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Ausschreibung - Landschaftsgestaltung in München (ID:11224569)

Übersicht
DTAD-ID:
11224569
Region:
80539 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung
CPV-Codes:
Landschaftsgestaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Am Campus Großhadern soll „Das Neue Hauner“, ein neues pädiatrisches Zentrum, entstehen. „Das Neue Hauner“ soll in die Infrastruktur des Campus Großhadern eingebunden und so alle Disziplinen der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.10.2015
Frist Angebotsabgabe:
02.11.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstr. 18
80539 München
Kontaktstelle: Vergabestelle

Telefon: +49 8921811-5209/5201
Fax: +49 89218115299
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de
www.stbam2.bayern.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums am Standort Großhadern („Das Neue Hauner“) für das Klinikum der Universität München, Marchioninistr. 15, 81377 München – Objektplanung Freianlagen nach HOAI 2013, §§ 38-40 HOAI, Leistungsphasen 2-9.
Am Campus Großhadern soll „Das Neue Hauner“, ein neues pädiatrisches Zentrum, entstehen. „Das Neue Hauner“ soll in die Infrastruktur des Campus Großhadern eingebunden und so alle Disziplinen der Geburts-, Kinder- und Jugendmedizin an einem Standort zusammengeführt werden. Ziel dieses neuen Zentrums ist eine zukunftsorientierte universitäre medizinische Versorgung in den Bereichen Pädiatrie, Kinderchirurgie und Geburtshilfe in enger Verzahnung mit der Erwachsenenmedizin am Standort Großhadern.
Zur Findung eines architektonisch und wirtschaftlich schlüssigen Konzeptes für das Gebäude hat der Freistaat einen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Der Wettbewerb ist abgeschlossen. Das Wettbewerbsergebnis steht als pdf-Download in Anlage zur Verfügung.
Der Neubau soll auf dem Kerngelände des Klinikums in Großhadern im Bereich des sogenannten Patientengartens, südlich des bestehenden Bettenhauses entstehen.
Die Außenanlagen für „Das Neue Hauner“ weisen eine Freifläche von ca. 15 000 m² sowie eine wiederherzurichtende Lagerfläche von ca. 11 000 m² aus.
Der aus dem vorangegangenen Architektenwettbewerb hervorgegangene und zur Umsetzung vorgesehene Entwurf sieht zusätzlich zur Freiflächengestaltung auch die Gestaltung von mehreren Innenhöfen mit ca. 5 000 m² intensiver Dachbegrünung und ca. 10 000 m² Dachfläche mit extensiver Dachbegrünung vor.
Das Baufeld liegt im Bereich der Marchioninistraße und der davon abzweigenden Ringstraße, Sauerbruchstraße und dem Max-Lebsche-Platz. Das Grundstück weist ca. 1 bis 4 m Höhenunterschiede auf und ist hügelig modelliert. Die Lage liegt im Bereich von ca. 545,30 m üNN in Teilen des Gartenbereichs bis ca. 549,5 m üNN im Ringstraßenbereich. Für das geplante Baufeld des „Neuen Hauner“ erfolgte eine detaillierte Kartierung des Baumbestandes. Diese kann zum Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt werden.
Einige Bäume unterliegen aufgrund ihres Stammumfanges der Baumschutzverordnung der Stadt München. Sie können auf Antrag gefällt werden, wenn diese im Bauraum liegen, einer baulichen Entwicklung entgegenstehen und entsprechende Ersatzpflanzungen vorgenommen werden.
Bei der Konzeption des Neubaus wird ein Erhalt des Altbaumbestandes innerhalb des derzeitigen Patientengartens angestrebt. Dabei wird auf zusammenhängende Baumgruppen besonderer Wert gelegt. Freianlagen und Grünzonen sollen zukünftig einen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter hohen Aufenthaltswert erhalten. Qualitätvolle Außenräume unter Einbindung der bestehenden Grünflächen sind anzustreben. Der Erhalt von begrünten zusammenhängenden Flächen im Kerngebiet des Patientengartens ist grundsätzlich gewünscht.
Die im Bebauungsplan Nr. 17a, b der Stadt München südlich der Baugrenze festgesetzte Grünfläche (mit Bäumen und Sträuchern zu bepflanzende Fläche) ist zu entwickeln und von Nebenanlagen, Feuerwehrzufahrten etc. freizuhalten.
Die Kostenobergrenze für das „Neue Hauner“ liegt bei 132 300 000 EUR brutto Gesamtbaukosten. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 200 bis 600 nach DIN 276. Die Kostengruppe 200 (Herrichten und Erschließen) ist darin mit 2.200.000,- EUR, die Kostengruppe 500 (Außenanlagen) mit 3 400 000 EUR brutto veranschlagt.
Termine:
— Fertigstellung HU-Bau: September 2016;
— Baubeginn: Juli 2017;
— Baufertigstellung: Februar 2022;
— Inbetriebnahme und Übergabe: August 2022;
— Abschluss Außenanlagen incl. Entwicklungspflege: August 2024.
Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung.
Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau).
Leistungsbild Freianlagen nach §§ 38-40 HOAI 2013, Leistungsstufe 1.
Der öffentliche Auftraggeber beabsichtigt soweit entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden, die Planungsleistungen der Leistungsstufen 2 bis 5 gem. § 39 HOAI 2013 an den Auftragnehmer zu vergeben:
— Leistungsstufe 1: Leistungsphase 2-4;
— Leistungsstufe 2: Leistungsphase 5;
— Leistungsstufe 3: Leistungsphase 6-7;
— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 8;
— Leistungsstufe 5: Leistungsphase 9.
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsstufen 2 bis 5 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Der Auftrag wird in die Honorarzone IV „Mindestsatz“ nach Anlage 11 zu §§ 39, 40 HOAI eingestuft.

CPV-Codes: 71420000

Erfüllungsort:
Marchioninistr. 15, 81377 München.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
345934-2015

Aktenzeichen:
Maßnahmennummer: 15490 E 0043

Vergabeunterlagen:
a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen.
d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
VOF-Verfahren Leistung
Maßnahmennummer: 15490 E 0043
Maßnahme: Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums am Standort Großhadern („Das Neue Hauner“) für das Klinikum der Universität München
Leistung: Objektplanung Freianlagen
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstraße 18, 80539 München
-IM POSTEINGANG NICHT ÖFFNEN-.
e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB nach III.1.2) dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1) angefordert oder unter http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf eingesehen werden.
m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
n) Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften ist nicht möglich.
o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
02.11.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.02.2016 - 31.08.2024

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 1 500 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben, die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.

Zahlung:
Gemäß §12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1) VHF-Bayern)
Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- und abrufbar: http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs.6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs.6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach §4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Juristische Personen §19 Abs. 3 VOF
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach §19 Abs. 1 VOF „Landschaftsarchitekten“ benennen.
Eine Erklärung über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen, ist vorzulegen.
2.1.4 Berufliche Befähigung:
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
— Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.Mai;
— Studiennachweise und Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG oder der Art. 1 bis 2a des IngG erfüllt sind.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren nach § 5 Abs.4c VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild Freianlagen nach § 39 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 8 ggf. mit Lph 9 (sofern erbracht).
Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
Hinweis: Für die Höchstbewertung im Kriterium „Umsatz für die entsprechende Dienstleistung“ sind für „Landschaftsarchitekt“ im Durchschnitt pro Jahr mindestens 300 000 EUR netto Umsatz erforderlich.
2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs.2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
2.2.3. Unterbeauftragung (=„Nachunternehmer“) nach §5 Abs.5h VOF:
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen nach §5 Abs.6 VOF:
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.

Technische Leistungsfähigkeit
2.3.1. Beschäftigte/ Führungskräfte, jährliches Mittel nach §5 Abs.5d VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1) (berufliche Befähigung) wird gefordert.
Hinweis: Für die Höchstbewertung im Kriterium "Beschäftigte und Führungskräfte, jährliches Mittel" sind für den "Landschaftsarchitekt" im Durchschnitt mindestens 5 Beschäftigte und Führungspersonen erforderlich.
2.3.2. "Gestaltqualität und Funktionalität der Referenzprojekte/-planungen" und "Erfahrung in Planung von vergleichbaren Bauvorhaben Leistungsbild Freianlagenplanung nach §5 Abs. 5 b VOF:
2.3.2.1. Fachtechnische (gestalterische) Qualitäten der Referenzen in den Leistungsphasen 2 bis 8 §39 HOAI und ggf. 9 (falls erbracht):
Es ist eine ausreichende Anzahl von Referenzprojekten der wesentlichen vom Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, z.B. Planung von Außenanlagen für Großprojekte, Planung von Außenanlagen bei Gebäuden für Kinder, Planung von intensiver und extensiver Dachbegrünung und Erfahrung mit baulichen Anlagen in Außenanlagen (Treppen, Rampen etc.) beizulegen, deren Leistungsphasen 2 bis 8 §39 HOAI und ggf. 9 (falls erbracht) abgeschlossen sind, mittels einer Text- und Bilddokumentation näher zu beschreiben. Die Darstellung je Referenzprojekt soll 2 Seiten DIN A3 (einseitig bedruckt) nicht übersteigen. Als Deckblatt zu jedem Referenzprojekt ist ein Referenzbogen, ergänzt mit weiteren Angaben, zu verwenden.
2.3.2.2. Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauaufgaben mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, mit einer vergleichbaren Art (Honorarzone) der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen und besondere Leistungen) und einer vergleichbaren Größe (Freifläche und Baukosten):
Hinweis: Als vergleichbar für die Freianlagenplanung sieht die Vergabestelle in den Leistungsphasen 2 bis 8 §39 HOAI und ggf. 9 (falls erbracht), abgeschlossene Projekte von mit der Aufgabenstellung vergleichbaren öffentlich zugänglichen Freianlagen, mit Herstellungskosten (Kostengruppen 200 anteilig 500) von 1 700 000 Mio. EUR brutto und einer Nutzfläche von 7 000 m2 an.
Hinweis: Für die Höchstbewertung der Kriterien (2.3.2.1/2) "Gestaltqualität und Funktionalität der Referenzprojekte/-planungen" und "Erfahrung in Planung von vergleichbaren Bauvorhaben – Qualität und Vergleichbarkeit der Projekte, erbrachte Leistungen, Aussagekraft der Präsentation" ist nicht die Anzahl der vorgelegten Referenzen ausschlaggebend, sondern deren Qualität und Vergleichbarkeit.
Im Referenzbogen sind folgende Angaben zu machen:
1. Gebäudetyp des Referenzobjekts;
2. Name des Projekts, kurze Beschreibung ggf. besondere Anforderungen;
3. Ort des Projekts;
4. Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau etc.);
5. Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes;
6. Bauherr, öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners mit E-Mail Adresse und aktueller Telefonnummer;
7. Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, usw.);
8. ausgeführte Leistungsphasen, Leistungsbild Freianlagen mit Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen;
9. Gebäudekenndaten (Nutzfläche/Freiflächen);
10. Baukosten in Kostengruppen 200 (anteilig) und 500 nach DIN 276 einschl. MwSt.;
11. Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung.
Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
2.3.3. Eignungskriterium, Projektteam
Für die Fachkräfte/Projektteam (2.3.3.1) bis 2.3.3.5)) benannten Personen, die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung beruflicher Qualifikation, geführt. Dazu wird ein einseitiges Formblatt (Personalbogen) zur Verfügung gestellt.
In diesen Personalbögen sind folgende Angaben angefragt:
1. Name mit Zuständigkeit;
2. berufliche Qualifikation;
3. Berufserfahrung;
4. Name des Referenzprojekts;
5. Ort;
6. Art der Baumaßnahme;
7. Ausgeführte Leistungsphasen nach HOAI mit Ausführungszeitraum;
8. Projektkenndaten;
9. Baukosten;
10. Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes;
11. Ansprechpartner mit E-Mail und Telefonnummer.
Projektteam:
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können wird benannt.
2.3.3.1. vorgesehener Projektverantwortlicher/e:
Der/die Projektverantwortliche/r wird/werden benannt.
2.3.3.2. vorgesehene/r Stellvertreter/in des Projektverantwortlichen:
Der/die Stellvertreter/in des Projektleiters wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene/r Planer/in:
Der/die vorgesehene/r Planer/in am Projekt wird benannt.
2.3.3.4. vorgesehene/r Ausschreiber/in:
Der/die vorgesehene/r Ausschreiber/in am Projekt wird benannt.
2.3.3.5. vorgesehene/r Bauleiter/in:
Der/die vorgesehene/r Bauleiter/in am Projekt wird benannt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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28.01.2016
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