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Vergebener Auftrag - Massenspektrometer in Dreieich (ID:4372090)

Auftragsdaten
Titel:
Massenspektrometer
DTAD-ID:
4372090
Region:
63303 Dreieich
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
01.10.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftragnehmer:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ausschreibung Isotopenmassenspektrometer MARUM. Zur Erweiterung der Analysem?glichkeiten und Messkapazit?ten des Massenspektrometrie-Labors des MARUM an der Universität Bremen soll ein neues Isotopenmassenspektrometer zur Bestimmung von C, H, N, und O-Isotopien inklusive verschiedener Einlass-Systeme zur Probeneingabe angeschafft werden. Das Massenspektrometer muss mit Ionenquelle, luftgek?hltem Sektorfeld-Elektromagnet-Analysator, Auff?ngern laut untenstehender Spezifikation, Vakuumsystem (siehe unten), erforderlicher Steuerelektronik, Hochtemperatur- und Verbrennungsöfen zur Analyse von Flüssigkeiten, Feststoffen und Gasen, und einen Gaschromatographen zur Trennung organischer Einzel-Komponenten einschließlich PC-basierter Steuerungs- und Auswertesoftware ausgerüstet sein. Technische Mindestanforderungen. 1. Isotopenmassenspektrometer: Das Isotopenmassenspektrometer muss mit einem universellen Mehrfachauff?nger aus Faraday-Kollektoren, geeignet zur Bestimmung der Isotope von C, O, N und S, ausgerüstet sein, welche einen linear-dynamischen Messbereich von 50 V haben. Zudem muss das Auff?ngersystem zwei zusätzliche Kollektoren für die H/D-Analytik und eine Ionenoptik zur vollständigen Unterdrückung des Heliumsignals auf das Wasserstoffsignal enthalten. Zu einem späteren Zeitpunkt muss das Massenspektrometer um weitere Kollektoren auf mindestens acht erweiterbar sein, welche gleichzeitig durch die Software auslesbar sein müssen. Das Umschalten zwischen Wasserstoffauff?nger zu dem universellen CNOS-Auff?nger muss durch den Rechner erfolgen. Die Widerstände der Kollektoren müssen durch die Software schaltbar sein. Um Proben im kontinuierlichen Probenstrom messen zu können, muss das Massenspektrometer mit einem differentiellen Pumpsystem, bestehend aus Vor- und Turbopumpen, welche zur Wasserkühlung vorbereitet sind, ausgerüstet sein. Der Druck im Hochvakuum soll von der Software ausgelesen und angezeigt werden. Ionenquelle und Analysator müssen vollständig metallgedichtet sein. Die Ionenquelle des Massenspektrometers muss gasdicht sein und eine variable, extern einstellbare Gasleitf?higkeit besitzen. Das Massenspektrometer muss eine Beschleunigungsspannung von 10 kV haben, um höchste Empfindlichkeit und Linearität zu gewährleisten. Der zu messende Massenbereich muss 1 bis 150 amu bei voller Beschleunigungsspannung sein. Die Massenaufl?sung muss mindestens m/?m = 200 für CNOS und m/?m = 25 für H/D Messungen sein. Die Empfindlichkeit für transiente Signale im Tr?gergasstrom muss 900 Moleküle CO2 pro Masse 44-Ion oder besser sein. Die absolute Empfindlichkeit des IRMS muss besser als 600 Moleküle CO2 pro Masse 44-Ion sein. Der H3-Faktor muss kleiner als 10 ppm/nA sein. Für H/D Messungen im kontinuierlichen Probenstrom gelten folgende Spezifikationen: Die interne Reproduzierbarkeit (gemessen über Referenzgaseinlass) muss kleiner als 0,4 ? bei 5 Volt (=5 nA) sein, die Linearität des Referenzgases muss kleiner als 0,2 ?/V (=0,2 ?/nA) sein, und die externe Präzision gemessen über die GC-Pyrolyse-Einheit muss kleiner als 3 ? für eine Probenmenge von 30 ng H on-column sein. Für ?13C Messungen im kontinuierlichen Probenstrom gelten folgende Spezifikationen: Die interne Reproduzierbarkeit bei oben genannter Empfindlichkeit (gemessen über Referenzgaseinlass) muss kleiner als 0,06 ? bei 1,5 Volt (=5 nA) sein, die Linearität des Referenzgases muss kleiner als 0,03 ?/0,1 nA für 0,1 bis 1,0 V (0,3 bis 3 nA) und kleiner als 0,02 ?/1 nA für 1 bis 20V (3 bis 60 nA) sein, und die externe Präzision über die GC-Verbrennungs-Einheit muss kleiner als 0,2 ? für 10ng C on-column sein. Leistungsdaten wie Präzision und Lineatit?t für einen 13C Probenbereich von 2 ? 200ng sowie für einen 2H Probenbereich von 80 -800 ng Substanz on-column sind vom Anbieter durch Messdaten nachzuweisen. Referenzgaspulse von 20 Sekunden sollten mit maximal 35 Sekunden Dauer detektiert werden. Alle Ionenquellen-Parameter und der Sektorfeld-Elektromagnet des Massenspektrometers sowie die Beschleunigungsspannung müssen manuell und per Software kontrollierbar sein. Die Software muss die Ionenquelle automatisch fokussieren und diese Einstellungen speichern können. Alle relevanten Systemparameter müssen durch die Software angezeigt werden. Eine komplette technische Dokumentation mit Schaltpl?nen der Baugruppen und Platinen, sowie Kabel- und Verdrahtungspl?nen muss mitgeliefert werden. Eine Multiuser-Lizenz der Steuersoftware und ein Steuerrechner müssen mitgeliefert werden. Das Rechnersystem muss eine Festplatte, ein Diskettenlaufwerk, mehrere USB-Anschlüsse, ein CD-RW-Laufwerk, eine Netzwerkkarte und alle zum Betrieb des Systems notwendigen weiteren Anschlüsse enthalten. Ein Betriebssystem des Rechners muss mitgeliefert werden. Der Rechner muss außerdem eine Tastatur, eine Maus und einen Bildschirm haben. Der Anbieter muss nachweisen können, mindestens zehn vergleichbare Systeme in den letzten zwei Jahren installiert zu haben. 2. Einlass-System: Das Einlass-System muss kontinuierliche Probenstrome von bis zu 3 permanent angeschlossenen Pr?parations-Einheiten, welche durch die Software schaltbar sein müssen, in das Massenspektrometer eingeben können. Es muss außerdem bis zu fünf verschiedene, fest angeschlossene Referenzgase in den kontinuierlichen Probenstrom einleiten können. Die diskontinuierliche Referenzgas-Eingabe und deren Intensit?ten müssen über die Steuersoftware programmierbar sein. Die Erweiterung des dynamischen Messbereichs muss durch eine mehrstufige Verdünnung des Messgases durch Trägergas (He) durch die Software sowohl im EA- als auch im GC-Betrieb einstellbar sein. Softwaregesteuert müssen Tests der Linearität und der Reproduzierbarkeit erfolgen können. Die automatische Bestimmung des H3-Faktors muss auch innerhalb einer Messsequenz programmierbar sein. 3. Pr?parations-Einheiten: Ein Elementaranalysator zur thermisch-chemischen Umwandlung von Feststoffproben und Wasser zur Bestimmung ihrer D/H- und Sauerstoff-Isotope muss an dem Einlass-System angeschlossen sein. Der Elementaranalysator muss einen Hochtemperatur-Reaktionsofen und eine gas-chromatographische Säule zur Auftrennung der Gase enthalten. Zur Eingabe von Feststoff- und Wasserproben sind 2 automatische Probengeber erforderlich, welche austauschbar auf dem Elementaranalysator montierbar sein müssen. Die mindestens erforderliche externe Präzision der D/H-Messungen mittels des Elementaranalysators ist 3 ? bei einer Probenmenge von 25 ?g H bzw. 2 ? bei einer Fl?ssig-Probenmenge von 0,5 Öl. Für 18O-Messungen mittels des Elementaranalysators ist die mindestens erforderliche externe Präzision 0,4 ? bei einer Probenmenge von 50 ?g O bzw. 0,2 ? bei einer Fl?ssig-Probenmenge von 0,5 Öl. Ein Gas-Chromatograph zur Trennung von Einzelkomponenten und deren Umsetzung zu CO2 in einem Oxidationsofen sowie zu H2 in einem Hochtemperatur-Pyrolyse-Ofen muss an dem Einlass-System angeschlossen sein. Das bei der Verbrennung entstehende Wasser muss vor Eingabe des Probenstroms in das Massenspektrometer quantitativ entfernt werden. Die mindestens erforderliche externe Präzision für ?13C Bestimmungen ist 0,2 ?. Die mindesten erforderliche externe Präzision für D/H Bestimmungen ist 3,0 ?. Der Gas-Chromatograph muss 2 Injektoren haben. Ein automatischer On-Column Injektor muss installiert sein, welcher Proben vom automatischen Probengeber empfangen kann. Zudem muss ein zweiter Injektor installiert sein, welcher bis maximal 400?C geheizt werden kann. Dieser Injektor muss mit verschiedenen Heiz- und Druckprogrammen programmierbar sein und Probenmengen bis 30 Öl aufnehmen können. Eine weitgehende Lösemittel-Ausblendung durch den Injektor muss gegeben sein. Außerdem muss dieser Injektor durch flüssigen Stickstoff k?hlbar sein. Der Gas-Chromatograph muss eine integrierte Dichtheitsprüfung und Säulen-Evaluation enthalten. Der automatische Probengeber des Gas-Chromatographen muss minimal 100 Probenstellpl?tze haben und mit verschiedenen Injektionstechniken (Einzel-, Mehrfach-, Sandwichinjektion) programmierbar sein. Der Gas-Chromatograph, der Elementaranalysator und alle automatischen Probengeber müssen komplett über dieselbe Software kontrollierbar sein, über welche auch die Steuerung des Massenspektrometers erfolgt. Die Nichterfüllung von Muss-Werten in den Technischen Anforderungen f?hrt zum Ausschluß des Angebotes.
Kategorien:
Mess-, Kontroll-, Prüf-, Navigationsinstrumente
CPV-Codes:
Massenspektrometer
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  271562-2009

BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE Lieferauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Universität Bremen, Dezernat 3, Haushalt und Finanzen Gebäude VWG, Raum 1110 Bibliothekstr. 1, z. Hd. von Thorsten Seliger, D-28359 Bremen. Tel. +49 42121860581. E-Mail: seliger@uni-bremen.de. Fax +49 4212189860581. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.dezernat3.uni-bremen.de.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Einrichtung des öffentlichen Rechts. Bildung. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Isotopenmassenspektrometer.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der Dienstleistung:
Lieferung. Kauf. Hauptlieferort: Bremen. NUTS-Code DE501.
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Ausschreibung Isotopenmassenspektrometer MARUM. Zur Erweiterung der Analysem?glichkeiten und Messkapazit?ten des Massenspektrometrie-Labors des MARUM an der Universität Bremen soll ein neues Isotopenmassenspektrometer zur Bestimmung von C, H, N, und O-Isotopien inklusive verschiedener Einlass-Systeme zur Probeneingabe angeschafft werden. Das Massenspektrometer muss mit Ionenquelle, luftgek?hltem Sektorfeld-Elektromagnet-Analysator, Auff?ngern laut untenstehender Spezifikation, Vakuumsystem (siehe unten), erforderlicher Steuerelektronik, Hochtemperatur- und Verbrennungsöfen zur Analyse von Flüssigkeiten, Feststoffen und Gasen, und einen Gaschromatographen zur Trennung organischer Einzel-Komponenten einschließlich PC-basierter Steuerungs- und Auswertesoftware ausgerüstet sein. Technische Mindestanforderungen. 1. Isotopenmassenspektrometer: Das Isotopenmassenspektrometer muss mit einem universellen Mehrfachauff?nger aus Faraday-Kollektoren, geeignet zur Bestimmung der Isotope von C, O, N und S, ausgerüstet sein, welche einen linear-dynamischen Messbereich von 50 V haben. Zudem muss das Auff?ngersystem zwei zusätzliche Kollektoren für die H/D-Analytik und eine Ionenoptik zur vollständigen Unterdrückung des Heliumsignals auf das Wasserstoffsignal enthalten. Zu einem späteren Zeitpunkt muss das Massenspektrometer um weitere Kollektoren auf mindestens acht erweiterbar sein, welche gleichzeitig durch die Software auslesbar sein müssen. Das Umschalten zwischen Wasserstoffauff?nger zu dem universellen CNOS-Auff?nger muss durch den Rechner erfolgen. Die Widerstände der Kollektoren müssen durch die Software schaltbar sein. Um Proben im kontinuierlichen Probenstrom messen zu können, muss das Massenspektrometer mit einem differentiellen Pumpsystem, bestehend aus Vor- und Turbopumpen, welche zur Wasserkühlung vorbereitet sind, ausgerüstet sein. Der Druck im Hochvakuum soll von der Software ausgelesen und angezeigt werden. Ionenquelle und Analysator müssen vollständig metallgedichtet sein. Die Ionenquelle des Massenspektrometers muss gasdicht sein und eine variable, extern einstellbare Gasleitf?higkeit besitzen. Das Massenspektrometer muss eine Beschleunigungsspannung von 10 kV haben, um höchste Empfindlichkeit und Linearität zu gewährleisten. Der zu messende Massenbereich muss 1 bis 150 amu bei voller Beschleunigungsspannung sein. Die Massenaufl?sung muss mindestens m/?m = 200 für CNOS und m/?m = 25 für H/D Messungen sein. Die Empfindlichkeit für transiente Signale im Tr?gergasstrom muss 900 Moleküle CO2 pro Masse 44-Ion oder besser sein. Die absolute Empfindlichkeit des IRMS muss besser als 600 Moleküle CO2 pro Masse 44-Ion sein. Der H3-Faktor muss kleiner als 10 ppm/nA sein. Für H/D Messungen im kontinuierlichen Probenstrom gelten folgende Spezifikationen: Die interne Reproduzierbarkeit (gemessen über Referenzgaseinlass) muss kleiner als 0,4 ? bei 5 Volt (=5 nA) sein, die Linearität des Referenzgases muss kleiner als 0,2 ?/V (=0,2 ?/nA) sein, und die externe Präzision gemessen über die GC-Pyrolyse-Einheit muss kleiner als 3 ? für eine Probenmenge von 30 ng H on-column sein. Für ?13C Messungen im kontinuierlichen Probenstrom gelten folgende Spezifikationen: Die interne Reproduzierbarkeit bei oben genannter Empfindlichkeit (gemessen über Referenzgaseinlass) muss kleiner als 0,06 ? bei 1,5 Volt (=5 nA) sein, die Linearität des Referenzgases muss kleiner als 0,03 ?/0,1 nA für 0,1 bis 1,0 V (0,3 bis 3 nA) und kleiner als 0,02 ?/1 nA für 1 bis 20V (3 bis 60 nA) sein, und die externe Präzision über die GC-Verbrennungs-Einheit muss kleiner als 0,2 ? für 10ng C on-column sein. Leistungsdaten wie Präzision und Lineatit?t für einen 13C Probenbereich von 2 ? 200ng sowie für einen 2H Probenbereich von 80 -800 ng Substanz on-column sind vom Anbieter durch Messdaten nachzuweisen. Referenzgaspulse von 20 Sekunden sollten mit maximal 35 Sekunden Dauer detektiert werden. Alle Ionenquellen-Parameter und der Sektorfeld-Elektromagnet des Massenspektrometers sowie die Beschleunigungsspannung müssen manuell und per Software kontrollierbar sein. Die Software muss die Ionenquelle automatisch fokussieren und diese Einstellungen speichern können. Alle relevanten Systemparameter müssen durch die Software angezeigt werden. Eine komplette technische Dokumentation mit Schaltpl?nen der Baugruppen und Platinen, sowie Kabel- und Verdrahtungspl?nen muss mitgeliefert werden. Eine Multiuser-Lizenz der Steuersoftware und ein Steuerrechner müssen mitgeliefert werden. Das Rechnersystem muss eine Festplatte, ein Diskettenlaufwerk, mehrere USB-Anschlüsse, ein CD-RW-Laufwerk, eine Netzwerkkarte und alle zum Betrieb des Systems notwendigen weiteren Anschlüsse enthalten. Ein Betriebssystem des Rechners muss mitgeliefert werden. Der Rechner muss außerdem eine Tastatur, eine Maus und einen Bildschirm haben. Der Anbieter muss nachweisen können, mindestens zehn vergleichbare Systeme in den letzten zwei Jahren installiert zu haben. 2. Einlass-System: Das Einlass-System muss kontinuierliche Probenstrome von bis zu 3 permanent angeschlossenen Pr?parations-Einheiten, welche durch die Software schaltbar sein müssen, in das Massenspektrometer eingeben können. Es muss außerdem bis zu fünf verschiedene, fest angeschlossene Referenzgase in den kontinuierlichen Probenstrom einleiten können. Die diskontinuierliche Referenzgas-Eingabe und deren Intensit?ten müssen über die Steuersoftware programmierbar sein. Die Erweiterung des dynamischen Messbereichs muss durch eine mehrstufige Verdünnung des Messgases durch Trägergas (He) durch die Software sowohl im EA- als auch im GC-Betrieb einstellbar sein. Softwaregesteuert müssen Tests der Linearität und der Reproduzierbarkeit erfolgen können. Die automatische Bestimmung des H3-Faktors muss auch innerhalb einer Messsequenz programmierbar sein. 3. Pr?parations-Einheiten: Ein Elementaranalysator zur thermisch-chemischen Umwandlung von Feststoffproben und Wasser zur Bestimmung ihrer D/H- und Sauerstoff-Isotope muss an dem Einlass-System angeschlossen sein. Der Elementaranalysator muss einen Hochtemperatur-Reaktionsofen und eine gas-chromatographische Säule zur Auftrennung der Gase enthalten. Zur Eingabe von Feststoff- und Wasserproben sind 2 automatische Probengeber erforderlich, welche austauschbar auf dem Elementaranalysator montierbar sein müssen. Die mindestens erforderliche externe Präzision der D/H-Messungen mittels des Elementaranalysators ist 3 ? bei einer Probenmenge von 25 ?g H bzw. 2 ? bei einer Fl?ssig-Probenmenge von 0,5 Öl. Für 18O-Messungen mittels des Elementaranalysators ist die mindestens erforderliche externe Präzision 0,4 ? bei einer Probenmenge von 50 ?g O bzw. 0,2 ? bei einer Fl?ssig-Probenmenge von 0,5 Öl. Ein Gas-Chromatograph zur Trennung von Einzelkomponenten und deren Umsetzung zu CO2 in einem Oxidationsofen sowie zu H2 in einem Hochtemperatur-Pyrolyse-Ofen muss an dem Einlass-System angeschlossen sein. Das bei der Verbrennung entstehende Wasser muss vor Eingabe des Probenstroms in das Massenspektrometer quantitativ entfernt werden. Die mindestens erforderliche externe Präzision für ?13C Bestimmungen ist 0,2 ?. Die mindesten erforderliche externe Präzision für D/H Bestimmungen ist 3,0 ?. Der Gas-Chromatograph muss 2 Injektoren haben. Ein automatischer On-Column Injektor muss installiert sein, welcher Proben vom automatischen Probengeber empfangen kann. Zudem muss ein zweiter Injektor installiert sein, welcher bis maximal 400?C geheizt werden kann. Dieser Injektor muss mit verschiedenen Heiz- und Druckprogrammen programmierbar sein und Probenmengen bis 30 Öl aufnehmen können. Eine weitgehende Lösemittel-Ausblendung durch den Injektor muss gegeben sein. Außerdem muss dieser Injektor durch flüssigen Stickstoff k?hlbar sein. Der Gas-Chromatograph muss eine integrierte Dichtheitsprüfung und Säulen-Evaluation enthalten. Der automatische Probengeber des Gas-Chromatographen muss minimal 100 Probenstellpl?tze haben und mit verschiedenen Injektionstechniken (Einzel-, Mehrfach-, Sandwichinjektion) programmierbar sein. Der Gas-Chromatograph, der Elementaranalysator und alle automatischen Probengeber müssen komplett über dieselbe Software kontrollierbar sein, über welche auch die Steuerung des Massenspektrometers erfolgt. Die Nichterfüllung von Muss-Werten in den Technischen Anforderungen f?hrt zum Ausschluß des Angebotes.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV):
38433100.
II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein.
II.2) ENDGÜLTIGER GESAMTWERT DES AUFTRAGS
II.2.1) Endgültiger Gesamtwert des Auftrags:
ohne MwSt. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Offenes Verfahren.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf folgende Kriterien: 1. Preis. Gewichtung: 70. 2. Reputation und Referenzen. Gewichtung: 10. 3. Garantiezeit. Gewichtung: 10. 4. Lieferzeit. Gewichtung: 5. 5. Verbrauch. Gewichtung: 5.
IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
2009-FB05 INST 144/279-1 FUGG.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Bekanntmachung über ein Beschafferprofil Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2009/S 097-139637. ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE AUFTRAGS-NR.: 4700003058 BEZEICHNUNG: Massenspektrometer.
V.1) TAG DER AUFTRAGSVERGABE:
20.7.2009.
V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:
1.
V.3) NAME UND ANSCHRIFT DES WIRTSCHAFTSTEILNEHMERS, AN DEN DER AUFTRAG VERGEBEN WURDE:
Thermo Fisher Scientific GmbH, Im Steingrund 4-6, D-63303 Dreieich.
V.4) ANGABEN ZUM AUFTRAGSWERT Endgültiger Gesamtauftragswert:
Ohne MwSt.
V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN:
Nein. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:
II.2.1) Endgültiger Gesamtwert des Auftrags: keine Angabe gem. ? 28 a Abs. 2 VOL/A.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN:
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Ansgaritorstr. 2, D-28195 Bremen. E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de. Tel. +49 4213616704. URL: www.bauumwelt.bremen.de. Fax +49 4214966704.
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Ansgaritorstr. 2, D-28195 Bremen. E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de. Tel. +49 4213616704. URL: www.bauumwelt.bremen.de. Fax +49 4214966704.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
30.9.2009.
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