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Ausschreibung - Massenspektrometer in Bremen (ID:3866467)

Auftragsdaten
Titel:
Massenspektrometer
DTAD-ID:
3866467
Region:
28359 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.05.2009
Frist Angebotsabgabe:
13.07.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ausschreibung Isotopenmassenspektrometer MARUM. Zur Erweiterung der Analysem?glichkeiten und Messkapazit?ten des Massenspektrometrie-Labors des MARUM an der Universität Bremen soll ein neues Isotopenmassenspektrometer zur Bestimmung von C, H, N, und O-Isotopien inklusive verschiedener Einlass-Systeme zur Probeneingabe angeschafft werden. Das Massenspektrometer muss mit Ionenquelle, luftgek?hltem Sektorfeld-Elektromagnet-Analysator, Auff?ngern laut untenstehender Spezifikation, Vakuumsystem (siehe unten), erforderlicher Steuerelektronik, Hochtemperatur- und Verbrennungsöfen zur Analyse von Flüssigkeiten, Feststoffen und Gasen, und einen Gaschromatographen zur Trennung organischer Einzel-Komponenten einschließlich PC-basierter Steuerungs- und Auswertesoftware ausgerüstet sein. Technische Mindestanforderungen. 1. Isotopenmassenspektrometer: Das Isotopenmassenspektrometer muss mit einem universellen Mehrfachauff?nger aus Faraday-Kollektoren, geeignet zur Bestimmung der Isotope von C, O, N und S, ausgerüstet sein, welche einen linear-dynamischen Messbereich von 50 V haben. Zudem muss das Auff?ngersystem zwei zusätzliche Kollektoren für die H/D-Analytik und eine Ionenoptik zur vollständigen Unterdrückung des Heliumsignals auf das Wasserstoffsignal enthalten. Zu einem späteren Zeitpunkt muss das Massenspektrometer um weitere Kollektoren auf mindestens acht erweiterbar sein, welche gleichzeitig durch die Software auslesbar sein müssen. Das Umschalten zwischen Wasserstoffauff?nger zu dem universellen CNOS-Auff?nger muss durch den Rechner erfolgen. Die Widerstände der Kollektoren müssen durch die Software schaltbar sein. Um Proben im kontinuierlichen Probenstrom messen zu können, muss das Massenspektrometer mit einem differentiellen Pumpsystem, bestehend aus Vor- und Turbopumpen, welche zur Wasserkühlung vorbereitet sind, ausgerüstet sein. Der Druck im Hochvakuum soll von der Software ausgelesen und angezeigt werden. Ionenquelle und Analysator müssen vollständig metallgedichtet sein. Die Ionenquelle des Massenspektrometers muss gasdicht sein und eine variable, extern einstellbare Gasleitf?higkeit besitzen. Das Massenspektrometer muss eine Beschleunigungsspannung von 10 kV haben, um höchste Empfindlichkeit und Linearität zu gewährleisten. Der zu messende Massenbereich muss 1 bis 150 amu bei voller Beschleunigungsspannung sein. Die Massenaufl?sung muss mindestens m/?m = 200 für CNOS und m/?m = 25 für H/D Messungen sein. Die Empfindlichkeit für transiente Signale im Tr?gergasstrom muss 900 Moleküle CO2 pro Masse 44-Ion oder besser sein. Die absolute Empfindlichkeit des IRMS muss besser als 600 Moleküle CO2 pro Masse 44-Ion sein. Der H3-Faktor muss kleiner als 10 ppm/nA sein. Für H/D Messungen im kontinuierlichen Probenstrom gelten folgende Spezifikationen: Die interne Reproduzierbarkeit (gemessen über Referenzgaseinlass) muss kleiner als 0,4 ? bei 5 Volt (=5 nA) sein, die Linearität des Referenzgases muss kleiner als 0,2 ?/V (=0,2 ?/nA) sein, und die externe Präzision gemessen über die GC-Pyrolyse-Einheit muss kleiner als 3 ? für eine Probenmenge von 30 ng H on-column sein. Für ?13C Messungen im kontinuierlichen Probenstrom gelten folgende Spezifikationen: Die interne Reproduzierbarkeit bei oben genannter Empfindlichkeit (gemessen über Referenzgaseinlass) muss kleiner als 0,06 ? bei 1,5 Volt (=5 nA) sein, die Linearität des Referenzgases muss kleiner als 0,03 ?/0,1 nA für 0,1 bis 1,0 V (0,3 bis 3 nA) und kleiner als 0,02 ?/1 nA für 1 bis 20V (3 bis 60 nA) sein, und die externe Präzision über die GC-Verbrennungs-Einheit muss kleiner als 0,2 ? für 10ng C on-column sein. Leistungsdaten wie Präzision und Lineatit?t für einen 13C Probenbereich von 2 ? 200ng sowie für einen 2H Probenbereich von 80 -800 ng Substanz on-column sind vom Anbieter durch Messdaten nachzuweisen. Referenzgaspulse von 20 Sekunden sollten mit maximal 35 Sekunden Dauer detektiert werden. Alle Ionenquellen-Parameter und der Sektorfeld-Elektromagnet des Massenspektrometers sowie die Beschleunigungsspannung müssen manuell und per Software kontrollierbar sein. Die Software muss die Ionenquelle automatisch fokussieren und diese Einstellungen speichern können. Alle relevanten Systemparameter müssen durch die Software angezeigt werden. Eine komplette technische Dokumentation mit Schaltpl?nen der Baugruppen und Platinen, sowie Kabel- und Verdrahtungspl?nen muss mitgeliefert werden. Eine Multiuser-Lizenz der Steuersoftware und ein Steuerrechner müssen mitgeliefert werden. Das Rechnersystem muss eine Festplatte, ein Diskettenlaufwerk, mehrere USB-Anschlüsse, ein CD-RW-Laufwerk, eine Netzwerkkarte und alle zum Betrieb des Systems notwendigen weiteren Anschlüsse enthalten. Ein Betriebssystem des Rechners muss mitgeliefert werden. Der Rechner muss außerdem eine Tastatur, eine Maus und einen Bildschirm haben. Der Anbieter muss nachweisen können, mindestens zehn vergleichbare Systeme in den letzten zwei Jahren installiert zu haben. 2. Einlass-System: Das Einlass-System muss kontinuierliche Probenstrome von bis zu 3 permanent angeschlossenen Pr?parations-Einheiten, welche durch die Software schaltbar sein müssen, in das Massenspektrometer eingeben können. Es muss außerdem bis zu fünf verschiedene, fest angeschlossene Referenzgase in den kontinuierlichen Probenstrom einleiten können. Die diskontinuierliche Referenzgas-Eingabe und deren Intensit?ten müssen über die Steuersoftware programmierbar sein. Die Erweiterung des dynamischen Messbereichs muss durch eine mehrstufige Verdünnung des Messgases durch Trägergas (He) durch die Software sowohl im EA- als auch im GC-Betrieb einstellbar sein. Softwaregesteuert müssen Tests der Linearität und der Reproduzierbarkeit erfolgen können. Die automatische Bestimmung des H3-Faktors muss auch innerhalb einer Messsequenz programmierbar sein. 3. Pr?parations-Einheiten: Ein Elementaranalysator zur thermisch-chemischen Umwandlung von Feststoffproben und Wasser zur Bestimmung ihrer D/H- und Sauerstoff-Isotope muss an dem Einlass-System angeschlossen sein. Der Elementaranalysator muss einen Hochtemperatur-Reaktionsofen und eine gas-chromatographische Säule zur Auftrennung der Gase enthalten. Zur Eingabe von Feststoff- und Wasserproben sind 2 automatische Probengeber erforderlich, welche austauschbar auf dem Elementaranalysator montierbar sein müssen. Die mindestens erforderliche externe Präzision der D/H-Messungen mittels des Elementaranalysators ist 3 ? bei einer Probenmenge von 25 ?g H bzw. 2 ? bei einer Fl?ssig-Probenmenge von 0,5 Öl. Für 18O-Messungen mittels des Elementaranalysators ist die mindestens erforderliche externe Präzision 0,4 ? bei einer Probenmenge von 50 ?g O bzw. 0,2 ? bei einer Fl?ssig-Probenmenge von 0,5 Öl. Ein Gas-Chromatograph zur Trennung von Einzelkomponenten und deren Umsetzung zu CO2 in einem Oxidationsofen sowie zu H2 in einem Hochtemperatur-Pyrolyse-Ofen muss an dem Einlass-System angeschlossen sein. Das bei der Verbrennung entstehende Wasser muss vor Eingabe des Probenstroms in das Massenspektrometer quantitativ entfernt werden. Die mindestens erforderliche externe Präzision für ?13C Bestimmungen ist 0,2 ?. Die mindesten erforderliche externe Präzision für D/H Bestimmungen ist 3,0 ?. Der Gas-Chromatograph muss 2 Injektoren haben. Ein automatischer On-Column Injektor muss installiert sein, welcher Proben vom automatischen Probengeber empfangen kann. Zudem muss ein zweiter Injektor installiert sein, welcher bis maximal 400?C geheizt werden kann. Dieser Injektor muss mit verschiedenen Heiz- und Druckprogrammen programmierbar sein und Probenmengen bis 30 Öl aufnehmen können. Eine weitgehende Lösemittel-Ausblendung durch den Injektor muss gegeben sein. Außerdem muss dieser Injektor durch flüssigen Stickstoff k?hlbar sein. Der Gas-Chromatograph muss eine integrierte Dichtheitsprüfung und Säulen-Evaluation enthalten. Der automatische Probengeber des Gas-Chromatographen muss minimal 100 Probenstellpl?tze haben und mit verschiedenen Injektionstechniken (Einzel-, Mehrfach-, Sandwichinjektion) programmierbar sein. Der Gas-Chromatograph, der Elementaranalysator und alle automatischen Probengeber müssen komplett über dieselbe Software kontrollierbar sein, über welche auch die Steuerung des Massenspektrometers erfolgt. Die Nichterfüllung von Muss-Werten in den Technischen Anforderungen f?hrt zum Ausschluß des Angebotes. Es sind keine weiteren Verdingungsunterlagen abrufbar. Die Angebote sind im verschlossenen Umschlag mit dem Hinweis "Bitte nicht öffnen", unter Bezug auf das Aktenzeichen, wie in IV.3.1) aufgeführt, an I.1) zu adressieren.
Kategorien:
Mess-, Kontroll-, Prüf-, Navigationsinstrumente
CPV-Codes:
Massenspektrometer
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  139637-2009

BEKANNTMACHUNG Lieferauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Universität Bremen, Dezernat 3, Haushalt und Finanzen Gebäude VWG, Raum 1110 Bibliothekstr. 1, z. Hd. von Thorsten Seliger, D-28359 Bremen. Tel. +49 42121860581. E-Mail: seliger@uni-bremen.de. Fax +49 4212189860581. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.dezernat3.uni-bremen.de. Weitere Auskünfte erteilen: Technischer Ansprechpartner: Universität Bremen Zentrum für Marine Umweltwissenschaften - MARUM, Leobener Str., z. Hd. von Herrn Dr. Enno Schefu?, D-28359 Bremen. Tel. +49 42121865526. E-Mail: schefuss@uni-bremen.de. Fax +49 4212189865526. URL: http://www.marum.de. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Einrichtung des öffentlichen Rechts. Bildung. Der Öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Isotopenmassenspektrometer.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Lieferung. Kauf. Hauptlieferort: Bremen. NUTS-Code: DE501.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Ausschreibung Isotopenmassenspektrometer MARUM. Zur Erweiterung der Analysem?glichkeiten und Messkapazit?ten des Massenspektrometrie-Labors des MARUM an der Universität Bremen soll ein neues Isotopenmassenspektrometer zur Bestimmung von C, H, N, und O-Isotopien inklusive verschiedener Einlass-Systeme zur Probeneingabe angeschafft werden. Das Massenspektrometer muss mit Ionenquelle, luftgek?hltem Sektorfeld-Elektromagnet-Analysator, Auff?ngern laut untenstehender Spezifikation, Vakuumsystem (siehe unten), erforderlicher Steuerelektronik, Hochtemperatur- und Verbrennungsöfen zur Analyse von Flüssigkeiten, Feststoffen und Gasen, und einen Gaschromatographen zur Trennung organischer Einzel-Komponenten einschließlich PC-basierter Steuerungs- und Auswertesoftware ausgerüstet sein. Technische Mindestanforderungen. 1. Isotopenmassenspektrometer: Das Isotopenmassenspektrometer muss mit einem universellen Mehrfachauff?nger aus Faraday-Kollektoren, geeignet zur Bestimmung der Isotope von C, O, N und S, ausgerüstet sein, welche einen linear-dynamischen Messbereich von 50 V haben. Zudem muss das Auff?ngersystem zwei zusätzliche Kollektoren für die H/D-Analytik und eine Ionenoptik zur vollständigen Unterdrückung des Heliumsignals auf das Wasserstoffsignal enthalten. Zu einem späteren Zeitpunkt muss das Massenspektrometer um weitere Kollektoren auf mindestens acht erweiterbar sein, welche gleichzeitig durch die Software auslesbar sein müssen. Das Umschalten zwischen Wasserstoffauff?nger zu dem universellen CNOS-Auff?nger muss durch den Rechner erfolgen. Die Widerstände der Kollektoren müssen durch die Software schaltbar sein. Um Proben im kontinuierlichen Probenstrom messen zu können, muss das Massenspektrometer mit einem differentiellen Pumpsystem, bestehend aus Vor- und Turbopumpen, welche zur Wasserkühlung vorbereitet sind, ausgerüstet sein. Der Druck im Hochvakuum soll von der Software ausgelesen und angezeigt werden. Ionenquelle und Analysator müssen vollständig metallgedichtet sein. Die Ionenquelle des Massenspektrometers muss gasdicht sein und eine variable, extern einstellbare Gasleitf?higkeit besitzen. Das Massenspektrometer muss eine Beschleunigungsspannung von 10 kV haben, um höchste Empfindlichkeit und Linearität zu gewährleisten. Der zu messende Massenbereich muss 1 bis 150 amu bei voller Beschleunigungsspannung sein. Die Massenaufl?sung muss mindestens m/?m = 200 für CNOS und m/?m = 25 für H/D Messungen sein. Die Empfindlichkeit für transiente Signale im Tr?gergasstrom muss 900 Moleküle CO2 pro Masse 44-Ion oder besser sein. Die absolute Empfindlichkeit des IRMS muss besser als 600 Moleküle CO2 pro Masse 44-Ion sein. Der H3-Faktor muss kleiner als 10 ppm/nA sein. Für H/D Messungen im kontinuierlichen Probenstrom gelten folgende Spezifikationen: Die interne Reproduzierbarkeit (gemessen über Referenzgaseinlass) muss kleiner als 0,4 ? bei 5 Volt (=5 nA) sein, die Linearität des Referenzgases muss kleiner als 0,2 ?/V (=0,2 ?/nA) sein, und die externe Präzision gemessen über die GC-Pyrolyse-Einheit muss kleiner als 3 ? für eine Probenmenge von 30 ng H on-column sein. Für ?13C Messungen im kontinuierlichen Probenstrom gelten folgende Spezifikationen: Die interne Reproduzierbarkeit bei oben genannter Empfindlichkeit (gemessen über Referenzgaseinlass) muss kleiner als 0,06 ? bei 1,5 Volt (=5 nA) sein, die Linearität des Referenzgases muss kleiner als 0,03 ?/0,1 nA für 0,1 bis 1,0 V (0,3 bis 3 nA) und kleiner als 0,02 ?/1 nA für 1 bis 20V (3 bis 60 nA) sein, und die externe Präzision über die GC-Verbrennungs-Einheit muss kleiner als 0,2 ? für 10ng C on-column sein. Leistungsdaten wie Präzision und Lineatit?t für einen 13C Probenbereich von 2 ? 200ng sowie für einen 2H Probenbereich von 80 -800 ng Substanz on-column sind vom Anbieter durch Messdaten nachzuweisen. Referenzgaspulse von 20 Sekunden sollten mit maximal 35 Sekunden Dauer detektiert werden. Alle Ionenquellen-Parameter und der Sektorfeld-Elektromagnet des Massenspektrometers sowie die Beschleunigungsspannung müssen manuell und per Software kontrollierbar sein. Die Software muss die Ionenquelle automatisch fokussieren und diese Einstellungen speichern können. Alle relevanten Systemparameter müssen durch die Software angezeigt werden. Eine komplette technische Dokumentation mit Schaltpl?nen der Baugruppen und Platinen, sowie Kabel- und Verdrahtungspl?nen muss mitgeliefert werden. Eine Multiuser-Lizenz der Steuersoftware und ein Steuerrechner müssen mitgeliefert werden. Das Rechnersystem muss eine Festplatte, ein Diskettenlaufwerk, mehrere USB-Anschlüsse, ein CD-RW-Laufwerk, eine Netzwerkkarte und alle zum Betrieb des Systems notwendigen weiteren Anschlüsse enthalten. Ein Betriebssystem des Rechners muss mitgeliefert werden. Der Rechner muss außerdem eine Tastatur, eine Maus und einen Bildschirm haben. Der Anbieter muss nachweisen können, mindestens zehn vergleichbare Systeme in den letzten zwei Jahren installiert zu haben. 2. Einlass-System: Das Einlass-System muss kontinuierliche Probenstrome von bis zu 3 permanent angeschlossenen Pr?parations-Einheiten, welche durch die Software schaltbar sein müssen, in das Massenspektrometer eingeben können. Es muss außerdem bis zu fünf verschiedene, fest angeschlossene Referenzgase in den kontinuierlichen Probenstrom einleiten können. Die diskontinuierliche Referenzgas-Eingabe und deren Intensit?ten müssen über die Steuersoftware programmierbar sein. Die Erweiterung des dynamischen Messbereichs muss durch eine mehrstufige Verdünnung des Messgases durch Trägergas (He) durch die Software sowohl im EA- als auch im GC-Betrieb einstellbar sein. Softwaregesteuert müssen Tests der Linearität und der Reproduzierbarkeit erfolgen können. Die automatische Bestimmung des H3-Faktors muss auch innerhalb einer Messsequenz programmierbar sein. 3. Pr?parations-Einheiten: Ein Elementaranalysator zur thermisch-chemischen Umwandlung von Feststoffproben und Wasser zur Bestimmung ihrer D/H- und Sauerstoff-Isotope muss an dem Einlass-System angeschlossen sein. Der Elementaranalysator muss einen Hochtemperatur-Reaktionsofen und eine gas-chromatographische Säule zur Auftrennung der Gase enthalten. Zur Eingabe von Feststoff- und Wasserproben sind 2 automatische Probengeber erforderlich, welche austauschbar auf dem Elementaranalysator montierbar sein müssen. Die mindestens erforderliche externe Präzision der D/H-Messungen mittels des Elementaranalysators ist 3 ? bei einer Probenmenge von 25 ?g H bzw. 2 ? bei einer Fl?ssig-Probenmenge von 0,5 Öl. Für 18O-Messungen mittels des Elementaranalysators ist die mindestens erforderliche externe Präzision 0,4 ? bei einer Probenmenge von 50 ?g O bzw. 0,2 ? bei einer Fl?ssig-Probenmenge von 0,5 Öl. Ein Gas-Chromatograph zur Trennung von Einzelkomponenten und deren Umsetzung zu CO2 in einem Oxidationsofen sowie zu H2 in einem Hochtemperatur-Pyrolyse-Ofen muss an dem Einlass-System angeschlossen sein. Das bei der Verbrennung entstehende Wasser muss vor Eingabe des Probenstroms in das Massenspektrometer quantitativ entfernt werden. Die mindestens erforderliche externe Präzision für ?13C Bestimmungen ist 0,2 ?. Die mindesten erforderliche externe Präzision für D/H Bestimmungen ist 3,0 ?. Der Gas-Chromatograph muss 2 Injektoren haben. Ein automatischer On-Column Injektor muss installiert sein, welcher Proben vom automatischen Probengeber empfangen kann. Zudem muss ein zweiter Injektor installiert sein, welcher bis maximal 400?C geheizt werden kann. Dieser Injektor muss mit verschiedenen Heiz- und Druckprogrammen programmierbar sein und Probenmengen bis 30 Öl aufnehmen können. Eine weitgehende Lösemittel-Ausblendung durch den Injektor muss gegeben sein. Außerdem muss dieser Injektor durch flüssigen Stickstoff k?hlbar sein. Der Gas-Chromatograph muss eine integrierte Dichtheitsprüfung und Säulen-Evaluation enthalten. Der automatische Probengeber des Gas-Chromatographen muss minimal 100 Probenstellpl?tze haben und mit verschiedenen Injektionstechniken (Einzel-, Mehrfach-, Sandwichinjektion) programmierbar sein. Der Gas-Chromatograph, der Elementaranalysator und alle automatischen Probengeber müssen komplett über dieselbe Software kontrollierbar sein, über welche auch die Steuerung des Massenspektrometers erfolgt. Die Nichterfüllung von Muss-Werten in den Technischen Anforderungen f?hrt zum Ausschluß des Angebotes. Es sind keine weiteren Verdingungsunterlagen abrufbar. Die Angebote sind im verschlossenen Umschlag mit dem Hinweis "Bitte nicht öffnen", unter Bezug auf das Aktenzeichen, wie in IV.3.1) aufgeführt, an I.1) zu adressieren.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV):
38433100.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) werden Bestandteil des Vertrages. Zahlungsziel 30 Tage nach Eingang einer pr?fbaren Rechnung. Anzahlungen nur gegen unbefristete Anzahlungsb?rgschaft mit gleichem Wert.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Bescheinigung: ? Des Finanzamtes, ? über Beiträge zur Sozialversicherung.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Offenes Verfahren.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien: 1. Preis. Gewichtung: 70. 2. Reputation und Referenzen. Gewichtung: 10. 3. Garantiezeit. Gewichtung: 10. 4. Lieferzeit. Gewichtung: 5. 5. Verbrauch. Gewichtung: 5.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
2009-FB05 INST 144/279-1 FUGG.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
13.7.2009 - 12:00.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch. IV.3.7) Bindefrist des Angebots: Bis: 14.8.2009.
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
Tag: 14.7.2009. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: Nein. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Ansgaritorstr. 2, D-28195 Bremen. E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de. Tel. +49 4213616704. URL: www.bauumwelt.bremen.de. Fax +49 4214966704. Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren: Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa der Freien Hansestadt Bremen, Referat 18, Ansgaritorstr. 2, D-28195 Bremen. E-Mail: ronald.schelb@bau.bremen.de. Tel. +49 4213612487. URL: www.bauumwelt.bremen.de. Fax +49 4214962487.
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle gestellt werden. Bieter müssen Vergabeverst??e unverzüglich bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gem. ? 13 Vergabeverordnung (VGV) informiert.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Ansgaritorstr. 2, D-28195 Bremen. E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de. Tel. +49 4213616704. URL: www.bauumwelt.bremen.de. Fax +49 4214966704.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
18.5.2009.
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