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Ausschreibung - Landschaftsgestaltung in Bremerhaven (ID:10587296)

Übersicht
DTAD-ID:
10587296
Region:
27568 Bremerhaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Landschaftsgestaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Der Auftraggeber plant im Bereich des Blexer Bogens (Weser) in Bremerhaven den Bau eines Hafens für den Umschlag von Bauelementen für Offshore-Windenergieanlagen („Offshore-Terminal Bremerhaven“...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
24.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Sonstiges Sondervermögen Fischereihafen des Landes Bremen, vertreten durch den Senator für Wirtschaft Arbeit und Häfen, dieser vertreten durch die bremenports GmbH & Co. KG
Am Strom 2
Zu Händen von: Thomas Wieland
27568 Bremerhaven
DEUTSCHLAND
E-Mail: thomas.wieland@bremenports.de
Fax: +49 47130901529
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.bremenports.de
Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.bremenports.de/ausschreibungen

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
2015/073 Ausführungsplanung der Kompensationsmaßnahmen an den Fließgewässern Billerbeck und Drepte.

Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Auftraggeber plant im Bereich des Blexer Bogens (Weser) in Bremerhaven den Bau eines Hafens für den Umschlag von Bauelementen für Offshore-Windenergieanlagen („Offshore-Terminal Bremerhaven“ - OTB). In diesem Zusammenhang sind umfangreiche Kompensationsmaßnahmen u.a. nach § 15 Abs. 2 BNatSchG umzusetzen, wofür bereits Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorliegen.
Zu vergeben ist eine Planungsleistung gemäß § 39 (3) HOAI in Verbindung mit Anlage 11 für Kompensationsmaßnahmen an den Fließgewässern Billerbeck und Drepte:
Objektplanung Freianlagen; Lph. 5: Ausführungsplanung sowie Lph. 6: Vorbereitung der Vergabe und Lph. 7: Mitwirkung bei der Vergabe, mit einer Option zur Durchführung der Lph. 8: Objektüberwachung und 9: Objektbetreuung.
Ausführungsplanung für:
- Gewässerentwicklungsmaßnahmen an der Billerbeck (wasserbauliche Maßnahmen) sowie standort- und nutzungsbezogene landschaftspflegerische Aufwertungsmaßnahmen in der Aue (Anlage von Gewässern und Gehölzen, Auflagen zur landwirtschaftlichen Grünlandnutzung etc.).
- Maßnahmen zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Drepte im Bereich eines Mühlenstaus im Oberlauf durch Herstellung eines Umgehungsgewässers unter Beachtung des Denkmalschutzes.
Informationen zum Vorhaben sind unter http://www.bremenports.de/ausschreibungen zu finden.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71420000, 71000000
Beschreibung:
Landschaftsgestaltung.
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen.
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Ausführungsplanung zur Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen:
- Laufverlängerung und strukturanreichernde Maßnahmen im Mittel- und Oberlauf der Billerbeck auf einer Fließlänge von 5 km, sowie Maßnahmen zur Auenentwicklung; Gesamtplanungsbereich von ca. 53 ha, Bodenabtrag ca. 49.000 m
. Der überwiegende Teil der Maßnahmenfläche liegt in einem FFH-Gebiet.
- Umbau eines Sohlabsturzes durch Herstellung eines Umgehungsgewässers auf einer Länge von 94 m in der Oberen Drepte zur Umgehung eines Mühlenstaus; Maßnahmenfläche ca. 500 m
, Bodenabtrag ca. 400 m
.
Mit Vertragsabschluss erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 7 in Anlehnung an § 39 (3) HOAI. Optional bleibt die Beauftragung weiterer Leistungsphasen der HOAI vorbehalten (Lph. 8 und 9).

Beschreibung der Optionen:
Optional bleibt die Beauftragung weiterer Leistungsphasen der HOAI vorbehalten (Lph. 8 und 9).

Erfüllungsort:
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Bremerhaven.
NUTS-Code DE502

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
109786-2015

Vergabenummer:
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
2015/073

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
24.04.2015 - 13:00

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 12 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zahlung:
Zahlungen werden gemäß § 15 Abs. 1 und 2 HOAI geleistet.

Zuschlagskriterien:
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber / Mitglied einer Bewerbergemeinschaft verbindlich folgende Angaben zu machen:
- Eigenerklärung gemäß § 20 (3) SektVO: Auskunft darüber, ob und in welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammen arbeitet.
- Eigenerklärung gemäß § 21 (1) SektVO: Erklärung, dass keine Person, die dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, rechtskräftig aus den in § 21 (1) aufgeführten Gründen verurteilt ist.
- Eigenerklärung gemäß § 21 (4) SektVO: Erklärung, dass keiner der in § 21 (4) aufgeführten Tatbestände zutrifft.
- Nachweis des Vorliegens einer Berufshaftpflichtversicherung,
- Formlose Erklärung, dass eine Eintragung im Berufs- und Handelsregister vorliegt,
- Erklärung ob und ggf. welche Eintragungen im Gewerbezentralregister für das Unternehmen sowie seine geschäftsführenden natürlichen Personen vorliegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Bestätigung der in den Eigenerklärungen gemachten Angaben Nachweise zu verlangen.


III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber / Mitglied einer Bewerbergemeinschaft verbindlich folgende Angaben zu machen:
- Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens,
- Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz für vergleichbare Leistungen, jeweils für die letzten 5 Jahre. Vergleichbare Leistungen sind Entwurfs- oder Ausführungsplanungen im Zusammenhang mit der Planung gewässerbaulicher Maßnahmen an Tieflandbächen der norddeutschen Tiefebene,
- Angabe zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Aufgabenbereichen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.

III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber verbindlich die folgenden Angaben zu machen. Dabei müssen die im Folgenden genannten Anforderungen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Gesamtheit beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt.
Für die Benennung der Referenzen (maximal 3) ist zwingend das vom Auftraggeber unter http://www.bremenports.de/ausschreibungen zur Verfügung gestellte Formblatt zu beachten. Die Übersendung darüber hinausgehender Unterlagen ist nicht erwünscht.
1. Benennung von Referenzen aus den vergangenen 10 Jahren hinsichtlich
- der Renaturierung eines Fließgewässers im norddeutschen Tiefland unter Einbeziehung sowohl des aquatischen Systems als auch der angrenzenden Aue (Entwurfsplanung / Ausführungsplanung / Objektüberwachung),
- der besonderen Fachkunde auf dem Gebiet der Planung strukturverbessernder gewässerbaulicher Maßnahmen (einschließlich ihrer hydraulischen Auswirkungen) an norddeutschen Tieflandbächen (Entwurfsplanung / Ausführungsplanung / Objektüberwachung),
- der Fachkunde hinsichtlich der Planung und Umsetzung von Nutzungskonzepten v.a. zur Entwicklung unterschiedlicher Grünlandnutzungen und weiterer Auenbiotope (z.B. Kleingewässer, Röhricht, Gehölzbeständen) in Geestgebieten der norddeutschen Tiefebene (Pflege- und Entwicklungsplanung / Entwurfsplanung / Ausführungsplanung).
- der Planung von wasserbaulichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Umbau von Sohlenbauwerken zu Umgehungsgewässern einschließlich der hydraulischen Anforderungen (Entwurfsplanung / Ausführungsplanung / Objektüberwachung).
- Durchführung von hydraulischen Berechnungen an Fließgewässern.
2. Eigenerklärung gemäß § 20 (4) SektVO mit Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters mit Darstellung der beruflichen Qualifikation und fachbezogenen Erfahrungen.
Der Projektleiter muss über eigene Projekterfahrung / Referenzen aus den vergangenen 10 Jahren hinsichtlich der Erbringung der o.g. Planungsleistungen verfügen.
3. Benennung des sonstigen für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals mit Darstellung der beruflichen Qualifikation, fachbezogenen Erfahrungen und Referenzen.
Die Leistungen sind mit eigenem Personal des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Die Erklärung der Bewerbergemeinschaft muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Sonstiges
Zusätzliche Angaben
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren geführt. Mit dieser Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb eingeleitet.
Unter http://www.bremenports.de/ausschreibungen ist ein Formblatt für diesen Wettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag, insbesondere für die Darstellung der Referenzen, zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Formblatt ist mit den übrigen Teilnahmeunterlagen innerhalb der Bewerbungsfrist einzureichen.
Die Auswahl der Teilnehmer wird gemäß den nachfolgend aufgeführten Kriterien durchgeführt. Dabei wird der Auftraggeber ggf. von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Anzahl der Teilnehmer zu verringern. Hierzu wird der Auftraggeber folgendermaßen vorgehen:
Der Auftraggeber wird zunächst im Rahmen der formellen Eignungsprüfung feststellen, ob der Bewerber sämtliche geforderten Angaben und Nachweise gemäß III.2 in der geforderten Form vorgelegt hat. Bewerbungen, die dieser Anforderung nicht entsprechen, werden ausgeschlossen.
Bei den verbleibenden Bewerbungen wird im Rahmen der materiellen Eignungsprüfung anhand der nachfolgend genannten Kriterien festgestellt, ob der Bewerber nach Überzeugung des Auftraggebers für den Auftrag die erforderliche Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit besitzt.
- Als Mindestanforderung gilt dabei, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft ein Planungsteam von mindestens 2 Ingenieuren/Planern zur Verfügung stellen kann und durch seine Referenzen praktische Erfahrung bei der Planung gewässerbaulicher Maßnahmen, an Tieflandbächen der norddeutschen Tiefebene, nachweisen kann.
Verbleiben hiernach mehr als 4 geeignete Bewerber, wird der Auftraggeber eine Rangfolge der geeigneten Bewerber erstellen. Für diese Rangfolge werden die folgenden Kriterien herangezogen:
1. Qualifikation des Projektleiters (Vita) (10 %)
2. Qualifikation des/der weiteren Projektbearbeiter (Vita) (10 %)
3. Nachgewiesene Erfahrung der Projektbearbeiter bei der Planung von Maßnahmen an norddeutschen Tieflandbächen (70 %), davon
a. Erbrachte landschaftsplanerische Leistung zur Renaturierung norddeutscher Tieflandbäche (10 %),
b. Erfahrung mit strukturverbessernden gewässerbaulichen Maßnahmen und ihren hydraulischen Auswirkungen an Tieflandbächen (20 %),
c. Erfahrung mit gewässerbaulichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Umbau von Sohlenbauwerken und deren hydraulischen Auswirkungen (10 %),
d. Erfahrung mit hydraulischen Berechnungen an Fließgewässern (10 %),
e. landschaftsplanerische Leistungen zur Röhricht-, Gehölz-, Kleingewässer- und Grünlandentwicklung in Geestgebieten der norddeutschen Tiefebene (20 %).
4. Qualität der eingereichten Unterlagen (10 %).
Die Bewertung erfolgt anhand der gemäß Ziffer III.2.3 vorzulegenden Nachweise. Jedes Unter¬kriterium wird mit Punkten von 1 bis 10 bewertet. Lässt die nachgewiesene Erfahrung eine durch¬schnittliche Leistung erwarten, so erhält der Bewerber 5 Punkte. Soweit sich aus den Unterlagen eine höhere oder niedrigere Erfahrung ergibt, wird dies in Zu- oder Abschlägen ausgedrückt. Die einzelnen Unterkriterien fließen mit der angegebenen Gewichtung in die Auswahlentscheidung ein.
Die vier Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Teilnahme zugelassen.
Die zum Wettbewerb zugelassenen Teilnehmer erhalten eine Aufforderung zur Angebotsabgabe, in der das weitere Verfahren mit den einzuhaltenden Bedingungen beschrieben wird.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Contrescarpe 72
28195 Bremen
Deutschland
E-Mail:
vergabekammer@bau.bremen.de
Telefon: +49 4213616407
Internet-Adresse: http://www.bau.bremen.de
Fax: +49 4214966407

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Diese Frist ist eingehalten, wenn die Rüge
innerhalb einer Frist von 14 Kalendertagen ab Kenntnis vom Verstoß eingehalten ist, spätere Rügen sind
verspätet.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens
bis Ablauf der vorstehend benannten Frist zur Abgabe von Teilnahmeanträgen gegenüber dem Auftraggeber
gerügt
werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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22.09.2015
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