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Ausschreibung - Massenpersonalisierung von Chipkarten in Hofheim am Taunus (ID:6214379)

Auftragsdaten
Titel:
Massenpersonalisierung von Chipkarten
DTAD-ID:
6214379
Region:
65719 Hofheim am Taunus
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.06.2011
Frist Vergabeunterlagen:
22.07.2011
Frist Angebotsabgabe:
29.07.2011
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Massenpersonalisierung von Chipkarten für das eTicket RheinMain
Kategorien:
Gummiwaren, Kunststofferzeugnisse
CPV-Codes:
Chipkarten
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Ausschreibungsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung VOL/A

HAD-Referenz-Nr.: 3016/10

Vergabenummer/Aktenzeichen: ET-MP-2012

a)Auftraggeber (Vergabestell

e)/ Zuschlagserteilung:

Offizielle Bezeichnung:Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

Straße:Alte Bleiche 5

Stadt/Ort:65719 Hofheim am Taunus

Land:Deutschland

Einreichung der Angebote:

Offizielle Bezeichnung:Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft

mbH

Straße:Am Hauptbahnhof 6

Stadt/Ort:60329 Frankfurt am Main

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Gunilla Kiock

Telefon:+49 (0)69 / 27307 - 216

Fax:+49 (0)69 / 27307 - 477

Mail:massenpersonalisierung@rms-consult.de

digitale Adresse(URL):http://www.rms-consult.de

b)Art der Vergabe: Öffentliche Ausschreibung VOL/A

c)Form, in der Angebote einzureichen sind:

über den Postweg

d)Bezeichnung des Auftrags: Massenpersonalisierung von Chipkarten für

das eTicket RheinMain

Art und Umfang der Leistung: Gegenstand dieser Vergabe ist die

Massenpersonalisierung von Chipkarten für das eTicket RheinMain sowie

deren monatlicher Versand an die vom RMV benannten Kunden (ÖPNV-Kunden

oder Verkehrsunternehmen). Die erforderlichen Chipkarten werden vom AG

geliefert. Zur Massenpersonalisierung sind bis zu vier verschiedene

Chipkartendesigns vorgesehen, die entsprechend den Vorgaben zu

personalisieren und zu bedrucken sind.

Produktschlüssel (CPV):

30162000 Chipkarten

79800000 Druckereidienste und verbundene Dienstleistungen des

Druckgewerbes

Ort der Leistung: RMV-Gebiet

NUTS-Code : DE7 Hessen

e)Unterteilung in Lose: Nein

f)Nebenangebote: Nebenangebote sind nicht zugelassen

g)Ausführungsfrist:

Die Leistungen sind im Zeitraum, vom 01.10.2011 bis zum 31.12.2012 zu

erbringen.

Beginn : 01.10.2011

Ende : 31.12.2012

h)Anfordern der Unterlagen bei:

siehe unter

a)Einreichung der Angebote

Anforderungsfrist: 22.07.2011

Ort der Einsichtnahme in Vergabeunterlagen:

siehe unter

a)Einreichung der Angebote

i)Ablauf der Angebotsfrist: 29.07.2011 12:00 Uhr

Bindefrist: 30.09.2011

j)Sicherheitsleistungen: Zur Sicherung der vertragsgemäßen Ausführung

der Leistungen und der Durchsetzung etwaiger Mängelansprüche des AG hat

der AN eine uneingeschränkte und selbstschuldnerische (Erfüllungs- und

Gewährleistungs-) Bürgschaft einer deutschen Großbank, einer

öffentlich-rechtlichen Sparkasse oder einer sonstigen, als Zoll- oder

Steuerbürge zugelassenen Bank unter Verzicht der Anfechtbarkeit,

Aufrechenbarkeit und Vorausklage in Höhe von 5% des (Gesamt-)

Auftragswertes zu leisten.

Das Vorliegen der Bürgschaft im Original ist Voraussetzung für die

Zuschlagserteilung.

k)Zahlungsbedingungen: Die Zahlungsbedingungen sind in § 17 des

Vertrages geregelt.

l)Unterlagen zum Nachweis der Eignung: 20. Anforderungen an die Bieter

(1) Die Bieter haben nachfolgend aufgeführte Nachweise und Erklärungen

in deutscher Sprache mit dem Angebot einzureichen. Nachweise und

Erklärungen dürfen zum Zeitpunkt der Angebotslegung nicht älter als 3

Monate sein. Hierfür entstehende Kosten sind von den Bietern zu tragen.

Die Bieter tragen die Verantwortung für die korrekte Übersetzung der

eingereichten Nachweise und Erklärungen im Fall nicht deutschsprachiger

Unterlagen.

(2) Bei diesen Nachweisen und Erklärungen handelt es sich um keine

Mindestbedingungen für den Nachweis der Eignung. Der Auftraggeber prüft

die Eignung auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben und der mit dem

Angebot eingereichten Nachweise und Erklärungen. Dem Auftraggeber steht

es frei, auch nach Einreichung des Angebots Auskünfte einzuholen

und/oder den Bieter aufzufordern, die vorgelegten Unterlagen zu

vervollständigen und zu erläutern. Im Anschluss daran entscheidet der

Auftraggeber über die Eignung.

(3) Angebote, die unvollständig sind und/oder die den genannten

Bedingungen nicht entsprechen, können ausgeschlossen werden.

Hinweis: Bei Abgabe eines Angebotes durch eine Bietergemeinschaft

müssen die in Ziffer 20.1 sowie 20.4 der "Anforderung zur

Angebotsabgabe - AzA" genannten Nachweise und Erklärungen für jedes

Mitglied der Bietergemeinschaft vorgelegt werden.

20.1 Nachweis zur Zuverlässigkeit des Bieters

Der Bieter legt mit seinem Angebot eine Eigenerklärung vor, in der er

bestätigt, dass

a)über sein Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares

gesetzliches Verfahren nicht eröffnet ist sowie die Eröffnung nicht

beantragt ist sowie die Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde,

b)er sich nicht in Liquidation befindet,

c)er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine

Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,

d)er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie die

Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (jeweils nach den

Rechtsvorschriften des EU-Mitgliedstaates, in dem er ansässig ist, oder

nach den Rechtsvorschriften des EU-Mitgliedstaates des AG)

ordnungsgemäß erfüllt hat,

e)er keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine

Eignung im Vergabeverfahren abgegeben hat sowie, dass

f)gegen ihn keine schweren oder wiederholten Verstöße gegen

kartellrechtliche, arbeits- oder sozialrechtliche oder umweltschützende

Vorschriften vorliegen.

Ausländische Unternehmen erklären, dass sie sich nicht in Verhältnissen

befinden, die nach den Rechtsvorschriften ihres Landes mit den zuvor

beschriebenen Verhältnissen vergleichbar sind.

Darüber hinaus erklärt der Bieter ebenfalls in einer Eigenerklärung,

dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist,

rechtskräftig verurteilt ist wegen:

a)§ 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), §

129 des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), §

129b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen

im Ausland,

b)§ 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig

erlangter Vermögenswerte),

c)§ 263 des Strafgesetzbuches (Betrug), soweit sich die Straftat gegen

den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte

richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag

verwaltet werden,

d)§ 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die

Straftat gegen den Haushalt der Europäische Gemeinschaften oder gegen

Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in

deren Auftrag verwaltet werden,

e)§ 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch in Verbindung mit

Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur

Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nr. 10 des

Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das

Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und

Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,

f)Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung

(Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit

internationalem Geschäftsverkeh

r)oder

g)§ 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur

Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlungen

(MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen

Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen

Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden.

Ein Verstoß gegen oben genannte Vorschriften gleichgesetzt sind

Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten

einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen

zuzurechnen, wenn sie für dieses Unternehmen bei der Führung der

Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder

Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über

Ordnungswidrigkeiten einer Person im Hinblick auf das Verhalten einer

anderen für das Unternehmen handelnden, rechtskräftig verurteilten

Person vorliegt.

Die Eigenerklärungen sind rechtverbindlich zu unterschreiben.

20.2 Nachweis zur finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters

(1) Der Bieter weist seine finanzielle Leistungsfähigkeit durch die

Vorlage folgender Bescheinigungen nach:

1. Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung der letzten drei Jahre; bei

Neugründung entsprechende Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen

der Gesellschaftsgründer, falls deren Veröffentlichung nach dem

Gesellschaftsrecht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist,

vorgeschrieben ist,

2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens der letzten drei

Geschäftsjahre sowie den Umsatz der Leistungsart, die Gegenstand der

Vergabe ist. Die Erklärung ist durch Unterschrift eines

Geschäftsführers/Vorstandes zu bestätigen. Sofern das Unternehmen noch

nicht drei Jahre besteht, sind die entsprechenden Umsätze seit

Unternehmensgründung vorzulegen.

3. Prüfbericht oder andere geeignete Unterlage einer Bank, einer

öffentlichen Sparkasse, eines Wirtschaftsprüfers, eines Steuerberaters

oder eines vereidigten Buchprüfers, der den Nachweis enthält, dass

ausreichend verfügbare Finanzmittel auftragsbezogen zur Verfügung

stehen und nicht vorrangig durch andere Rechte belastet sind,

4. Bestätigung eines Kreditinstituts, dass die geforderten Sicherheiten

zeitgerecht und in entsprechender Höhe gegeben werden können,

5. Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung; eine Versicherung

über die Haftung bei Personenschäden mit einer Mindestdeckungssumme in

Höhe von EUR 500.000,00 sowie eine Versicherung über die Haftung bei

Vermögens- und Sachschäden mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von

EUR 1.000.000,00 (vgl. auch D Vertrag § 4).

6. Vorlage einer Bankauskunft der letzten drei Jahre.

(2) Zudem erklärt der Bieter mit der Angebotsabgabe (Eigenerklärung),

a)dass ausreichend verfügbare Finanzmittel vorhanden sind, um die

Lieferungen und Leistungen fristgerecht zu tätigen sowie die

geforderten Sicherheiten zu leisten,

b)dass die Finanzmittel auftragsbezogen zur Verfügung stehen und nicht

vorrangig durch andere Rechte belastet sind.

20.3 Nachweis zur fachlichen Eignung des Bieters

(1) Mit seinem Angebot legt der Bewerber als Nachweis seiner fachlichen

Eignung eine aussagekräftige Referenzliste vor, die erkennen lässt,

dass der Bieter (Projekt-) Erfahrung in nachstehenden Bereichen hat:

- Personalisierung von Nutzermedien/Chipkarten, die den Anforderungen

der VDV-Kernapplikation (Stufe I bis III) entsprechen,

- Personalisieren und Bedrucken von Chipkarten mit anschließendem

Versand an einzelne Endkunden in einer Größenordnung von ca. 5.000

Stück pro Monat und unter Berücksichtigung von monatlichen Schwankungen

bei den Stückzahlen.

- ISO Zertifizierung nach ISO 9001 oder gleichwertig.

Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: Beschreibung,

Umfang/Mengenangaben, Einsatzgebiet, Zeitrahmen, in dem das Projekt

abgewickelt wurde, Auftraggeber, Höhe des Auftragswertes.

Die Referenzen sollen nicht älter als 3 Jahre sein.

(2) Sofern ein Bieter nicht über die oben genannten Referenzen in

ausreichendem Umfang verfügt, hat er glaubhaft darzulegen, dass seine

fachliche Eignung sowie seine technischen Möglichkeiten ausreichend

sind, um die zu vergebende Leistung erfolgreich erfüllen zu können.

(3) Weiterhin macht der Bieter Angaben zur Anzahl seiner Mitarbeiter in

den letzten drei Jahren.

20.4 Darlegung zur kartellrechtlichen Zulässigkeit von

Unternehmenskooperationen

(1) Der Auftraggeber muss Angebote ausschließen, bei denen Bieter in

Bezug auf die Vergabe eine unzulässige, wettbewerbsbeschränkende Abrede

getroffen haben. Diese Vorschrift steht in engem Zusammenhang mit der

Verpflichtung des Auftraggebers, dass kein Unternehmen diskriminiert

werden darf bzw. dass wettbewerbsbeschränkende und unlautere

Verhaltensweisen zu bekämpfen sind. Eine solche Verhaltensweise kann in

der Missachtung kartellrechtlicher Verbote liegen. Bietergemeinschaften

haben bei ihrer Bildung die kartellrechtlichen Vorgaben zu beachten.

(2) Bietergemeinschaften haben daher mit ihrem Angebot darzulegen, wie

die kartellrechtlichen Anforderungen erfüllt werden. Dazu kann das

Formblatt aus Anlage E 05 der Vergabeunterlagen (Erklärung zur

kartellrechtlichen Zulässigkeit von Unternehmenskooperationen)

verwendet werden. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, in dieser

Frage weitere Erkundigungen, auch bei Dritten, einzuholen, um

wettbewerbsbeschränkende Praktiken wirkungsvoll ausschließen zu können.

(3) Zusätzlich müssen bei der Bildung von Bietergemeinschaften die

Regelungen nach Ziffer 14 der AzA berücksichtigt werden.

m)Kosten der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen werden kostenlos

zur Verfügung gestellt.

Für das Bearbeiten und Einreichen des Angebotes wird den Bietern keine

Entschädigung gewährt.

n)Zuschlagskriterien

Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf

die nachstehenden Kriterien (die Zuschlagskriterien sollten mit ihrer

Gewichtung angegeben werden bzw. in absteigender Reihenfolge ihrer

Wichtigkeit, wenn eine Gewichtung nachweislich nicht möglich ist)

Kriterien Gewichtung

1 Höhe des angebotenen Preises 70 %

2 Konzept Qualität / Mängelkarten 30 %

o)Nichtberücksichtigte Angebote: Mit der Abgabe des Angebotes

unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte

Angebote gem § 19 VOL/A.

Sonstige Informationen:

Wichtige Aufklärungen und Hinweise werden den Bewerbern ausschließlich

über eine geschützte Webseite im Internet zur Verfügung gestellt. Die

Bewerber/Bietern müssen sich fortlaufend und eigeninitiativ über neue

Informationen durch den Besuch der Webseite unterrichten.

nachr. HAD-Ref. : 3016/10

nachr. V-Nr/AKZ : ET-MP-2012

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