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Ausschreibung - Landschaftsgestaltung in Wolfsburg (ID:10626686)

Übersicht
DTAD-ID:
10626686
Region:
38440 Wolfsburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Landschaftsgestaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die Stadt Wolfsburg, vertreten durch den Geschäftsbereich Grundstücks- und Gebäudemanagement, beabsichtigt für die Quartiersentwicklung Hellwinkel die Leistungen zur integrierten Planung und...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
11.04.2015
Frist Vergabeunterlagen:
08.05.2015
Frist Angebotsabgabe:
08.05.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Wolfsburg – Ausschreibungsstelle
Porschestr. 49
38440 Wolfsburg
Herrn Hüttl
Telefon: +49 5361282475
Fax: +49 5361282057
E-Mail: ausschreibungsstelle@stadt.wolfsburg.de
http://www.wolfsburg.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Stadt Wolfsburg
Porschestraße 49
38440 Wolfsburg
Kontaktstelle: Geschäftsbereich Grundstücks- und Gebäudeplanung
Herrn Dowidat
Telefon: +49 5361281006
E-Mail: hendrik.dowidat@stadt.wolfsburg.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Stadt Wolfsburg
Porschestr. 49
38440 Wolfsburg
Kontaktstelle: Ausschreibungsstelle
Herrn Hüttl
Telefon: +49 5361282475

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH
Hessenallee 2
34130 Kassel
Herrn Wagner
Fax: +49 5617077523
E-Mail: wagner@anp-ks.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
15-0045 Integrierte Planung und Umsetzung der öffentlichen Räume (Frei- & Verkehrsanlagenplanung, Regenwassermanagement, Ingenieurbauwerke) im Rahmen der Quartiersentwicklung Hellwinkel in Wolfsburg.
Die Stadt Wolfsburg, vertreten durch den Geschäftsbereich Grundstücks- und Gebäudemanagement, beabsichtigt für die Quartiersentwicklung Hellwinkel die Leistungen zur integrierten Planung und Umsetzung der öffentlichen Räume über ein VOF-Verfahren zu vergeben:
LEISTUNGEN. Die zu erbringenden Leistungen umfassen die Projektplanung Verkehrsanlagen, Freianlagen
und Entwässerungsanlagen (Retentionsanlagen), ausgenommen sind die leitungsgebundenen Entwässerungsanlagen. Hier wird auf eine zukunftsweisende, interdisziplinär arbeitende, denkende und entwerfende Planung besonderer Wert gelegt. Insbesondere beinhaltet dies
- die Umsetzung eines in die Stadtraumgestaltung integrierten oberirdischen Regenwassermanagements,
- eine hohe Qualität der Freianlagen im öffentlichen Raum,
- die Beförderung von Biodiversität durch Maßnahmen im öffentlichen Raum und
- Maßnahmen zur vorausschauenden Anpassung des städtischen Lebens an sich ändernde (mikro-)klimatische Verhältnisse, sowie
- eine entsprechende interdisziplinäre Darstellung und Vermittlung der Projektarbeit gegenüber dem Auftraggeber und Bürgern.
RAHMENBEDINGUNGEN. Die Entwicklung des neuen innenstadtnahen Stadtquartiers Hellwinkel überdeckt
die Fläche von zwei Kleingartenvereinsanlagen, die in 2 Bauabschnitten zu Beginn 2016, bzw. zu
Beginn 2019 beräumt werden. Das Plangebiet stellt die letzte große Verfügungsfläche für Wohnungsbau
in zentraler Stadtlage dar und fügt sich sinnvoll in den vorhandenen Stadtteil Hellwinkel ein. Gut angebunden für alle Verkehrsarten, liegt es zudem nahe des Reislinger Markts und ist zugleich attraktiv eingebettet in das grüne Umfeld. Raumprägend ist die imposante Waldkante im Süden.
Zwischen dem Wald und der Reislinger Straße (einer der 3 wichtigen Stadteingangsstraßen aus Osten)
erstreckt sich in Ost-West-Ausdehnung das etwa 11 ha große Areal, das durch eine spürbare Hanglage geprägt ist. Die Topographie steigt etwa 6 m von Nord nach Süd an, so dass nach Norden der Blick über die Häuser Richtung Allerpark mit seinem großen Freizeitangebot schweifen kann.
STÄDTEBAULICHES KONZEPT
Im politisch abgestimmten städtebaulichen Quartierskonzept wird die Topografie des Areals zum zentralen Thema der städtebaulichen Struktur und der daraus resultierenden Reaktionen der Baustruktur (Baublöcke/ Gebäude) auf die vorhandene Hanglage gemacht. Kennzeichnendes Merkmal ist die Ausbildung von 4 Terrassenstreifen, die sich vom Wald zur Reislinger Straße hin abtreppen. Wesentliches Gliederungselement der mosaikartigen Baublockstruktur (mit einem Wechselspiel von 6 unterschiedlichen Gebäudetypologien) des Quartiers ist die grüne Fuge zwischen den beiden BA's, die in Form von Wiesenterrassen (Retention und Aufenthalt) eine vorhandene Nord-Süd-Wegeverbindung aufnehmen. Parallel zu den Terrassen zieht sich mittig zwischen Wald und Reislinger Straße linear die autofreie Quartierspromenade, die das „Wohnzimmer“ des Quartiers darstellt.
Im Rahmen dieser städtebaulichen Qualitäten und Setzungen ist besonders zu beachten:
- Aus der Terrassenbildung resultiert ein enges Wechselspiel zwischen der Nutzung und Gestaltung der Sockelgeschosse der einzelnen Baublöcke und der Gestaltung und Anordnung der öffentlichen Räume (Straßen, Wege, Plätze, grüne Freiräume).
- Dieses Aufeinander-Reagieren von gebauten Volumina und städtischen Freiräumen ergibt sich zudem aus der Entwicklung einer künstlichen Entwässerungstopographie, basierend auf der städtebaulichen Grundstruktur.
Zweck dieser Entwässerungstopographie ist es, einerseits den Versickerungsverhältnissen des Areals
und den vorgegebenen begrenzten Abflussmengen aus dem Gebiet heraus Rechnung zu trage. Andererseits
soll im Sinne einer Klimaanpassungsstrategie Überflutungsszenarien bei Extremwetterereignissen
weitestgehend vorgebeugt werden.
- Der Begleiteffekt, dass durch eine Integration regenrückhaltender Gestaltungselemente in die Struktur der öffentlichen Räume (straßenbegleitend, auf Plätzen) auch mikroklimatische Effekte und unterschiedliche Angebote zur Erhöhung und Sicherung der Biodiversität im Quartier umgesetzt werden, ist gewollt – ebenso, dass hierbei die Anlage einer unsichtbaren unterirdischen Kanalentwässerung mit einer sichtbaren überirdischen, das Regenwasser managenden Planung und Gestaltung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze kombiniert wird. Der sinnlich positiv im Alltag wahrnehmbare Umgang mit Regenwasser ist ein wichtiger Schritt, um Ansätze nachhaltiger Ressourcenbewirtschaftung auch langfristig im Bewusstsein von Stadtbewohnern zu verankern.
- Entscheidend für das spätere Erscheinungsbild des Quartiers und seine Imagebildung sind die öffentlichen Grünanteile (Wiesenterrassen, straßen- und wegebegleitende Baum-, Strauch- und Staudenpflanzungen, Mietergärten, etc.) sowie hochwertige Straßenausbauten mit einer hohen Gebrauchsfähigkeit, wertigen Materialien und Mobiliar und angenehmen Aufenthaltsqualitäten.
Insbesondere die autofreie Mittelachse wird sich dadurch für die zukünftigen Bewohner zu einem Herzstück ihrer Identifikation mit dem neuen Quartier entwickeln.
- Wesentliches Ziel ist, funktionale Effekte (sichere Regenwasserentsorgung, Sicherung der Mobilitätserfordernisse aller Verkehrsteilnehmer im Quartier, Sicherung der Artenvielfalt, mikroklimatische Positiveffekte erzeugen etc.) im städtischen Raum nicht nebeneinander, sondern ineinander verschränkt in eine einheitliche, harmonische Gestaltung und eine das Zusammenleben der Quartiersbewohner befördernde Atmosphäre der öffentlichen Räume zu übersetzen.
Grundsätzlich umfassen die zu vergebenden Leistungen die Planungsleistung für den ersten und zweiten Bauabschnitt (insgesamt ein Plangebiet von knapp 11 ha) sowie die Umsetzung für den ersten Bauabschnitt.
Die geschätzten Honorarsummen für die einzelnen Fachrichtungen stellen sich wie folgt dar:
- Freianlagen inkl. Regenwasserbewirtschaftung: ca. 255.000 EUR
- Ingenieurbauwerke: ca. 30.000 EUR
- Erschließung Verkehrsanlagen: ca. 130.000 EUR
- Innere Erschließung: ca. 65.000 EUR
Die zu erbringenden Leistungsphasen (LPH) gemäß HOAI (2013) unterscheiden sich bei den einzelnen Fachrichtungen wie folgt:
Objektplanung Freianlagen, gemäß §§ 38-40 HOAI (2013)
1. und 2. Bauabschnit: LPH 3 (anteilig), 4 und 5
Nur 1. Bauabschnitt: LPH 6, 7 (anteilig), 8 und 9
Objektplanung Verkehrsanlagen, gemäß §§ 45-48 HOAI (2013)
1. und 2. Bauabschnitt: LPH 5
Nur 1. Bauabschnitt: LPH 6 bis 9 jeweils anteilig
Objektplanung Ingenieurbauwerke, gemäß §§ 41-44 HOAI (2013)
1. und 2. Bauabschnitt: LPH 3 (anteilig), 4 und 5 - ausgenommen sind die leitungsgebundenen
Entwässerungsanlagen.
Nur 1. Bauabschnitt: LPH 6, 7 (anteilig), 8 und 9 - ausgenommen sind die leitungsgebundenen Entwässerungsanlagen.
Hinweise zur stufenweisen Beauftragung und Beauftragungsoptionen siehe Punkt II.2.2.
Hinweise zu den verwendeten Begriffen finden Sie unter VI.3 (1) in dieser Bekanntmachung.

CPV-Codes: 71420000, 71300000

Erfüllungsort:
Deutschland, Wolfsburg.
Nuts-Code: DE913

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
126369-2015

Aktenzeichen:
15-0045

Vergabeunterlagen:
(1) Begriffserläuterungen:
Informationen (Stand 27.01.2015) zu den Begriffen HOAI / Leistungsphasen / Honorarzone finden Sie unter:
http://www.hoai.de/ ==> "Gesetze" ==> "HOAI 2013" (http://www.hoai.de/online/HOAI_2013/HOAI_2013.php)
insbesondere § 5 und die Abschnitte 2 bis 4
(2) Die Frist zur schriftlichen Einreichung (E-Mail) von Fragen zum Teilnahmeantrag ist der 29.04.2015, 10:00 Uhr. Diese Frist ist erforderlich, um eine Beantwortung gemäß §7 Abs. 3 VOF zu ermöglichen.
(3) Hinweise: Eine Vorlage für den Teilnahmeantrag, die Auswertungsmatrix und umfangreiche Informationen zum Planungsstand (Quertiersentwicklungsplanung & Gestaltungsplan) sind als download erhältlich auf: http://www.vof-hellwinkel.anp-ks.de/ - Es werden keine Unterlagen versendet, weder per Post noch per E-Mail.
Bestandteil des Verhandlungsverfahrens wird ein Konzeptentwurf sein. Die Details zu den Abgabeleistungen und Darstellungsmodalitäten werden in der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt werden. Der Konzeptentwurf wird gemäß §13 Abs. 3 der VOF angemessen vergütet. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden die durch den Konzeptentwurf bereits erbrachten Leistungen nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Konzeptentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Die Bewertung der Konzeptentwürfe erfolgt analog zum Auswahlgremium des Teilnahmewettbewerbes durch ein Bewertungsgremium, dem Vertreter des Auftraggebers und bis zu 2 unabhängige Fachleute als Berater angehören, die die Qualifikation der Bieter haben. Der Auftraggeber wird sich die Empfehlung aller Berater zu Eigen machen. Jede Stimme zählt gleichwertig, in die Bewertung fließt der Mittelwert der Bewertungen der an der Auswahl Beteiligten ein.
Teilnahmeanträge sind ausschließlich an Stadt Wolfsburg, Ausschreibungsstelle, Porschestraße 49, 38440 Wolfsburg zu richten. Die Ausschreibungsstelle befindet sich in Rathaus B, Zimmer B440-443.

Auftragswert:
480 000 EUR

Termine & Fristen
Unterlagen:
08.05.2015 - 10:00 Uhr

Angebotsfrist:
08.05.2015 - 10:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis der Deckung einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen
Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut, für Personenschäden und sonstige Schäden mit jeweils 2,5 Mio.
Euro und jeweils zweifach maximiert. Ggf. ein Nachweis oder eine Erklärung, dass im Auftragsfall die
Deckungssummen auf die genannte Mindesthöhe erhöht werden.

Zahlung:
Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der gültigen Fassung für Auftragnehmerinnen und
Auftragnehmer aus ihrem Geltungsbereich.
Hinweise zu den verwendeten Begriffen finden Sie unter VI.3 (1) in dieser Bekanntmachung.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
III.2.1.1 Zur Angabe der notwendigen Nachweise wird dringend empfohlen, die vorgegebenen Formblätter zu
verwenden, um unvollständige Angaben zu vermeiden. Die ausgefüllten Unterlagen sind zweifach wie folgt
einzureichen: Als rechtsverbindlich unterschriebene Originale (Ausschlusskriterium) in Papierform und als pdf-Dateien
(Antrag und separat die einzureichenden Bewerbungsblätter, vgl III.2.3.2) auf geeignetem Datenträger;
III.2.1.2 Verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF bestehen
(Ausschlusskriterium);
III.2.1.3 Für die drei in Punkt III.3.1 genannten Fachgebiete (Frei- & Verkehrsanlagenplanung sowie
Ingenieurbauwerke) sind Nachweise der Berufszulassung der Geschäftsführung oder der vorgesehenen
Projektleitung einzureichen: Durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung gemäß den Ausführungen im
Punkt III.3.1 mit Bauvorlagenberechtigung führen zu dürfen (Ausschlusskriterium).
III.2.1.4 Für die drei in Punkt III.3.1 genannten Fachgebiete sind Nachweise über die Erbringung von Leistungen
für öffentliche Auftraggeber einzureichen:
Freianlagenplanung:
Nachweis, dass bereits Leistungen der Leistungsphasen 3-9 nach § 39 HOAI für öffentliche Auftraggeber
erbracht wurden
Verkehrsanlagenplanung:
Nachweis, dass bereits Leistungen der Leistungsphasen 3-9 nach § 47 HOAI für öffentliche Auftraggeber
erbracht wurden.
Ingenieurbauwerke:
Nachweis, dass bereits Leistungen der Leistungsphasen 3-9 § 43 HOAI für öffentliche Auftraggeber erbracht
wurden.
Projekte, die nicht im Geltungsbereich der HOAI umgesetzt wurden, müssen vom Bewerber hinsichtlich
der Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen und der Honorarzone gemäß HOAI eingeordnet werden.
Hinweise zu den verwendeten Begriffen finden Sie unter VI.3 (1) in dieser Bekanntmachung.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.2.2.1 Nachweis über das Bestehen einer
Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4a VOF
entsprechend den Angaben in Punkt III.1.1 dieser Bekanntmachung.

Technische Leistungsfähigkeit
III.2.3.1 Angaben nach § 4 Abs. 3 und § 5 Abs. 5a und 5c VOF über die berufliche Befähigung und Qualifikation der Gesamtprojektleitung und deren Stellvertretung: Berufserfahrung in Jahren (Wichtung 5,0 %).
III.2.3.2 Angaben zur Darstellung von in den letzten 10 Jahren erbrachten und abgeschlossenen, vergleichbaren Leistungen (§ 5 Abs. 5b VOF) durch Einreichung von zwei Referenzen pro Fachgebiet:
Freianlagenplanung: F1+F2,
Verkehrsanlagenplanung: V1+V2,
Ingenieurbauwerke (techn. Ausrüstung): I1+I2
Insgesamt sollen sechs Referenzen angegeben werden, die bewertet werden (Wichtung insgesamt:
95,0 %):
Aufgrund der summierenden Bewertung der Auswahlkriterien III.2.3.2 - 1) bis III.2.3.2 - 3) ist zum
Erreichen der Höchstwertung die Einreichung von 2 Referenzen pro Fachgebiet erforderlich.
Angaben zur Überprüfung der Mindestkriterien (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
Mindestkriterien für die Referenzen zur Freianlagenplanung F1+F2:
— Angabe der Honorarzone, Mindestkriterium: Honorarzone III der HOAI erfüllt.
— Angabe, ob der der Bewerber mind. für die LPH 3 bis 8 §39 HOAI (2013) verantwortlich war (Mindestkriterium)
— Datumsangabe des Abschlusses der Leistungsphase 8, Mindestkriterium: Abschluss der LPH 8 frühestens im Januar 2005 und vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV.3.4 der Bekanntmachung)
— Angabe der Anzahl der in die Planung einbezogenen Wohneinheiten, Mindestkriterium: Planung für ein
Quartier mit mindestens 300 Wohneinheiten
— Nachweis (Eigenerklärung als Ersatz möglich) zur Termin- und Budgettreue bei der Umsetzung des Referenzprojektes.
— Das Referenzprojekt muss zwingend im fertig gestellten Zustand (belegt anhand von Fotos) auf den beizufügenden Referenzblättern dargestellt sein und die Freiraumfunktionen Aufenthaltsqualität, Kinderspiel, Durchgrünung / Ökologie und erlebbare Regenwasserableitung in einem Stadtquartier in harmonisch integrierter Gestaltung erkennen lassen.
Mindestkriterien für die Referenzen zur Verkehrsanlagenplanung V1+V2:
— Angabe der Honorarzone, Mindestkriterium: Honorarzone II der HOAI erfüllt.
— Angabe, ob der der Bewerber mind. für die LPH 3 bis 8 §47 HOAI (2013) verantwortlich war (Mindestkriterium)
— Datumsangabe des Abschlusses der Leistungsphase 8, Mindestkriterium: Abschluss der LPH 8 frühestens im Januar 2005 und vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge
(vgl. IV.3.4 der Bekanntmachung)
— Planung für ein Quartier mit mindestens 300 Wohneinheiten
— Nachweis (Eigenerklärung als Ersatz möglich) zur Termin- und Budgettreue bei der Umsetzung des Referenzprojektes.
— Das Referenzprojekt muss zwingend im fertig gestellten Zustand (belegt anhand von Fotos) auf den beizufügenden Referenzblättern dargestellt sein und einen eigens erstellten Lageplan mit innerer und äußerer Erschließungsplanung eines Baugebietes enthalten
Mindestkriterien für die Referenzen zu den Ingenieursbauwerken (techn. Ausrüstung) I1+I2:
— Angabe der Honorarzone, Mindestkriterium: Honorarzone II der HOAI erfüllt.
— Angabe, ob der der Bewerber mind. für die LPH 3 bis 8 §43 HOAI (2013) verantwortlich war (Mindestkriterium)
— Datumsangabe des Abschlusses der Leistungsphase 8, Mindestkriterium: Abschluss der LPH 8 frühestens im Januar 2005 und vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV.3.4 der Bekanntmachung)
— Das Referenzprojekt muss zwingend im fertig gestellten Zustand (belegt anhand von Fotos) auf den beizufügenden Referenzblättern dargestellt sein und eine eigens erstellte Planung einer unterirdischen Regenrückhalteanlage mit regelbaren Drosselabfluss inklusive der Mess- und Fernwirktechnik mit Angaben zur Leistungsfähigkeit und die Darstellung einer gestalterischen Integration von Technik-/Versorgungsbauten in den öffentlichen Raum enthalten.
Angaben zu den Auswahlkriterien für die Referenzen:
Erfüllen mehr Bewerber die Mindestkriterien, als zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden sollen, entscheidet der Auftraggeber anhand folgender Auswahlkriterien und mit Hilfe eines Punktesystems (mit dem Bewerbungsbogen herunterladbar) über die Zulassung zur Teilnahme:
III.2.3.2 - 1) Vergleichbarkeit der Referenzen mit der zu vergebenden Leistung (Wichtung 18,0 %)
Referenzen zur Freianlagenplanung:
— Angabe der Honorarzone
— Angabe der Anzahl der in die Planung einbezogenen Wohneinheiten
— Angabe (und kurze Erläuterung), ob die Planung in einem städtebaulichen Kontext erfolgte
— Angabe (und kurze Erläuterung), ob die Planung unterschiedliche Bautypologien und Nutzungen umfasst
Referenzen zur Verkehrsanlagenplanung:
— Angabe der Honorarzone
— Angabe der Anzahl der in die Planung einbezogenen Wohneinheiten
Referenzen zur Ingenieurbauwerken (technische Ausrüstung):
— Angabe der Honorarzone
— Angabe der versiegelten (zu entwässernden) Fläche, die der Planung zugrunde liegt
III.2.3.2 - 2) Erfahrungen im Regenwasser-Management (Wichtung 8,0 %)
Nur Referenzen zur Freianlagenplanung und zur Verkehrsanlagenplanung:
Angabe (und kurze Erläuterung), ob die Referenz Elemente für den Umgang mit Regen- /Niederschlagswasser beinhaltet, ...
— die eine Retentions-Wirkung haben
— die eine Verdunstung im Niederschlagsbereich ermöglichen
— die Wasser im Quartier sichtbar machen
— die Wasser im Quartier erlebbar/nutzbar machen
III.2.3.2 - 3) Termin- und Budgettreue bei der Umsetzung der Referenzen (Wichtung 4,0 %)
Nur Referenzen zur Freianlagenplanung und zur Verkehrsanlagenplanung:
— Angabe (und wenn erforderlich) kurze Erläuterung im Nachweis oder der Eigenerklärung, ob eine Termintreue
bei der Umsetzung des Projektes erreicht wurde.
— Angabe (und wenn erforderlich) kurze Erläuterung im Nachweis oder der Eigenerklärung, ob eine Budgettreue bei der Umsetzung des Projektes erreicht wurde.
III.2.3.2 - 4) Gremienbewertung in der Gesamtschau aller Referenzen des Bewerbers (Wichtung 65,0 %)
Die Beurteilung der eingereichten Referenzprojekte erfolgt in einer Gesamtschau aller eingereichten Referenzblätter einer Bewerbung. Sie erfolgt unabhängig davon, ob pro Fachgebiet ein oder zwei Referenzen eingereicht werden. Die Beurteilung erfolgt dahingehend, ob die anhand der Referenzblätter erkennbare integrative, gestalterische und funktionale Qualität anhand der folgenden Eckpunkte der Bewertung einen Beitrag zur gestellten Planungsaufgabe erwarten lässt.
Eckpunkte der Bewertung zur Sicherstellung der Gleichbehandlung:
- Integrative Verknüpfung der Anforderungen an Freianlagenplanung und Regenwassermanagement
- gestalterische Qualität
- Nutzerfreundlichkeit
- Ingenieurbauwerke, die in eine urban gestaltete Umgebung integriert sind
- Ingenieurbauwerke, die einen bewussten Umgang mit Starkregenereignissen aufzeigen
- zu erwartende Wirtschaftlichkeit beim Bau
- zu erwartende Wirtschaftlichkeit bei den Unterhaltungskosten
Die Bewertung erfolgt in 4 Kategorien:
— zu erwarten ist kein Beitrag = 0 Punkte,
— ein durchschnittlicher Beitrag = 25 Punkte,
— ein überdurchschnittlicher Beitrag = 45 Punkte,
— ein herausragender Beitrag = 65 Punkte.
Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium, dem Vertreter des Auftraggebers und bis zu 2 unabhängige Fachleute als Mitglieder angehören, die die Qualifikation der Bewerber haben. Der Auftraggeber wird sich die Empfehlung aller Mitglieder des Gremiums zu Eigen machen. Jede Stimme zählt gleichwertig, die Bewertung erfolgt als gemeinsame
Gremiumsbewertung. Sollte keine Einigung erzielt werden können, fließt als Bewertung der Mittelwert der
Bewertungen der an der Auswahl Beteiligten ein.
Projekte, die nicht im Geltungsbereich der HOAI umgesetzt wurden, müssen vom Bewerber hinsichtlich der Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen und der Honorarzone gemäß HOAI eingeordnet werden.
Hinweise zu den verwendeten Begriffen finden Sie unter VI.3 (1) in dieser Bekanntmachung.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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