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Ausschreibung - Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten in Brake (ID:10448590)

Übersicht
DTAD-ID:
10448590
Region:
26919 Brake
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Metall-, Stahlbauarbeiten, Abbruch-, Sprengarbeiten, Beton-, Stahlbetonarbeiten, Anstrich-, Verglasungsarbeiten, Wasser-, Kanalbauarbeiten, Bahnschwellen, Gleisbaumaterial, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Baustelleneinrichtung, Gerüstarbeiten, Aushub-, Erdbewegungsarbeiten
CPV-Codes:
Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Umgestaltung der Infrastruktur zur Schaffung eines 2. Großschiffsliegeplatzes im Seehafen Brake – Vergabe von Bauleistungen im Wege des Verhandlungsverfahrens mit vorherigem Teilnahmewettbewerb...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.02.2015
Frist Vergabeunterlagen:
03.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
10.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, Niederlassung Brake
Brommystraße 2
Kontaktstelle(n): Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, Niederlassung Brake
Zu Händen von: Frau Walther
26919 Brake
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 44019250
E-Mail: brake@nports.de
Fax: +49 44013272
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.nports.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten
Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Umgestaltung der Infrastruktur zur Schaffung eines 2.
Großschiffsliegeplatzes im Seehafen Brake – Vergabe von Bauleistungen im
Wege des Verhandlungsverfahrens mit vorherigem Teilnahmewettbewerb gem.
Sektorenverordnung.
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Der Seehafen Brake liegt 26 Kilometer stromaufwärts am seeschifftiefen
Wasser der Wesermündung. Zur Steigerung der Umschlagskapazität soll die
bestehende Infrastruktur umgestaltet werden, so dass ein zweites
Großschiff abgefertigt werden kann.
Für die Erbringung der Leistung sind folgende Arbeiten auszuführen:
— Technische Bearbeitung,
— Baustelleneinrichtung und -räumung,
— Abbruch- und Rückbauarbeiten,
— Ramm- und Tiefgründungsarbeiten,
— Stahlbauarbeiten,
— Beton- und Stahlbetonarbeiten,
— Korrosionsschutzarbeiten,
— Tiefbauarbeiten,
— Erdarbeiten,
— Flächenbefestigungsarbeiten,
— Gleisbauarbeiten.

Erfüllungsort:
Brake
(Unterweser), Bundesrepublik Deutschland, Land Niedersachsen.
NUTS-Code DE94G

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Org. Dok.-Nr:
56931-2015

Vergabenummer:
Aktenzeichen beim Auftraggeber:
1N1450 - 2. Großschiffsliegeplatz Südpier

Termine & Fristen
Unterlagen:
03.03.2015
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
3.3.2015 - 10:00

Angebotsfrist:
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
10.3.2015 - 10:00

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Nach Zuschlagserteilung hat der Auftragnehmer eine
Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare und geeignete Sicherheiten
von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut
oder Kreditversicherer zu stellen. Die jeweilige Sicherheit wird nach
rechtsgeschäftlicher Abnahme der Bauleistungen gegen Stellung einer
hinreichenden Mängelgewährleistungsbürgschaft eines in der Europäischen
Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers
zurückgegeben. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.

Zahlung:
Siehe anzufordernde Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien:
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
Verhandlung aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind
von jedem Bewerber und im Falle von Bewerbergemeinschaften von sämtlichen
Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bei fremdsprachigen
Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Mit dem Teilnahmeantrag hat jeder Bewerber in Formularen vorgegebene
Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit einzureichen.
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind einzureichen:
1. Unterlagen zum Nachweis der in den Eigenerklärungen gemachten Angaben;
2. Darstellung der bestehenden gesellschaftsrechtlichen Bindungen und
Beteiligungsgesellschaften des Bewerbers/der Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft unter Vorlage eines aktuellen
Handelsregisterauszuges.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind
von jedem Bewerber und im Falle von Bewerbergemeinschaften von sämtlichen
Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bei fremdsprachigen
Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers jeweils bezogen auf die
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, wobei die Angabe für jedes
Geschäftsjahr gesondert zu machen sind.
2. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers jeweils bezogen auf die letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere
Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar
sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Aufträgen. Der Anteil der eigenen Leistungen bei gemeinsam
mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen ist darzustellen.
3. Eigenerklärung über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit der
Deckungssumme von mindestens 10 000 000 EUR je Schadensfall für
Personenschäden sowie für Sach- und sonstige Vermögensschäden, zweifach
maximiert.
Auf besondere Anforderung des Auftraggebers sind einzureichen:
1. Im Auftragsfalle ist eine solche Betriebshaftpflichtversicherung
nachzuweisen. Ausreichend ist der Nachweis eines in der Europäischen Union
zugelassenen Versicherers, dass im Auftragsfall diese Deckungssumme zur
Verfügung gestellt wird;
2. Nachweise bezüglich der Umsatzangaben.
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind
von den Bewerbern und im Falle von Bewerbergemeinschaften wie folgt
einzureichen: Je Bewerbergemeinschaft müssen die nachfolgenden Angaben und
Formalitäten mindestens einmal eingereicht werden. Mehrfacheinreichung von
verschiedenen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft ist möglich. Bei
fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche
Sprache beizufügen.
1. Vorlage von mindestens einer und maximal fünf Referenzen über
vergleichbare Projekte aus den letzten 10 Jahren. Die Anforderungen an die
Vergleichbarkeit der Referenzprojekte werden in den Vergabeunterlagen
näher beschrieben. Die Vergabestelle weist ausdrücklich darauf hin, dass
Referenzen ohne Aussagekraft wie nicht eingereichte Referenzen gewertet
werden. Wird keine aussagekräftige Referenz eingereicht, sind die
Mindestanforderungen an die Eignung nicht erfüllt und der Bewerber wird
ausgeschlossen
2. Erklärung über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte,
gegliedert nach Berufsgruppen,
3. Erklärung/Darlegung der beruflichen Befähigung des einzusetzenden
Personals (Qualifikation) im Hinblick auf die auszuführenden Leistungen.
4. Soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich hinsichtlich seiner
Eignung der Fachkunde und Leistungsfähigkeit von Nachunternehmen bedienen
möchte, sind Art und Umfang der durch den jeweiligen Nachunternehmen
auszuführenden Teilleistungen anzugeben.
5. Verpflichtungserklärung der Drittunternehmen, soweit sich der
Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hinsichtlich seiner/ihrer eigenen
Eignung auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit von Drittunternehmen
beruft oder insbesondere auch auf deren Referenzen zurückgreift.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Im Verfahren zugelassen sind natürliche und juristische Personen als
Einzelunternehmer oder als Zusammenschluss von natürlichen und/oder
juristischen Personen als Bewerber bzw. als Bewerbergemeinschaft (später
Bieter/Bietergemeinschaft, nachfolgend zusammenfassend
„Bewerber/Bewerbergemeinschaft“ genannt).
Bei einem Zusammenschluss müssen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften
gesamtschuldnerisch haften und einen für die Vertretung bevollmächtigten
Vertreter bestimmen. Sie haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine
Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben. Eine Bewerbergemeinschaft hat
sich im Auftragsfalle mindestens zu einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE)
zusammenzuschließen, auch hier haben die Mitglieder gesamtschuldnerisch zu
haften.
Unternehmen dürfen jeweils nur Mitglied oder Nachunternehmer einer
Bewerbergemeinschaft sein. Mehrfachbeteiligungen führen zum Ausschluss der
betreffenden Bewerbergemeinschaften, sofern nicht nachgewiesen ist, dass
durch die Mehrfachbeteiligung eine Verletzung des Wettbewerbsgrundsatzes
ausgeschlossen ist.
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft hat mit dem Angebot unter Verwendung des dafür
vorgesehenen Formblattes folgende Verpflichtungserklärungen nach dem
Niedersächsischem Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG) abzugeben. Die
nachstehenden Erklärungen sind im Falle von Bewerbergemeinschaften von
sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot
einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in
die deutsche Sprache beizufügen.
1. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue nach § 4 Abs. 1 NTVergG;
2. Verpflichtungserklärung nach § 13 NTVergG beim Einsatz von
Nachunternehmern, die nach §§ 4 bzw. 5 NTVergG notwendigen Erklärungen des
Nachunternehmers beizubringen sowie die Einhaltung der darin enthaltenen
Verpflichtungen vertraglich sicherzustellen.
Der Auftraggeber geht davon aus, dass der in Anlage 1 der Neunten
Bauarbeitsbedingungenverordnung aufgeführte Tarifvertrag für die hier zu
vergebenden Leistungen einschlägig ist. Hauptsächlich prägendes Element
des öffentlichen Auftrages ist vorliegend das des Baugewerbes.
Diese Einschätzung des Auftraggebers befreit den Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft jedoch nicht davon, selbstständig und in eigener
Verantwortung zu prüfen, welche Tarifverträge auf die von ihm/ihr
angebotenen Leistungen anwendbar sind.
Im Falle der Zuschlagserteilung werden dem Bewerber/der
Biewerbergemeinschaft die nach NTVergG vorgesehenen vertraglichen
Verpflichtungen auferlegt (§§ 14, 15 NTVergG).

Sonstiges
Zusätzliche Angaben:
1. Der Auftraggeber wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem
Teilnahmewettbewerb gem. SektorenVO durchführen.
2. Zur Teilnahme am Teilnahmewettbewerb müssen die Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft bei dem Auftraggeber ein
Teilnahmewettbewerb-Informationsmemorandum (TW-Infomemo) mit weiteren
Angaben zu den Teilnahmebedingungen und zu dem Ablauf des
Verhandlungsverfahrens und den örtlichen Gegebenheiten anfordern. Zur
besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die
von den Bewerbern/den Bewerbergemeinschaften geforderten Angaben – soweit
möglich – in vorgegebenen Bewerberformularen zusammengefasst, welche zu
verwenden, zu unterschreiben und zusammen mit den darin geforderten
Nachweisen und Erklärungen bei dem Auftraggeber einzureichen sind.
3. Die Frist für den Eingang des Antrags auf Teilnahme am
Teilnahmewettbewerb endet am 10.3.2015 um 10:00 Uhr.
4. Das TW-Infomemo samt Anlagen kann schriftlich oder per Telefax
spätestens bis zum 3.3.2015 um 10:00 Uhr angefordert werden. Auch eine
Anforderung per E-Mail ist zulässig. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
trägt jedoch das Übermittlungsrisiko und sollte eine Bestätigung des
Eingangs anfordern.
Der Auftraggeber wird allerdings ausschließlich solche Rückfragen zu dem
Teilnahmewettbewerb sowie zu dem Inhalt der Bekanntmachung und des
TW-Infomemo beantworten, wenn diese schriftlich oder per Telefax bis zum
6.3.2015 um 10:00 Uhr bei dem Auftraggeber eingegangen sind. Auch
Rückfragen per Email sind zulässig. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
trägt jedoch das Übermittlungsrisiko und sollte eine Bestätigung des
Eingangs anfordern. Weitere Angaben zu Rückfragen zu dem
Teilnahmewettbewerb bzw. zu dem Inhalt der Bekanntmachung enthalten die
Vergabeunterlagen.
5. Das Ausschreibungsverfahren wird in deutscher Sprache durchgeführt. Der
Teilnahmeantrag mitsamt der weiteren geforderten Angaben und Unterlagen
ist in schriftlicher Form bei dem Auftraggeber bis zum genannten Datum
einzureichen. Weitere Angaben hierzu enthalten die Vergabeunterlagen sowie
die „Bewerbungs- und Vertragsbedingungen für Bauleistungen“ des
Auftraggebers, welche mit dem TW-Info-Memo an die
Bewerber/Bewerbergemeinschaft übersandt wird. Elektronische Abgabe ist
nicht zugelassen. Die Eintragungen sind dokumentenecht vorzunehmen.
6. Weitere Einzelheiten zu dem Verfahrensablauf sind dem von den
Bewerbern/Bewerbergemeinschaften anzufordernden TW-Infomemo zu entnehmen.
7. Der Auftraggeber behält sich die schrittweise Verringerung der an dem
Verhandlungsverfahren teilnehmenden Bewerber/Bewerbergemeinschaften im
Laufe des Verhandlungsverfahrens vor.
8. Der Auftraggeber wird Bewerber/Bewerbergemeinschaft einmalig unter
Setzung einer angemessenen Frist auffordern, unvollständige oder
ergänzungsbedürftige Teilnahmeanträge oder Angebote zu ergänzen oder
fehlende Erklärungen oder Nachweise nachzureichen.
8. Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum
Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach
Auffassung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gegen geltendes Recht,
so hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Auftraggeber unverzüglich
schriftlich darauf hinzuweisen.
9. Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb bzw. Vergabeverfahren werden
keinerlei Entschädigungen gewährt.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit
und Verkehr
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 4131152943

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der
Antrag richtet sich nach §§ 107 ff. GWB, der exemplarisch nachstehend
aufgeführt ist. Der Auftraggeber weist drauf hin, dass nach seiner Ansicht
regelmäßig die Frist für eine unverzügliche Rüge i. S. d. Norm 7 Tage
beträgt, sofern der Auftragnehmer nicht nachweist, dass im Einzelfall
wegen der besonderen Umstände des Falles bzw. wegen der mit Fachkenntnis
zu beurteilenden Rechtslage eine längere Frist eingeräumt werden muss.
§ 107 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat
und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. Der § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit
und Verkehr
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 4131152943

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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