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Ausschreibung - Leistungen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (BW-U25-Vermittlungscoaching) in Dietzenbach (ID:4575765)

Auftragsdaten
Titel:
Leistungen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (BW-U25-Vermittlungscoaching)
DTAD-ID:
4575765
Region:
63128 Dietzenbach
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.12.2009
Frist Angebotsabgabe:
15.12.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Personalvermittlung, Personalwesen, Dienstleistungen im Bereich Bildung und Erziehung, Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
CPV-Codes:
Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens
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Ausschreibungsbekanntmachung.

Öffentliche Ausschreibung VOL/A.

Vergabe-Nr.: /Aktenzeichen: 09-PROARBEIT-40.

a) Auftraggeber / Einreichung der Angebote / Zuschlagserteilung: Pro Arbeit -

Kreis Offenbach - AöR, Werner-Hilpert-Str. 1, 63128 Dietzenbach, Deutschland,

zu Hdn. von: Herr Werth, Tel.: 06074/81808285, digitale Adresse (URL):

http://www.proarbeit-kreis-of.de.

b) Art der Vergabe: Öffentliche Ausschreibung VOL/A.

c) Bezeichnung des Auftrags:

Leistungen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (BW-U25-Vermittlungscoaching).

Art, Umfang und Ort der Leistung: Leistungen:

Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, Paragr. 16 SGB II i.V.

m. Paragr. 46 SGB III.

Zielgruppe der Maßnahme sind erwerbsfähige Hilfebed?rftige, die das 25.

Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Im Einzelfall können auch erwerbsfähige

Hilfebed?rftige zugesteuert werden, die das 25. Lebensjahr bereits vollendet

haben, aber aufgrund von Unterbrechungen in der Erwerbsbiographie entweder

über keinen Berufsabschluss verfügen oder zwar über einen Berufsabschluss

verfügen, aber langzeitarbeitslos sind.

Leistungsgegenstand ist die Konzeption und Durchführung einer Maßnahme zur

Aktivierung und beruflichen Eingliederung gem. Paragr. 16 Abs. 1 SGB II i.V.

m. Paragr. 46 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 und Nr. 5 SGB III im Auftrag des

Grundsicherungstr?gers:

Gegenstand der Maßnahme im Sinne des Paragr. 16 Abs. 1 SGB II i.V. m. Paragr.

46 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 SGB III ist die dauerhafte berufliche Eingliederung des

Teilnehmers durch die Vermittlung in eine versicherungspflichtige

Beschäftigung oder eine betriebliche Ausbildung im Sinne des Paragr. 25 Abs. 1

S.1 SGB III. Bei erfolgter Eingliederung ist die Stabilisierung des

Beschäftigungsverhältnisses bzw. des Ausbildungsverh?ltnisses nach Paragr. 16

Abs. 1 SGB II i.V. m. Paragr. 46 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 SGB III durch den

Auftragnehmer anzustreben.

Der Auftragnehmer muss das vermittlerische Handeln der Auftraggeberin

unterstützen.

Diese Maßnahmen können alle auf die individuellen Erfordernisse der Teilnehmer

ausgerichteten Aktivitäten der Aktivierung und Unterstützung der Arbeits- und

Ausbildungssuche umfassen, die auf eine dauerhafte berufliche Eingliederung

gerichtet sind.

Die Leistungserbringung kann daher nach Ablauf, Inhalt und Methodik nicht in

der Weise ausgestaltet sein, dass von einer ständigen Anwesenheit der

Teilnehmer auszugehen wäre. Vielmehr sind die von der Auftraggeberin

vorgegebenen Teilnehmerkontakte vom Auftragnehmer einzuhalten.

Die sozialp?dagogische Betreuung der Teilnehmer steht nicht im Vordergrund der

Maßnahme; vielmehr kommt es bei der Beauftragung darauf an, etwa mit

personalberaterischen Methoden das gesamte Aktionsfeld, die Motivation, die

Vermittlungs- und Leistungsfähigkeit sowie die Eigenbem?hungen der

Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszuloten und zu fördern. Bei der

Durchführung der Maßnahme hat der Auftragnehmer insbesondere die Grundsätze

der Paragr. 35, 36 SGB III zu beachten.

Ziel ist daher die Herstellung der individuellen Beschäftigungsfähigkeit zur

beruflichen und damit sozialen Eingliederung und Vermittlung in den ersten

Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt durch eine umfassende personale Unterstützung,

Steuerung und Flankierung des Gesamtprozesses (Beratungstermine).

Ferner soll die Besch?ftigungsaufnahme durch die Jugendlichen und jungen

Erwachsenen gefördert werden.

Die Vermittlung beruflicher Kenntnisse im Rahmen von Betriebspraktika (mit

einer Dauer von höchstens zwei Wochen pro Praktika) ist in Absprache mit dem

Fallmanagement durch den Auftragnehmer zu begleiten bzw. beim weiteren

Fortgang der Maßnahme zu berücksichtigen, um etwa die Bewerbungsaktivit?ten

unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus dem Praktikum zu intensivieren.

Das Praktikum soll vorwiegend bei ausbildungswilligen Unternehmen erfolgen.

Die fachliche Anleitung der Teilnehmer ist durch den Betrieb sicherzustellen,

der einen verantwortlichen Mitarbeiter zu bestimmen hat.

Der Praktikumsbetrieb soll nach Abschluss des Praktikums eine Bescheinigung /

eine Beurteilung der Leistung und des Verhaltens des Teilnehmers (Zeugnis)

ausstellen.

Ist die Aufnahme eines Praktikums nicht sofort möglich oder nicht zweckmäßig,

hat der Auftragnehmer die vorgesehenen Beratungstermine weiterhin

durchzuführen.

Die Beauftragung des Auftragnehmers umfasst die Bestandteile Einzelgespr?che

und Individualthemen:

Zentrale Aufgabe ist die systematische Heranf?hrung der Teilnehmer an die

Anforderungen des Arbeits- und Ausbildungsmarktes. Kern ist die Organisation

und Steuerung des individuellen Integrationsprozesses.

Zu diesem Zweck

- leistet der Auftragnehmer gezielte beraterische Hilfestellung zur Förderung

der Mobilit?tsbereitschaft und plant die individuellen Eingliederungsschritte,

- unterstützt der Auftragnehmer die Optimierung der bereits vorhandenen

Bewerbungsunterlagen,

- informiert der Auftragnehmer den Teilnehmer über die Möglichkeiten der

Stellensuche in Print- oder elektronischen Medien und leistet ggf.

Hilfestellung,

- trainiert der Auftragnehmer mit dem Bewerber marktad?quates Bewerber- und

Vorstellungsverhalten (ggf. Vor- und Nachbereitung von Vorstellungsterminen)

und unterstützt den Teilnehmer bei der Optimierung seines Auftretens und der

-soft skills.-

Zur Steuerung des individuellen Integrationsprozesses gehört auch die

Überwindung spezifischer sozialer Probleme in der Person des Jugendlichen oder

jungen Erwachsenen, soweit diese individuelle Problemlage von sich aus

offenbart wurde. Hier soll der Auftragnehmer durch zusätzliche Einzelgespr?che

den Zugang zu benötigten Hilfem?glichkeiten anderer Stellen steuern und ihn

ggf. durch gemeinsame Terminvereinbarung, Terminüberwachung etc. unterstützen.

Ferner sollen zwischen Auftragnehmer und Teilnehmer nach Bedarf

Individualthemen vertieft behandelt werden, z.B.

- sozialintegrative Unterstützung,

- lebenspraktische Hilfen im Alltag,

- Haushaltsplanung.

Sofern ein Teilnehmer in eine betriebliche Ausbildung oder ein

versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis vermittelt wird, hat der

Auftragnehmer während der ersten drei Monate nach Aufnahme der betrieblichen

Ausbildung oder des versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses eine

Nachbetreuung zur Stabilisierung des Ausbildungs-/ Beschäftigungsverhältnisses

durchzuführen.

Diese konzentriert sich insbesondere auf die Begleitung und die

Konfliktintervention, um Ausbildungsabbr?che bzw. Abbr?che des

Beschäftigungsverhältnisses zu verhindern.

Produktschl?ssel (CPV): 85000000 Dienstleistungen des Gesundheits- und

Sozialwesens.

Ort der Lieferung: NUTS-Code: DE71 Darmstadt.

d) Unterteilung in Lose: nein.

e) Ausführungsfrist: Beginn: 4. Jan. 2010, Ende: 31. Dez. 2010.

f) Anfordern der Unterlagen bei: siehe unter a).

g) Ort der Einsichtnahme in Verdingungsunterlagen: siehe unter a).

h) -.

i) Ablauf der Angebotsfrist: 15. Dez. 2009 12.00 Uhr.

k) -.

l) .

m) Mindestbedingungen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. Paragr. 7 Nr. 4

VOL/A), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a. HPQR)

vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig.

Zur Beurteilung der Eignung sind vom Bieter in den Vordrucken zu den

Verdingungsunterlagen Angaben und Erklärungen zur Fachkunde,

Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit zu machen bzw. abzugeben.

Fachkundig ist ein Bieter, der umfassende und aktuelle Erfahrungen, Kenntnisse

und Fertigkeiten für die zu erbringende Leistung nachweist, um diese

fachgerecht vorzubereiten und auszuführen.

Der Nachweis der Fachkunde ist erbracht, wenn die ausgeschriebenen Leistungen

oder vergleichbare Leistungen, insbesondere ganzheitliche

Integrationsleistungen bzw. Leistungen / Maßnahmen zur Unterstützung der

Vermittlung mit ganzheitlichem Ansatz (Paragr. 37, 48ff. SGB III a.F.), die

Beauftragung Dritter mit Vermittlungsleistungen nach Paragr. 37 SGB III a.F.,

Maßnahmen im Sinne des Paragr. 46 Abs.1 S.1 Nr. 3 SGB III oder vergleichbare

Aktivitäten nach Paragr. 48 SGB III a.F. bzw. Paragr. 16 Abs. 2 SGB II a.F.,

die auf die Vermittlung und Eingliederung von Arbeitslosen/erwerbsfähigen

Hilfebedürftigen in den ersten Arbeits- und Ausbildungsmarkt zielten,

innerhalb der letzten drei Jahre vom Auftragnehmer oder dem von ihm

beauftragten Personal durchgeführt wurden.

Leistungsf?hig ist ein Bieter, der nachweist, dass er den Auftrag fachlich

einwandfrei und fristgerecht ausführen kann.

Zuverl?ssig ist ein Bieter, der eine ordnungsgemäße Vertragserfüllung und

Betriebsführung nachweisen kann und die für die Art der Geschäfte geltenden

öffentlich-rechtlichen Vorschriften einhält.

n) Zuschlags und Bindefrist: 23. Dez. 2009.

o) Paragr. 27: Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bewerber den

Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gem. Paragr. 27 VOL/A.

Sonstige Angaben:

Die vollständigen Verdingungsunterlagen (Vergabe-Nr.: 09-PROARBEIT-40) werden

ebenfalls auf der Homepage der Pro Arbeit (http://www.proarbeit-kreis-of.de)

unter dem Punkt -Ausschreibungen- hinterlegt.

Bei Bedarf werden Antworten auf mögliche Fragen der Bieter i.S. des Paragr. 17

Nr. 6 Abs. 2 VOL/A auf der Homepage der Auftraggeberin

(http://www.proarbeit-kreis-of.de) unter dem Punkt -Ausschreibungen- in Form

eines Fragen-/ Antwortkataloges zur Ausschreibung bzw. zum Vergabeverfahren

veröffentlicht.

Die Antworten werden zum Bestandteil der Leistungsbeschreibung.

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