DTAD

Ausschreibung - Lieferung von neuen Leitsystemen in Ranschbach (ID:6676996)

Auftragsdaten
Titel:
Lieferung von neuen Leitsystemen
DTAD-ID:
6676996
Region:
76829 Ranschbach
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.11.2011
Frist Angebotsabgabe:
06.12.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Lieferung von neuen Leitsystemen für zwei verzweigte Pipelinesysteme, Anbindung an bestehende Leitsysteme über Schnittstellen und spätere Umstellung auf die neuen Leitsysteme
Kategorien:
Erdölprodukte sowie Brenn- und Kraftstoffe, Erdöl, Erdgas, Öle, verwandte Erzeugnisse, Mess-, Kontroll-, Prüf-, Navigationsinstrumente
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name LBB Niederlassung Landau

Straße Untertorplatz 1

PLZ, Ort 76829 Landau

Telefon 06341 / 912 - 0 Fax 06341 / 912 - 290

E-Mail Vergabe.Landau@LBBnet.de

b) Vergabeverfahren Beschränkte Ausschreibung nach Öffentlichem Teilnahmewettbewerb, VOB/A

Vergabe 11T0636 AP10,Erneuerung Leitsystem

Maßnahme 500074063 Zusammenlegung Betriebszentralen des deutsch. CEPS

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

d) Art des Auftrags

Ausführen von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung

Idar-Oberstein, Stadt

f) Art und Umfang der Leistung

Lieferung von neuen Leitsystemen für zwei verzweigte Pipelinesysteme, Anbindung an bestehende Leitsysteme über Schnittstellen und spätere Umstellung auf die neuen Leitsysteme.

g) Erbringen von Planungsleistungen NEIN

h) Aufteilung in Lose NEIN

i) Ausführungsfristen

Fertigstellung der Leistungen bis: Dezember 2015

ggf. Beginn der Ausführung:

spätestens 12 Werktage nach Auftragsschreiben/

voraussichtlich 03/2012

m) Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge 06.12.2011

Anschrift, an die die Anträge zu richten sind

Vergabestelle siehe a), Vergabenummer siehe

b) Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe spätestens am 20.01.2012

r) geforderte Sicherheiten s. Vergabeunterlagen

t) Rechtsform der Bietergemeinschaften selbstschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

u) Nachweise zur Eignung

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des

Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von

Nachunternehmen ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmer präqualifiziert

sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Teilnahmeantrag das

ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen

sind die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmen abzugeben, es sei denn, die

Nachunternehmen sind präqualifiziert. In diesem Fall reicht die Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen

in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis)

geführt werden. Gelangt der Teilnahmeantrag in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen

(auch die der Nachunternehmen) durch Vorlage der im Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten

Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.

Referenzbescheinigungen für 3 Referenzen mit den gemäß Formblatt 124 und dem „Beiblatt zu 122-01“

geforderten Angaben sind bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Ebenfalls mit dem Teilnahmeantrag

vorzulegen sind die geforderten Angaben zum Personaleinsatz in den letzten 3 abgeschlossenen

Geschäftsjahren.

Das Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) ist erhältlich

unter www.LBBnet.de (Ausschreibungen)

Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6 Abs. 3

Nr. 3 VOB/A zu machen:

Siehe Anlage „Beiblatt zu 122-01 – Erneuerung Leitsystem"

w) Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)

Oberfinanzdirektion Koblenz, Abteilung Bundesbau, Wallstraße 1, 55122 Mainz

Zur Überprüfung der Zuordnung zum 20%-Kontingent für nicht EU-weite Vergabeverfahren (§ 2 Nr. 6 VgV):

Vergabekammer (§ 104 GWB)

x) sonstige Angaben:

Auskünfte zum Verfahren und zum technischen Inhalt erteilt

Vergabestelle, siehe a)

Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung

Untertorplatz 1

76829 Landau

Postfach 13 40

76803 Landau

Fon (0 63 41) 9 12-0

Fax (0 63 41) 9 12-2 90

postfach.landau@LBBnet.de

www.LBBnet.de

Niederlassung Landau

Beiblatt 122-01- Leitsystem

Zu

u) Nachweis zur Eignung/Fachkunde gemäß §6 Abs 3, Nr.3 VOB/A

„Andere auf den konkreten Auftrag bezogene zusätzliche, insbesondere für die Prüfung der Fachkunde

geeignete Angaben können verlangt werden“

1., Erläuterungen zu den zusätzlichen Angaben:

Die Bewerber müssen innerhalb der letzten zehn Jahre in Deutschland Pipeline-Leitsysteme geliefert

haben inklusive aller notwendigen Verfahren zum Feststellen von austretenden Stoffen gemäß

Anhang I der TRFL (vormals TRbF).

• Die vorgenannten gelieferten Leitsysteme müssen sich zurzeit noch im Betrieb befinden und

von den zuständigen Sachverständigen wiederkehrend geprüft sein.

• Die Leitsysteme müssen über kein modellbasiertes Verfahren, wie in Anhang I - Nr I 7

beschrieben, verfügen.

• Die Leitsysteme müssen auch für Kraftstoffe (Öl, Jet, Benzin, Naphtha, usw ) zugelassen sein.

• Die in Betrieb befindlichen Leitsysteme müssen für die Überwachung von verzweigten

Pipelinesystemen mit mehr als drei Übergabe- und Übernahmestationen und mindestens einer

Zwischenpumstation eingesetzt sein.

• Die Bewerber müssen die Leistungen zu 80 % selbst erfüllen. Insbesondere müssen die

Softwarepakete für die Leittechnik und der Verfahren zum Feststellen von austretenden

Stoffen Produkte der Bewerber sein und nicht von Dritten geliefert werden.

• Es wird besonders darauf hingewiesen, dass Personal aus Ländern, die nicht Mitglied der

NATO oder EU sind, nicht eingesetzt werden kann.

• Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb sind in Deutsch abzufassen.

2., Umfang der erforderlichen Nachweise zum Teilnahmeantrag:

Die Bewerber müssen hierfür folgende schriftliche Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag vorlegen:

• 2.1. Beschreibung des Pipelinesystems, in dem das Leitsystem im Einsatz ist

• 2.2. Jahr der Inbetriebsetzung

• 2.3. Beschreibung des Leitsystems

• 2.4. Beschreibung der eingesetzten Verfahren gemäß TRFL Anhang I

• 2.5. Tabelle mit folgendem Inhalt: Eingesetzte Messtechnik(Druck, Temperatur, Durchfluss,

Dichte) sowie deren Genauigkeiten und die damit erfassten Leckraten und Genauigkeit der

Leckortung

• 2.6. Gutachterliche Stellungnahmen der zuständigen TÜV-Sachverständigen über die in Betrieb

befindlichen Systeme.

2

• 2.7. Beschreibung der Softwarepakete, die eingesetzt werden sollen und Nachweis, dass diese

Pakete nicht von Dritten geliefert werden

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass fehlende Eignungsnachweise nicht nachgefordert

werden.

3., Bewertung der schriftlichen Nachweise

Die Vorlage der gemäß Punkt 2.1. bis 2.7. geforderten schriftlichen Nachweise wird als vorrangige

Priorität eingestuft.

Unvollständig vorgelegte Nachweise (nur auszugsweise vorgelegte Nachweise) bleiben in der

Wertungsmatrix unberücksichtigt.

4., Bewertungstabelle

Zum Nachweis der Eignung wird die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit

anhand einer Wertungstabelle ermittelt.

Dies erfolgt durch Bewertung der Angaben nach § 6 Abs. 3 Nr. 2 „a“ bis „c“ VOB/A

abgestuft entsprechend nachfolgenden Prioritäten:

In der Bewertung hat die Anzahl der gelieferten Leitsysteme - wofür die o.g. schriftlichen Nachweise

vollständig vorliegen - die höchste Bewertungsstufe bzw. Priorität 1.

Innerhalb der Bewertungstabelle erhält die Qualifikation der für die Bearbeitung vorgesehenen

Personen inklusive Sicherheitsüberprüfung (mind. Ü1) nach SÜG die Priorität 2.

Die Anzahl der Beschäftigten erhält die Priorität 3.

Der Umsatz des Unternehmens erhält die Priorität 4.

aufgestellt:

Landau, 02.11.2011, der Projektleiter

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