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Verfahren zur Vor-Information - Personenbeförderung mit Kleinbussen in Donauwörth (ID:10500636)

Übersicht
DTAD-ID:
10500636
Region:
86609 Donauwörth
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Verfahren zur Vor-Information
Verfahren zur Vor-Information
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Personen-, Schülerbeförderung
CPV-Codes:
Öffentlicher Verkehr (Straße)
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Personenbeförderung mit Kleinbussen (bis 8 Fahrgäste) nach dem PBefG. Der Lechbus ist ein bedarfsorientierter Verkehr mit Kleinbussen (bis 8 Fahrgäste) in einem festgelegten Einzugsbereich mit...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Landratsamt Donau-Ries KE/OEPNV
Pflegstraße 2
Zu Händen von: Veit Meggle
86609 Donauwörth
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 90674511
E-Mail: oepnv@lra-donau-ries.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Personenbeförderung mit Kleinbussen (bis 8 Fahrgäste) nach dem PBefG.

Dienstleistungskategorie Nr T-05: Busverkehr (innerstädtisch/regional)
Vom öffentlichen Verkehrswesen abgedeckte BereicheHauptort der Ausführung

Der Lechbus ist ein bedarfsorientierter Verkehr mit Kleinbussen (bis 8 Fahrgäste) in einem festgelegten Einzugsbereich mit einem Halb-Stunden-Takt und einer maximalen Voranmeldezeit von 30 Minuten. Das Bediengebiet des Lechbusses umfasst die Stadt Rain und die Gemeinden Holzheim, Münster, Genderkingen, Niederschönenfeld, Marxheim und Oberndorf a. L. sowie die Verbindungen aus/zu den Gemeinden nach/von Thierhaupten (Lkr. Augsburg) mit dortigen Anschlüssen Richtung Meitingen Bf-Augsburg.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
60112000

Erfüllungsort:
Landkreis Donau-Ries.
NUTS-Code DE27D

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
22.5.2015

Ausführungsfrist:
Beginn: 1.7.2016
Laufzeit in Monaten: 120 (ab Auftragsvergabe)

 
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24.2.2015

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sonstiges
Hinweis auf Frist für eigenwirtschaftliche Anträge:
Gemäß § 12 Abs. 6 Satz 1 PBefG ist der Antrag auf Erteilung einer Genehmigung für eigenwirtschaftliche Verkehre mit Straßenbahnen, Obussen oder Kraftfahrzeugen im Linienverkehr spätestens 3 Monate nach der Vorabbekanntmachung zu stellen. Diese Anträge müssen die in dieser Vorinformation beschriebenen Anforderungen erfüllen. Andernfalls ist die Genehmigung zu versagen (§ 13 Abs. 2a Satz 2 PBefG). Diese Frist wird durch die vorliegende Bekanntmachung für die Verkehrsleistung (Linienbündel Lechbus) ausgelöst, die Gegenstand dieser Bekanntmachung ist.
Vorgaben:
1. Bedienungsgebiet
Das Linienbündel Donau-Ries Lechbus umfasst folgende Gebiete
Rain;
Holzheim;
Münster;
Genderkingen;
Niederschönenfeld;
Marxheim;
Oberndorf a. L.
sowie die Verbindungen aus/zu den Gemeinden nach/von Thierhaupten (Lkr. Augsburg) mit dortigen Anschlüssen Richtung Meitingen Bf-Augsburg.
Die Verkehrsleistung umfasst Verkehrsleistungen des heute nach § 2 Abs. 5 i.V.m. § 49 PBefG genehmigten Lechbus. Künftig ist ein Verkehr nach § 42 PbefG zu beantragen.
2. Bedienungsqualität.
2.1 Bedienungsstandards.
Der Lechbus ist ein bedarfsorientierter Verkehr in seinem Einzugsbereich mit einem Halb-Stunden-Takt und einer maximalen Voranmeldezeit von 30 Minuten. Hierbei sind die Fahrplanzeiten auf die Zugankünfte/-abfahrten in Rain Bahnhof auszurichten.
Betriebszeiten:
Mo.-Fr. 5:15 bis 23:00 Uhr,
Samstag von 6:15 bis 23:00 Uhr.
Der Lechbus bietet bei einem dichten Haltestellennetz direkte Verbindungen zwischen allen Haltestellen, wobei die Fahrtwünsche möglichst gebündelt werden. Zuganschlüsse in Rain sowie der Anschluss an die AVV-Linie 410 in Thierhaupten sind bevorzugt herzustellen.
2.2 Fahrplanaufstellung und -weiterentwicklung.
Der Fahrplan samt Angaben zu den zu fahrenden Kilometern ist vom Unternehmer aufzustellen und muss die o. g. Anforderungen erfüllen.
Bis zur Betriebsaufnahme sowie während der Genehmigungslaufzeit der gegenständlichen Verkehrsleistung können Änderungen der betrieblichen und sonstigen Rahmenbedingungen auch aufgrund von Änderungen der Anschlussbeziehungen eintreten.
Das zu vergebende Linienbündel ist überwiegend anschlussoptimiert. Änderungen bei den Abfahrtszeiten des SPNV sind nur bedingt vom ÖPNV-Aufgabenträger zu beeinflussen.
Dem Verkehrsunternehmen obliegt die Aufgabe, zu jedem Fahrplanwechsel zu überprüfen, ob die Anschlüsse weiterhin gewährleistet sind. Ist dies nicht der Fall, erarbeitet das Verkehrsunternehmen Vorschläge zur Fahrplanänderung. Das Verkehrsunternehmen hat sich bei Fahrplanänderungen frühzeitig mit allen Betreibern benachbarter tangierter Verkehre abzustimmen.
Dauerhafte Änderungen des Fahrplanangebotes bedürfen der Zustimmung des Aufgabenträgers vor der Genehmigungsbeantragung bei der Genehmigungsbehörde.
3. Tarif.
Für den Lechbus gilt ein eigener Tarif, basierend auf einem Zonentarifsystem. Den Tarif legt der Aufgabenträger fest.
4. Fahrzeuge.
4.1 Fahrzeugarten.
Das Verkehrsunternehmen trägt Sorge für die Vorhaltung ausreichender Kapazitäten. In der Regel sind nicht mehr als 2 Fahrzeuge gleichzeitig einzusetzen.
Für die Fahrzeuge gelten folgende Mindestanforderungen:
Anzahl Sitzplätze: Mind. 4 (exklusive Fahrersitz).
Höchstalter: 6 Jahre.
Definition: Als Fahrzeugalter gilt die seit dem Zeitpunkt der Erstzulassung bzw., falls dieser früher liegt, der ersten Inbetriebnahme des Fahrzeuges vergangene Zeit.
Euro-Abgasnorm: jeweils gültige EURO-Norm.
Fahrgastinformation außen: Beschilderung an Fahrzeugfront mit gut erkennbaren Lechbus . Ein etwaiges Taxischild muss verdeckt sein.
Komfort: Leistungsfähige Klima- und Heizungsanlage.
Sicherheit: ABS, ASR, ESP, Fahrer- und Beifahrerairbag, Sicherheitsgurte für jeden Sitzplatz.
Mitnahme Rollstuhl/Kinderwagen: ausreichend Raum für Unterbringung von mind. 1 Rollstuhl oder Kinderwagen.
Die eingesetzten Fahrzeuge müssen sich stets in ordnungsgemäßem, verkehrssicherem, fahrbereitem, sauberem und gepflegtem Zustand befinden und den jahreszeitlichen Witterungsverhältnissen entsprechend ausgerüstet sein.
Die Fahrzeuge haben während ihres Betriebes den gesetzlichen Bestimmungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) und der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrtunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) sowie sonstigen einschlägigen Rechtsvorschriften und den Unfallverhütungsvorschriften zu entsprechen. Die vorgeschriebene Sicherheitsausstattung muss stets funktionsfähig und gekennzeichnet sein.
5. Anforderungen an das Fahrpersonal.
Das VU stellt beim eingesetzten Fahrpersonal sicher, dass das Fahrpersonal den Anforderungen eines attraktiven ÖPNV mit umfassender Dienstleistungs- und Kundenorientierung gerecht wird. Das Fahrpersonal hat deshalb insbesondere nachstehende Anforderungen zu erfüllen:
Das Fahrpersonal hat sich gegenüber den Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmern freundlich, zuvorkommend, hilfsbereit und in Stress- und Konfliktsituationen, insb. gegenüber Kindern und Jugendlichen, angemessen zu verhalten. Dies gilt insbesondere gegenüber Fahrgästen, die eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung haben. Der Fahrer hat im Bedarfsfall eine im Fahrzeug befindliche Einstiegshilfe zu bedienen.
Das Fahrpersonal verfügt über ausreichende Kenntnisse zum Fahrplan der einzelnen Linien, dem jeweils anzuwendenden Tarif sowie über ausreichende Netz- und Ortskenntnisse. Vor dem erstmaligen Einsatz im Linienverkehr muss der jeweilige Fahrer zumindest einmal den Linienweg, auf dem er eingesetzt werden soll, zur Erlangung der Streckenkenntnis mit dem Bus abgefahren haben. Dies ist dem Aufgabenträger auf Wunsch schriftlich nachzuweisen.
Das Fahrpersonal hat eine rücksichtsvolle und ausgeglichene Fahrweise zu gewährleisten. Zu vermeiden sind extrem ruckartiges Anfahren und plötzliches Abbremsen (Ausnahmen können in Gefahrensituationen erforderlich sein), im Verspätungsfalle gilt der Grundsatz: Sicherheit vor Pünktlichkeit vor Wirtschaftlichkeit.
Das Fahrpersonal muss der deutschen Sprache so mächtig sein, dass es in der Lage ist, neben dem Fahrscheinverkauf und den Haltestellendurchsagen den Fahrgästen auf Wunsch auch Informationen und Auskünfte erteilen sowie mit der Betriebsleitung kommunizieren zu können.
Das Fahrpersonal hat bei Bedarf Ein- und Ausstiegshilfe zu leisten.
Das Fahrpersonal zeichnet sich stets durch ein gepflegtes Erscheinungsbild aus.
Das Rauchen im Bus ist dem Fahrpersonal auch während der Pausen untersagt.
Im Falle der Belästigung von Fahrgästen durch andere Fahrgäste hat das Fahrpersonal entsprechende Maßnahmen einzuleiten (Information der Zentrale, Aufforderung zum Verlassen des Busses, ggf. Hinzuziehung der Polizei)
Jährlich ist hinreichende Ausbildung und Ortskunde des Fahrerpersonals (Ortskunde, Tarif, Verhalten gegenüber Fahrgästen, Deeskalation etc.) durch Nachweis der Schulung oder gleich wirksame Maßnahmen nachzuweisen.
6. Planung, Durchführung, Verwaltung und Organisation.
Vom Verkehrsunternehmen sind zu leisten:
Planung, Beantragung und Veröffentlichung von Fahrplänen.
Durchführung der Fahrleistung, die sich aus den jeweils gültigen Fahrplänen ergibt.
Laufende Überprüfung des Fahrplanangebotes, Durchführung von Verkehrszählungen und Bedarfsuntersuchungen zur laufenden Anpassung des Fahrplanangebotes (Streckenführung, Abfahrtszeiten, Haltestellen, Ein- und Aussteigerzählung).
Ein Betriebsleiter nach BOKraft oder ein sonstiger verantwortlicher ständiger Ansprechpartner ist zu benennen.
Eine Fahrzeugliste mit den zum Einsatz vorgesehenen Fahrzeugen mit Angabe des Fahrzeugherstellers, des Fahrzeugtyp (Angabe der Baureihe), des Baujahrs, der Erstzulassung, der relevanten Fahrzeugausstattung sowie Kopie des Fahrzeugscheins ist zu erstellen und vorzuhalten sowie dem Landkreis zu übermitteln.
7. Störungsmanagement des Verkehrsunternehmens.
Zur Qualitätssicherung des Verkehrs obliegt dem Verkehrsunternehmen:
Während der Zeit, in der dem Verkehrsunternehmen die Betriebs- und Beförderungspflicht nach §§ 21 und 22 PBefG obliegt, muss die Erreichbarkeit eines verantwortlichen Disponenten oder einer Betriebsleitstelle des Verkehrsunternehmens gewährleistet sein.
Ein Beschwerdemanagement ist sicherzustellen, bei dem alle vom Verkehrsunternehmen eingesetzte Personale die Beschwerden und Hinweise der Fahrgäste annehmen (im Fahrbetrieb soweit bzw. sobald es die Betriebslage zulässt); alle schriftlichen, telefonischen und mündlichen Beschwerden aufgenommen und möglichst innerhalb 2 Wochen, grundsätzlich innerhalb von vier Wochen abschließend bearbeitet werden; die Aufnahme und Bearbeitung der Beschwerden und Hinweise ist zu dokumentieren.
Information der Fahrgäste über die Art der Störung, ihre voraussichtliche Dauer und Auswirkung sowie insbesondere über alternative Bedienungen bei nicht planbaren Betriebsstörungen.
Ein Notfall- und Störungsmanagement ist vorzuhalten, das im Bedarfsfall den kurzfristigen Einsatz von Ersatz-/ Reservefahrzeugen bei Unfällen und Betriebsstörungen ermöglicht; diese müssen so stationiert sein, dass sie zeitnah ins Bedienungsgebiet einrücken können.
8. Wirtschaftliche Gestaltung.
Die Vergabe des Bündels erfolgt nur als Gesamtleistung.
9. Laufzeitbeginn, Laufzeit.
Das Linienbündel kann beginnend ab 1.7.2016 mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren beantragt werden.
Kann keine bestandskräftige Genehmigung erreicht werden, so ist das Verkehrsunternehmen verpflichtet eine einstweilige Erlaubnis nach § 20 PBefG zu beantragen und den Betrieb aufzunehmen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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