DTAD

Ausschreibung - Öffentlicher Schienentransport/ÖffentlicheSchienenbeförderung in Hofheim am Taunus (ID:5406191)

Auftragsdaten
Titel:
Öffentlicher Schienentransport/ÖffentlicheSchienenbeförderung
DTAD-ID:
5406191
Region:
65719 Hofheim am Taunus
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
27.08.2010
Frist Vergabeunterlagen:
27.09.2010
Frist Angebotsabgabe:
30.09.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
S3 Bad Soden ? Niederh?chstadt ? R?delheim ? Frankfurt West ? Frankfurt Hbf ? Frankfurt Süd; S4 Kronberg ? Niederh?chstadt ? R?delheim ? Frankfurt West ? Frankfurt Hbf ? Frankfurt Süd; S5 Friedrichsdorf ? Bad Homburg ? R?delheim ? Frankfurt West ? Frankfurt Hbf ? Frankfurt Süd; S6 Friedberg ? Bad Vilbel ? Frankfurt West ? Frankfurt Hbf ? Frankfurt Süd ? Langen ? Darmstadt.
Kategorien:
Personen-, Schülerbeförderung
CPV-Codes:
Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
Anzeigen
Org. Dok.-Nr:  255264-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV), GB Bestellmanagement Alte Bleiche 5 z. H. Herrn Victor L. Fry 65719 Hofheim am Taunus DEUTSCHLAND Tel. +49 6192294-710 E-Mail: 2015SBahnRheinMain@rmv.de Fax +49 6192294-925 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.rmv.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Sonstiges Öffentlicher Personennahverkehr Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
2015 S-Bahn Teilnetz Gallus.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 18 NUTS-Code DE7
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Gegenstand des Auftrags sind Verkehrsdienstleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Zuständigkeitsbereich der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV). Die zu vergebenden S-Bahn-Verkehrsdienstleistungen sind auf folgenden S-Bahn Linien zu erbringen: S3 Bad Soden ? Niederh?chstadt ? R?delheim ? Frankfurt West ? Frankfurt Hbf ? Frankfurt Süd; S4 Kronberg ? Niederh?chstadt ? R?delheim ? Frankfurt West ? Frankfurt Hbf ? Frankfurt Süd; S5 Friedrichsdorf ? Bad Homburg ? R?delheim ? Frankfurt West ? Frankfurt Hbf ? Frankfurt Süd; S6 Friedberg ? Bad Vilbel ? Frankfurt West ? Frankfurt Hbf ? Frankfurt Süd ? Langen ? Darmstadt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
60210000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Die zu vergebenden Leistungen umfassen im Fahrplanjahr 2015 ingesamt ca. 5 400 000 Zugkilometer/Jahr.
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 14.12.2014. Ende: 14.12.2024 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Zur Sicherung der Erfüllung der vertraglich übernommenen Verpflichtungen soll das ausgewählte Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) Sicherheitsleistungen erbringen. Der Zeitpunkt für die Sicherheitsleistung, die Höhe und die Anforderungen daran sind Verhandlungsgegenstand.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Der Auftragnehmer erhält für seine Leistungen ein Entgelt. Das Einnahmerisiko aus dem Verkauf von Fahrscheinen liegt beim Auftraggeber. Dieser Bruttovertrag wird optional um ein marktorientiertes Anreizverfahren zur Generierung von Fahrgeldmehreinnahmen durch das EVU ergänzt. Die Infrastrukturkosten für Trassen und Stationen der DB Netz AG bzw. der DB Station&Service AG für fahrplanmäßig erbrachte Fahrten sind für das EVU grundsätzlich durchlaufende Positionen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Die Abgabe von Teilnahmeantr?gen durch Bietergemeinschaften ist zulässig. Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bietergemeinschaft abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind sowie der für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft sind mit vollständigen Adressangaben zu nennen. Für die Erklärung kann das Formblatt "Erklärung über die Bietergemeinschaft" aus den Teilnahmeunterlagen verwendet werden. Bei Bildung von Bietergemeinschaften ist die kartellrechtliche Zulässigkeit der gewählten Kooperation darzulegen. Die Bildung von Bietergemeinschaften nach Ablauf der Teilnahmefrist ist unzulässig.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Der Auftraggeber prüft die Eignung auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben und der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Nachweise und Erklärungen. Das EVU muss die Genehmigungsvoraussetzungen nach ? 6 Absatz 2 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) i.V.m. der Eisenbahnunternehmer-Berufszugangsverordnung (EBZugV) erfüllen. Das EVU erklärt im Teilnahmeantrag, dass es und die für die Führung der Geschäfte bestellten Personen die Voraussetzungen der Zuverlässigkeit gemäß ? 1 EBZugV erfüllen. Alle Bewerber mit mittelbaren oder unmittelbaren kommunalem Anteilseigner haben darüber hinaus darzulegen, dass die Abgabe des Teilnahmeantrags im Einklang mit den die wirtschaftliche Betätigung der Kommune regelnden Vorschriften des Kommunalverfassungsrechts steht. Der Auftraggeber weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass entsprechende unvollständige Teilnahmeanträge nach erfolgloser Nachforderung gemäß ? 16 Absatz 2, Absatz 3 lit. a) VOL/A ausgeschlossen werden können.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Vorlage eines Nachweises gemäß ? 2 Absatz 4 EBZugV, der dem Auftraggeber die Prüfung der in ? 2 Absatz 2 EBZugV genannten Merkmale ermöglicht. Zusätzlich erklärt das EVU in seinem Teilnahmeantrag: a) dass keine erheblichen Rückstände an Steuern oder an Beiträgen zur Sozialversicherung bestehen, die aus unternehmerischer Tätigkeit geschuldet werden; ? 2 Absatz 3 EBZugV; b) dass ausreichend verfügbare Finanzmittel vorhanden sind, um die gegebenenfalls mit diesem Auftrag verbundenen Anschaffungen für Fahrzeuge, Grundstücke, Gebäude, Anlagen und Ausrüstungen fristgerecht zu tätigen und die geforderten Sicherheiten zu leisten sowie den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten; c) dass die Finanzmittel auftragsbezogen zur Verfügung stehen und nicht vorrangig durch andere Rechte belastet sind; d) dass das EVU sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet. Das EVU erklärt in seinem Teilnahmeantrag, ob Zuwendungen der öffentlichen Hand, die dem EVU oder einem mit ihm im Konzern verbundenen Unternehmen im Sinne des ? 36 Absatz 2 GWB in der Vergangenheit zugeflossen sind, zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrags Gegenstand einer Subventionsbeschwerde oder eines beihilferechtlichen Pr?fverfahrens durch die europäische Kommission. bzw. einer Konkurrentenklage vor den nationalen Gerichten eines Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind oder waren.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Das EVU gilt als fachkundig im Sinne des ? 6 Absatz 2 Nr. 3 AEG i.V.m. ? 3 EBZugV, wenn es oder die für die Führung der Geschäfte bestellten Personen nach ? 2 Absatz 2 oder 3 der Eisenbahnbetriebsleiterverordnung vom 7.7.2000 (BGBl. I S. 1023) als Betriebsleiter bestätigt sind. Das EVU weist seine Fachkunde durch Vorlage einer gültige Genehmigung als Eisenbahnverkehrsunternehmer nach ? 6 AEG oder eine Zulassung im Sinne des ? 6 Absatz 8 oder 9 AEG nach; diese ist dem Teilnahmeantrag im Original oder als beglaubigte Kopie beizufügen. Das EVU bzw. die Bietergemeinschaft (differenziert je EVU) legt ergänzend die in den Kalenderjahren 2007, 2008 und 2009 erbrachten Zugkilometerleistungen nach dem CPV-Code 60210000 von jährlich insgesamt mindestens 2 000 000 Zugkilometer dar. Konzernt?chter können zusätzlich die Zugkilometerleistungen ihres Mutterunternehmens angeben. Die Durchführung von Stra?enbahnverkehren nach dem CPV-Code 60130000 wird vom Auftraggeber nicht als erbrachte Zugkilometerleistung anerkannt.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja AEG i.V.m. EBZugV.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 10 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Auswahlkriterien: Zuverlässigkeit, Fachkunde und finanzielle Leistungsfähigkeit.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
S-Bahn Teilnetz Gallus
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Vorinformation Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2003/S 65-056538 vom 2.4.2003
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
27.9.2010 - 12:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
30.9.2010 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 11.10.2010
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Zu II.2.2) Optionen: Die Vereinbarung von Optionen sind vom Auftraggeber derzeit nicht vorgesehen, können aber gegebenenfalls als Ergebnis der Verhandlungen in die künftigen Vertragsunterlagen einbezogen werden. Zu IV.1.1) Verfahrensart: Das verwendete Formularsystem des EU-Amtsblattes stellt als Verfahrensart u.a. das Verhandlungsverfahren zur Auswahl. Der Auftraggeber hat sich entschlossen, unter Einhaltung der Prinzipien der Nichtdiskriminierung und Transparenz, die tragende Grundsätze dieses Vergabeverfahrens sind, die Verkehrsdienstleistung im Wege des freihändigen Vergabeverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß ? 4 Absatz 4 VgV i.V.m. ? 3 Absatz 1 und 5 lit. h) VOL/A zu vergeben. Information zum Verfahrensablauf: Begründung der Vergabeart: Die zu vergebenden Leistungen bzw. die vertraglichen Spezifikationen können aus nachfolgenden Gründen nach Art und Umfang nicht so eindeutig und erschöpfend beschrieben werden, dass hinreichend vergleichbare Angebote bei Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung zu erwarten sind: ? Auf die zu vergebende Leistung wirken sich Infrastrukturausbauvorhaben aus, deren Realisierungszeitpunkte nicht konkret benannt werden können, so dass für den Auftraggeber erhebliche Unsicherheiten im zugkilometrischen Umfang der Leistung wie auch in der Anzahl und damit des Finanzierungsbedarfs für die hierfür benötigten Fahrzeuge bestehen, ? Aufgrund der Finanzmarktkrise ist insbesondere die langfristige Finanzierung von Fahrzeugen im Eisenbahnverkehr für die EVU als deutlich erschwert zu betrachten, ? Der Auftraggeber möchte unter anderem aus vorgenannten Gründen die unternehmerischen Kompetenzen und Marktkenntnisse der EVU für eine möglichst wirtschaftliche Durchführung der mit der Vergabe der Verkehrsdienstleistungen verbundenen Aufgaben der EVU nutzen, um tragfähige Angebote für den Auftraggeber sowie Bedienungs- und Marketingkonzepte für die Fahrgäste zu ermöglichen. Das Vergabeverfahren erfolgt in 2 Stufen: In der ersten Stufe des Vergabeverfahrens erfolgt der sogenannte Teilnahmewettbewerb, d.h. die Auswahl der Teilnehmer für das Vergabeverfahren. Die EVU können Ihr Interesse an der Erbringung dieser Leistung durch fristgerechten Antrag mit dem Formular "Antrag auf Teilnahme am Vergabeverfahren" unter Darlegung ihrer Qualifikation gegenüber dem Auftraggeber bekunden. Wesentliche Grundlage der Auswahlentscheidung werden die vorgelegten Nachweise und Darlegungen der EVU sein. Die EVU werden anschließend unverzüglich über das Ergebnis des Teilnahmewettbewerbes informiert. Damit ist die erste Stufe des Vergabeverfahrens abgeschlossen. In der 2. Stufe des Vergabeverfahrens erfolgt das sogenannte Verhandlungsverfahren. In diesem werden den im Teilnahmewettbewerb für das Vergabeverfahren ausgewählten EVU die vorläufigen Vergabeunterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe und Bewerbungsbedingungen, Angebotsschreiben, Leistungsbeschreibung, Verkehrs-Service-Vertrag (Vertragsbedingungen) und Anlagen) zugesandt, die Grundlage der Verhandlung sein werden. Die EVU erhalten für das Verhandlungsverfahren die Möglichkeit, die jeweils zur Verfügung gestellten, vorläufigen Vergabeunterlagen zu sichten und Fragen, Hinweise und Änderungsvorschläge an den Auftraggeber zu richten. Verhandlungsrunde 1: Auf Grundlage der eingegangenen Fragen, Hinweise und Änderungsvorschläge der EVU (unter Ausweis der damit verbundenen Vorteilhaftigkeit für den Auftraggeber) sollen die Verhandlungen mit den EVU geführt werden. Dem vorläufigen Charakter der zu Beginn des Verhandlungsverfahrens ?bersandten Unterlagen entsprechend, sind Änderungsvorschläge der EVU ausdrücklich erwünscht. Diese können sich insbesondere auch auf die Bereiche denkbarer Nebenangebote erstrecken. Der Auftraggeber ist berechtigt, in den Verhandlungen mit den EVU weitere Themen zu erörtern und zu verhandeln sowie externe Personen als Berater wie auch die Eisenbahninfrastrukturunternehmen bei Bedarf hinzuzuziehen. Werden einzelnen Teilnehmern in den Verhandlungen wichtige Aufklärungen über den Inhalt der Vergabeunterlagen in ihrer vorläufigen Form gegeben, werden diese unverzüglich nach Ende der jeweiligen Verhandlungen auch den ?brigen Teilnehmern in schriftlicher Form mitgeteilt. Die Teilnehmer können sich hierzu schriftlich gegenüber dem Auftraggeber ?u?ern. Dieses Vorgehen kann zu mehreren Gesprächen in der ersten Verhandlungsrunde mit den Teilnahmern f?hren. Nach Abschluss der ersten Verhandlungsrunde werden die Vergabeunterlagen durch den Auftraggeber modifiziert und den Teilnehmern zeitnah zur Verfügung gestellt. Erstes verbindliches Angebot nach Abschluss der Verhandlungsrunde 1: Auf Grundlage der den EVU dann vorliegenden, modifizierten Vergabeunterlagen sind diese aufgefordert, jeweils ein erstes verbindliches Angebot für die zu vergebenden Leistungen abzugeben. Damit ist die 1. Verhandlungsrunde abgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor, bereits nach der 1. Verhandlungsrunde den Zuschlag auf das insgesamt wirtschaftlichste der vorliegenden Angebote zu erteilen. Damit wäre die 2. Stufe des Vergabeverfahrens und gegebenenfalls, nach Ablauf der Vorinformationsfrist gemäß ? 101a GWB, durch Zuschlagserteilung das Vergabeverfahren insgesamt abgeschlossen. Nachfolgende Verhandlungsrunden: Sollte nach der 1. Verhandlungsrunde für den Auftraggeber noch kein wirtschaftliches Angebot vorliegen, werden weitere bis zu maximal drei Verhandlungsrunden durchgeführt, die dem Ablauf der oben beschriebenen 1. Verhandlungsrunde entsprechen. Der Auftraggeber wird die Verhandlungen beenden, wenn wirtschaftliche Angebote vorliegen bzw. das Vergabeverfahren aufheben, wenn spätestens nach Ablauf der 3. Verhandlungsrunde kein wirtschaftliches Angebot vorliegen sollte. Zu IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Teilnahme aufgefordert werden: Der Auftraggeber ist aufgrund des verwendeten Formularsystems des EU-Amtsblattes daran gehalten eine Spanne der Teilnehmer, die zur Teilnahme aufgefordert werden, einzufügen. Eine Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnahmer ist nicht vorgesehen. Hinweis: Enth?lt diese Bekanntmachung oder enthalten die Teilnahmeunterlagen nach Auffassung des EVU Unklarheiten, so hat das EVU den Auftraggeber über die unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktdaten unverzüglich in schriftlicher oder fernschriftlicher Form (Brief/Fax) und in deutscher Sprache vor Abgabe des Teilnahmeantrags über diese Unklarheiten zu unterrichten. Fragen zu dieser Bekanntmachung, zum Teilnahmewettbewerb und zu den Teilnahmeunterlagen sind ebenfalls unverzüglich schriftlich bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen. Die Teilnahmeunterlagen können bei der in Ziffer I. 1) benannten Stelle per E-Mail, Fax oder auf dem Postwege abgefordert werden. Die Unterlagen werden dem EVU in einem Anschreiben auf dem Postweg durch die in Ziffer
I.1) benannte Stelle übermittelt und auf Wunsch vorab per E-Mail als
unverbindliches PDF-Dokument zugesandt. Die Teilnahmeunterlagen bestehen aus der gegenwärtigen Bekanntmachung, einem Formblatt für den Antrag auf Teilnahme am Vergabeverfahren, einem Formblatt für die Erklärung die Bietergemeinschaft und Erklärung zur kartellrechtlichen Zulässigkeit von Unternehmenskooperationen, einem Formblatt für die Erklärung über Beihilfen sowie aus weiteren Bedingungen für die Teilnahme am Vergabeverfahren und der Kurzbeschreibung der Vergabeinhalte.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151-125816 (normale Dienstzeiten) / 6151-126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Glaubt sich ein Bieter wegen eines Verstoßes gegen Vergabevorschriften in seinen Rechten nach ? 97 Absatz 7 GWB verletzt, so hat er dies unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Unverz?glich ist ein behaupteter Verstoß gegen Vergabevorschriften nur dann gerügt, wenn die Rüge gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 3 Kalendertagen ab Erkennen des behaupteten Verstoßes erfolgt. R?gt ein Bieter einen seiner Ansicht nach vorliegenden Vergabeversto? und teilt der Auftraggeber ihm mit, dass er der Rüge nicht abhelfen will, muss der Bieter innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers ein Nachprüfungsverfahren einleiten (? 107 Absatz 3 Nr. 4 GWB), wenn er seine Rüge aufrecht erhalten will, damit das aufwändige Verfahren nicht unnötig mit den sich aus der Rüge ergebenden Risiken belastet wird. Genaue Hinweise in Bezug auf die Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt die unter Ziffer VI.4.1) genannte Stelle.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Bundeskartellamt Kaiser-Friedrich-Str. 16 53113 Bonn DEUTSCHLAND E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de Tel. +49 2289499-0 Internet: http://www.bundeskartellamt.de Fax +49 2289499-400
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
23.8.2010
DTAD
Zugehörige Dokumente
Alle Informationen anzeigen
Anzeigen
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen