmefrist: 04.03.2016, 12.00 Uhr

Ausführungsfrist:
Der Auftrag über die kaufmännische und technische Betriebsführung nebst optionaler
Baubegleitung
soll ab dem 01. Januar 2017 befristet für drei Jahre vergeben werden, optional wird eine
Verlängerung um weitere zwei Jahre abgefragt.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Weitere Anforderungen an Sicherheitsleistungen werden in den Vergabeunterlagen
geregelt, die in der Angebotsphase zur Verfügung gestellt werden.

Zahlung:
Weitere Anforderungen an Zahlungsbedingungen werden in den Vergabeunterlagen
geregelt, die in der Angebotsphase zur Verfügung gestellt werden.

Zuschlagskriterien:
Die Zuschlagskriterien werden in den Vergabeunterlagen erläutert.

Geforderte Nachweise:
Zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers verlangte Unterlagen:
Die Vergabestelle stellt Bewerbungsformulare für die Eignungsprüfung zur Verfügung. Die Benutzung des Bewerberformulars für die Erstellung des Teilnahmeantrages wird dringend empfohlen,
um Formfehler und damit ggf. einen Ausschluss vom Verfahren zu verhindern. Das
Bewerbungsformular ist bei der unter lit. a) genannten Stelle - möglichst per Mail
(volker.stegen@sw-soltau.de) oder Fax (05191 84-228) - abzufragen. Alternativ besteht
die Möglichkeit, das Formular über folgenden Link herunterzuladen: http://www.swsoltau.de/unternehmen/ausschreibungen.html
Dem Teilnahmeantrag sind die folgenden Unterlagen beizufügen:
- Formloses Anschreiben;
- aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als drei Monate, Kopie genügt);
- ggf. Unternehmensbroschüren/Prospektmaterial;
- ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung.
Darüber hinaus sind mit dem Teilnahmeantrag die folgenden Erklärungen abzugeben:
- Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren
oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
- Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
- Eigenerklärung, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern
und Abgaben ordnungsgemäß nachkommt und keine Steuerrückstände bestehen;
- Eigenerklärung, dass das Unternehmen die Beiträge an die Sozialversicherungsträger
ordnungsgemäß entrichtet und auch hier keine Rückstände bestehen;
- Angabe der Umsätze des Unternehmens sowie des Umsatzes mit vergleichbaren
Leistungen, die mit der zu vergebenden Gesamtleistung oder Teilen dieser Leistung
inhaltlich vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (2015 bis 2013 oder 2014 bis 2012, die Beträge sind ohne Umsatzsteuer anzugeben);
- Eigenerklärungen zur Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2015 bis 2013
oder 2014 bis 2012) beschäftigten Mitarbeiter (ohne freie Mitarbeiter) insgesamt und im ausschreibungsrelevanten Bereich;
- Eigenerklärung zu Referenzen aus den letzten drei Jahren, die mit dem Auftrag
vergleichbar sind, insbesondere unter Angabe des Kundennamens, Ort der Referenz,
Ansprechpartner, Funktion des Ansprechpartners, Telefonnummer, Kurzbeschreibung,
Projektvolumen (ohne Umsatzsteuer), Vertragszeitraum und durchschnittliche
Besucheranzahl des Bades (bezogen auf die letzten drei Jahre. Vergleichbar sind
Referenzen von Bädern, die
jährlich mindestens 150.000 Besucher haben, bei denen mindestens Leistungen der
kaufmännischen und technischen Betriebsführung erbracht werden und bei denen die
Verantwortlichkeit für einen Gastronomiebereich besteht. Die Projekte müssen noch nicht
abgeschlossen sein, allerdings mindestens seit zwei vollen Kalenderjahren laufen;
- Eigenerklärung, dass das Unternehmen über eine Berufshaftpflichtversicherung für
Personen- und Sachschäden in Höhe von EUR 5,0 Mio. je Schadensfall und EUR 2,0 Mio.
je Schadensfall für Vermögensschäden bei mindestens zweifacher Maximierung pro Jahr
verfügt oder
alternativ
Eigenerklärung, dass das Unternehmen im Auftragsfall die bestehende
Berufshaftpflichtversicherung gemäß den vorstehenden Versicherungssummen aufstockt.
HINWEIS: Soweit sich ein Unternehmen aus dem europäischen Ausland um den Auftrag
der kaufmännischen und technischen Betriebsführung nebst Baubegleitung bewirbt,
müssen angeforderte Nachweise von einer in diesem Land errichteten vergleichbaren
Behörde stammen. Soweit Eigenerklärungen abgegeben werden müssen, z.B. zur
Zahlung an die
Sozialversicherungsträger, müssen die Bewerber auf die jeweils dort errichteten
Einrichtungen Bezug nehmen.
Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise unter
Fristsetzung ausnahmsweise nachzufordern. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Zudem
behält sich die Vergabestelle vor, weitergehende Nachweise, z.B.
Unbedenklichkeitsbescheinigung, anzufordern.
Bei der Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden
sollen, berücksichtigt die Stadtwerke Soltau GmbH & Co. KG gemäß § 16 Abs. 5 VOL/A
nur Bewerber, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde besitzen. Es ist zudem geplant, die Anzahl der Bewerber bei Abschluss des Teilnahmewettbewerbs auf maximal drei Bewerber zu reduzieren, wenn mehr als drei geeignete Bewerber vorhanden sind. Die Begrenzung wird nach folgenden Kriterien erfolgen: 70 % Anzahl und Qualität der vergleichbaren Referenzen (s.o.) aus den letzten drei Jahren, 30 % Umsatz mit vergleichbaren Leistungen, die mit der zu vergebenden Gesamtleistung oder Teilen dieser Leistung inhaltlich vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (2015 bis 2013 oder 2014 bis 2012). Es findet dabei auch eine vergleichende Wertung der Teilnahmeanträge statt. Bewertet werden bei der Auswahl die Angaben des Bewerbers und die Erkenntnisse der Vergabestelle zu den beiden genannten Kriterien.

Sofern eine Bewerbergemeinschaft ein Angebot abgibt, muss jedes einzelne Mitglied der
Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen/Nachweise abgeben und nach
gesonderter Aufforderung weitere Nachweise (z.B. Unbedenklichkeitsbescheinigungen)
vorlegen, die die Eignung belegen. Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen
mindestens für die Teilleistung eine Referenzliste vorlegen, die sie im Auftragsfall selbst erbringen werden. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haben die
Bewerbergemeinschaftserklärung, die den Musterformularen beiliegt, vollständig
auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Will sich ein Bewerber im Rahmen der Eignung auf Leistungen von Nachunternehmern
berufen, sind auch für diese Nachunternehmer alle
Eigenerklärungen/Nachweise zur Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde
vollständig ausgefüllt einzureichen sowie auf Aufforderung die entsprechenden Nachweise
(z.B. Unbedenklichkeitsbescheinigungen) nachzureichen. Für Nachunternehmer müssen
allerdings nur für den Teil der Leistung Referenzen vorgelegt werden, den die
Nachunternehmer selbst übernehmen. Die Vergabestelle behält sich vor, im Rahmen der
Angebotsabgabe bzw. vor Zuschlagserteilung für Nachunternehmer
Verpflichtungserklärungen zu fordern.

Besondere Bedingungen:
Freihändige Vergabe nach Öffentlichem
Teilnahmewettbewerb
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar
sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur
Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber der Vergabestelle gerügt hat,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, spätestens mit dem Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur
Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber der Vergabestelle gerügt hat,
4. der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Tagen nach
Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt
wird.
Weitere Einzelheiten können § 107 GWB entnommen werden.
Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren ist:
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit und
Verkehr
Auf der Hude 2,
21339 Lüneburg,
Telefax: 04131/15-2943.
Die Vergabestelle wird ferner die Vorgaben des Niedersächsischen Gesetzes zur
Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
anwenden (NTVergG). Daher werden im Rahmen der Angebotsabgabe folgende
Erklärungen - auch ggf. für Nachunternehmer - abgefragt:
- Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung
- Beachtung der ILO-Mindestanforderungen an die Arbeitsbedingungen
Die Vergabestelle wird ferner vertraglich Ausführungsbestimmungen und
Vertragsbedingungen entsprechend NTVergG vorsehen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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