DTAD

Ausschreibung - Marketingleistungen in Eschborn (ID:5494629)

Auftragsdaten
Titel:
Marketingleistungen
DTAD-ID:
5494629
Region:
65760 Eschborn
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.09.2010
Frist Vergabeunterlagen:
28.10.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Veranstaltungsdienste, Event Management, Marketing- und Werbedienstleistungen
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Durchführung eines Vermarktungshilfeprojektes im Rahmen des Vermarktungshilfeprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Jahre 2010, dritte Ausschreibungsrunde

Zielland: Kroatien

Ausschreibende Behörde: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Ausschreibungsort: 65760 Eschborn

Verfahrensart: Dienstleistungsauftrag

Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung

Europäische Ausschreibung: nein

Abgabefrist: 28.10.2010

1. Auftraggeber und den Zuschlag erteilende Stellen:unu

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Referat I B 1

Scharnhorststra?e 34-37

10115 Berlin

vertreten durch das

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Referat 414

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

2. Art der Vergabe

Öffentliche Ausschreibung gem. ? 3 Abs. 1 VOL/A, veröffentlicht unter www.bund.de, www.bmwi.de und www.bafa.de.

3. Auftragsgegenstand und Leistungsinhalte

Die Ausschreibung richtet sich an Au?enwirtschaftsexperten, die kleine und mittlere Unternehmen aus den neuen Bundesländern und Berlin (KMU) in ihrem Bestreben unterstützen, erfolgreich Gesch?ftskontakte aufzunehmen und Geschäftsbeziehungen zu entwickeln.

Gegenstand dieser Ausschreibung ist ein Vermarktungshilfeprojekt, das die Organisation und Durchführung einer Reise von Vertretern ostdeutscher KMU nach Kroatien ("Zielland") sowie die Anbahnung von Erstkontakten mit jeweils geeigneten Geschäftspartnern für die einzelnen KMU der Branche Produkte und Leistungen für die Modernisierung der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie ("Branche") im Zielland zu eben dieser Branche beinhaltet ("das Projekt"). Der Projektauftrag umfasst die Ermittlung interessierter und geeigneter ostdeutscher KMU, eine ziellandspezifische Exportberatung, die Ermittlung der als Geschäftspartner in Frage kommenden ausländischen Unternehmen sowie die inhaltliche und organisatorische Vor- und Nachbereitung von bilateralen Gesch?ftsgespr?chen. Die vom Auftragnehmer dabei zu erbringenden Leistungen ergeben sich im Einzelnen aus dem beigefügten Projektvertrag mit zugehörigen Anlagen, dem Programmleitfaden, sowie den Konkretisierungen aus dem erfolgreichen Angebot.

4. Laufzeit des Projektes

Vom Termin des Vertragsabschlusses an 12 Monate.

5. Nachweis der Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) und einer nutzbaren Infrastruktur im Zielland vor Ort durch den Bieter

Der Bieter muss seine fachliche Eignung in der Export- und Marktberatung, seine Leistungsfähigkeit sowie seine Zuverlässigkeit nachweisen.

Folgende Nachweise sind mindestens erforderlich:

Eine Eigenerkl?rung des Bieters gemäß ? 6 Absatz 5 lit.a) und b) VOL/A, dass er sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren oder in Liquidation befindet.

Ein Referenzprojekt zur Export- und Marktberatung, das in seiner Art und im Umfang mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar ist, insbesondere auch einen nicht nur unerheblichen organisatorischen Einsatz im jeweiligen Zielland beinhaltet. Der Nachweis kann z.B. auch erbracht werden durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers. Der Name des Auftraggebers, ein dort tätiger Ansprechpartner und aktuelle Kontaktdaten des Ansprechpartners (Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) müssen angegeben werden, um Rückfragen bei früheren Auftraggebern zu dem Referenzprojekt zu ermöglichen; es muss eine Eigenerkl?rung beigefügt werden, nach der sich der Auftragnehmer mit Rückfragen bei den angegebenen früheren Auftraggebern einverstanden erklärt.

Ausbildungs-, Sprach- und T?tigkeitsprofile der für das Projekt vorgesehenen Personen, Eigenerklärungen zur Verwendung: Aus den jeweiligen Nachweisen muss hervorgehen, dass

der Projektleiter zumindest über einen akademischen Abschluss sowie/bzw. über eine mindestens 3-jährige Erfahrung im Bereich der Export- und Marktberatung verfügt. Es ist eine Eigenerkl?rung beizufügen, dass der Projektleiter während der Laufzeit des Projekts in nicht mehr als maximal drei weiteren vergleichbaren Projekten zeitgleich als Projektleiter oder für andere Aufgaben zeitgleich mit einer vergleichbaren Arbeitsbelastung eingesetzt werden wird.

der Projektleiter für das Projekt auf noch zumindest einen weiteren, fest angestellten Mitarbeiter zugreifen kann. Es ist eine Eigenerkl?rung beizufügen, dass dieser Mitarbeiter in nicht mehr als maximal drei weiteren vergleichbaren Projekten zeitgleich oder für andere Aufgaben zeitgleich mit einer vergleichbaren Arbeitsbelastung eingesetzt werden wird.

zumindest eine für das Projekt vorgesehene Person die Sprache des Ziellandes sicher beherrscht.

Nachunternehmer (Kooperationspartner):

Der Bieter kann sich zum Nachweis seiner Eignung auch auf Nachunternehmer berufen, wenn er durch Vorlage einer rechtsverbindlichen Verpflichtungserklärung des bzw. der Nachunternehmer nachweist, dass dieser bzw. diese sich gegenüber dem Bieter für den Fall der Zuschlagserteilung auch jeweils bereits verpflichtet hat bzw. haben und der Bieter daher über die Ressourcen des bzw. der Nachunternehmer im Falle der Auftragserteilung auch tatsächlich verfügen kann.

6. Bestandteile des Angebots

Das Angebot hat zumindest die nachfolgenden Bestandteile:

Das unterschriebene Angebotsschreiben, das sich auf den Projektvertrag mit dessen Anlagen, den Programmleitfaden, die Preiskalkulation, das Durchf?hrungskonzept, das Personalkonzept und die geforderten Nachweise einschließlich der Eigenerklärungen bezieht.

Eine Preiskalkulation, mit nachvollziehbarer Erläuterung der einzelnen Verg?tungspositionen gemäß ? 6 des Projektvertrages bei einer unterstellten Teilnahme von 12 KMU, sowie der maximalen Gesamtverg?tung nach ? 6 Abs. 6 Projektvertrag.

Ein Durchf?hrungskonzept, das detailliert und substantiiert das Konzept für die Ausführung des Auftrags erläutert. Die Darstellung ist zu unterteilen in sechs Kapitel: Im Kapitel 1 soll erläutert werden, wie ostdeutsche KMU als Projektteilnehmer gewonnen werden und welche Zielgruppe angesprochen werden sollen. Im Kapitel 2 soll erläutert werden, wie, mit welchen Inhalten und durch wen eine ziellandspezifische Exportberatung erfolgen soll. Im Kapitel 3 soll erläutert werden, wie Geschäftspartner im Zielland ermittelt und für das Projekt gewonnen werden sollen. Im Kapitel 4 soll erläutert werden, wie die Reise organisatorisch vorbereitet und praktisch durchgeführt werden soll, einschließlich der Nennung des Veranstaltungsortes im Zielland. Im Kapitel 5 soll dargelegt werden, wie und durch wen die Nachbereitung und Evaluierung der bilateralen Gesch?ftsgespr?che erfolgen soll. Ein Kapitel 6 soll schließlich einen Ablauf und Terminplan enthalten, in dem die einzelnen Phasen dargestellt und jeweils bestimmten Zeitabschnitten innerhalb des 12-monatigen Projektzeitraums zugeordnet werden; dabei ist auch der voraussichtliche Kalendermonat, in dem die Gesch?ftsgespr?che im Zielland stattfinden sollen, zu nennen.

Ein Personalkonzept, aus dem ersichtlich ist, welche Personen in welcher Funktion den Auftrag ausführen sollen und mit welchem Stundeneinsatz die einzelnen Personen (Projektleiter, Mitarbeiter) jeweils exklusiv für das Projekt arbeiten werden. Das Personalkonzept muss auch die Nachweise zu Qualifikation und Erfahrungen jeweils bezogen auf die einzelnen Personen enthalten, deren Einsatz geplant ist. Die unter Ziffer 5 geforderten Nachweise zu Ausbildungs-, Sprach- und T?tigkeitsprofilen der für das Projekt vorgesehenen Personen sowie die dort geforderten Eigenerklärungen zur geplanten Verwendung sind Bestandteil des Personalkonzepts.

Den einseitig vom Bieter bereits rechtsverbindlich unterschriebenen Projektvertrag in zweifacher Ausfertigung, einschließlich dessen Anlagen zum Projektvertrag.

Als Anlage den Programmleitfaden.

Als Anlagen alle nach Ziffer 5 dieses Schreibens geforderten Nachweise, einschließlich der Verpflichtungserkl?rungen ggf. vorgesehener Nachunternehmer, und die geforderten Eigenerklärungen.

Rechtsverbindlich unterschrieben werden müssen vom Bieter das Angebotsschreiben, der Projektvertrag und die geforderten Eigenerklärungen. Mit seiner Unterschrift bestätigt der Bieter die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm gemachten Angaben.

7. Angebotsabgabe

Das rechtsverbindlich unterschriebene Angebot, das sich auf den Projektvertrag mit zugehörigen Anlagen sowie den Programmleitfaden beziehen muss, ist in Papierform in einem Umschlag mit der Aufschrift "Vermarktungshilfeprogramm 2010, Zielland Kroatien, dritte Runde" zu verschließen. Der verschlossene Umschlag ist in einen zweiten Briefumschlag mit dem Absender des Bieters einzulegen und dem

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Herrn Gerecke o.V.i.A.

Referat 414

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

zuzusenden.

Das Angebot muss spätestens am 28. Oktober 2010 (Ausschlussfrist) bei der o.g. Stelle eingehen. In der nachfolgenden Woche ist das Angebot in elektronischer Fassung (PDF-Format) an das BMWi (BUERO-IB1@bmwi.bund.de) zu senden.

Nebenangebote werden nicht zugelassen.

Das Angebot muss in deutscher Sprache abgefasst sein.

Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben in den Angeboten die Rechtsform und ihre Mitglieder zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Fehlt eine dieser Bezeichnungen im Angebot, so ist sie vor Zuschlagserteilung beizubringen.

Nicht form- und fristgerecht sowie unvollständig eingehende Angebote und Angebote, die Änderungen am Projektvertrag, dessen Anlagen oder am Programmleitfaden beinhalten, finden bei der Auswertung keine Berücksichtigung.

8. Zuschlags- und Bindefrist

Der Vergabeausschuss (BMWi/BAFA) wird bis zum 18. November 2010 (Zuschlagsfrist) darüber entscheiden, welcher Bieter den Zuschlag erhält und dies unverzüglich mitteilen.

Der Bieter bindet sich bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist an sein Angebot (Bindungsfrist).

Der Bieter erhält keine Aufwandsentschädigung für die Erstellung seines Angebotes.

9. Zuschlagskriterien

Für die Projektvergabe kommen nur Bieter in die Auswahl, die die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (? 16 Abs. 5 VOL/A) besitzen. Den Zuschlag erhält der Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot in Bezug auf die Kriterien

Qualität und Schlüssigkeit des Durchf?hrungskonzeptes, einschl. der gegebenen Erläuterungen, Gewichtung: 40%.

Qualität und Schlüssigkeit des Personalkonzepts, bei der insbesondere die Qualifikation (Ausbildung, einschl?gige Erfahrung) und der Arbeitsstundeneinsatz (Anzahl der exklusiv für das Projekt eingeplanten Arbeitsstunden auf jeder Qualifikationsebene) bewertet werden, Gewichtung: 20%.

Preiskalkulation: Kosten für den Auftraggeber: Gewichtung: 40%.

Davon je 20% Gewichtung für

die Höhe der maximalen Gesamtverg?tung nach ? 6 Abs. 6 Projektvertrag

die Kostenaufteilung auf die fünf Projektphasen nach ? 6 Projektvertrag,

mit einer Binnengewichtung von

15% für Phase 1

25% für Phase 2

25% für Phase 3

25% für Phase 4 und

10% für Phase 5.

Erläuterung der einzelnen Verg?tungspositionen gemäß ? 6 des Projektvertrages bei einer unterstellten Teilnahme von 12 KMU, sowie der maximalen Gesamtverg?tung nach ? 6 Abs. 6 Projektvertrag.

10. Sonstiges

Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtber?cksichtige Angebote (? 19 VOL/A).

Es gilt deutsches Recht.

Alle Fragen im Zusammenhang mit der vorliegenden Ausschreibung sind schriftlich an das

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Herrn Gerecke o.V.i.A.

Referat 414

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

zu richten.

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