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Ausschreibung - Museumsausstellungen in München (ID:11010036)

Übersicht
DTAD-ID:
11010036
Region:
80638 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Dienstleistungen in den Bereichen Erholung, Kultur, Sport, Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten , Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung , Museumsausstellungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Das Museum Mensch und Natur zählt zu den großen naturkundlichen Museen Deutschlands. Innerhalb Bayerns nimmt es eine herausragende Stellung bei den Besucherzahlen ein, die jedoch in einem...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
29.07.2015
Frist Vergabeunterlagen:
18.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
28.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns
Menzinger Str. 71
80638 München
Kontaktstelle: HOE architects
Herrn Arnulf Mallach
Telefon: +49 891675030
E-Mail: nmb@hoe-architects.com
www.snsb.de

 
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
HOE architects
Dachauer Str. 233
80637 München
Kontaktstelle: „Ausstellungsplanung Naturkundemuseum Bayern“
Herrn Arnulf Mallach

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
HOE architects
Dachauer Str. 233
80637 München
Herrn Arnulf Mallach
Telefon: +49 891675030
Fax: +49 891675017
E-Mail: nmb@hoe-architects.com

Öffentliche Ausschreibungen
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Ausstellungsplanung für die Erweiterung des Museums Mensch und Natur zum Naturkundemuseum Bayern.
Das Museum Mensch und Natur zählt zu den großen naturkundlichen Museen Deutschlands. Innerhalb Bayerns nimmt es eine herausragende Stellung bei den Besucherzahlen ein, die jedoch in einem Missverhältnis zur geringen Museums- und Ausstellungsfläche stehen. Daher wurde beschlossen, das Museum im Nordflügel des Schlosses Nymphenburg in München zum Naturkundemuseum Bayern mit einer Nutzfläche von ca. 11 000 m2 umzubauen und zu erweitern. Das Nutzungskonzept sieht insbesondere Ausstellungsflächen für Dauer- und Sonderausstellungen, Lager- und Magazinflächen, einen Vortragssaal und Flächen für Museumspädagogik, Werkstattflächen, Flächen für Verwaltung und Flächen für Zentrale Einrichtungen des Museums einschließlich Museumsshop und Cafeteria vor.
Als Ergebnis eines Architektenwettbewerbs wurde das Büro Staab Architekten (Berlin) mit den Leistungen der Hochbauplanung beauftragt.
Das Ziel ist es, ein international bedeutendes Naturkundemuseum für das 21. Jahrhundert zu schaffen, einen Ort zwanglosen Lernens und der Inspiration für Menschen aller Altersgruppen, aber insbesondere für Kinder und Schüler, und für sämtliche Bildungsgrade, der auch als Plattform für die Kommunikation und Diskussion über relevante gesellschaftspolitische Fragen dient, und in diesem Zusammenhang die Öffentlichkeit in spannender und moderner Weise mit Themen aus den Geo-, Bio- und Umweltwissenschaften in Berührung zu bringen.
Das neue Museum hat zum Ziel, eine Generation von Staatsbürgern zu fördern, welche sich verantwortlich fühlt für die zukünftige Lenkung unserer natürlichen Umwelt, indem eine inspirierende Kontaktstelle zur Ansprache von Besuchern aller Altersgruppen bezüglich zentraler Themen der Naturwissenschaften, Nachhaltigkeit, Umwelt und Biodiversität geschaffen wird. Das zukünftige Museum wird ein Ort sein, an dem Neugier auf die Natur gefördert wird, an dem Schlüsselkonzepte in Bezug auf Ökosysteme durch immersive Erlebnisse erkundet werden und an dem Besucher angeregt werden, sich in höchst interaktiver Weise in den Bereichen Biodiversität, Klima und sonstigen wesentlichen Umwelt- und naturwissenschaftlichen Konzepten weiterzubilden. Das Museum wird ein Ort sein, an dem unsere Zukunft als Gattung in Bezug auf andere Gattungen der Erde erkundet und vorgestellt wird, an dem wissenschaftliche Projekte von Bürgern durchgeführt werden und an dem die Naturwissenschaften als eng verbunden mit sonstigen menschlichen Tätigkeitsbereichen dargestellt werden.
Im Gegensatz zu einem verstaubten Museum wird das neue Museum ein Ort sein, an dem gegenwärtige Forschung und Innovation im Bereich der Naturwissenschaften in ansprechender Weise zum Leben erweckt werden; es wird ein Schlüsselforum für politische Diskussionen im Zusammenhang mit Naturwissenschaften und Umweltbelangen sein, und zwar nicht nur für Bayern, sondern für Deutschland und die ganze Welt. Konzeptionell und inhaltlich wird das Museum Themenbereiche aus den Geo-, Bio- und Umweltwissenschaften in hochvernetzter Weise erkunden und deren Bedeutung für sämtliche Bereiche menschlicher Kultur aufzeigen.
Eine auf dem Ökosystem basierende Perspektive wird Menschen und ihre Handlungen als Erforscher, Nutzer und Gestalter der Natur, aber auch als Teil der Natur, betrachten und benötigt daher eine neuartige Ausstellungsstruktur und -gestaltung, welche die erforderlichen Wechselwirkungen und Abhängigkeiten darstellen kann. Demgemäß wird die traditionelle Standardeinteilung der Abteilungen und Ausstellungsräume nach naturwissenschaftlichen Fachgebieten vermieden. Stattdessen wird eine Fokussierung auf Denken nach Ökosystemen gefördert, indem Besucher ermutigt werden, die Vernetzung lebender Systeme zu erleben.
Das Museum kann die herausragenden naturwissenschaftlichen Sammlungen des Freistaates Bayern nutzen. Dies ist eine Schlüsselressource, die sowohl bei der Dauerausstellung als auch bei Sonderausstellungen genutzt werden soll. Das Museum wird ein dynamischer Standort für kulturelle Ereignisse, Diskussionen, Debatten und museumspädagogische Programme.
Die verfügbare Ausstellungsfläche beläuft sich auf ca. 6 000 m2. Für die Ausstellungsplanung und -errichtung ist ein Budget von ca. 9 000 000 EUR (brutto einschließlich Umsatzsteuer, kein Planungshonorar) vorgesehen. Von den Ausstellungsplanern wird erwartet, die kreative Gestaltung der Ausstellungsinhalte zu liefern. Diese sollte das Museumskonzept, die -vision und die Publikumsansprache, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Umweltschutzbelange sowie das Zusammenspiel der Dauerausstellung und der Sonderausstellungen, der Veranstaltungen, der „Live“-Forschungserfahrungen und der museumspädagogischen Programme voll berücksichtigen. Dies erfolgt jeweils unter Aufsicht des Gründungsdirektors in Abstimmung mit den beauftragten Architekten und sonstigen Fachplanern, dem Bauamt München I und der Generaldirektion der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns.
Die Ausstellungsplanung sollte die Ausstellungsgestaltung, die Ausstellungsgrafiken, die Ausstellungsbeleuchtung sowie den Ausstellungsaufbau, interaktive Installationen und immersive Besuchererlebnisse, Medien und Ton umfassen. Zur Sicherstellung einer einheitlichen Lichtplanung wird angestrebt, dass ein Lichtplaner für das gesamte Museum (Lichtgestaltung des Gesamtmuseums und der Ausstellungsbereiche) beauftragt wird, dessen Leistungen sich Architekt und Ausstellungsgestalter gemeinsam bedienen. Dies beinhaltet die folgenden Arbeitsschritte und die folgenden Punkte:
— Grundlagenermittlung;
— Vorplanung;
— Entwurfsplanung;
— Ausführungsplanung;
— Vorbereitung der Vergabe;
— Mitwirkung bei der Vergabe;
— Objektüberwachung;
— Objektbetreuung und Dokumentation;
— Zeitplanung und -kontrolle;
— Kostenplanung und -kontrolle.
Wir erwarten für die Ausstellungsplanung und -umsetzung folgendes:
— Erstellung eines auf dem Museumskonzept basierenden Ausstellungskonzepts;
— Erstellung eines Storyboards für die Dauerausstellung;
— Skizzen, Zeichnungen, Modelle und Simulationen;
— Wand-Displays und Raumaufteilungspläne;
— Materialauswahl, Muster, Gestaltungs- und Konstruktionszeichnungen;
— Erstellung eines umfassenden Gesamtkonzepts für Schriftbild und Grafiken im Einklang mit der übergreifenden Marke und dem grafischen Erscheinungsbild des Museums; Erstellung einer Leitmarkierung und eines Farbkonzepts;
— Erstellung eines Beleuchtungskonzepts für die Ausstellungsflächen, welches in das Beleuchtungskonzept für das gesamte Museum einbezogen ist; dies umfasst die Display-Beleuchtung, die Beleuchtung von Ausstellungsvitrinen und die Beleuchtung für die tragenden Strukturen der thematischen Bereiche unter Berücksichtigung von Umweltschutzbelangen und sicherheitstechnischen Anforderungen; Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Leben sind in Betracht zu ziehen;
— Die Entwicklung von interaktiven Installationen, Medien, Hörstationen und Videos bis zur Medienbearbeitung von Ausstellungsinhalten;
— Die Entwicklung von angemessenen technischen Mitteln für Besucher, z. B. mobile Apps und/oder erweiterte Realität („Augmented Reality“) für ein multimediales Führungssystem;
— Die Entwicklung und Integration von geeigneten Mitteln zur Erfassung von Feedback der Besucher;
— Namens- und Markenentwicklung für das Museum (Branding).
Möglicherweise werden nicht alle Leistungsbausteine realisiert oder durch den Auftraggeber vom Bieter abgefragt.

CPV-Codes: 92521100, 71223000, 71242000

Erfüllungsort:
80638 München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
266223-2015

Vergabeunterlagen:
Gemäß den Vorgaben der VOF wird ein zweistufiges Verfahren durchgeführt.
In der 1. Stufe werden die eingegangenen Bewerbungen auf ihre Eignung gemäß den Kriterien Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit bewertet (siehe Anlage 04 – Wertungsmatrix und Wertungskriterien Bewerberauswahl (1. Stufe)).
Etwa 4 bis 7 Bewerber werden so zur Angebotserstellung ausgewählt (2. Stufe).
In der 2. Stufe werden die eingereichten Angebote gemäß den in Anlage 05 – Wertungsmatrix und Zuschlagskriterien Verhandlungsgespräche (2. Stufe) benannten Kriterien bewertet. Teil der Angebotsunterlagen ist auch ein Grobvorschlag zur Konzeption der Ausstellung. Dieses Konzept ist nach der Angebotsaufforderung zu erstellen, mit dem Angebot einzureichen und im Rahmen der Verhandlungsgespräche zu präsentieren.
Folgende Personen beraten den Auftraggeber in fachlicher Sicht bei der Beurteilung der Bewerbungen und der Angebote:
— N.N., Gründungsdirektor Naturkundemuseum Bayern;
— Prof. Dr. Benedikt Grothe, Chair of Neurobiology, Ludwig-Maximilians-Universität München;
als Vertreter:
— Prof. Dr. Wolfram Mauser, Lehrstuhl für Geographie und geographische Fernerkundung, Ludwig-Maximilians-Universität München;
— Dr. Michael Apel, Museumsleiter Museum Mensch und Natur, München;
als Vertreterin:
— Dr. Gilla Simon, stellvertretende Museumsleiterin Museum Mensch und Natur, München;
— Dr. Auguste von Bayern, Prinzessin zur Lippe, Förderkreis namu Bayern, München;
als Vertreter:
— Ferdinand Prinz zur Lippe, Förderkreis namu Bayern, München;
— Volker Staab, Architekt, Berlin;
als Vertreter:
— Per Pedersen, Architekt, Berlin.
Zum Nachweis der Erfüllung der Auswahlkriterien sind folgende Unterlagen mit der Bewerbung (1. Stufe) einzureichen:
1. Bewerbungsformblatt, vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben (Mindestbedingung).
2. Referenzprojekte: Darstellung von zwei realisierten Ausstellungsgestaltungen auf jeweils 2 Seiten DIN A4 mit erkennbarer konzeptioneller und gestalterischer Qualität mit Fotos, ggf. Grundrissen, Ansichten, Skizzen usw. sowie Nennung der Projektsumme (netto, Kostengruppe 370/600 – raumbildende Ausbauten, Ausstattung entsprechend DIN 276). Die realisierten Projekte müssen in Größe und Komplexität mit der Aufgabenstellung vergleichbar sein (Ausstellungsgestaltung mit ähnlich komplexen Themen, Projektsumme je mind. 5 000 000 EUR netto in Kostengruppe 370/600 – raumbildende Ausbauten, Ausstattung entsprechend DIN 276) (Mindestbedingung).
3. Referenzliste mit realisierten Projekten und nicht realisierten Projekten z. B. Wettbewerbserfolgen.
4. Erklärung zum jährlichen Mindestumsatz mit mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Dienstleistungen (z. B. nach HOAI Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 1), aufgeteilt nach Jahren, ohne Umsatzsteuer, in den Jahren 2012 bis 2014 (auf dem Bewerbungsformblatt) (Mindestbedingung).
5. Erklärung zur Zahl der technischen Beschäftigten inkl. Büroinhaber ohne Sekretariat und Aushilfskräfte im Mittel in den Jahren 2012 bis 2014 (auf dem Bewerbungsformblatt) (Mindestbedingung).
6. Erklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. die Bereitschaft im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden abzuschließen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssummen pro Jahr betragen. (auf dem Bewerbungsformblatt) (Mindestbedingung).
7. Erklärung, dass kein Ausschlussgrund nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF und § 16 Abs. 2 VOF vorliegt (auf dem Bewerbungsformblatt) (Mindestbedingung).
8. Erklärung, dass kein über die Planungsleistungen hinausgehendes wirtschaftliches Interesse an der Wettbewerbsaufgabe besteht. (auf dem Bewerbungsformblatt) (Mindestbedingung).
Die vorstehenden Nachweise und Erklärungen sind in einem Bewerbungsbogen zusammengefasst.
Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
Eine pauschale Bewerbung mit Broschüren, Prospekten, Werkberichten o. ä., die nicht den im Formblatt angegebenen geforderten Nachweisen entspricht, wird nicht anerkannt. Bewerbungen sind in Papierform, als lose Blätter nicht gebunden und nicht spiralgeheftet einzureichen. Elektronisch übermittelte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungs¬unterlagen werden nicht zurückgegeben.
Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag auf dem Postweg oder direkt einzureichen bei:
HOE architects, zu Händen von Herrn Arnulf Mallach, „Ausstellungsplanung Naturkundemuseum Bayern“, Dachauer Str. 233, 80637 München, Deutschland.
Der verschlossene Umschlag mit den Bewerbungsunterlagen ist außen mit einem Bewerbungsaufkleber zu kennzeichnen. (Siehe Anlage 03 – Bewerbungsformblätter)
Zur Bewerbung ist zwingend das vorgegebene Bewerbungsformblatt (siehe Anlage 03) zu verwenden, das ausschließlich auf der Internetseite www.hoe-architects.com/auslobungen.html abgerufen werden kann.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben/Nachweise der ausgewählten Bewerber zu überprüfen. Falsche Angaben führen zum Ausschluss der Bewerbung. In diesem Fall werden Nachrückende zur Teilnahme zugelassen.
Von den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern werden in der 2. Stufe folgende Angebotsunterlagen gefordert:
— Konzeptpräsentation.
Darstellung eines exemplarischen Grobkonzeptes entweder in Papierform (Präsentationsfläche max. 1 Bogen DIN A0) oder digital (Projektion, max. 20 Folien, zusätzlich als Handout auszugeben) mit Zeichnungen oder Symbolfotos, kurzen textlichen Erläuterungen, Angaben zur vorgeschlagenen Materialität und Haptik sowie zur Grundkonzeption der Exponatspräsentation.
Grundsätzlich ist die Wahl der Darstellungsmittel jedoch freigestellt und kann vom Bieter konzeptbezogen gewählt werden.
Insgesamt kommt es weniger auf konkrete Umsetzungsvorschläge an, als vielmehr auf Stimmung und Auratik, die die Ausstellungskonzeption erzeugen kann, um so die beabsichtigten Inhalte vermitteln zu können.
Jeder Bieter darf nur ein Konzept einreichen. Varianten, auch die Abwandlung von Entwurfsteilen unter Beibehaltung der Gesamtlösung, sind nicht zulässig. Nicht verlangte Leistungen werden von der Beurteilung ausgeschlossen.
— Angebotsinformationen.
Folgende Unterlagen sind zusammen mit einem unterschriebenem Angebotsschreiben einzureichen:
a) Angaben zur fachliche Qualifikation und Berufserfahrung des für die Bearbeitung vorgesehenen Projektleiters im Bereich der Planung, Ausschreibung und Vergabe von vergleichbaren Leistungen,
b) Angaben zum beabsichtigten Personaleinsatz am Projekt (Benennung der Mitarbeiter) sowie zur beabsichtigten Organisationsstruktur für das Projekt,
c) Angaben zur Verfügbarkeit vor Ort während der Planungsphase und des Ausstellungsaufbaus,
d) Angaben zur beabsichtigten Koordination der eigenen Leistungen mit den Leistungen von Nachbeauftragten, beabsichtigter Umfang von Nachbeauftragungen,
e) Angaben zur beabsichtigten Koordination der eigenen Leistungen mit den Leistungen des Architekten und anderen beteiligten Fachplanern oder Fachingenieuren,
f) Angaben zur beabsichtigten Einhaltung des Termin- und Kostenrahmens, zur Organisation der Planung und Ausführung,
g) Honorarvorschlag mit Angabe der Honorarnebenkosten.
Jeder zur Angebotsabgabe aufgeforderte Bieter, der ein prüffähiges und vollständiges Angebot – bestehend aus Konzeptpräsentation und Angebotsinformationen – abgibt, erhält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20.500 EUR netto. Die Mehrwertsteuer wird den steuerpflichtigen Bietern zusätzlich vergütet.
Wertungskriterien für die Angebotswertung in der 2. Stufe (Zuschlagskriterien):
Lösung der konkreten Aufgabe (Grobkonzeption für die Ausstellungsgestaltung) 57,5 %;
Fachkunde, Erfahrung und Leistungsfähigkeit 22,5 %;
Arbeitsweise, Zuverlässigkeit 10 %;
Honorarforderungen 10 %.
Die differenzierte Aufschlüsselung der Kriterien ist aus der Wertungsmatrix ersichtlich, die auf der Internetseite www.hoe-architects.com/auslobungen.html abgerufen werden kann.
Jeder Bewerber hat sich selbstständig über mögliche Änderungen dieser Bekanntmachung zu informieren, die dann gegebenenfalls auf der Webseite der Verfahrensbetreuung www.hoe-architects.com/auslobungen.html bekanntgemacht werden.
Für Bewerber besteht die Möglichkeit, bis zum 18.8.2015 Fragen zum Verfahren zu stellen. Dies muss schriftlich per E-Mail an nmb@hoe-architects.com erfolgen. Die Fragen werden vom Auftraggeber beantwortet und auf der Webseite der Verfahrensbetreuung http://hoe-architects.com/auslobungen.html veröffentlicht.
Im Falle von Abweichungen oder unterschiedlichen Auslegungsmöglichkeiten zwischen der englischen und der deutschen Sprachversion, geht die deutsche Sprachversion vor.

Auftragswert:
7 500 000 EUR

Termine & Fristen
Unterlagen:
18.08.2015 - 12:00 Uhr

Angebotsfrist:
28.08.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.01.2016 - 01.01.2021

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Erklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. die Bereitschaft im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden abzuschließen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssummen pro Jahr betragen.
Diese Erklärung ist auf dem zwingend zu verwendenden Bewerbungsformblatt abzugeben, das bei der im Punkt I.1) benannten Kontaktstelle erhältlich ist.

Zahlung:
Zahlungsbedingungen gemäß den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen des Auftraggebers. Weitere Informationen sind in der Auftragsbeschreibung enthalten, die bei der im Punkt I.1) benannten Kontaktstelle erhältlich ist.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
— Erklärung, dass kein Ausschlussgrund nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF und § 16 Abs. 2 VOF vorliegt. (auf dem Bewerbungsformblatt);
— Erklärung, dass kein über die Planungsleistungen hinausgehendes wirtschaftliches Interesse an dem Auftrag besteht. (auf dem Bewerbungsformblatt).
Zudem ist zwingend der Teilnahmeantrag mit Verwendung des Bewerbungsformblatts vollständig auszufüllen.
Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf der Webseite www.hoe-architects.com/auslobungen.html zum Download erhältlich.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Erklärung zum jährlichen Mindestumsatz mit mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Dienstleistungen (z. B. nach HOAI Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 1), aufgeteilt nach Jahren, ohne Umsatzsteuer, in den Jahren 2012 bis 2014 (auf dem Bewerbungsformblatt) (Mindestbedingung);
— Erklärung zur Zahl der technischen Beschäftigten inkl. Büroinhaber ohne Sekretariat und Aushilfskräfte im Mittel in den Jahren 2012 bis 2014 (auf dem Bewerbungsformblatt).
Zudem ist zwingend der Teilnahmeantrag mit Verwendung des Bewerbungsformblatts vollständig auszufüllen.
Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf der Webseite www.hoe-architects.com/auslobungen.html zum Download erhältlich.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Siehe Bewertungsmatrix für die Auswahl der Bieter.
Diese ist auf der Webseite www.hoe-architects.com/auslobungen.html zum Download erhältlich.

Technische Leistungsfähigkeit
— Referenzprojekte: Darstellung von zwei realisierten Ausstellungsgestaltungen auf jeweils 2 Seiten DIN A4 mit erkennbarer konzeptioneller und gestalterischer Qualität mit Fotos, ggf. Grundrissen, Ansichten, Skizzen usw. sowie Nennung der Projektsumme (netto, Kostengruppe 370/600 – raumbildende Ausbauten, Ausstattung entsprechend DIN 276). Die realisierten Projekte müssen in Größe und Komplexität mit der Aufgabenstellung vergleichbar sein (Ausstellungsgestaltung mit ähnlich komplexen Themen, Projektsumme mind. 5 Mio. Euro netto in Kostengruppe 370/600 – raumbildende Ausbauten, Ausstattung entsprechend DIN 276).
Zudem ist zwingend der Teilnahmeantrag mit Verwendung des Bewerbungsformblatts vollständig auszufüllen.
Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf der Webseite www.hoe-architects.com/auslobungen.html zum Download erhältlich.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Siehe Bewertungsmatrix für die Auswahl der Bieter.
Diese ist auf der Webseite www.hoe-architects.com/auslobungen.html zum Download erhältlich.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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